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AT158216B - Mechanisches Aufzugtürschloß mit Doppelsicherung. - Google Patents

Mechanisches Aufzugtürschloß mit Doppelsicherung.

Info

Publication number
AT158216B
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Authority
AT
Austria
Prior art keywords
locking bolt
door lock
elevator door
double
pendulum
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Ing Mahlke
Original Assignee
Wilhelm Ing Mahlke
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wilhelm Ing Mahlke filed Critical Wilhelm Ing Mahlke
Application granted granted Critical
Publication of AT158216B publication Critical patent/AT158216B/de

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  • Elevator Door Apparatuses (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Mechanisches   AufzugtürschloB   mit   Doppelsicherung.   



   Es sind bereits mechanische   Aufzugtürsehlösser   bekannt, bei denen an dem Sperriegel ein zwischen dem Drücker und der Entriegelungsleiste freischwingendes Pendel angelenkt ist, das während des Öffnungsvorganges gegen die Entriegelungsleiste angedrückt wird. Die Sperrfeder wirkt bei diesen Schlössern auf den Sperriegel ein, wodurch die Gefahr besteht, dass der freischwingende Hebel in einer andern als seiner Mittelstellung hängenbleibt oder zu schwingen beginnt. Bei diesen bekannten 
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   Durch die Erfindung ist ein mechanisches   Aufzugtürschloss   mit Doppelsieherung geschaffen, das eine geräuschlose und unbedingt sichere Wirkungsweise besitzt. Das Wesen der Erfindung liegt darin, dass die Sperrfeder gegen das an seinem oberen Ende an dem Sperriegel angelenkte Pendel selbst wirkt und dabei den Öffnungsschuber und den Sperriegel in ihre   Schliessstellung   drÜckt und die an dem unteren Ende des Hebels angeordnete Rolle von der Entriegelungsleiste fernhält. 



   Um das einwandfreie und sichere Funktionieren des Aufzugtürschlosses unbedingt zu erreichen, wirkt erfindungsgemäss der Sperriegel ausser mit dem genannten Pendel noch mit einer Sperrnase eines Gleitstückes zusammen, die sich durch die beim Öffnen der Tür zufolge schräger   Führungaflächen   ausgelöster Abwärtsbewegung des   Gleitstückes   vor den Sperriegel legt und dessen Vorgehen in die Sperrstellung verhindert. 



   Ausser bei der Blockierung des Sperriegels wirkt das Gleitstück auch noch beim Betätigen des Kontaktunterbrechers im Steuerstromkreis mit der Pendelsperre zusammen. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass an dem vom Pendel bewegten Sperriegel angebrachte Schienen zusammen mit einer am Gleitstück angebrachten Führung auf eine Kontaktbrücke gleichzeitig einwirken und diese beim Öffnen des Kontaktes gleichzeitig nach unten und seitlich bewegen. Es ist sohin durch Pendel und Gleitstück eine doppelte Blockierung des Sperriegels sowie eine doppelte Verstellung der Kontaktbrücke gesichert. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform eines mechanischen, geräuschlosen   Aufzugtürschlosses   gemäss der Erfindung dargestellt und zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht auf das Griffgehäuse, Fig. 2 eine Vorderansicht des Griffgehäuses teilweise im Schnitt, Fig. 3 eine Vorderansicht des Schlossgehäuses bei abgehobenem Deckel und Isolierplatten, Fig. 4 eine Seitenansicht des   Schloss-   gehäuses, Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie E-F der Fig. 3, Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie G--H der Fig. 3, Fig. 7 einen Horizontalschnitt nach der Linie   A-B   der Fig. 2 und Fig. 8 einen solchen nach 
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 Fig. 5 und Fig. 12 einen Schnitt nach   L-M   der Fig. 6. 



   Bei der dargestellten Ausführungsform ist in dem im   Schlossgehäuse   geführten Sperriegel r ein Pendel h an seinem oberen Ende um den Zapfen m drehbar gelagert (Fig. 2,3). Gegen das Pendel h wirkt die   Sperrfeder t mit   Hilfe des   Zwischenstückes   e ein, wodurch die am unteren Ende des Pendels um den Zapfen n drehbare Rolle o im Abstand von der Entriegelungsleiste   I   gehalten wird (s. Fig. 3 und 8). Der im Griffgehäuse gelagerte   Drücker   d (Fig. 2) wirkt bei einer Betätigung des Griffes a gegen den im Schlossgehäuse geführten   Öffnungsschuber   s, der an dem Pendel h angreift.

   Sobald sich der Fahrstuhl zwischen zwei Geschossen befindet, wird bei Betätigung des Griffes a das Pendel h unter Zusammendrückung der Feder t nach rechts verschwenkt, ohne dass dadurch eine Bewegung des Sperrriegels   r   eintritt. Sobald der Fahrstuhl in einem Geschoss anlangt, in dem eine Entriegelungsleiste   I     (Fig. 8) angeordnet ist, wird das Pendel h bei Betätigung des Griffes a um den Punkt m so lange verschwenkt, bis die Rolle o gegen die Leiste l anstösst, worauf eine weitere Verschwenkung um diesen   

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 Berührungspunkt erfolgt, so dass der Sperriegel r aus seiner Rast c in der Türe (Fig. 2 und 3) ausgeschoben wird. Damit ist die Türe entriegelt und kann geöffnet werden. 



   In der Fig. 5 ist dargestellt, in welcher Weise gleichzeitig mit der Zurückziehung des Sperriegels r eine Kontaktunterbrechung in der Steuerleitung erfolgt. Auf dem Sperriegel r sind unter Zwischenschaltung der Isolierplatte p vertikale Schienen t befestigt, auf denen die Kontaktbrücke k vertikal verschiebbar ist. Die horizontale Führung der Kontaktbrücke k erfolgt durch die Führung q, die mit dem in einem vertikalen Schlitz des   Sehlossgehäuses   geführten Gleitstück g verbunden ist (s. auch Fig. 3   und 11. ) Bei einer Zurückziehung des Sperriegels wird die Kontaktbrücke k durch die Schienen t mit-   
 EMI2.1 
 der Schienen l ebenfalls nach unten gedrückt wird, wobei die Kontakte i geöffnet werden.

   Durch diese zwangläufige doppelte Kontaktunterbrechung der Steuerleitung ist eine unbedingt sichere Wirkungweise bedingt. 
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 Angriffspunkt der Feder t an dem Pendel   11   näher gegen seine Lagerung im Sperriegel r als gegen den Angriffspunkt des   Öffnungsschubers   s gerückt ist, wirkt die grössere Kraftkomponente zunächst auf den Sperriegel r ein und bewirkt dessen Verschiebung, worauf die kleinere Kraftkomponente ein Vordrücken des Schubes s auf seine Rast im   Schlossgehäuse   bewirkt. In der in Fig. 3 gezeichneten Endlage 
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 gestellt. Bei der Aufwärtsbewegung des Gleitstückes g werden durch die Kontaktbrücke k die Kontakte i in vertikaler Richtung und durch das Vordrucken des Sperriegels r über die Isolierplatte p und die Schienen t auch in horizontaler Richtung geschlossen. 



   Durch die Hochverlegung des Angriffspunktes der   Feder t an   dem Pendel h (Fig. 3) wird bei 
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 dass der Sperriegel r unbedingt sicher in seine Rast gedrückt wird, da die auf ihn wirkende Kraft grösser ist als die auf den   Öffnungsschuber   s wirkende Federkomponente. Es kann also bei Betätigung des Türöffners zwischen den Haltestellen der Sperriegel r keineswegs   zurückgezogen   werden, da ohne die Entriegelungsleiste lediglich eine Verschwenkung des Pendels   11   eintritt. Die erfindungsgemässe Verriegelung ermöglicht daher die Verwendung schlüsselloser Türöffner, ohne dass die Betriebssicherheit gefährdet wäre oder die gesetzlichen Vorschriften verletzt würden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Mechanisches   Aufzugtürschloss   mit Doppelsicherung, bei dem die eine Sicherung aus einem am Sperriegel angelenkten Pendel besteht, das an seinem unteren Ende eine mit einer Entriegelungsleiste zusammenwirkende Rolle aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das   Sicherungspendel   (h) selbst unter Federdruck steht, der durch eine Feder      über ein   Zwischenstück (c)   ausgeübt wird, wobei der Angriffspunkt des   Zwischenstückes   (e) am Pendel (h) zwischen dem Pendeldrehpunkt (m) und dem Angriffspunkt des Öffnungsschiebers   (s),   u. zw. näher dem Drehpunkt   (m),   liegt.

Claims (1)

  1. 2. Mechanisches Aufzugtürschloss mit Doppelsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als zweite auf den Sperriegel (r) wirkende Sicherung ein in einem vertikalen Schlitz der Stirnwand des Riegelgehäuses verschiebbar gelagertes Gleitstück (g) vorgesehen ist, das in einen schrägen Schlitz (b) des Griffgehäuses ragt, so dass beim Öffnen der Tür das Gleitstück (g) nach unten gedrückt wird, wobei die Sperrnase (v) in den Sperriegel (r) eingreift und ihn in seiner Offenstellung festhält.
    3. Mechanisches Aufzugtürsehloss mit Doppelsicherung nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch eine die Kontakte (i) steuernde Kontaktbrücke (k), die auf isoliert an dem Sperrriegel (r) befestigten vertikalen Schienen ( und auf einer horizontalen, mit dem Gleitstück (g) verbundenen Führung (q) gleitet, so dass eine doppelte zwangläufige Kontaktunterbrechung einerseits beim Zurückschieben des Sperriegels (r) in horizontaler und anderseits beim Öffnen der Tür und der dadurch bedingten Abwärtsbewegung des Gleitstückes (g) in vertikaler Richtung erfolgt.
AT158216D 1937-06-12 1937-06-12 Mechanisches Aufzugtürschloß mit Doppelsicherung. AT158216B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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AT158216T 1937-06-12

Publications (1)

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AT158216B true AT158216B (de) 1940-03-26

Family

ID=3649713

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AT158216D AT158216B (de) 1937-06-12 1937-06-12 Mechanisches Aufzugtürschloß mit Doppelsicherung.

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