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AT158862B - Verfahren zur Herstellung kupferhaltiger Tetrakisazofarbstoffe. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung kupferhaltiger Tetrakisazofarbstoffe.

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Publication number
AT158862B
AT158862B AT158862DA AT158862B AT 158862 B AT158862 B AT 158862B AT 158862D A AT158862D A AT 158862DA AT 158862 B AT158862 B AT 158862B
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AT
Austria
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copper
dyes
preparation
tetrakisazo
tetrakisazo dyes
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English (en)
Original Assignee
Ig Farbenindustrie Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung kupferhaltige Tetrakisazofarbstoffe. 



   Die deutsche Patentschrift Nr. 571859 bezieht sich auf ein Verfahren zur Darstellung von kupferhaltigen Azofarbstoffen, darin bestehend, dass man Mono-oder Polyazofarbstoffe, welche mindestens einmal die Gruppierung : 
 EMI1.1 
 enthalten, in der Ri und Rz die Reste aromatischer Verbindungen darstellen, so lange mit kupferabgebenden Mitteln in alkalischem Medium behandelt, bis sieh unter Ersatz des Chloratoms durch Hydroxyl die komplexen Kupferverbindungen der entsprechenden o-Oxyazofarbstoffe gebildet haben. 



   Unter anderem sind in dieser Patentschrift kupferhaltige Trisazofarbstoffe beschrieben, welche die Konstitution : 
 EMI1.2 
 besitzen, wobei A den Rest eines Diazoazokörpers und B den Rest einer Kupplungskomponente bedeuten. 



   Es wurde gefunden, dass man neue wertvolle kupferhaltige Tetrakisazofarbstoffe dadurch darstellen kann, dass man hier Tetrakisazofarbstoffe der allgemeinen Formel : 
 EMI1.3 
 in welcher   Bi   eine beliebige Anfangskomponente,   R ;   und   R,   beliebige, in para-Stellung zur Aminogruppe gekuppelte Amine der Naphthalinreihe und   R4 eine   in ortho-Stellung zu einer OH-Gruppe gekuppelt Kupplungskomponente darstellen, so lange mit kupferabgebenden Mitteln in alkalischem Medium behandelt, bis sich unter Ersatz des Halogenatoms durch Hydroxyl die komplexen Kupferverbindungen der entsprechenden o.   o'-Dioxyazofarbstoffe   gebildet haben. 



   Die neuen Farbstoffe sind besonders zum Färben von Materialien aus Cellulose und regenerierter Cellulose geeignet, die sie vorwiegend in grauer Farbe anfärben. Die Färbungen sind durch hohe Lichtechtheit ausgezeichnet. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Beispiel 1 : 1200 Gewiehtsteile des Tetrakisazofarbstoffes der Formel : 
 EMI2.1 
 in 40.000 Teilen Wasser werden bei   850 C   mit der alkalischen Kupferlösung aus 350 Gewichtsteilen kristallisiertem Kupfersulfat, 500 Gewichtsteilen Glycerin, 1500 Gewichtsteilen Wasser und 1000 Gewichtsteilen Natronlauge von   380 Bé   versetzt. Die Mischung wird vier Stunden bei 85-900 C gerührt. 



  Dann wird der Farbstoff durch Zusatz von Kochsalz abgeschieden und isoliert. Er stellt ein schwarzes Pulver dar, das sieh leicht in Wasser mit blaugrauer Farbe löst. Baumwolle wird aus dem GlaubersalzSoda-Bade in grünstichig-grauem Farbton gefärbt. 



   Ersetzt man in diesem Beispiel die als Anfangskomponente verwendete Anilin-2.5-disulfonsäure durch andere Anfangskomponenten der Benzolreihe, z. B. die Anilin-2.   4- oder   3.5-disulfonsäure oder die   4- oder 5-Sulfo-2-aminobenzoesäure,   so erhält man grau färbende Produkte von ähnlichen Eigenschaften. Ersetzt man eine der beiden als Mittelkomponenten verwendeten   1-Naphtylaminsulfonsäuren   durch  -Naphtylamin, so erhält man ebenfalls graue Baumwollfarbstoffe. Man kann auch ohne wesentliche Nuancenänderung die Anilin-3-sulfonsäure als Anfangskomponente und die 2-Naphtol-6-sulfonsäure als   Schlusskomponente   statt des   ss-Naphtols   verwenden. 



   Beispiel 2 : Führt man den Tetrakisazofarbstoff der Konstitution : 
 EMI2.2 
 nach dem Verfahren des Beispiels 1 in den Kupferkomplex des entsprechenden o. o'-Dioxyazofarbstoffes über, so erhält man einen Farbstoff, der die Cellulosefaser in rotstichig-grauem Farbton von hoher Lichtechtheit anfärbt. 



   In den Beispielen wurde das Kupfer mittels Glycerin in dem alkalischen Medium in Lösung gehalten. Man kann natürlieh an Stelle von Glycerin viele andere Stoffe verwenden, die die Eigenschaft haben, mit Cuprihydroxyd in alkalischem Medium lösliche Verbindungen einzugehen, wie z. B. die weinsauren Salze. Man kann auch auf die Auflösung des Kupfers verzichten. Bei   schwerlöslichen   Farbstoffen ist es oft vorteilhaft, Lösungsmittel wie Pyridin zuzusetzen. Anderseits ist es oft günstig, die Kupferungsreaktion in einer verdünnten Salzlösung vorzunehmen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung kupferhaitiger Tetrakisazofarbstoffe, dadurch gekennzeichnet, dass man Tetrakisazofarbstoffe der allgemeinen Formel : EMI2.3 Ín weleher. K1 eine beliebige Anfangskomponente, H2 und its in para-Stellung zur Aminogruppe gekuppelte Amine der Naphthalinreihe und R4 eine in ortho-Stellung zu einer OH-Gruppe gekuppelte Kupplungskomponente darstellen, so lange mit kupferabgebenden Mitteln in alkalischem Medium behandelt, bis sieh unter Ersatz des Halogenatoms durch Hydroxyl die komplexen Kupferverbindungen der entspreehenden o. o'-Dioxyazofarbstoffe gebildet haben.
    StMttJrudcerei Wien.
AT158862D 1938-05-14 1938-05-14 Verfahren zur Herstellung kupferhaltiger Tetrakisazofarbstoffe. AT158862B (de)

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AT158862D AT158862B (de) 1938-05-14 1938-05-14 Verfahren zur Herstellung kupferhaltiger Tetrakisazofarbstoffe.

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