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AT148027B - Lauf- und Triebwerk für Fahrzeuge mit aus starren Gliedern (Laufschuhen) zusammengesetzten Laufbändern. - Google Patents

Lauf- und Triebwerk für Fahrzeuge mit aus starren Gliedern (Laufschuhen) zusammengesetzten Laufbändern.

Info

Publication number
AT148027B
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Authority
AT
Austria
Prior art keywords
running
traction sheave
treadmills
running shoes
shoes
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Adolphe Kegresse
Original Assignee
Adolphe Kegresse
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Adolphe Kegresse filed Critical Adolphe Kegresse
Application granted granted Critical
Publication of AT148027B publication Critical patent/AT148027B/de

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Lauf-und Triebwerk für Fahrzeuge mit aus starren Gliedern (Laufschuhen) zusammengesetzten
Laufbändern. 



   Bei den bekannten endlosen Laufbändern mit starren Laufschuhen (Gleisketten) erfolgt das Abrollen auf den Tragscheibe vermittels der ebenen Teile der   Laufschuhe,   die sich auf den zylindrischen Felgen der Tragscheibe abstützen. 



   Es sind auch Ausführungsformen bekannt, bei welchen das Laufband auf der Treibscheibe mit seiner Antriebseinrichtung auf dem Grunde der Treibscheibenverzahnung aufruht, wobei es aber von der nicht angetriebenen Laufscheibe in der obenerwähnten Art durch eine zylindrische Felge gestützt wird. 



   Alle diese bekannten nach dem oben geschilderten Prinzip gebauten Laufwerke weisen Mängel auf, u. zw. :
1. Sind sie von Natur aus lärmend, da das Abrollen des Laufbandes, das aus mehreren ebenen, miteinander gekoppelten Teilen   (Laufsehuhen)   zusammengesetzt ist, nur polygonal, d. b. nicht kontinuierlich erfolgen kann. Da das Laufband auf den Tragscheibe nur nach einer zu der Radachse parallelen Berührungslinie aufliegen kann, entsteht bei der Berührung mit jedem Laufschuh ein lärmender Stoss, der überdies immer stärker wird, je mehr die Geschwindigkeit zunimmt. 



   2. Mit zunehmender Abnutzung ändert sich die Teilung des Laufbandes, wodurch der richtige Eingriff gestört und ein frühzeitiges Unbrauchbarwerden der mehr belasteten Teile bedingt wird. 



   3. Die Bodenteilchen, die in die Verzahnung der Treibscheibe und des Laufbandes eindringen, üben auf den richtigen Eingriff einen nachteiligen Einfluss aus. 



   4. Das Laufband benötigt ausser der Antriebsverzahnung noch eine gesonderte Führungseinrichtung. 



   Diese Mängel finden sich bei allen Laufbändern mit besonderen Laufschuhen, seien dieselben nun durch Gelenkachsen verbunden oder auf einer flexiblen Seele montiert. 



   Die vorliegende Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, diese Mängel zu beheben bzw. herabzusetzen. 



   In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. 



  Fig. 1 zeigt das auf der Trieb-und Laufscheibe laufende Laufband im Aufriss, Fig. 2 zeigt im Vertikalschnitt die Hälfte des Laufsehuhes und der Treibscheibe, Fig. 3 zeigt im Vertikalschnitt die Hälfte des Laufschuhes und der losen Scheibe, die Fig. 4 und 5 stellen eine Ausführungsvariante der Fig. 2 und 3 dar, bei welcher die   Laufsehuhe   an der Aussenseite der Treibscheibe abrollen. 



   Das Laufwerk setzt sich zusammen aus einem endlosen Laufband 1 (Fig. 1) nach Art einer Gleiskette, einer Treibscheibe 2 mit Zahnkranz (Fig. 1, 2,4) und einer losen Scheibe 3 (Fig. 1, 3,5). 



   Die starren Laufschuhe 4 besitzen, wie bei den bekannten Anordnungen, eine mit Rippen versehene Stirnfläche 12, welche auf dem Boden aufruht. Die Stirnfläche kann auch Gummiblöcke für den Lauf auf hartem Boden tragen, wie dies ebenfalls bekannt ist. 



   Die entgegengesetzte Seite wird von zwei grossen Rippen 5 (Fig. 2,3, 4, 5) eingenommen, die gegen die Vertikale geneigt sind. Die geneigten   Flächen 5   der Laufschuhe stützen sich gegen die Kegel-   flächen   bildenden Felgen 6 (Fig. 2 und 4) der Treibscheibe 2 und der losen Scheibe 3. Die Verzahnung 8 der Treibscheibe 2 greift in eine zu diesem Zweck in dem Laufschuh vorgesehene passende Öffnung 9 ; die Laufscheibe 3 trägt   natürlich   keine Verzahnung. 



   Um   die lästigen   Folgen der durch die Dehnung des Laufbandes oder die Abnutzung verursachten Teilungsänderung zu beseitigen, kann der Abstand zwischen den beiden Treibscheibenhälften 2 verändert 

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 werden, z. B. mittels   Beilagssoheiben j   (Fig. 2), die zwischen der Scheibe 2 (Fig. 2) und deren Nabe 11 (Fig. 2) angeordnet sind. 



   Beim Wegnehmen oder Hinzufügen von   Beilagsscheiben 10   werden die beiden Treibscheibehälften 2, die symmetrisch auf derselben Nabe angebracht sind, einander genähert oder voneinander entfernt und dadurch der Durchmesser des Rollkreises des Laufbandes geändert, was sich unbedingt in 
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 vergrössern, wodurch auch der   ursprüngliche   Durchmesser des Eingriffskreises und damit die Länge der Teilung vergrössert wird. Diese Anordnung gestattet die Durchführung von Korrekturen der Teilung, deren Grösse von   der Höhe derAntriebsxähne. S des Zahnkranzes   und des seitlichen Spieles der Öffnungen 9, in welche die Verzahnung 8 eingreift, abhängt. 



   Es ist zu beachten, dass im Falle der Ausführung nach Fig. 4 und 5 die Annäherung oder die Entfernung der Treibscheibenhälften gegeneinander den entgegengesetzten Effekt wie im Falle der Fig. 2 und 3 ergibt, ohne jedoch etwas am Grundgedanken der Erfindung zu ändern. Ferner ist es in beiden Fällen (Fig. 2 und 3 oder Fig. 4 und 5) möglich, die Anordnung auch mit starr verbundenen Scheibenhälften durchzuführen, indem die Konstruktion des Laufschuhes entsprechend angepasst wird. Diese Konstruktionsvariante würde am Charakter der Erfindung nichts ändern. 



   Die Verzahnung 8, deren Basisdurchmesser grösser ist als der grösste Durchmesser der konischen Felge 6, durchdringt zur Gänze die Grundplatte   12   des Laufsehuhes bei der Öffnung 9 (Fig. 2,3, 4,5), die breiter bemessen ist als der Zahn   S.   Der Laufschuh ruht nicht auf dem Grund der Verzahnung auf, sondern stützt sich auf die Laufscheibe durch die geneigten Flächen 5 (Fig. 3,4). Die Verzahnung kommt mit dem Laufschuh nur an den Zahnflanken in Berührung. Durch diese Anordnung können Bodenteilchen den Eingriff nicht stören und es wird das bei Gleiskettenantrieben so lästige Versanden beseitigt. Es ist im Rahmen der vorliegenden Erfindung auch möglich, auf der Treibscheibe zwei Zahnkränze vorzusehen, deren jeder einer konischen Felge zugeordnet ist. 



     Da bei der erfindungsgemässen Konstruktion beim Auflaufen der Laufschuhe   auf die Scheiben 2 und 3 geneigte Flächen   (Kegelflächen-Keilflächen)   miteinander in Berührung kommen, statt wie bisher zur Drehachse paralle Flächen (Zylinderflächen bzw. ebene Flächen), so ist der Vorgang weniger lärmend als in letzterem Fall, da die Laufschuhe im Moment der Berührung mit den Scheiben mit einer gleitenden Bewegung eingeklemmt werden, statt sich mit einem plötzlichen Stoss abzustützen. 



   Zur Korrektur der Spannung des Laufbandes kann man sich der losen Scheibe bedienen, die nach demselben Prinzip ausgebildet ist wie die Treibscheibe. Man kann die Spannung verändern, indem man den Abstand der beiden   Laufscheibenhälften   vergrössert oder verringert und dadurch den Rollkreisdurchmesser des Laufbandes verändert. Die letzte Veränderung hat keinen Bezug auf die Korrektur der Teilung, die man mit der Treibscheibe allein erhält. 



   Durch die Anordnung gemäss der Erfindung werden die besonderen   Führungseinrichtungen   überflüssig gemacht, die die bekannten Gleiskettenantriebe aufweisen, da hier die Führung durch die geneigten Flächen 5 gesichert ist, die auch zur Abstützung auf den Tragrollen dienen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Lauf-und Triebwerk für Fahrzeuge mit aus starren Laufschuhen zusammengesetzten Laufbändern (Gleisketten), dadurch gekennzeichnet, dass die Treib-und die Laufscheibe (2 bzw. 3) je aus zwei in einem bestimmten Abstand voneinander angeordneten Scheiben zusammengesetzt sind, deren 
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 Führungsrippen (5) der Laufschuhe   (4)   des Laufbandes abstützen.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mit konischen Felgen (6) ver-. sehene Treibscheibe (2) auf einer oder auf beiden Seiten einen Zahnkranz (8) trägt, dessen Basisdurchmesser grösser ist als der äussere Durchmesser der konischen Felgen (6) und dessen Zähne in Ausnehmungen (9) in der Stirnplatte (12) der Laufschuhe (4) eingreifen.
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Treibscheibe (2) und/oder die Laufscheibe (3) geteilt ausgebildet ist und zwei je eine Felge (6 bzw. 7) tragende und miteinander axial verschiebbar verbundene Teile aufweist, so dass der gegenseitige Abstand der Kegelflächen in der Richtung der Scheibenachse geändert werden kann.
    4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Basisdurchmesser des Zahnkranzes (8) kleiner ist als der Durchmesser des Kreises, an den die Stirnplatten (12) der Laufschuhe tangieren, wenn das Laufband über die Treibscheibe abrollt.
AT148027D 1934-05-29 1935-05-22 Lauf- und Triebwerk für Fahrzeuge mit aus starren Gliedern (Laufschuhen) zusammengesetzten Laufbändern. AT148027B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR148027X 1934-05-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT148027B true AT148027B (de) 1936-12-10

Family

ID=8875412

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT148027D AT148027B (de) 1934-05-29 1935-05-22 Lauf- und Triebwerk für Fahrzeuge mit aus starren Gliedern (Laufschuhen) zusammengesetzten Laufbändern.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT148027B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1150583B (de) * 1960-08-01 1963-06-20 Hugo Cordes Dipl Ing Gefedertes Kettenantriebsrad fuer Gleiskettenfahrzeuge

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1150583B (de) * 1960-08-01 1963-06-20 Hugo Cordes Dipl Ing Gefedertes Kettenantriebsrad fuer Gleiskettenfahrzeuge

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