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Endloses Laufband mit durch Achsen verbundenen Gliedern.
Die endlosen Laufbänder mit durch Achsen verbundenen Laufschuhen benötigen bei der bis jetzt üblichen Bauweise eine äusserst langwierig durchzuführende Schmierung mit Rücksicht auf die grosse Zahl der Bauteile, aus denen sie zusammengesetzt sind.
Ferner müssen die Achsen und deren Lager, um der Abnutzung widerstehen zu können, aus sehr hartem Material, also aus bearbeitetem Stahl, bestehen und mit Genauigkeit eingepasst sein, um keine Geräusche zu verursachen. Wenn sie schlecht geschmiert sind und besonders wenn die Maschine in staubigem und nassem Terrain arbeitet, erfolgt die Abnutzung der Achsen ausserordentlich schnell, wodurch Lärm und ein schlechtes Eingreifen des Antriebszahnkranzes verursacht wird. Der sich in den Arbeitspausen der Maschine unvermeidlich ansetzende Rost wirkt auf die Gleitstellen, d. h. auf die Achsen und deren Lager zerstörend ein.
Es ist klar, dass die unter so schwierigen Bedingungen arbeitenden Achsen einen schlechten Wirkungsgrad aufweisen. Daraus erklärt sich auch der übermässige Kraftverbrauch der Fahrzeuge mit endlosen Gleisketten im Vergleich zu demjenigen der mit Rädern versehenen Fahrzeuge von gleichem Gewicht.
Da die Achsen meistens auch auf Abscherung beansprucht werden, so ist deren Bruch trotz der hervorragenden Qualität der verwendeten Stähle äusserst häufig.
All dies trägt bei, die Kosten der Anschaffung, Fabrikation und des Betriebes zu erhöhen und dadurch den Gebrauch von Gleiskettenfahrzeugen dieser Bauart in grösserem Umfange zu begrenzen.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein endloses Laufband, bei welchem die besonders ausgebildeten Einzelglieder untereinander durch freie Achsen, d. h. nicht eingepasste Achsen verbunden
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die Verwendung von nicht metallischen Stoffen zu deren Herstellung, wodurch die oben angeführten Übelstände ausgeschaltet werden.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erlindungsgegenstandes dargestellt.
Es können jedoch auch andere Lösungen durchgeführt werden, indem z. B. die Form der Laufsehuhe geändert wird, ohne dass dies aus dem Rahmen der Erfindung fällt.
Fig. 1 zeigt das ganze Laufband in Ansieht, Fig. 2 zeigt ein Glied des Laufbandes im Aufriss und
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Fig. 4 ist eine Druntersicht desselben Gliedes von der Bodenseite aus gesehen, Fig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 3, Fig. 6 ist ein Schnitt nach der Linie E-F der Fig. 3, Fig. 7 zeigt in vergrössertem Massstab zwei vereinigte Glieder im Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 3, Fig. 8 stellt eine Achse dar und die Fig. 9 und 10 einen elastischen Puffer.
Jedes Glied 1 (Fig. 1) des Laufbandes ist mit dem benachbarten durch eine zylindrische Achse 8 (Fig. 1, 8) verbunden. Das Glied selbst (Fig. 2-7) besitzt zwei ebene Teile 3 (Fig. 2, 3,6), auf denen die Tragrollen laufen. Auf der Innenfläche, d. h. auf der Fläche, die auf den Tragseheiben abrollt, dienen entsprechende Rippen 4 (Fig. 2) zur Führung. Auf der entgegengesetzten Seite sind andere Rippen 5 und 6 (Fig. 2, 4, 5, 6) vorgesehen, um den Kontakt mit dem'Erdboden sicherzustellen.
Zwischen Laufbahnen 3 (Fig. 2,3) der Rollen und auf beiden Seiten des Gliedes in Seitenansicht sind zwei Arten von Längsbohrungen 1 und 8 vorgesehen (Fig. 2-7), die halbkreisförmigen Querschnitt besitzen (Fig. 5, 6) und deren offene Seiten einander zugekehrt sind. Die Bohrung 7 des einen Gliedes
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bildet mit der Bohrung 8 des benachbarten Gliedes ein zylindrisches Lager, in welchem die Achse (Fig. 7,8) ruht und die Verbindung zwischen diesen Gliedern herstellt.
Bei dieser Anordnung werden die in der Längsrichtung auftretenden Zugkräfte von einem Glied auf das andere von den ganzen Halbzylinderflächen der Bohrungen 1 und 8 (Fig. 7) übertragen, wobei die Achse unter Ausschluss jeglicher Scherbeanspruchung auf Druck belastet wird.
Damit die Achse 2 ohne Schwierigkeit den möglichen Beanspruchungen durch die Tragrollen widerstehen kann, wenn diese von einem Glied auf das andere übergehen, tragen die freien Ränder der Bohrungen 7 und 8 (Fig. 2-6) Fortsätze 9, die scharnierartig ineinandergreifen. Diese Ausbildung, die den Zweck hat, die Achse am ganzen Umfang einzuhüllen, lässt diese in einheitlicher Weise arbeiten.
Eine der beiden Rippen 5 jedes Gliedes trägt an beiden Aussenseiten zwei Lager 10 (Fig. 2,4, 6), in denen elastische Puffer 11 (Fig. 7,9, 10) Platz finden.
Die Lage der Bohrungen 7 und 8 ist so ausgemittelt, dass beim Lauf auf ebenem Boden die Rippen 5 bei der Berührung mit dem Boden die elastischen Puffer 11 (Fig. 7) in einem bestimmten Ausmass zusammendrücken. Diese Ausbildung gestattet, das Spiel zwischen zwei benachbarten Gliedern auf ebenem Boden automatisch auszuschalten und die kleinen Ungenauigkeiten der Herstellung der nicht bearbeiteten Teile auszugleichen.
Wenn das Laufband über die Tragrollen läuft, wird die Wirkung der elastischen Puffer 11 aufgehoben, da die Rippen 5 der Glieder, die auf ebenem Boden den elastischen Puffer 11 des benachbarten Gliedes berühren, auf den Rollen zwischen sich und dem benachbarten Glied einen gewissen Winkel bilden (Fig. 1) und so den Puffer freigeben. Diese Anordnung hat den grossen Vorteil, die Achsen bei dem Lauf über die Tragrollen in gewisser Hinsicht frei zu machen und dadurch in bedeutendem Ausmass den mechanischen Wirkungsgrad des Laufbandes zu verbessern.
Die Achsen 2 werden ausschliesslich auf Druck beansprucht. Sie können daher nicht brechen.
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aufwand sehr gering.
Dies gestattet die Verwendung von Achsen aus nicht metallischem Material, die keine Schmierung erfordern, vollkommen geräuschlos und gegen Oxydation unempfindlich sind.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Endloses Laufband mit gesonderten, durch Achsen verbundenen Gliedern, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Glied (1) zwei halbzylinderförmige Ausnehmungen (7, 8) aufweist, deren Achse parallel zu derjenigen der Tragscheibe ist, wobei die offenen Seiten der Halbzylinder der benachbarten Glieder einander zugekehrt sind, derart, dass jede Ausnehmung (7) in Verbindung mit der benachbarten Ausnehmung (8) ein Lager für die Achse (2) bildet.