AT141807B - Gasgefüllte Entladungsröhre, bei der die Poldrähte durch eine rohrförmige Umhüllung aus Isolierstoff geschützt sind. - Google Patents
Gasgefüllte Entladungsröhre, bei der die Poldrähte durch eine rohrförmige Umhüllung aus Isolierstoff geschützt sind.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 Hüllen gegen die Entladung geschützt. Bestehen diese Hüllen aus mehreren aneinander anschliessenden rohrförmigen Teilen, z. B. aus einem Steatitröhrehen, das an einem Glasröhrchen anliegt, das an das Glas des Quetsehfusses oder an die Röhrenwand angeschmolzen ist, so entstehen Schwierigkeiten bei der Abdichtung der zwischen diesen Teilen freibleibenden Spalte. Es wurde bereits vorgeschlagen, den Poldraht an dieser Stelle durch einen umhüllenden Zylinder gegen die Entladung abzuschirmen, wobei dieser Zylinder in einigem Abstand von der genannten Umhüllung angeordnet wurde. Eine einfachere und wirksamere Lösung wird erfindungsgemäss in der Weise erzielt, dass die Stelle, wo die rohrförmigen Teile aneinandergrenzen, durch einen genau passenden, zweckmässig aus Metall bestehenden Zylinder geschützt wird. Am einfachsten kann der Zylinder dadurch erhalten werden, dass er nach dem Schoopschen Verfahren auf die Aussenseite der genannten aneinandergrenzenden rohrförmigen Teile aufgebracht wird. Es ist in diesem Fall nicht erforderlich, dass der äussere Durchmesser der angrenzenden Röhrchen gleich ist ; dies ist jedoch erwünscht, wenn ein vorher bearbeiteter Metallzylinder aufgeschoben wird. Besteht der eine Teil der Umhüllung des Poldrahtes aus einem Glasröhrchen, in bzw. an das der zweite Teil ein-bzw. angesehoben wird, so könnte es vorkommen, dass der nach dem Schoppsehen Verfahren aufgebrachte Zylinder an der glatten Glasoberfläche nicht genügend haftet. Um in diesem Fall ein Abrutschen des Zylinders zu verhindern, ist es vorteilhaft, das Ende des genannten Röhrchens mit einem vorspringenden Rand, bzw. Wulst zu versehen. Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert, in der einige Ausführungsbeispiele dargestellt sind. Fig. 1 stellt eine Anode mit einem erfindungsgemäss geschiitzten Poldraht dar Fig. 2 zeigt eine Einzelheit einer andern Ausführungsform in vergrössertem Massstabe. In die Quetschstelle 1 eines Glasfusses 2 ist ein Poldraht 3 eingeschmolzen, der zu einer Anode 4 führt. Der Zuführungsdraht ist zum Teil von einem an die Quetsehstelle 1 angeschmolzenen Glas- röhrchen 5 und zum Teil von einem Röhrchen 6 aus Steatit, Porzellan oder ähnlichem Stoff umgeben, das am einen Ende an das Glasröhrehen 5 grenzt und am andern Ende in eine entsprechende Ausnehmung 7 der Anode 4 eingeschoben ist. Der zwischen dem Glasröhrchen 5 und dem Röhrchen 6 vorhandene Spalt 8 wird mittels eines Metallzylinders 9 abgedichtet, der im vorliegenden Fall zweckmässig nach dem Sehoopschen Verfahren aufgebracht worden ist, bei dem also flüssiges Metall auf die gewünschte Stelle aufgespritzt wird, bis sich eine Schicht genügender Stärke gebildet hat. Gemäss der Ausführung nach Fig. 2 wird das isolierende Röhrchen 6 auf eine gewisse Länge in das Glasröhrehen 5 eingeschoben. Die Übergangsstelle wird nun mit einer ziemlich dicken Metallschicht 9 bedeckt, die dann bis auf die dargestellte Zylinderform abgedreht wird. Zufolge der Glätte der Ober- fläche des Glasröhrchens 5 würde gegebenenfalls der auf dieses Röhrchen aufgebrachte Teil des Zylinders 9 EMI1.3 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 einem verdickten Rand bzw. Wulst 10 versehen. Die Oberfläche des Röhrchens könnte zu dem gleichen Zweck mattiert werden, aber es hat sich herausgestellt, dass dadurch die Zerbrechlichkeit des Röhrchens erhöht wird. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Gasgeffillte Entladungsröhre, insbesondere Gleichrichterröhre mit Glühkathode, bei der die Poldrähte der Elektroden (Anoden) durch eine aus mehreren aneinander anschliessenden rohrförmigen Teilen bestehende Umhüllung aus Isolierstoff geschützt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Stelle, wo diese rohrförmigen Teile (5 und 6) aneinandergrenzen, durch einen genau passenden, zweckmässig EMI2.2
Claims (1)
- gebrachte Metallhülle geschützt ist.3. Entladungsröhre nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende eines der beiden aneinandergrenzenden, gegebenenfalls etwas ineinandergeschobenen, vom Zylinder umgebenen Teile mit einem verbreiterten Rand (10) versehen ist. EMI2.3
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| AT141807D AT141807B (de) | 1933-09-11 | 1934-08-10 | Gasgefüllte Entladungsröhre, bei der die Poldrähte durch eine rohrförmige Umhüllung aus Isolierstoff geschützt sind. |
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1934
- 1934-08-10 AT AT141807D patent/AT141807B/de active
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