AT158907B - Verfahren zur Herstellung von wasserdichtem Schuhwerk. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von wasserdichtem Schuhwerk.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von wasserdichtem Schuhwerk und besteht darin, dass aus einem entsprechend geschnittenen Lederstück durch Walken und Verkleben oder Ver- nähen der Stossfugen ein wasserdichtes Futter bzw. Innenschuh erzeugt wird, worauf unter allfälligem Zwischenlegen von Versteifungen das Oberleder auf das Futter bzw. den Innensehuh aufgeklebt wird und sodann die Ränder des Futters bzw. Innenschuhes und der Versteifungen zwecks Befestigung der Laufsohle u. dgl. mittels eines Rahmens nach aussen abgebogen werden. Bekanntes ähnliches Sehuhwerk hat den Nachteil, dass die Nähte, insbesondere Nägel, teilweise auch im Bereich des Schuh- werkinnern sich befinden, wodurch die Innenfläche mehr oder weniger uneben wird. Die Verbindungs- fuge zwischen Oberleder und Sohle liegt unmittelbar über der Sohle und somit in Bodennähe. Trotz sorgfältiger Arbeit kann eine vollständige Wasserdichtigkeit ohne Zuhilfenahme von besonderen Dichtungsmitteln nicht erzielt werden. Insbesondere nach Vornahme einer Neubesohlung ist die wirk- same Wasserdichtigkeit solchen Schuhwerks überhaupt in Frage gestellt. Das nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellte Schuhwerk weist diese Nachteile nicht auf, denn die Nähte, Nägel od. dgl. liegen in der unmittelbaren Randzone der Sohle, also ausserhalb des Bereiches des Sehuhwerkinnern. Weiters besitzt das nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellte Schuhwerk auch keine Verbindungsfuge im Sinne des bekannten Sehuhwerkes, wodurch eine vollständige und dauernde Wasserdichtigkeit erzielt wird. In der Zeichnung ist ein nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellter Halbschuh dargestellt. Fig. 2 zeigt die schaubildliche Darstellung des Innenschuhes und Fig. 1 das in die Ebene ausgebreitete Netz. Fig. 3 zeigt den fertigen Halbschuh im Längsschnitt. Das nach dem Netz gemäss Fig. 1 zugeschnittene Lederstück, gegebenenfalls durch Futterstoffe in der oberen Partie ergänzt, wird über den Leisten von unten nach oben gewalkt, wobei es eine grundsätzliche Form erhält ; dann werden die Stossfugen 17, welche ausnahmslos im Bereich des Ristes 2, des Vorfusses , der Spitze 4 od. dgl. liegen, verklebt, bei derberem Schuhwerk gesteppt. Hierauf erfolgt das Aufkleben der Korksohle 6, des Afterleders 7, der Steifkappe 8 und des Überstemmes 9. Nach dem Trocknen wird das ungefütterte Oberleder 10 über das Futter bzw. den Innensehuh 1 gezogen und über den Leisten gespannt. Nun werden die Ränder 11 aller vorgenannten Teile nach aussen gebogen, der Rahmen 13 aufgelegt und einmal mit der Laufsohle 12 vernäht, nachdem diese vorher mit Drahtklammern 14 angeheftet wurde. All dies, ohne den Innensehuh im Bereich 5 durchlöchern zu brauchen. Nach Vollendung dieser Arbeitsgänge wird der Leisten entfernt und der Innenschuh 1 mit dem Oberleder 10 an der Oberkante des Schaftes bei 16 vernäht. Gegebenenfalls Überstehende Teile des Innenschuhs werden abgeschnitten. Der Absatz 15 wird hingegen in üblicher Weise aufgebaut. Das vorstehend beschriebene Herstellungsverfahren kann auch zur Erzeugung von orthopädischen Schuhen angewendet werden, wenn beispielsweise in die Korksohle 6 Senkfusseinlagen, Mittelstützen od. dgl. eingebaut werden. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von wasserdichtem Schuhwerk, dadurch gekennzeichnet, dass aus einem entsprechend geschnittenen Lederstüek durch Walken und Verkleben oder Vernähen der Stossfugen ein wasserdichtes Futter bzw. Innenschuh (1) erzeugt wird, worauf unter allfälligem Zwischen- EMI1.2 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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