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AT148058B - Relaisanordnung. - Google Patents

Relaisanordnung.

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Publication number
AT148058B
AT148058B AT148058DA AT148058B AT 148058 B AT148058 B AT 148058B AT 148058D A AT148058D A AT 148058DA AT 148058 B AT148058 B AT 148058B
Authority
AT
Austria
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relay
capacitor
circuit
tube
scale
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Application number
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English (en)
Original Assignee
Ungarische Wolframlampen Fabri
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Application filed by Ungarische Wolframlampen Fabri filed Critical Ungarische Wolframlampen Fabri
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Publication of AT148058B publication Critical patent/AT148058B/de

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Description


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    Relaisanordmmg.   



   Die Erfindung betrifft Relaisanordnungen mit   schwingendenElektronel1l'öhren   und einem in deren Anodenstromkreis geschalteten mechanischen (elektromagnetischen) Relais, dessen Auslösung durch (unmittelbares oder mittelbares) An-oder Abschalten einer kleinen Kapazität im Schwingkreissystem der Röhre erfolgt, durch das die   Röhrenschwingungen   plötzlich entweder zum Abreissen oder zum Einsetzen gebracht werden bzw. eine solche Änderung des Anodenstromes hervorgerufen wird, dass das mechanische Relais anspricht. 



   Gegenstand der Erfindung ist es, solche Anordnungen zur selbsttätigen Kontrolle bzw. Schaltung mittels einer   Mess-oder Einstellvorrichtung   zu verwenden. Dies wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass der eine (Kondensator-) Belag der das Relais auslösenden Kapazität durch den beweglichen Teil der Vorrichtung selbst gebildet oder mit diesem verbunden ist, während der andere Belag durch einen von dem ersteren isolierten, zweckmässig ruhenden Teil der Vorrichtung selbst gebildet oder an einem solchen angeordnet ist. 



   In der Zeichnung sind in den Fig. 1 und 2 zwei   Schaltungsschemen   solcher Relaisanordnungen dargestellt ; während in Fig. 3 ein Ausführungsbeispiel einer das Relais auslösenden Kapazität gemäss der Erfindung schematisch veranschaulicht ist. 



   Bei der Schaltung nach Fig. 1 sind der Gitterstromkreis der mit dem Ableitwiderstand   R   ver-   sehenenRöhrej ! mittels des Schwingkreises 2 und ihr Anodenstromkreis   vermittels des Schwingkreises 3 auf die gleiche Wellenlänge abgestimmt, so dass die Röhre zufolge der Gitter-Anodenkapazität in Selbstschwingung gerät. Wird jedoch dem Schwingkreis 2 der kleine (zweckmässig eine Kapazität von   0. 1-5 cm   besitzende) Kondensator C zugeschaltet, so wird der Gitterstromkreis in bezug auf den Anodenstromkreis verstimmt und die Schwingungen der Röhre hören plötzlich auf. Als Folgeerscheinung tritt eine sprunghafte Veränderung des Anodenstromes ein, und das in den Anodenstromkreis der Röhre geschaltete Relais   Re   spricht an.

   Dem Relais   Re   ist ein   Überbrückungskondensator     01, der Anodenstromquelle   ebenso   ein Überbrückungskondensator O2   parallel geschaltet. Diese Schaltung kann auch derart ausgeführt werden, dass in dem Fall, wo der Kondensator C nicht eingeschaltet ist, die Schwingkreise 2 und 3 in bezug aufeinander verstimmt sind und die Röhre nicht schwingt und erst durch Einschalten des Kondensators   0   der Schwingkreis 2 auf den Schwingkreis 3 abgestimmt wird, worauf die Röhre in Schwingung gerät, was weiters das Auslösen des Relais   Re   zur Folge hat. 



   Bei der Schaltung nach Fig. 2 liegt im Gitterstromkreis der mit dem Ableitwiderstand R versehenen Röhre 4 der Schwingkreis 5, an welchen die Rückkoppelspule des Anodenstromkreises 6 induktiv angeschlossen ist. Dies ist demnach die   übliche   Schaltung mit Rückkoppelspule (es kann aber auch die   Dreipunktschaltung   verwendet werden). Mit dem Schwingkreis 5 steht ein zweiter Schwingkreis 7 in fester Kopplung, der so bemessen ist, dass er beim Einschalten des kleinen Kondensators C mit dem Kreis   6   in Resonanz gerät.

   Wird nun der Kondensator C an den Schwingkreis 7 geschaltet, so entzieht der auf den Schwingkreis 5 abgestimmte Schwingkreis 7 ersterem so viel Energie, dass die Schwingungen der Röhre 4 plötzlich aufhören, der Anodenstrom der Röhre sich sprunghaft ändert und das im Anodenstromkreis liegende Relais Re anspricht. Auch diese Schaltung kann derart ausgeführt werden, dass in dem Falle, wo der Kondensator 0 nicht eingeschaltet ist, die Schwingkreise 7 und 5 miteinander in Resonanz sind, die Röhre also nicht schwingt und durch Einschalten des Kondensators 0 die Schwing- 

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 kreise 5 und 7 gegeneinander verstimmt werden, so dass die Röhre in Schwingung gerät und das Auslösen des Relais bewirkt. 



   Die zweite   Schaltungsart   ist insofern vorteilhafter als die erste, als sie von der Gitter-Anodenkapazität der Röhre vollkommen unabhängig ist. Die   Schwingröhre   soll in beiden Fällen zweckmässig so beschaffen sein, dass sie im Wellenlängenbereich von 3-30 m schwingt. Da bei diesen Relaisanordnungen die das Relais auslösende Anodenstromänderung von der Grössenordnung von einigen Milliampere ist, kann das übliche Fernsprechrelais mit Eisenarmatur verwendet werden. 



   Gemäss der Erfindung werden nun solche Relaisanordnungen, bei denen zur Auslösung des Relais nur eine geringe Kapazität erforderlich ist, zur selbsttätigen Kontrolle der Temperatur od. dgl. mittels eines Mess-oder Anzeigeinstrumentes mit Quecksilberfaden in der Weise verwendet, dass die Quecksilbersäule des Thermometers od. dgl. den einen Belag und ein die Glasröhre des Thermometers od. dgl. umfassender Ring od. dgl. den andern Belag des relaisauslösenden Kondensators bildet. Dieser Ring wird auf jenen Skalenstrich des Thermometers geschoben, bei welchem das Auslösen des Relais erwünscht ist. Sobald die steigende Quecksilbersäule den Ring erreicht, erhält die Kondensatorkapazität einen solchen Wert, dass das Relais ausgelöst wird. Derartige Anordnungen können vorteilhaft bei Feuersignalapparaten und automatischen Temperaturkontrolleinriehtungen verwendet werden. 



   Auch in der Apparatetechnik, wie z. B. in der Radiotechnik, kann die Erfindung vorteilhaft, z. B. dazu verwendet werden, einen Empfangsapparat vermittels der Einstellskala, Abstimmscheibe od. dgl. auf verschiedene   Wellenlängenbereiche   selbsttätig umzustellen bzw. einzelne Teile des Empfangsapparates ab-oder anzuschalten, indem der eine Belag des das Relais auslösenden Kondensators an dem beweglichen Teil der Einstellvorrichtung (z. B. am Weiser) und der andere Belag am ruhenden Teil derselben (z. B.   an der Skala selbst bzw. an der vor dem Weiser befindlichen Glasplatte od. dgl. ) angeordnet wird.

   Eine   solche Ausführungsform des das Relais auslösenden Kondensators zeigt die Fig. 3 : An dem vor der Skala 10 sich bewegenden Weiser 11 ist eine Metallplatte 12 (als der eine Belag des Kondensators) und an der Skala 10 eine zweite Metallplatte 13 (als der andere Belag des Kondensators) angebracht. Solange der Weiser 11 vor der Skala 10 innerhalb des Winkels   er.   schwingt, beträgt die Kapazität des Kondensators praktisch Null und das Relais ruht ; sobald jedoch der Weiser in den Bereich des Winkels ss gelangt und die Platte 12 der Platte 13   gegenübersteht,   wodurch   die Kapazität   des das Relais auslösenden Kondensators plötzlich ansteigt, wird das Relais betätigt und dadurch der Apparat von einem Wellenlängenbereich auf einen andern umgeschaltet.

   Die Platte 13 ist an der Skala bzw. an der Glasplatte od. dgl. verschiebbar angeordnet, so dass die Winkel   or.   und ss beliebig eingestellt werden können. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Relaisanordnung mit einer schwingenden Elektronenröhre und einem in deren Anodenstromkreis geschalteten mechanischen (elektromagnetischen) Relais, dessen Auslösung durch An-oder Abschalten einer kleinen Kapazität im Schwingkreissystem der Röhre erfolgt, zur selbsttätigen Kontrolle bzw. Steuerung oder Schaltung mittels einer   Mess-oder Einstellvorrichtung, dadurch gekennzeichnet,   dass der eine (Kondensator-) Belag der das Relais auslösenden Kapazität durch den beweglichen Teil der Vorrichtung selbst gebildet oder mit diesem verbunden ist, während der andere Belag durch einen von dem ersteren isolierten,   zweckmässig   ruhenden Teil der Vorrichtung selbst gebildet oder an einem solchen angeordnet ist.

Claims (1)

  1. 2. Relaisanordnung nach Anspruch 1 zur selbsttätigen Kontrolle der Temperatur od. dgl. mittels eines Mess-oder Anzeigeinstrumentes mit Quecksilberfaden, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Belag des relaisauslösenden Kondensators durch die Quecksilbersäule eines Thermometers od. dgl. und der andere Belag durch einen das Glasrohr des Thermometers od. dgl. umgebenden Ring od. dgl. gebildet ist.
    3. Relaisanordnung nach Anspruch 1 zur selbsttätigen Umschaltung eines Radioapparates od. dgl. auf verschiedene Wellenbereich od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass der eine Belag des relaisaus- lösenden Kondensators an dem beweglichen Teil (z. B. am Weiser od. dgl. ) der E ; instell-oder Abstimm- vorrichtung od. dgl. des Apparates und der andere Belag am ruhenden Teil derselben (z. B. an der Skala selbst oder an der vor dem Weiser befindlichen Glasplatte od. dgl. ) in beliebiger, zweckmässig einstell- barer Entfernung vom Nullpunkt der Skala od. dgl. angebracht ist.
AT148058D 1934-04-18 1935-04-18 Relaisanordnung. AT148058B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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HU148058X 1934-04-18

Publications (1)

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AT148058B true AT148058B (de) 1936-12-10

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ID=10977592

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AT148058D AT148058B (de) 1934-04-18 1935-04-18 Relaisanordnung.

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