AT14245U1 - Unterrichtssystem im Echtzeitbetrieb - Google Patents
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Abstract
Die Neuerung bezieht sich auf ein Unterrichtssystem im Echtzeitbetrieb, das Arbeitsplätze mit Computern der zu Unterrichtenden (150) und Mittel zur Informationsabbildung für die zu Unterrichtenden im Lernbetrieb der Gruppe enthält. Die Computer der zu Unterrichtenden (150) sind über das Internet oder eine Wi-Fi-Verbindung (100) an einen Server (110) mit dem Programmprodukt zum Unterricht und zur Kommunikation angeschlossen. Der Server (110) ist durch eine direkte Verbindung und durch Rückkopplung mit der Datenbasis der Nutzer verbunden, die den Media-Content enthält. Dabei haben die Computer der zu Unterrichtenden (150) zwei Displays, und dem System ist über das Internet oder eine Wi-Fi-Verbindung (100) mit Server (110) der Lehrercomputer (130) zugeschaltet Die Mittel zur Informationsabbildung für die zu Unterrichtenden im Lernbetrieb der Gruppe sind auch an den Lehrercomputer (130) angeschlossen, und der Server (110) ist ebenfalls über das Internet oder eine Wi-Fi-Verbindung (100) mit dem Computer des Administrators (140) der Lehranstalt verbunden.
Description
Beschreibung
UNTERRICHTSSYSTEM IM ECHTZEITBETRIEB
[0001] Die Erfindung betrifft ein Unterrichtssystem entsprechend dem Oberbegriff des Anspru¬ches 1.
[0002] Im modernen Bildungsprozess nehmen Computertechnologien einen immer größerenPlatz ein. Der Lehrprozess in der Grundschule wird durch die Nutzung des Internets als um¬fangreicher Quelle zusätzlichen Lehrmaterials der unterschiedlichsten Art bereichert sowiedurch die Nutzung von Materialien, die Unterrichtskurse in verschiedenen Fächern und dieSoftware für die Schulen darstellen. Immer größere Popularität erlangen auch spezielle Lehr¬portale im Internet sowie Lehrwebsites, elektronische Aufgabenhefte und Klassenbücher. Im¬mer typischer wird eine Arbeitssituation von Lehrer und Schülern, die Personalcomputer haben,im Rahmen des lokalen Schulnetzes. Große Verbreitung bekommt auch der Fernunterricht,wenn sich Schüler und Lehrer an verschiedenen Orten befinden, aber am gemeinsamen Lehr¬prozess teilnehmen. Damit ist ganz offensichtlich, dass bei der Bildung das Bedürfnis nachSchaffung neuer Netzbildungstechnologien besteht, die auf eine vollwertigere Nutzung desdigitalen Unterrichtsmaterials und der Internetressourcen ausgerichtet sind, die für die Lernen¬den modernere und günstigere Vorrichtungen und Verbindungsarten nutzen.
[0003] Die Neuerung bezieht sich im Ganzen auf das Gebiet der Unterrichtsorganisation ineiner Klasse mit Hilfe eines speziell erarbeiteten elektronischen Bildungssystems, das es ge¬stattet, die Effektivität des gemeinsamen Unterrichts zu erhöhen.
[0004] Bekannt ist ein Verfahren zum Unterricht und zur Aneignung von Lehrmaterial, das dieKoordination der individuellen und kollektiven Handlungen der Gruppe der zu Unterrichtendenmit dem Lehrmaterial durch den Unterrichtenden umfasst, die Informationsübertragung desLehrmaterials und den Austausch von Mitteilungen zwischen den Mitgliedern der Gruppe der zuUnterrichtenden und dem Unterrichtenden unter Nutzung eines lokalen Netzes von Kommuni¬kationsmitteln der Informationsträger an den Arbeitsplätzen der zu Unterrichtenden und desUnterrichtenden.
[0005] Die Informationswiedergabe erfolgt im Lernbetrieb durch Mittel für die persönliche Wahr¬nehmung und der Wahrnehmung der Gruppe insgesamt durch Handlungen der Unterrichtendenund des zu Unterrichtenden mit dem Lehrmaterial auf den Informationsträgern. Die Kontrolledes von den zu Unterrichtenden Wiederzugebenden und der Handlungen der zu Unterrichten¬den mit dem Lehrmaterial auf den Informationsträgern erfolgt im Vergleichs- und Testbetrieb.Dabei wird das Lehrmaterial den zu Unterrichtenden in Datenblöcken übermittelt, die an einerGruppe von Informationsträgern fixiert sind, die mindestens eine dreiartige Gliederung nachdem Erkenntnisprinzip haben, entsprechend der individuellen Kenntnis und der Gruppenkennt¬nis. Weiters ist eine Vorrichtung, die dieses Verfahren realisiert, die Mittel zur Informationswie¬dergabe im Lernbetrieb der Gruppe enthält und Arbeitsplätze für die zu Unterrichtenden mitNetzcomputern der zu Unterrichtenden.
[0006] Weiters umfasst die Vorrichtung ein Filesystem mit den Funktionen der Speicherung undder Informationswiedergabe und im Betrieb der methodischen Datenbasisrecherche des Lehr¬materials aus den lokalen Informationsträgern und denen im Netz, mit einem Arbeitsplatz desUnterrichtenden mit einem Server und einem Netzcomputer des Unterrichtenden, die ein File¬system mit den Funktionen des Monitorings und der Informationskontrolle auf den Netzcompu¬tern der zu Unterrichtenden haben, ein System der interaktiven Steuerung durch sie und durchdie Mittel zur Wiedergabe von Information im Betrieb für das individuelle Lernen und das Lernender Gruppe. Weiters mit Kommunikationsmitteln der Arbeitsplätze der zu Unterrichtenden unddes zu Unterrichtenden und Mitteln zur Informationswiedergabe, die sie in das lokale Netzverbinden, das mit zusätzlichen Mitteln zur Audiowiedergabe der Information versehen ist, dieals akustisches Mehrkanalsystem mit Elementen zum Lernen der Gruppe und zum individuellenLernen versehen sind. Weiters mit einer multiplen Ausrüstung des Systems für Eingang und
Steuerung der audiovisuellen Wiedergabe, die durch die Kommunikationsmittel mit dem Serververbunden ist, dabei ist das lokale Netz mit der Möglichkeit des Anschlusses an die allgemeinzugänglichen Netzwerke für Audio- und Videoübertragung und an das globale Netz ausgeführt,und das Filesystem des Arbeitsplatzes des Unterrichtenden ist mit der Funktion der multimedia¬len Steuerung der Mittel zur Informationsdarstellung ausgeführt und mit der Funktion des Testsder Daten der Informationsspeicherung und -Wiedergabe durch Handlungen an den Arbeitsplät¬zen der zu Unterrichtenden im interaktiven Betrieb (Patent der Russischen Föderation 2197748,Kl. G09B 5/13, 5/06, 19/00, 2000).
[0007] Nachteile des bekannten Unterrichtsverfahrens sind die unzureichende Effektivität desUnterrichts und der Aneignung des Lehrmaterials durch die zu Unterrichtenden.
[0008] Die Qualität und Menge der Information, die im Lehrprozess nutzbar ist, ist durch dieMöglichkeiten der Lehranstalt beschränkt, in der der Unterrichtsprozess vonstatten geht.
[0009] Beim Fernunterricht ist die Kontrolle des Unterrichtsprozesses erschwert, da keine Mög¬lichkeit besteht zu identifizieren, wer sich hinter der Tastatur des Netzcomputers des zu Unter¬richtenden befindet.
[0010] Technische Aufgabe ist die Gewährleistung einer vollständigen Individualisierung desWahrnehmungs- und Aneignungsprozesses des Lehrmaterials bei Erhaltung der Möglichkeitendes Dialogs und des interpersonellen Unterrichts.
[0011] Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 angegebenenMerkmale erreicht, mit anderen Worten dadurch, dass das Unterrichtssystem im EchtzeitbetriebArbeitsplätze mit Computern der zu Unterrichtenden enthält und Mittel zur Informationswieder¬gabe für die zu Unterrichtenden im Lernbetrieb der Gruppe, die Computer der zu Unterrichten¬den sind durch das Internet oder eine Wi-Fi-Verbindung an einen Server mit dem Programm¬produkt zum Unterricht und zur Kommunikation angeschlossen. Der Server ist durch direkteVerbindung und Rückkopplung mit der Datenbasis der Nutzer verbunden, die einen Mediacon¬tent enthält, dabei haben die Computer der zu Unterrichtenden zwei Sensorschirme, und demSystem ist durch das Internet oder eine Wi-Fi-Verbindung mit dem Server ein Lehrercomputerzugeschaltet, wobei die Mittel der Informationswiedergabe für die zu Unterrichtenden im Betriebdes Lernens der Gruppe an den Lehrercomputer angeschlossen sind, und der Server auchdurch das Internet oder eine Wi-Fi-Verbindung mit dem Computer des Administrators der Lehr¬anstalt und durch das Internet mit den entfernten Computern der zu Unterrichtenden verbundenist.
[0012] Es ist dazu festzuhalten, dass die Nutzung der Internettechnologien für den Unterricht imEchtzeitbetrieb innerhalb einer Klasse im Stand der Technik nicht existiert.
[0013] Die Mittel zur Informationswiedergabe für die zu Unterrichtenden werden im Betrieb desLernens der Gruppe aus folgender Gruppe ausgewählt: Projektor, elektronische Tafel, Printer,Scanner.
[0014] Die Neuerung wird durch die Zeichnungen erläutert, auf denen abgebildet ist: [0015] Fig. 1 - Organisationsschema des Unterrichtsprozesses im Unterrichtssystem im Echt¬ zeitbetrieb; [0016] Fig. 2 - Struktur des elektronischen Bildungskomplexes; [0017] Fig. 3 - Struktur des elektronischen Lehrbuchs; [0018] Fig. 4 - Struktur der Bildungsressourcen; [0019] Fig. 5 - Testsystem; [0020] Fig. 6 - Datenbasen der Nutzer; [0021] Fig. 7 - Struktur des Schulforums; [0022] Fig. 8 - Interfaceinhalt des Schülers; [0023] Fig. 9 - Interfaceinhalt des Lehrers; [0024] Fig. 10 - Interfaceinhalt des Administrators; [0025] Fig. 11 - Interfaceinhalt der Eltern; [0026] Fig. 12 - Schema des Unterrichtsprozesses; [0027] Fig. 13 - Strukturelemente, die den Unterrichtsprozess gewährleisten; [0028] Fig. 14 - Wiedergabe des Unterrichtsprozesses im Interface des Schülers; [0029] Fig. 15 - Wiedergabe des Unterrichtsprozesses im Interface des Lehrers; [0030] Fig. 16 - Wiedergabe des Unterrichtsprozesses im Interface der Eltern und im Interface des Administrators.
[0031] Wie in Fig. 1 gezeigt ist, umfasst die Unterrichtsorganisation durch den „elektronischenBildungskomplex“: den Server 110, an dem die Software „elektronischer Bildungskomplex“angebracht ist, der mit der Datenbasis 120 integriert ist, die den Mediacontent und die Daten¬basis der Nutzer speichert, deren Zugang über das Internet 100 (Wi-Fi-Verbindung) oder einlokales Netz hergestellt wird. Der Zugang zu dem elektronischen Bildungskomplex wird durchdie Vorrichtung zum persönlichen Zugang des Schülers (durch den Personalcomputer) 150hergestellt, durch den Personalcomputer des Lehrers 130, den Personalcomputer des Administ¬rators der Lehranstalt 140 und den Personalcomputer des zu Unterrichtenden (der Eltern deszu Unterrichtenden) 160.
[0032] Die Vorrichtung zum persönlichen Zugang des Schülers 150 stellt einen Computer dar,der zwei Sensorbildschirme hat. Das Vorhandensein von zwei Bildschirmen ist durch die Ähn¬lichkeit mit einem Buch begründet. Das Device des Schülers umfasst die Funktionen nicht nureines Buches mit gewaltigen zusätzlichen Möglichkeiten (des Ausgangs hinter die Grenzen derlaufenden Doppelseite in die Informationsressource), sondern auch die Funktion eines Heftes,das es gestattet, alle möglichen Arten der schriftlichen Rückkopplung vorzunehmen, das heißtvon Antwortreaktionen des Schülers, die durch Zugriff des Schülers auf die virtuelle Tastaturund (oder) mit der Hand fixiert werden. Das ganze Sortiment der schriftlichen Tätigkeiten mit derHand, die vom Schüler vorgenommen wurden (Notiz einer Antwort, Anmerkung, einer Skizze,Zeichnung, eines Diagramms, die Ausfüllung von Tabellen, Diagrammen) kann umkodiert wer¬den, entweder in einen Drucktext oder in von einem grafischen Redakteur korrigierte Abbildun¬gen.
[0033] Der Personalcomputer des Lehrers 130 führt die Funktionen der Erfassung, Anfangsbe¬arbeitung und Darstellung der einzelnen Elemente der Primärdaten aus, die von den Vorrich¬tungen des persönlichen Zugangs der Schüler 150 gekommen sind. Die Darstellungsfunktionenwerden durch die Aufnahme eines charakteristischen Sortiments peripherer Vorrichtungen indas Gesamtsschema gewährleistet: des Projektors 134, der elektronischen Tafel 133, desPrinters 132, des Scanners 131 (das Sortiment peripherer Vorrichtungen kann sich ändern,indem es sich der Spezifik des Unterrichts der unterschiedlichen Schülerkategorien und denBesonderheiten des Erlernens unterschiedlicher Bildungsbereiche unterordnet).
[0034] Die Struktur des elektronischen Bildungskomplexes umfasst ein Sortiment aus sechsCases, die seine Arbeit koordiniert gewährleisten: das elektronische Lehrbuch 210, die Bil¬dungsressource 220, das Testsystem 230, die Datenbasen der Nutzer 240, das Schulforum 250und das Modul der Aufteilung der Rechte und des Zugangs 260 zwischen den unterschiedli¬chen Teilnehmern des elektronischen Unterrichts.
[0035] Die Struktur des Case „Elektronisches Lehrbuch“ 300 (Fig. 3) ist als Gesamtheit von dreiAbschnitten dargestellt: Unterrichtsstunde 310, Projekt 360 und Gesamtattestierung 380. DieMenge und die Reihenfolge der Abschnitte können variieren, indem sie die Spezifik des Bil¬dungsbereichs widerspiegelt. Jeder Abschnitt hat eine Startseite, die die Funktionen der Auftei¬lung nach Varianten ausführt. Der Abschnitt besteht aus den Blöcken (A) verschiedener Ebenen(Ebene_1, Ebene_2, Ebene_3) und der Ressourcen (B). Das Sortiment von Blöcken und Res- sourcen ist für jeden Abschnitt spezifiziert.
[0036] (A) Blöcke - Gesamtheit der Ressourcen und Blöcke verschiedener Ebene (befindensich in hierarchischer Unterordnung). Die Abschnitte des elektronischen Lehrbuchs umfassenzwei Typen von Blöcken: mit paralleler und aufeinanderfolgender Struktur. Der Block mit paral¬leler Struktur hat eine Startseite, die die Funktionen der Aufteilung nach Varianten ausführt. DerBlock mit aufeinanderfolgender Struktur hat keine Startseite. Die Varianten dieses Blocks tau¬chen hintereinander auf. ARTEN DER BLÖCKE: [0037] (A1) „Modul“ - Block mit aufeinanderfolgender Struktur.
[0038] Er wird zur Bestimmung der Etappen der Durchführung der Unterrichtsstunde genutzt.
[0039] (A2) „Ablaufrichtung“ - Block mit paralleler Struktur.
[0040] Er wird zur Bestimmung der individuellen Bildungsrichtungen der Schüler in jeder Etappeder Unterrichtsstunde genutzt.
[0041] (A3) „Aufgabe“ - Block mit aufeinanderfolgender Struktur.
[0042] Er wird zur Bestimmung der Behandlungsetappen der individuellen Bildungsrichtungenoder der Attestierungsarbeiten genutzt.
[0043] (B) Die Ressourcen der Abschnitte des elektronischen Lehrbuchs stellen Seiten mehre¬rer Typen dar, die sich durch das Sortiment der gegebenen Attribute unterscheiden (der Ele¬mente der Datenspeicherung). Die Einbeziehung der Ressourcen in die Abschnitte kann obliga¬torisch und nicht obligatorisch sein (nicht obligatorische Ressourcen können bei einer partiellenFüllung des Blocks fehlen). ARTEN DER RESSOURCEN; [0044] (B1 „Beschreibung“ - Seite, die zum Schreiben eines üblichen Textes bestimmt ist, dermit Illustrationen versehen ist (Zeichnungen, Tabellen, Diagramme).
[0045] (B2) „Schlussfolgerungen“ - Seite, die zum Schreiben eines Textes mit unterschiedlichenHervorhebungen bestimmt ist (in der Schrift, markiert, farbig). Dieser Text kann mit Illustrationenversehen sein. Die Seite hat einen Hyperverweis auf die Startseite des Abschnitts „Unterrichts¬stunde“.
[0046] (B3) „Instruktion“ - Seite, die zum Schreiben eines Textes, von Listen auf mehrerenEbenen vorgesehen ist. Die Seite kann einen Hyperverweis auf die Abschnitte des Case „Bil¬dungsressourcen“ haben; sie kann von Illustrationen begleitet sein.
[0047] (B4) "File" - angeheftete File beliebigen Formats (Text, Präsentation, Audio). Diese Fileskönnen sein: Zugriffe aus unterschiedlichen Abschnitten des Portals, die von den Schülernindividuell gemacht und in Form von Präsentationen vorgestellt werden; Verweise auf Abschnit¬te des Portals oder auf Websites des Internets; individuelle Ergebnisse, die aus den Flash-Ressourcen erhalten wurden. Die angeheftete File kann von einem Schüler durchgesehenwerden, zur Überprüfung an den Lehrer verschickt, zur Demonstration an den Lehrer verschicktund in den Abschnitt „Portfolio“ des Schülers gesandt werden.
[0048] (B5) „Flash - elektronische Ressourcen, offene Bildungsmodulmultimediasysteme zweierTypen: Informationssysteme und praktische Systeme.
[0049] (B6) „Test - Seite, die zum Schreiben eines üblichen Textes vorgesehen ist, der mitIllustrationen versehen ist (Zeichnungen, Tabellen, Diagramme) und mit Steuerelementen (z.B.ActiveX).
[0050] (B7) »Wi-ki“ - Seite, an deren Gestaltung mehrere Schüler gleichzeitig teilnehmen. DieSeite kann einen Text, Listen auf mehreren Ebenen und Illustrationen enthalten. Die Seite kannHyperverweise auf die Abschnitte des Case „Bildungsressourcen“ oder Websites im Internethaben.
[0051] Der Abschnitt „Unterrichtsstunde“ 310 besteht aus dem aufeinanderfolgenden Block„ModuM" 330 (mögliche Anzahl von 1 bis 5 Einheiten). Der Block „Modul_ 1“ 330 stellt dieGesamtheit der Ressourcen („Beschreibung“ 320, „Schlussfolgerung“ 340) und des parallelenBlocks „Ablaufrichtung_2“ 331 (mögliche Anzahl von 1 bis 5 Einheiten) dar. Die Reihenfolge derKomponenten ist gleichbleibend. Der Block „Ablaufrichtung_2“ 331 umfasst die Ressource„Instruktion“ 332 und den aufeinanderfolgenden Block „Aufgabe 3“ 333 (mögliche Anzahl von 1bis 5 Einheiten). Die Reihenfolge der Komponenten ändert sich nicht. Der Block „Aufgabe_3“333 besteht aus zwei obligatorischen Ressourcen („Beschreibung“ 334 und „Test“ 335) und viernicht obligatorischen Ressourcen „File“, „Verweis auf das Portal“, „Flash“ und „Zusammenfas¬sung“. Ordnung und Anzahl der Ressourcen kann variieren.
[0052] Der Abschnitt „Projekt“ 360 besteht aus der Ressource „Beschreibung“ 365 und demaufeinanderfolgenden Block „Aufgabe_1“ 370 (mögliche Anzahl von 1 bis 20 Einheiten). DieReihenfolge der Komponenten ist konstant. Der Block „Aufgabe 1“ besteht aus drei Ressour¬cen: „Beschreibung“ 371, „Wi-ki“ 372 und „File“ 373. Die Reihenfolge der Komponenten istkonstant.
[0053] Der Abschnitt „Attestierung“ stellt die Gesamtheit der Ressource „Instruktion“ 385 unddes parallelen Blocks „Ablaufrichtung_1 “ 390 dar (mögliche Anzahl von 1 bis 10 Einheiten). DieReihenfolge der Komponenten ist konstant. Der Block „Ablaufrichtung_1“ 390 besteht aus derRessource „Instruktion“ 391 und dem Block „Aufgabe_2“ 392 (mögliche Anzahl von 1 bis 20Einheiten). Die Reihenfolge der Komponenten ist konstant. Der Block „Aufgabe_2" 392 enthältzwei obligatorische Ressourcen („Beschreibung“ 393 und „Test“ 394) und zwei nicht obligatori¬sche Ressourcen („File“ und „Flash“). Reihenfolge und Anzahl kann variieren.
[0054] Auf Fig. 4 ist die Struktur des zweiten Case „Bildungsressourcen“ 400 dargestellt, derdas Funktionieren des elektronischen Bildungskomplexes gewährleistet. Die Struktur von Case400 umfasst sowohl diejenigen Informationsarten, die den traditionellen Unterricht gewährleis¬ten (auf Papierträgem), als auch unterschiedliche Unterrichtstechnologien, die auf der Heran¬ziehung von elektronischen Informationsträgern beruhen. Die Struktur des Case „Bildungsres¬sourcen“ 400 bilden die Abschnitte: „Bibliothek“ 410, „Videothek“ 420, „Fotobank“ 430, „Galerie“440, „Interaktive Labore“ 450, „Interaktive Praktika“ 460, „Web- Exkursionen“ 470, „Archiv“ 480und „Web-Verweise“ auf die Internetseiten 490.
[0055] Der Inhalt jedes Abschnitts des Case „Bildungsressourcen“ 400 ist nach dem alphabeti¬schen Prinzip strukturiert. Die Abschnitte „Interaktive Labore“ 450 und „Interaktive Praktika" 460haben eine Struktur in zwei Ebenen: obere Ebene — Verteilung nach Bildungsbereichen, untere— beruht auf dem alphabetischen Prinzip.
[0056] Jeder Abschnitt des Case „Bildungsressourcen“ 400 setzt voraus, das jede Art der Arbeitdes Schülers durch ein spezielles Sortiment aktiver Funktionen der Ressource selbst gewähr¬leistet wird.
[0057] Die aktiven Funktionen der Abschnitte „Bibliothek“ 410 und „Archiv“ 480 gewährleistendie Möglichkeiten der Markierung und des Kopierens von Textfragmenten. Die aktiven Funktio¬nen der Abschnitte „Videothek“ 420 und „Web-Exkursionen“ 470 gewährleisten die Möglichkeitder Erzeugung eines „Stop-Bilds“ (Fotografie) bei der Durchsicht eines beliebigen Videofrag¬ments. Zu den aktiven Funktionen des Abschnitts „Foto-Bank" 430 und „Galerie“ 440 gehört dieFunktion der Entnahme beliebiger Elemente zur Erzeugung einer Präsentation. Für die „Interak¬tiven Labors“ 450 wurden ausfüllbare Formen geschaffen (Tabellen und Diagramme). Für die„Interaktiven Praktika“ 460 wurden ausfüllbare Formen geschaffen und die Funktion der Aufbe¬wahrung des Endergebnisses (Produkts) entwickelt.
[0058] Die Struktur des Case „Testsystem“ 500 (Fig. 5) ist als Gesamtheit von drei Abschnittendargestellt: das Aufgabensystem 510, das Überprüfungssystem 570 und das System der Er¬gebnisspeicherung 580. Der Case „Testsystem“ 500 gewährleistet die Arbeit der zwei Abschnit¬te des Case „Elektronisches Lehrbuch“ 300: „Unterrichtsstunde“ 310 und „Gesamtattestierung“380.
[0059] Die Struktur des Abschnitts „Aufqabensystem“ 510 ist konstant. Jeder Abschnitt hat eine
Startseite, die die Funktionen der Aufteilung nach Varianten ausführt. Der Abschnitt besteht ausBlöcken verschiedener Ebenen (Ebene_1, Ebene_2), Ressourcen und einem System zur au¬tomatisierten Überprüfung. Das Sortiment der Blöcke, Ressourcen und Systeme zur automati¬schen Überprüfung ist spezifisch für jeden Abschnitt.
[0060] Der Abschnitt „Aufgabensystem“ 510 besteht aus der Ressource „Instruktion“ 520 unddem parallelen Block „Ablaufrichtung_1“ 530 (mögliche Anzahl von 1 bis 5 Einheiten). Der Block„Ablaufrichtung_1“ 530 stellt eine Gesamtheit von drei Gruppen dar: [0061] Gruppe A 540, Gruppe B 550, Gruppe C 560. Die Aussonderung von drei Gruppen istdurch das Vorhandensein von drei Arten automatisierter Überprüfung bedingt.
[0062] Jede Gruppe umfasst die Ressource „Instruktion“ 541, 551, 561 und den folgendenBlock „Aufgabe“ 542, 552, 562. Die Reihenfolge der Gruppen und Elemente darin ist konstant.
[0063] Der Abschnitt „Überprüfungssystem“ 570 stellt eine Gesamtheit von drei Arten automati¬sierter Ergebnisüberprüfung dar. Die automatisierte Ergebnisüberprüfung vom Typ A beruht aufder Auswahl einer richtigen Antwort aus vielen Varianten; die vom Typ B beruht auf der Aus¬wahl vieler (einer Kombination) von richtigen Antworten aus vielen Antwortvarianten, die vomTyp C beruht auf einem kritischen Vergleich vom gesamten Sortiment der Elemente. Die Er¬gebnisse der automatisierten Überprüfung jedes Typs werden nach gestellten Kriterien be¬stimmt und als Primärpunkte gestaltet.
[0064] Der Abschnitt „Ergebnisspeicherungssystem“ 580 stellt eine Datenbasis aus drei Ele¬menten dar: „Zeitspeicherungssystem“ 581, „Speicherungssystem der Primärpunkte“ 582,„Zensurspeicherungssystem“ 583.
[0065] 1) Das „Zeitspeicherungssystem“ 581 ist eine Basis, die Primärdaten über die Ausfüh¬rungszeit jeder Aufgabe jeder Gruppe 542, 552, 562 enthält.
[0066] 2) Das „Speicherungssystem der Primärpunkte“ 582 ist eine Basis, die die Anzahl vonPrimärpunkten enthält, die bei der automatisierten Überprüfung jeder Aufgabe 542. 552, 562bestimmt wurden.
[0067] 3) Das „Zensurspeicherungssystem“ 583 ist eine Basis, die die Zensuren enthält, diedurch die Übertragung der Primärpunkte nach festgelegten Übereinstimmungsskalen erhaltenwurden. Die Übereinstimmungsskalen der Zensur und der Primärpunkte sind spezifisch fürjeden Bildungsbereich.
[0068] Der Abschnitt „Ergebnisspeicherung“ 580 des Case „Testsystem“ 500 ist ein Struktu¬relement eines der Abschnitte des Case „Datenbasis“ 600 (Fig. 6). Die Struktur des Case „Da¬tenbasis“ 600 besteht aus den Abschnitten „Geschichte der Unterrichtsstunden“ 610, „Adminis¬tratorenbasis“ der Lehranstalt 620, „Schülerportfolio“ 630. Der Abschnitt,, Geschichte der Unter¬richtsstunden“ 610 ist eine Datenbasis, die die Primärergebnisse der gemeinsamen Arbeit vonLehrer und Schüler in der Periode des elektronischen Unterrichts umfasst. Der Abschnitt „Schü¬lerportfolio“ 630 enthält Information über die selbständige Arbeit des Schülers sowie Ergebnisseder gemeinsamen Tätigkeit von Schüler und Lehrer, die auf Grund unterschiedlicher Kriterienbearbeitet wurden. Der Abschnitt „Administratorenbasis“ 620 ist die Gesamtheit allgemeinerAngaben über die Lehrer, Schüler und Eltern.
[0069] In Fig. 7 ist die Struktur des Case „Schulforum“ 700 dargestellt. Dazu gehören drei Ab¬schnitte: der „Informationsblock“ 710, die „Foren“ 720 und die „Blogs“ 730. Der „Informations¬block“ 710 enthält allgemeine Information über die Organisation des elektronischen Unterrichtssowohl im Einzelnen in einer Lehranstalt als auch in der Gesamtheit der Lehranstalten allge¬meiner Unterstellung (gemeindeunterstellt, regionalunterstellt oder föderal). Die Abschnitte„Foren“ 720 und „Blogs“ 730 gewährleisten die Arbeit des sozialen Netzes, das sowohl in dereinzelnen Lehranstalt als auch in der Gesamtheit der Lehranstalten organisiert ist.
[0070] Die Bildung von Interfaces geschieht auf Grund der Arbeit des „Moduls Verteilung vonRechten und Zugang“ 260 (Fig. 2). Die Elemente jedes Interface sind die Elemente der Ab¬schnitte der Cases des Elektronischen Bildungskomplexes 200 (Fig. 2): „Elektronisches Lehr- buch“ 210, „Testsystem“ 230, „Nutzerdatenbasen“ 240 und „Schulforum“ 250.
[0071] In Fig. 8 ist das Schülerinterface 800 dargestellt, das aus folgenden Elementen besteht: [0072] 1) elektronisches Lehrbuch 810 - Case „Elektronisches Lehrbuch“ 300 (Fig. 3); [0073] 2) Bildungsressourcen 820 - Case „Bildungsressourcen“ 400 (Fig. 4): [0074] 3) Aufgabenheft 830 - Case „Nutzerdatenbasis“ 600 (Abschnitt „Administratorenbasen“ 620), (Fig. 6); [0075] 4) Portfolio 840 - Case „Nutzerdatenbasis“ 600 (Abschnitt „Schülerportfolio“ 630), (Fig. 6); [0076] 5) persönliches Kabinett 850 - „Nutzerdatenbasis“ 600, (Element „Angaben über Klas¬ sen und Schüler“ 622), (Fig. 6); [0077] 6) Schulforum 860 - Case „Schulforum“ 700 (Abschnitte „Informationsblock“ 710 und „Blogs“ 730 sowie das Element „Schülerforum“ 722), (Fig. 7).
[0078] In Fig. 9 ist das Lehrerinterface 900 dargestellt, das aus folgenden Elementen besteht: [0079] 1) Lehrblock 910 - die Cases „Elektronisches Lehrbuch“ 300 (Fig. 3), „Bildungsressour¬ cen“ 400 (Fig. 4), „Testsystem“ 500 (Abschnitt „Aufgabensystem 510), (Fig. 5), „Da¬tenbasen“ 600 (Element „Dokumentation der Schule“ 621), (Fig. 6); [0080] 2) Organisationsblock 920 - Case „Datenbasis“ 600 (Element „Dokumentation der Schu¬ le“ 621), (Fig. 6), Case „Prüfungssystem“ 500 (Elemente „Speicherungssystem derPrimärpunkte“ 582 und „Zensurenspeicherungssystem“ 583), (Fig. 5); [0081] 3) persönliches Kabinett 930 - Case „Datenbasis“ 600 (Elemente „Angaben über Klas¬ sen und Schüler“ 622 und „Angaben über Lehrer“ 623), (Fig. 6); [0082] 4) Schulforum 940 - Case „Schulforum“ 700 (Abschnitte „Informationsblock“ 710 und „Blogs“ 730 sowie das Element „Lehrerforum“ 721), (Fig. 7).
[0083] In Fig. 10 ist das Interface des Administrators der Lehranstalt 1000 dargestellt, das ausfolgenden Elementen besteht: [0084] 1) Dokumentation der Schule 1010 - Case „Datenbasis“ 600 (Element „Dokumentation der Schule“ 621), (Fig. 6); [0085] 2) Angaben über Lehrer 1020 - Case „Datenbasis“ 600 (Element „Angaben über Lehrer“ 623), (Fig. 6); [0086] 3) Angaben über Klassen und Lehrer 1030 - Case „Datenbasen“ 600 (Element „Anga¬ ben über Klassen und Lehrer“ 622), (Fig. 6); [0087] 4) Plan 1030 - Case „Datenbasen“ 600 (Element „Dokumentation der Schule“ 621), (Fig. 6); [0088] 5) Schulforum 1050 - Case „Schulforum“ 700 (Abschnitte „Informationsblock“ 710 und „Blogs“ 730 sowie das Element „Verwaltungsforum“ 724), (Fig. 7).
[0089] In Fig. 11 ist das Elterninterface 1100 dargestellt, das aus folgenden Elementen besteht: [0090] 1) Aufgabenheft 1110 - Case „Nutzerdatenbasis“ 600 (Abschnitt „Administratorenbasen“ 620), (Fig. 6); [0091] 2) Angaben über Lehrer 1120 - Case „Datenbasen“ 600 (Element „Angaben über Leh¬ rer“ 623), (Fig. 6); [0092] 3) elektronisches Lehrbuch 1130 — Case „Elektronisches Lehrbuch“ 300 (Fig. 3); [0093] 4) Schulforum 1140 — Case „Schulforum" 700 (Abschnitte „Informationsblock“ 710 und „Blogs“ 730 sowie das Element „Elternforum“ 723), (Fig. 7).
[0094] In Fig. 12 ist das Schema des Unterrichtsprozesses dargestellt, das auf der Nutzung deselektronischen Bildungskomplexes beruht. Der Unterrichtsprozess umfasst zwei Perioden: vorder Unterrichtsstunde (dasselbe nach der Unterrichtsstunde) und die Periode der Unterrichts¬stunde.
[0095] Zur Periode vor (nach) der Unterrichtsstunde gehören nacheinander folgende Etappen: [0096] 1) Auswahl des Stundenthemas (1210); [0097] 2) Einteilung der Schüler der Klasse, mindestens nach zwei Ablaufrichtungen (1220); [0098] 3) Ausführung und Überprüfung der Hausaufgabe (1270).
[0099] In der Periode der Unterrichtsstunde findet der Zugriff auf verschiedene Teile des elekt¬ronischen Lehrbuchs und auf die Bildungsressourcen in folgender Reihenfolge statt: [00100] 1) Zugriff auf die Einführung des aufgegebenen Themas des elektronischen Lehr¬ buchs (1230); [00101] 2) Durchnahme mindestens eines Lehrmoduls (1240) mindestens nach zwei Ablauf¬ richtungen (1242A, 1242B); [00102] 3) Zugriff auf die Schlussfolgerungen des aufgegebenen Themas des elektronischen
Lehrbuchs (1250); [00103] 4) Ausführung des Gesamttests und Erhalt der Testergebnisse (1260).
[00104] Die Durchnahme des Lehrmoduls stellt eine Aufeinanderfolge folgender Schritte dar: [00105] 1) Bekanntmachung mit dem Problem des Moduls, das in der aufgegebenen Ablauf¬ richtung gestellt wurde (1241); [00106] 2) Zugriff auf die Bildungsressourcen, die durch das gestellte Problem bestimmt werden 1243A, 1243B); [00107] 3) Durchnahme des Ablaufrichtungstests und Erhalt der Testergebnisse (1244A, 1244B); [00108] 4) Durchnahme der Besprechung oder Diskussion, die im Lehrmodul gestellt wurde (1245).
[00109] Die Schritte 2) und 3) der Etappe des Lehrmoduls stellen die Bildungsablaufrichtungdes Schülers dar. Gerade die Schritte 2) und 3) unterscheiden die Stundenvarianten, die vonverschiedenen Ablaufrichtungen aufgegeben wurden.
[00110] In Fig. 13 sind die Elemente des Bildungskomplexes (Cases) gezeigt, die den Inhaltund die Funktionsweise des Unterrichtsprozesses gewährleisten.
[00111] Das Funktionieren der Etappen der Periode vor (nach) der Unterrichtsstunde gewähr¬leisten: [00112] 1) die Etappe „Themenauswahl“ der Unterrichtsstunde 1210 - Case „Nutzerdatenba¬ sis“ 240 (Element „Unterrichtsstundenplanung“ 614); [00113] 2) die Etappe „Einteilung nach Ablaufrichtungen“ der Schüler der Klasse 1220 - Case „Modul der Einteilung von Rechten und Zugang“ 260; [00114] 3) die Etappe „Ausführung und Überprüfung der Hausaufgabe“ 1270 Case „Nutzerda¬ tenbasis“ 240 (Element „Hausaufgaben“ 615).
[00115] Das Funktionieren der Etappen der Periode der Unterrichtsstunde gewährleisten: [00116] 1) die Etappe „Einführung in das Thema“ der Unterrichtsstunde 1230 - Case „Elekt¬ ronisches Lehrbuch“ 210, (Element „Unterrichtsstunde“ 310); [00117] 2) die Etappe (Schritte) der Durchnahme des „Lehrmoduls“ 1241: [00118] 2.1. „Problemstellung“ - Case „Elektronisches Lehrbuch“ 210 (Element „Beschreibung“ 320); [00119] 2.2. Zugriff auf die „Ressourcen“ - Case „Bildungsressourcen“ 220 [00120] 2.3. Ausführung des „Ablaufrichtungstests“ und Erhalt der Ergebnisse - Case „Elektro¬ nisches Lehrbuch“ 210 (Element „Aufgabe“ 332); [00121] 2.4. „Besprechung / Diskussion“ - Case „Elektronisches Lehrbuch“ 210 (Element „Ein¬ gaben“ 340); [00122] 3) die Etappe des Zugriffs auf die „Schlussfolgerungen der Unterrichtsstunde“ 1250 -
Case „Elektronisches Lehrbuch“ 210 (Element „Schlussfolgerungen“ 316); [00123] 4) die Etappe des „Gesamttests und seine Ergebnisse“ und der Erhalt der Tester¬ gebnisse 1260 - Case „Testsystem“ 230 (Element „Aufgabensystem“ 510).
[00124] In Fig. 14, 15, 16 ist gezeigt, welche Elemente der Interfaces des Schülers, Lehrers,der Eltern und des Administrators der Lehranstalt die unterschiedlichen Etappen des Unter¬richtsprozesses abbilden. Dabei gibt es durch den Case „Modul der Einteilung von Rechten undZugang“ 260 für jedes Interface abzubildende und nicht abzubildende Etappen des Lehrprozes¬ses.
[00125] Im Interface des Schülers (Fig. 14) werden abgebildet: [00126] 1) die Etappen „Themenwahl“, „Einführung in das Thema“, „Lehrmodul“ (mit Aus¬ nahme der Etappe Zugriff auf die Ressourcen), „Schlussfolgerungen der Unter¬richtsstunde" - im Case „Elektronisches Lehrbuch" 810 (Element „Unterrichtsstun¬de“ 812); [00127] 2) die Etappe „Ressource“ der Ablaufrichtung des Lehrmoduls - im Element „Bil¬ dungsressourcen“ 820; [00128] 3) die Etappe „Gesamttest und seine Ergebnisse“ - in den Cases „Aufgabenheft“ 830 (Element „Tabelle“ 835) und „Portfolio“ 840 (Element „Tabelle“ 840); [00129] 4) die Etappe „Ausführung und Überprüfung der Hausaufgabe“ im Case „Aufgaben¬ heft“ 830 (Element „Hausaufgabe“ 834).
[00130] Die Etappe „Einteilung nach Ablaufrichtungen“ wird im Interface des Schülers nichtabgebildet.
[00131] Im Interface des Lehrers (Fig. 15) werden abgebildet: [00132] 1) die Etappe „Themenwahl“ - im Element „Basislehrplan“ 911; [00133] 2) die Etappe „Einteilung nach Ablaufrichtungen“ - im Element „Klassenbuch“ 924; [00134] 3) die Etappen „Einführung in das Thema“, „Lehrmodul“ (mit Ausnahme der Etappe „Ablaufrichtungstest“), „Schlussfolgerungen der Unterrichtsstunde“ - im Element„Bildschirm für Dynamik des Vorankommens“ 922; [00135] 4) die Etappen „Ablaufrichtungstest“ und „Gesamttest“ - im Element „Bildschirm der differenzierten Kontrolle“ 923; [00136] 5) „Gesamttest und seine Ergebnisse“ und „Ausführung und Überprüfung der Haus¬ aufgabe“ - im Element „Klassenbuch“ 924.
[00137] Im Interface der Eltern (Fig. 16) werden abgebildet: [00138] 1) die Etappe „Themenwahl“ - im Case „Aufgabenheft“ 1100 (Element „Basislehrplan“ 1116); [00139] 2) die Etappe „Gesamttest und seine Ergebnisse“ - im Case „Aufgabenheft“ 1100 (Element „Tabelle. Laufende Anmerkungen“ 1115); [00140] 3) die Etappe „Ausführung und Überprüfung der Hausaufgabe“ - im Case „Tagebuch“ 1110 (Element „Hausaufgabe“ 1114).
[00141] Die Etappe „Einteilung nach Ablaufrichtungen“, „Einführung in das Thema“, „Lehrmo¬dul“, „Ablaufrichtungstest“, „Schlussfolgerungen der Unterrichtsstunde“ werden im Interface derEltern nicht abgebildet.
[00142] Im Interface des Administrators der Lehranstalt (Fig. 16) werden abgebildet: [00143] 1) die Etappe „Themenwahl“ - im Case „Dokumentation der Schule“ 1010 (Element „Basislehrplan“ 1011); [00144] 2) die Etappen „Gesamttest und seine Ergebnisse“ und „Ausführung und Überprü¬ fung der Hausaufgabe“ - im Case „Dokumentation der Schule“ 1010 (Element„Klassenbücher“ 1014).
[00145] Die Etappe „Einteilung nach Ablaufrichtungen“, „Einführung in das Thema“, „Lehrmo¬dul“, „Ablaufrichtungstest“, „Schlussfolgerungen der Unterrichtsstunde“ werden im Interface desAdministrators der Lehranstalt nicht abgebildet. DER BILDUNGSPROZESS UMFASST ZWEI PERIODEN: [00146] I. die Periode VOR DER UNTERRICHTSSTUNDE (ebenso NACH DER UNTER¬ RICHTSSTUNDE) und [00147] II. die Periode der UNTERRICHTSSTUNDE.
[00148] I. Die Periode VOR DER UNTERRICHTSSTUNDE umfasst folgende Etappen: [00149] 1. Themenwahl. In dieser Etappe wählt der Lehrer das nächstfolgende Thema aus der kalendarisch-thematischen Planung, um die Unterrichtsstunde zu bestimmen.
[00150] 2. Einteilung nach Ablaufrichtungen. Der Lehrer teilt vor der Unterrichtsstunde die
Schüler nach Ablaufrichtungen ein, unter Berücksichtigung ihrer Bildungsmöglich¬keiten: die 1. Ablaufrichtung setzt Basisniveau an Kenntnissen voraus, die 2. Ablauf¬richtung (und wenn die Notwendigkeit besteht, die 3. Ablaufrichtung) - erhöhtes Ni¬veau an Kenntnissen. Der Lehrer setzt die Ziffern 1 und 2 gegenüber den Familien¬namen der Schüler. Die gesetzte Ziffer „bindet“ den Schüler an eine bestimmte Ab¬laufrichtung in der Stunde: der Schüler kann nicht selbst die Ablaufrichtung ändern,da er beim Übergang in das Lehrportal (zu den Ressourcen) gezwungen sein wird,mit den Ressourcen zu arbeiten, die ihm durch die Ablaufrichtung vorgeschriebensind (die anderen Ressourcen werden für ihn verschlossen sein).
[00151] 3. Ausführung und Überprüfung der Hausaufgabe. In dieser Etappe führen die Schüler schriftliche Hausaufgaben aus, indem sie in der Basis „Hausaufgaben“ arbeiten undbewahren die Ergebnisse ihrer Ausführung auf (psychologisch ist das gleichbedeu¬tend mit der Prozedur der Übersendung dieser Ergebnisse an den Lehrer), und derLehrer überprüft die Hausarbeit der Schüler, das heißt, er geht in dieselbe Basis„Hausaufgaben“, findet dort die ausgeführten oder nicht ausgeführten Aufgaben beijedem Schüler, überprüft und kommentiert sie, stellt Zensuren aus, und danach be¬wahrt er die Ergebnisse seiner Tätigkeit auf, indem er die Basis verlässt (psycholo¬gisch ist das der Überprüfung und Ausstellung von Zensuren in die Aufgabenhefteder Schüler gleichbedeutend, da die Schüler danach die Ergebnisse dieser Überprü¬fung bei sich in den Aufgabenheften entdecken, wenn sie eine Anfrage unter „Auf¬gabenheft“ machen. Somit werden dieselben aufbewahrten Daten AUF UNTER¬SCHIEDLICHE ART in Abhängigkeit von der Anfrage des Lehrers, der Schüler, derEltern oder der Verwaltung vorgelegt.
[00152] II. Die Periode der UNTERRICHTSSTUNDE umfasst folgende Etappen: [00153] 1. Einführung in das Thema. In dieser Etappe verallgemeinert der Lehrer die Ergebnis¬ se der vorigen Stunde auf Grund der Materialien des Gesamttests und der Überprü¬fung der Hausaufgabe, kommentiert diese Ergebnisse (die Schüler sehen sie in ih¬ren Aufgabenheften); dann erklärt er, welcher Sache das nächste Thema gewidmetist und wie es mit dem vorigen verbunden ist.
[00154] 2. Lehrmodul. Das ist eine sich in jeder Stunde wiederholende Etappe, die im Innern einheitlich organisiert ist und die unbedingt entweder mit einer Besprechung odereiner Diskussion abschließt. Solche Module kann es in jeder Unterrichtsstunde meh¬rere geben.
[00155] 3. Schlussfolgerungen der Unterrichtsstunde. In dieser Etappe werden die Bilanzen aller Besprechungen/Diskussionen gezogen, die stattgefunden haben (ihre Anzahlhängt von der Anzahl der Module der Unterrichtsstunde ab). Der Sinn dieser Etappebesteht nicht nur darin, das gesamte in der Unterrichtsstunde erlernte Material zuverallgemeinern, sondern auch darin, die Schüler auf den Gesamttest vorzuberei¬ten, der die abschließende Etappe jeder Unterrichtsstunde ist.
[00156] 4. Gesamttest. Das ist die abschließende Etappe der Unterrichtsstunde, die kontrollie¬ renden Charakter trägt. Der Gesamttest umfasst fünf Fragen der Ebene A, zweiFragen der Ebene B und zwei Fragen der Ebene C. (Somit erlaubt es die freie Be¬herrschung in Form dieses Tests den Schülern, sich während der Abschlussprüfun¬gen im Rahmen des einheitlichen Staatsexamens sicher zu fühlen). Indem sie aufdie Fragen antworten, füllen die Schüler verschiedene Formulare aus (Formular A,Formular B und Formular C). Nach dem Ausfüllen aller Formulare „sendet“ derSchüler die Ergebnisse dem Lehrer. (Tatsächlich bewahrt der Schüler die Ergebnis¬se in der Datenbasis auf, wohin der Lehrer zur Überprüfung dieser Arbeit gelangenkann.) Die Antworten auf die Fragen der Ebenen A und B werden automatischüberprüft und die Ergebnisse der Überprüfung dieser Ebenen sind an jeden Schüler„gebunden“. Der Lehrer kann sie während der Unterrichtsstunde in den Punkten se¬hen, und der Schüler nachdem er die vollständig ausgeführte Arbeit dem Lehrer„gesandt“ hat. Der Test der Ebene C wird von den Schülern in freier Form ausge¬führt (der Schüler kann die Antworten von Hand schreiben und er kann sie wählen,indem er die Tastatur nutzt) und in der Datenbasis aufbewahrt. Der Lehrer überprüftdie Tests der Ebene C und stellt für jede Frage die verdiente Anzahl Punkte aus(von 0 bis 3), dabei weiß er nicht, wer von den Schülern gerade auf diese Fragenantwortet. Der Lehrer überprüft die Tests der Ebene C in der Freizeit, aber immervor Anbruch der nächsten Unterrichtsstunde, erstellt dafür bestimmte Punkte aus,hinterlässt seine Kommentare (wenn sie erforderlich sind) und bewahrt die Ergeb¬nisse seiner Überprüfung auf. Psychologisch wird das vom Lehrer als Übersendungder Ergebnisse „zurück“ an einen anonymen Schüler wahrgenommen (da der Leh¬rer nicht den Familiennamen des Schülers kennt, der auf die Fragen der Ebene Cantwortet). Die vom Lehrer eingetragenen Punkte, die vom Schüler für den Test Cerhalten wurden (und in einem extra Case der Datenbasis liegen), werden mit denPunkten summiert, die für die Tests A und B erhalten wurden, und werden (automa¬tisch) in eine Zensur auf einer Skala von fünf Punkten umgewandelt. Diese Zensurfindet der Schüler bei sich im Aufgabenheft und der Lehrer im Klassenbuch gegen¬über dem Familiennamen des Schülers. JEDES LEHRMODUL UMFASST UNBEDINGT: [00157] 2.1. DIE PROBLEMSTELLUNG.
[00158] 2.2. DIE AUSGÄNGE ZU DEN ABLAUFRICHTUNGEN (mindestens zwei Ablaufrich¬tungen), innerhalb der Ablaufrichtungen: [00159] a) ARBEIT mit den RESSOURCEN (mit verschiedenen Informationsquellen - Text,
Audio, Foto, Video);
[00160] b) ABLAUFRICHTUNGSTEST
[00161] 2.3. BESPRECHUNG ODER DISKUSSION
[00162] 2.1. PROBLEMSTELLUNG. Indem er zu einem neuen Thema übergeht, stellt derLehrer das Problem. Dieses Problem ist ALLGEMEIN für alle Schüler. Zu seiner Lösung mussman sich mit verschiedenen Ablaufrichtungen auseinandersetzen und mit verschiedenen Infor¬mationsquellen arbeiten.
[00163] 2.2. AUSGÄNGE ZU DEN ABLAUFRICHTUNGEN. Der Lehrer erklärt den Schülern,in welche Ablaufrichtung jeder von ihnen gehen wird, um das erklärte Problem zu lösen. Indemer weiß, dass die 1. Ablaufrichtung dem Basisniveau an Kenntnissen entspricht, und die 2.Ablaufrichtung dem erhöhten Niveau, erklärt der Lehrer den Schülern trotzdem nicht, dass sichhinter der Nummer der Ablaufrichtung ein verschiedenes Schwierigkeitsniveau verbirgt. DieSchüler selbst können das nicht bestimmen, da die Nummern der Ablaufrichtungen ihnenNICHT ständig zugeteilt werden. Indem er die Möglichkeit hat, post factum zu analysieren, wiedie Schüler mit den Aufgaben mit verschiedenem Schwierigkeitsniveau zurechtgekommen sind,korrigiert der Lehrer ständig seine Vorstellungen über die Bildungsmöglichkeiten der Schüler: erbestimmt die 1, Auflaufrichtung für diejenigen, die in der vorigen Stunde mit den Aufgaben der 2. Ablaufrichtung nicht zurechtgekommen sind und umgekehrt: er bestimmt die 2. Ablaufrich¬tung für diejenigen, die, indem sie mit den Aufgaben der 1. Ablaufrichtung gearbeitet haben, imVerlauf mehrerer Stunden ihre Fähigkeit bestätigt haben, auf einem höheren Schwierigkeitsni¬veau zu arbeiten.
[00164] 2.2.a) Im Rahmen ihrer Ablaufrichtung beginnen die Schüler mit verschiedenen Res¬sourcen zu arbeiten, das heißt mit verschiedenen Informationsquellen - mit Text, Audio, Fotound Video. In der Periode der Unterrichtsstunde können die Schüler nur mit dem Teil der Res¬sourcen arbeiten, der für die Lösung des konkreten Problems bestimmt ist. In der Zeit außer¬halb der Unterrichtsstunde können die Schüler in die vollständige Basis der Bildungsressourcengelangen und sich mit jeder der Quellen im vollen Umfang vertraut machen.
[00165] 2.2.b) ABLAUFRICHTUNGSTEST. Der Erfolg der Arbeit mit den Ressourcen, die derSuche nach einer Lösung des Problems untergeordnet ist, wird mit dem obligatorischen Ablauf¬richtungstest überprüft: das sind einige Fragen, die im einheitlichen Staatsexamen den Fragender Ebene B entsprechen.
[00166] Indem sie auf diese Fragen antworten, häufen die Schüler Argumente an, die für dieLösung der gestellten Problems notwendig sind.
[00167] Aber der Sinn der Ablaufrichtungstests besteht nicht nur darin, die Schüler bei derLösung des Problems vorwärts zu bringen, sondern auch darin, bei ihnen Fähigkeiten undFertigkeiten oberhalb des Gegenstands zu entwickeln: die Fähigkeit, mit den verschiedenenInformationsquellen zu arbeiten (d.h. die Fähigkeit, Texte „zu lesen“, Audiomaterialien „zu hö¬ren“, Reproduktionen, Fotos und Videomaterial „zu sehen“), sowie die technischen Fähigkeiten,die notwendigen Orte zu zitieren und diese Zitate aufzubewahren. So ist bei der Arbeit mitTexten die Aufgabe der Fragen des Ablaufrichtungstests oberhalb des Gegenstands: zu lernen,mit Überschriften, Schlüsselwörtern und Schlussfolgerungen der Texte zu arbeiten, die notwen¬digen Fragmente auszuwählen und aufzubewahren; bei der Arbeit mit Reproduktionen undFotomaterial: zu lernen, mit Bildbezeichnungen und Unterschriften unter Fotos zu arbeiten, diebedeutenden Fragmente auszuwählen und aufzubewahren; bei der Arbeit mit Audio und Vi¬deomaterial: zu lernen, Videofragmente mehrmals anzuschauen und Audiofragmente mehrmals anzuhören, Stop-Bilder zum Auswahlen der bedeutsamen Video- und Audioinformation zumachen und sie aufzubewahren.
[00168] Die Ergebnisse des Ablaufrichtungstests werden automatisch überprüft. Sie könnensofort gesehen werden, sowohl vom Schüler auf dem Bildschirm seiner Anlage als auch vomLehrer auf dem Bildschirm seines Computers. Der Schüler sieht nicht den Gesamtpunktstanddes Tests, sondern das, wie die Antwort auf jede Frage bewertet wurde. Darüber hinaus kanner auch die richtige Antwort sehen. Der Ablaufrichtungstest trägt unterrichtenden Charakter:seine Ergebnisse beeinflussen nicht die Gesamtnote für die Unterrichtsstunde.
[00169] 2.3. BESPRECHUNG ODER DISKUSSION. Das ist der abschließende Moment jedesLehrmoduls. Nach Ausführung des Ablaufrichtungstests und seiner Selbstüberprüfung steht denVertretern der verschiedenen Ablaufrichtungen der Informationsaustausch bevor (von Meinun¬gen, Lösungsarten des allgemeinen Problems). Im Verlauf der BESPRECHUNG ergänzen sichdie Schüler gegenseitig, da sie mit verschiedenen Informationsquellen gearbeitet haben, die dieallgemeine Lösungsrichtung des Problems bestätigen. Im Verlauf der DISKUSSION legen dieVertreter der verschiedenen Ablaufrichtungen Argumente vor, die zueinander in Widerspruchtreten, da sie verschiedene Informationsquellen zu entgegengesetzten Schlussfolgerungenführten. In jedem Fall erlaubt es die BESPRECHUNG (oder die DISKUSSION) den Vertreternverschiedener Ablaufrichtungen, die Ergebnisse der Arbeit mit verschiedenen Ressourcenzusammenzuziehen, ein Gesamtbild zu schaffen, das bei der Lösung des allgemeinen Prob¬lems hilft.
[00170] Ungeachtet dessen, dass für die Lösung des Problems in jeder Unterrichtsstunde dieSchüler in verschiedene Gruppen (Ablaufrichtungen) geteilt werden und die Vertreter dieserverschiedenen Gruppen (Ablaufrichtungen) selbständig arbeiten und nicht gegenseitig verdop¬pelnde Informationsquellen nutzen, bewahrt jede Unterrichtsstunde konzeptionelle Einheit undinhaltliche Ganzheit. Es wird ebenfalls die Kontinuität des Inhalts des gesamten Fachkurseserhalten.
[00171] Das wird möglich durch die Verbindlichkeit solcher Stundenetappen wie „Einführung indas Thema“, „Problemstellung“, „Besprechung (oder „Diskussion“), „Schlussfolgerungen derU nterrichtsstunde“, „Gesa mttest“.
Claims (2)
- Ansprüche 1. Unterrichtssystem im Echtzeitbetrieb, das Arbeitsplätze mit Computern der zu Unterrich¬tenden (150) und Mittel zur Informationsabbildung für die zu Unterrichtenden im Lernbe¬trieb der Gruppe enthält, wobei die Computer der zu Unterrichtenden (150) an einen Server(110) mit dem Programm zum Unterricht und zur Kommunikation angeschlossen sind, derServer (110) durch direkte Verbindung und Rückkopplung mit einer Datenbasis (120) derNutzer verbunden ist, die den Media-Content enthält, und wobei die Computer der zu Un¬terrichtenden (150) zwei Sensorbildschirme haben, dadurch gekennzeichnet, dass dieVerbindungen mit dem Server (110) über das Internet oder eine Wi-Fi-Verbindung (100) er¬folgt, dass das System über das Internet oder eine Wi-Fi-Verbindung (100) mit dem Server(110) der Lehrercomputer (130) verbunden ist, wobei die Mittel zur Informationsabbildungfür die zu Unterrichtenden im Lernbetrieb der Gruppe an den Lehrercomputer (130) ange¬schlossen sind, und dass der Server (110) ebenfalls über das Internet oder eine Wi-Fi-Verbindung (100) sowohl mit dem Computer des Administrators (140) der Lehranstalt alsauch mit entfernten Computern der zu Unterrichtenden (150) verbunden ist.
- 2. Unterrichtssystem im Echtzeitbetrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dassdie Mittel zur Informationsabbildung für die zu Unterrichtenden im Lernbetrieb der Gruppeaus der folgenden Gruppe ausgewählt werden: Projektor (134), elektronische Tafel (133),Printer (132), Scanner (131). Hierzu 16 Blatt Zeichnungen
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2011
- 2011-08-29 AT ATGM8103/2013U patent/AT14245U1/de not_active IP Right Cessation
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