AT15559U1 - Scheitholzreinigung - Google Patents
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Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft eine neue Walzensiebeinrichtung 4 für das gezielte Abtrennen bzw. Absieben des bei Herstellung und Trocknung von Scheitholz 8 anfallenden Anteils an Holzabfällen 80, wie insbesondere Spänen, Splittern, Spreißeln und/oder Rindenstücken, wobei von einem oberhalb des Walzensiebes 4 angeordneten Gestell 5 aus an einer Mehrzahl von jeweils in Transportrichtung RT hintereinander angeordneten Montagestangen 55 eine Mehrzahl von jeweils in, zur Transportrichtung RT vorzugsweise im rechten Winkel angeordneten, Reihen von im Abstand a1 voneinander nach abwärts ragenden, in stumpfem Winkel α gegen die Transportrichtung RT ausgerichteten knapp oberhalb der Walzenscheiben 42 endenden, die aufgegebenen Holzscheite 9 in ihrer Fortbewegung auf dem Walzensieb 4 verlangsamend hemmenden, schmalen Hemm-Zinken 50, vorzugsweise positionsverstellbar, angeordnet ist.
Description
Beschreibung
EINRICHTUNG ZUM REINIGEN VON SCHEITHOLZ
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine neue Einrichtung für ein gezieltes Abtrennen bzw. Absieben des bei Herstellung und Trocknung von Scheitholz anfallenden Anteils an Holzabfällen, wie insbesondere Spänen, Splittern, Spreißeln und/oder Rindenstücken, mit mangelnder Brennholzqualität.
[0002] Bei der Herstellung bzw. beim Trocknen von, insbesondere in Scheitform vorliegendem, Brennholz entsteht ein gewisser Anteil von Spänen, Splittern, Rindestücken und sonstigen Holzabfällen, die nicht der gewünschten Brennholzqualität entsprechen.
[0003] Daher besteht das Ziel der vorliegenden Erfindung darin, eine Maschine zu entwickeln, die den eben beschriebenen Holzabfall bei der Herstellung und nach einem gegebenenfalls vorgesehenen Trocknungsprozess kontrolliert zu entfernen im Stande ist. Dies ermöglicht dem Brennholzerzeuger bzw. -lieferanten eine Steigerung der Qualität des Scheitholzes und bedeutet somit eine nicht unwesentliche Wertsteigerung des Endproduktes.
[0004] Wenn beim künstlichen Trocknungsprozess große Mengen von Scheitholz anfallen, so ist es also erforderlich, vor der Auslieferung an den Kunden das Scheitholz entsprechend nachzureinigen, vor allem, um die beim Trocknungsprozess entstehenden Rindenabfälle und Spreißel und dgl. Holzabfall zu entfernen.
[0005] Zu diesem Zwecke wurden Arbeitsprinzip-Studien vorgenommen und Einrichtungen entwickelt, mittels welchen durch den Einsatz von rotierenden Scheibenwalzen der Holzabfall vom Scheitholz getrennt werden kann. Die geometrische Form der einzelnen scheibenförmigen Funktionselemente dieser Walzen haben, wie gefunden wurde, sehr großen Einfluss auf das Abscheideverhalten sowie auf den störungsfreien Betrieb der entsprechenden Anlagen.
[0006] Die Anforderungen an zukünftige, möglichst einheitliche Scheitholzqualitäten gemäß der europäischen Biomasse-Normung und auch von Seiten der Spitzen-Verbraucher in Europa wurden von Anfang an in der Entwicklungsarbeit berücksichtigt.
[0007] In einer großen Anzahl von Versuchen konnte die bestmögliche Geometrie herausgefiltert und ein störungsfreier Betrieb mit dem an sich extrem inhomogenen Verarbeitungsmaterial mit Größen unterschieden von etwa 3 mm (Späne) bis etwa 150 mm Kantenlänge für das Serienprodukt realisiert werden.
[0008] Eine zusätzliche Vorrichtung zur Verhinderung und/oder Beseitigung von Betriebsblockaden ist aus wirtschaflichten Gründen durch die Entwicklung dieses bekannten Trennsystems an sich nicht mehr notwendig.
[0009] Es ist Ziel der vorliegenden Innovation, dem Kundenwunsch entsprechend, bis zu 30-45mm große Scheitholzabfälle herauszusieben. Der Leistungsbedarf des Walzensiebes und die Abnutzung der Siebeinrichtung sind sehr gering. Darüber hinaus ist der Aufbau des Walzensiebes relativ einfach, und die Herstellungskosten sind angemessen. Der Einsatz einer automatischen Drehbewegungs-Umkehreinrichtung mit großem Steuerungsaufwand zur Vermeidung von Blockaden konnte aufgrund der speziellen Sieb- und Siebwalzengeometrie, bei gleichzeitiger Reduzierung der Herstellkosten, vermieden werden.
[0010] Die beschriebenen und im Rahmen der Erfindung einzusetzenden Walzensiebe für Brenn- bzw. Scheitholz sind schon seit einigen Jahren bekannter Stand der Technik.
[0011] Es ist Ziel der vorliegenden Erfindung, den Holzreinigungseffekt zu steigern, und im Rahmen eingehender Versuchsreihen wurden zusätzliche Elemente entwickelt, welche den Material- also Holzscheitfluss auf dem Walzensieb behindern, um auf diese Weise - bedingt durch die verlängerte Aufenthaltsdauer der Holzscheite auf den unentwegt rotierenden Siebwalzen - den angestrebten Reinigungseffekt wesentlich zu erhöhen.
[0012] Als in diesem Sinne vorteilhafte Zusatzelemente haben sich die Fortbewegung der Holzscheite auf dem Walzensieb behindernde Zinken, die in beliebiger größerer Anzahl von einem Haltegestell bis knapp über die Siebwalzen herunter reichen, herausgestellt.
[0013] Durch gezielte Erhöhung oder Reduzierung der Zinkenanzahl ist der Säuberungseffekt je nach gewünschtem Maße beliebig einstellbar.
[0014] Die Erfindung betrifft also eine wie eingangs beschriebene Einrichtung mit auf einem Traggestell lagerndem, aufgabeseitigem, flachem Aufgabetrichter für die Aufbringung der von Holzabfällen zu säubernden Holzscheite und von demselben längsmittig schräg nach aufwärts gerichtet ausgehendem Walzensieb mit von einem Antriebsorgan angetriebenen, auf in, vorzugsweise gleichen, Abständen voneinander angeordneten zueinander parallelen Wellen von Siebwalzen mit, vorzugsweise untereinander gleicher, Drehgeschwindigkeit und gleicher Drehrichtung und auf ihnen in Abständen voneinander angeordneten, im wesentlichen Mehreckkontur aufweisenden, jeweils in die Zwischenräume zwischen den Walzenscheiben bzw. -platten der jeweils benachbarten beiden Siebwalzen eingreifenden Walzenscheiben bzw. -platten mittels welcher die Holzscheite, fortlaufend aneinander reibend, zum Austragsende der Einrichtung hin transportierbar sind, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass von einem oberhalb des Walzensiebes angeordneten Gestell aus an einer Mehrzahl von jeweils in Transportrichtung der Holzscheite hintereinander angeordneten Montagestangen eine Mehrzahl von jeweils in, zur Transportrichtung vorzugsweise im rechten Winkel angeordneten, Reihen von im Abstand voneinander nach abwärts ragenden, knapp oberhalb der Walzenscheiben der Siebwalzen endenden, im stumpfen Winkel gegen die Transportrichtung ausgerichtete, die aufgegebenen Holzscheite in ihrer Fortbewegung auf dem Walzensieb verlangsamend hemmende, schmale Hemm-Zinken, vorzugsweise positionsverstellbar, angeordnet ist.
[0015] Insbesondere, um betriebsstörende Staus zu vermeiden, sind die Hemm-Zinken vorteilhafter Weise aus einem federnden abriebstabilen Material, insbesondere Stahl, gefertigt.
[0016] Es hat sich für einen störungsfreien Betrieb als günstig erwiesen, wenn der stumpfe Winkel der gegen die Walzsieb-Transportrichtung schräg nach abwärts ragenden Hemm- Zinken im Nahbereich von deren unteren Enden bzw. an deren Enden selbst 120 bis 150° beträgt.
[0017] Des Weiteren ist es günstig, vorzusehen, dass die den Endbereichen der einzelnen Hemm-Zinken nach oben hin folgenden Nah-Bereiche der Zinken in ihrem stumpfen Winkel zur Holzscheit-Transportrichtung kontinuierlich auf bis zu 90° absinkend eingestellt sind.
[0018] In diesem Sinne hat es sich als vorteilhaft erwiesen, dafür zu sorgen, dass die Hemm-Zinken im wesentlichen C- oder S-förmig ausgebildet sind und mit ihrer die Enden aufweisenden Konkavseite gegen die Holzscheit-Transportrichtung ausgerichtet sind.
[0019] Um das Annehmen und Zurückhalten der zu reinigenden Holzscheite ohne Gefahr einer Staubildung zu erleichtern, wird günstiger Weise dafür gesorgt, dass zumindest die Endbereiche und die Enden der Hemm-Zinken blechartig flach und Walzenwellen-parallel oder aber flach keilartig ausgebildet sind.
[0020] Als hilfreich hat es sich hierbei erwiesen, wenn die Endbereiche bzw. Enden der Hemm-Zinken nach Art von, gegebenenfalls verbreiterten, flachen, horizontalen Pfeilspitzen ausgebildet sind, oder dass sie durch flach keilartiges Schräg-Anschleifen der Endbereiche der Hemm-Zinken gebildet sind.
[0021] Für den Holzscheit-Säuberungsprozess, insbesondere im Sinne eines staufreien Weitertransportes der Scheite mittels des Walzensiebes, ist es von Vorteil, wenn die Hemm-Zinken auf von einander in Transportrichtung jeweils aufeinander folgend angeordneten Montagestangen, vorzugsweise mittig, zueinander versetzt angeordnet sind.
[0022] Um Stauungen der Holzscheite während des Betriebs der neuen Einrichtung zu vermeiden, ist es bevorzugt, dafür Sorge zu tragen, dass die Abstände der Hemm-Zinken an den Montagestangen voneinander größer sind, als die Länge der jeweils eingesetzten von Holzabfällen zu befreienden Holzscheite.
[0023] Anhand der Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert: [0024] Es zeigen [0025] die Fig. 1 die neue Einrichtung für ein gezieltes Abtrennen bzw. Absieben des bei
Herstellung und Trocknung von Scheitholz anfallenden Anteils an Holzabfällen in einer Schnittansicht entlang des aus [0026] Fig. 2 hervorgehenden Schnittes A-A durch die in dieser Fig. 2 in einer Ansicht von dem Holzaustragsende der neuen Einrichtung, [0027] die Fig. 3 die neue Einrichtung in einer Schrägansicht von oben, [0028] die Fig. 4 dieselbe in einer Ansicht von oben und [0029] die Fig. 5 in einer Ansicht von der Seite. Letztlich zeigt [0030] die Fig. 6 schematisch eine der Hemm-Zinken näher.
[0031] Beginnend mit der Schnittansicht der Fig. 1, zeigt diese, wie von einem Traggestell 1 das in einem spitzen Winkel von etwa 10° hier schräg nach links aufwärts gerichtete Walzensieb 4 gehalten ist. Unterhalb derselben ist eine Sammelmulde 10 für das Auffangen des mittels des Walzensiebes 4 von den auf ihm transportierten Holzscheiten 8 abgetrennten störenden und wertlosen Holzabfallmaterials 80 mit für das Ableiten desselben dienendem Ausleitstutzen 11 an dem Traggestell 1 angeordnet.
[0032] Oberhalb dieser Mulde 10 befindet sich zwischen zwei Leitwangen 42 das Walzensieb 4 mit einer Vielzahl von in hier gleichen Abständen a in denselben beidseitig gelagerten einzelnen Siebwalzen 40 mit auf den dort gelagerten Wellen 41 angeordneten, hier etwa Fünfeck-Kontur aufweisenden Walzenscheiben 45 bzw. -platten. Die Siebwalzen 40 sind mittels eines nicht gezeigten Antriebs alle in der gleichen Drehrichtung D - hier im Gegenuhrzeigersinn - drehbar und sie bilden im Betrieb eine nach Art unregelmäßiger Wellen in Richtung RT zum höher gelegenen Austragsende E sich dauerbewegende virtuelle Oberfläche, mittels welcher unter gleichzeitigem Abreiben, Abraspeln und dgl. mittels der rotierenden Walzenscheiben 45 die Holzscheite 8 zum Austragsende E hin der Einrichtung 100 bewegt werden.
[0033] Von einem oberhalb des Walzensiebs 4 angeordneten Haltegestell 5 mit in Richtung der Wellen 41 der Siebwalzen 40 quer zur Transportrichtung RT ragen jeweils von dessen Montagestangen 55 hier etwa verkehrt S-förmige, vorzugsweise federnde, Hemm-Zinken 50 nach abwärts, deren Enden 51 knapp oberhalb der sich drehenden Siebwalzen 40 so positioniert sind, dass sie deren Rotation nicht behindern können. Die Konkavseiten K der Hemm-Zinken 50 sind gegen die Transportrichtung RT ausgerichtet und sie gewährleisten, dass die einzelnen Holzscheite 8 von ihnen eine Zeitlang an ihrer Weiterbewegung gehindert werden, während welcher der intensive Abrieb des Holzabfalls 80 mittels der rotierenden Walzenscheiben 45 erfolgt.
[0034] Nach einiger Zeit lösen sich durch die Transportbewegung des Walzensiebs 4 die Holzscheite 8 und werden zwischen den jeweils auf einer Montagestange 55, vorzugsweise lös- und verschiebbar fixierten Hemm-Zinken 50 "durchgelassen" und werden von "versetzt" angeordneten Hemm-Zinken 50 der in Transportrichtung RT jeweils nächstfolgenden Montagestange 55 wieder am Weitertransport gehindert usw.
[0035] Die Fig. 1 zeigt weiters noch zwei der schräg zum Walzensieb 4 hin abfallenden Wandungen 32 des Holzscheit-Aufgabetrichters 3.
[0036] Aus der Schrägansicht der Fig. 2 sind - bei sonst gleichbleibenden Bezugszeichenbe-deutungen - Einzelheiten des erfindungsgemäß ausgestalteten und wesentlich verbesserten Walzensiebs 4 näher zu erkennen.
[0037] Diese Fig. 2 zeigt ganz deutlich den hier etwa quadratischen, relativ flachen Holzscheit-Aufgabetrichter 3, in dessen tiefer liegender Längsmitte sich das mit einer Vielzahl von drehbaren Siebwalzen 40 gebildete Walzensieb 4 von der Aufgabeseite A zum Holzscheit-Austrags- ende E schräg nach aufwärts hin erstreckt.
[0038] An die beiden seitlichen schrägen Wände 32 des Aufgabetrichters 3 ist das oben liegende Zinken-Haltegestell 5 gebunden, von dessen zueinander parallelen und voneinander hier in gleichen Abständen a1 voneinander angeordneten Montagestangen 55 die an denselben variabel lösbar fixierten, hier etwa S-förmigen Hemm-Zinken 50 zur Oberseite des Walzensiebs 4 hin herunterragen und knapp oberhalb desselben enden.
[0039] Es ist dort nicht ersichtlich, dass an der aufgabeseitig ersten Montagestange 55 drei in gleichen Abständen a2 voneinander angeordnete derartige S-Hemm-Zinken 50 angeordnet sind und dass an der in Transportrichtung RT folgenden Montagestange 55 vier ebenso in gleichen Abständen a2 voneinander, jedoch zu den drei Hemm-Zinken der ersten Montagestange 55 -hier mittig - versetzte S-Hemm-Zinken 50 angeordnet sind und sich diese "versetzte Anordnung" der Hemm-Zinken 50 bis zum Austragsende E hin wiederholend fortsetzt.
[0040] Der Abstand a2 der Hemm-Zinken 50 voneinander richtet sich nach der Länge der zu reinigenden Holzscheite 8 und wird auf einen um wenige Zentimeter größeren Wert als jenem von deren Länge eingestellt.
[0041] Aus der Fig. 2 ersichtlich ist weiters noch eine Steckdose für den Stromausschluss an der Aufgabeseite A der erfindungsgemäßen Einrichtung 100.
[0042] Die Draufsicht der Fig. 3 zeigt - bei sonst gleichbleibenden Bezugszeichenbedeutungen - die sich zwischen den einzelnen Siebscheiben 45 bzw. -platten jeder Siebwalze 40 befindenden Spalten Z, durch welche das abzutrennende Holzabfallmaterial nach abwärts fallen kann und ganz deutlich, wie die Siebscheiben 45 einer der Siebwalzen 40 zwischen jeweils zwei Siebscheiben 45 der beiden jeweils benachbarten Siebwalzen 40, hintergreifend, eingreifen und umgekehrt.
[0043] Aus der das Austragsende E des erfindungsgemäß wesentlich verbesserten Walzensiebs 4 zeigenden Fig. 4 ist - bei sonst gleichbleibenden Bezugszeichenbedeutungen - insbesondere dessen Traggestell 1 ersichtlich, während die Seitenansicht der Fig. 5 - ebenfalls bei sonst gleichbleibenden Bezugszeichenbedeutungen - in gleicher Weise wie die Fig. 1 und 2 deutlich die Aufwärts-Schräglage der des Walzensiebs 4 der erfindungsgemäßen Einrichtung 100 zeigt.
[0044] Die Fig. 6 zeigt - bei sonst gleichbleibenden Bezugszeichenbedeutungen - eine erfin-dungsgemäß besonders bevorzugte Hemm-Zinke 50 in S-Form mit unterem Ende 51 und flach keilartigem Enden-Nahbereich BN, welches bzw. welcher z.B. durch schräges Anschleifen der Hemm-Zinke 50 in diesem Bereich gebildet ist, und der bevorzugter Weise von einem kreisförmigen Loch 52 durchsetzt ist, siehe hierzu die Nebenfigur bei Fig. 6.
Claims (9)
- Ansprüche1. Einrichtung (100) für das gezielte Abtrennen bzw. Absieben des bei Herstellung und Trocknung von Scheitholz anfallenden Anteils an Holzabfällen, wie insbesondere Spänen, Splittern, Spreißeln und/oder Rindenstücken mit mangelnder Brennholzqualität mit auf einem Traggestell (1) lagerndem, aufgabeseitigem flachem Scheitholz-Aufgabetrichter (3) und von demselben längsmittig schräg nach aufwärts gerichtet ausgehendem Walzensieb (4) mit von einem Antriebsorgan angetriebenen, auf in, vorzugsweise gleichen, Abständen (a) voneinander angeordneten zueinander parallelen Wellen (41) mit Siebwalzen (40) mit untereinander gleicher Drehgeschwindigkeit und Drehrichtung (D) und auf ihnen in Abständen angeordneten, im wesentlichen Mehreckkontur aufweisendem, jeweils in die Zwischenräume (Z) zwischen die Walzenscheiben bzw. -platten (45) der jeweils benachbarten beiden Siebwalzen (40) eingreifenden Walzenscheiben (45), mittels welcher die Holzscheite (8) fortlaufend aneinander und an den Siebwalzen (40) reibend zum Austragsende (E) hin transportierbar sind dadurch gekennzeichnet, dass von einem oberhalb des Walzensiebes (4) angeordneten Gestell (5) aus an einer Mehrzahl von jeweils in Transportrichtung (RT) hintereinander angeordneten Montagestangen (55) eine Mehrzahl von jeweils in, zur Transportrichtung (RT) vorzugsweise im rechten Winkel angeordneten, Reihen von im Abstand (a1) voneinander nach abwärts ragenden, in stumpfem Winkel (a) gegen die Transportrichtung (RT) ausgerichteten knapp oberhalb der Walzenscheiben (45) endenden die aufgegebenen Holzscheite (8) in ihrer Fortbewegung auf dem Walzensieb (4) verlangsamend hemmenden schmalen Hemm-Zinken (50), vorzugsweise positionsverstellbar, angeordnet ist.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hemm-Zinken (50) aus einem abriebstabilen federnden Material, insbesondere Stahl, gefertigt sind.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der stumpfe Winkel (a) der gegen die Walzensieb-Transportrichtung (RT) schräg nach abwärts ragenden Hemm-Zinken (50) im Nahbereich (BN) von deren unteren Enden bzw. an diesen Enden (51) 120 bis 150° beträgt.
- 4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die den Endbereichen der einzelnen Hemm-Zinken (50) nach aufwärts hin folgenden Nah-Bereiche (NB) der Zinken in ihrem stumpfen Winkel zur Holzscheit-Transportrichtung (RT) kontinuierlich abnehmend, insbesondere auf bis zu 90° absinkend, eingestellt sind.
- 5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Hemm-Zinken (50) im wesentlichen C- oder S-förmig ausgebildet sind und mit ihrer die Enden (51) aufweisenden Konkavseite (K) gegen die Holzscheit-Transportrichtung (RT) ausgerichtet sind.
- 6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die Endbereiche (BN) bzw. Enden (51) der Hemm-Zinken (50) blechartig flach ausgebildet sind.
- 7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Endbereiche (BN) bzw. Enden (51) der Hemm-Zinken (50) nach Art von, gegebenenfalls verbreiterten, flachen Pfeilspitzen ausgebildet sind, oder dass sie durch flach keilartiges Schräg-Anschleifen der Endbereiche (BN) der Hemm-Zinken (50) gebildet sind.
- 8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Hemm-Zinken auf von einander in Transportrichtung (RT) jeweils aufeinander folgend angeordneten Montagestangen (55), vorzugsweise mittig, zueinander versetzt angeordnet sind.
- 9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstände (a1) der Hemm-Zinken (50) an den Montagestangen (55) voneinander größer sind, als die Länge der jeweils eingesetzten, von Holzabfällen zu befreienden Holzscheite (8). Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| MM01 | Lapse because of not paying annual fees |
Effective date: 20221231 |