AT148898B - Zahnstangenlenkung, insbesondere für Kraftfahrzeuge. - Google Patents
Zahnstangenlenkung, insbesondere für Kraftfahrzeuge.Info
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Description
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Zahnstangenlenkung, insbesondere für Kraftfahrzeuge.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zahnstangenlenkung für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge. Bei den bekannten Zahnstangenlenkungen trägt die Lenksäule ein Zahnritzel, welches in eine mit der Spurstange der gelenkten Räder unmittelbar verbundene Zahnstange eingreift. Bei diesen bekannten Anordnungen ist es nicht möglich, ein ausreichend grosses Übersetzungsverhältnis von Lenkradeinschlag zum Einschlag der gelenkten Räder zu erzielen. Denn das Übersetzungsverhältnis ist durch die Zähnezahl des Ritzels beschränkt, welches unter einer gewissen Zähnezahl nicht ausgeführt werden kann.
Zweck der Erfindung ist es, diesen Übelstand zu beseitigen, und die Erfindung ist darin gelegen, dass zwischen der vom Lenkrad über das Ritzel betätigten Zahnstange und den an den gelenkten Rädern angreifenden Organen ein Zwischenglied geschaltet ist, durch welches das Übersetzungsverhältnis beliebig vergrösserbar ist.
EMI1.1
schlag der gelenkten Räder durch Wahl des Hebelverhältnisses einstellbar ist.
Gemäss der Erfindung ist im Lenksystem, d. i. in der Kraftübertragung vom Lenkrad zu den gelenkten Rädern, ein Dämpfer für die Rückstösse derart angeordnet, dass das die Übersetzung vergrössernde Zwischenglied unter die Wirkung dieses Dämpfers gesetzt ist.
Bei Ausführung des Fahrzeuges mit unabhängig angeordneten Rädern-also ohne starre Achse-ist gemäss der Erfindung die Einrichtung so getroffen, dass das die Übersetzung vergrössernde Zwischenglied in der Fahrzeuglängsachse angeordnet ist und über eine geteilte Spurstange, an deren beiden Hälften das Zwischenglied angreift, mit den gelenkten Rädern verbunden ist.
Dadurch wird der Vorteil erreicht, dass die beim Durchfedern der Räder schwingenden Spurstangenhälften gleich lang sind und auch mit den Rädern um denselben Mittelpunkt schwingen können. so dass die Lenkung von der Federbewegung der Räder unbeeinflusst bleibt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch veranschaulicht, welches eine Zahnradlenkung für unabhängig angeordnete Vorderräder in Fig. 1 in der Draufsicht und in Fig. 2 in der Ansieht von hinten zeigt.
Von dem auf der Lenksäule sitzenden Ritzel 3 wird in bekannter Weise die Zahnstange 1 betätigt.
Diese Zahnstange 1 ist durch ein Gelenk.' ! mit einem die Lenkübersetzung vergrössernden Zwischenglied 5 verbunden, das bei dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung von einem zweiarmigen Hebel J gebildet ist, an dessen längerem Arm die Zahnstange angreift, während an dem kürzeren Arm dieses um die Achse 4 drehbar gelagerten Hebels die beiden an den Spurschenkeln 11 angreifenden Spurstangenhälften 6 und 6'in den Punkten 7 und 8 angelenkt sind, derart, dass die Bewegung der vom Ritzel 2 getriebenen Zahnstange j ! über den Hebel 5, die Spurstangenhälften 6 und 6'und die Spur- schenkel auf die Räder 9 übertragen wird.
EMI1.2
mit dem Hebel 5 ein Dämpfer 12, z.
B. ein Reibungsdämpfer, ein hydraulischer Dämpfer od. dgl.. verbunden, durch welchen eine Hemmung des Zaimstangengetriebes und dadurch die Vorteile von selbsthemmenden Getrieben erreicht werden.
Wie aus Fig. 2 zu ersehen ist, sind die beiden Spurstangenhälften 6 und 6'derart angeordnet. dass sie beim Durchfedern der Räder 9 annähernd parallel mit den Federn 10 um die Anlenkpunkte 7 und 8 am Hebel 5 schwingen können, so dass die Lenkung durch die Federung nicht beeinflusst wird.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : EMI2.1 Zwischenglied (5) zwischen Zahnstange (1) und an den gelenkten Rädern angreifenden Spurstangen eingeschaltet ist.3. Lenkung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das die Übersetzung vergrössernde Glied (5) unter die Wirkung einer Dämpfungsvorrichtung gesetzt ist, um eine Hemmung EMI2.2 zwischen Lenkradeinschlag und Radeinschlag vergrössernde Glied (5) von einem zweiarmigen Hebel gebildet ist, dessen Hebelverhältnis die Vergrösserung der Übersetzung bestimmt.5. Lenkung nach Anspruch 1 für unabhängig gefederte bzw. ohne starre Achse angeordnete Räder, dadurch gekennzeiehnet, dass das Zwischenglied (5) in der Fahrzeuglängsachse angeordnet und über eine geteilte Spurstange (6, 6'), an deren beiden Hälften das Zwischenglied angreift. mit den gelenkten Rädern verbunden ist. EMI2.3
Applications Claiming Priority (1)
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| AT148898T | 1935-11-07 |
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| AT148898B true AT148898B (de) | 1937-03-10 |
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ID=3645352
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1935
- 1935-11-07 AT AT148898D patent/AT148898B/de active
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