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AT146001B - Leuchtröhre mit einer für Ultraviolettstrahlen durchlässigen Hülle. - Google Patents

Leuchtröhre mit einer für Ultraviolettstrahlen durchlässigen Hülle.

Info

Publication number
AT146001B
AT146001B AT146001DA AT146001B AT 146001 B AT146001 B AT 146001B AT 146001D A AT146001D A AT 146001DA AT 146001 B AT146001 B AT 146001B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
electrodes
ultraviolet rays
fluorescent tube
light tube
permeable
Prior art date
Application number
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English (en)
Original Assignee
Indupol Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Indupol Ag filed Critical Indupol Ag
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Publication of AT146001B publication Critical patent/AT146001B/de

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  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description


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  Leuchtröhre mit einer für Ultraviolettstrahlen durchlässigen Hülle. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Edelgaslampe mit Quecksilberzusatz, ultraviolettstrahlendurchlässiger Hülle und zwei oder mehrerer präparierten Elektroden, die durch den elektrischen Strom zu einer Bogenentladung angeregt wird. Bei dieser Lampenkonstruktion ist eine besondere Beschaffenheit der Elektroden erforderlich, um beim Stromdurchgang erst eine Glimmentladung und darauf folgend eine Bogenentladung in der Gasatmosphäre der Leuchtröhre zu erhalten. 



   Die Elektroden müssen folgerichtig, um zur Elektronenabgabe und zur Glimmentladung angeregt zu werden, aus einem Material bestehen, das schon bei verhältnismässig niedrigeren Spannungen Elektronen emittiert. Dies hat man früher durch Verwendung von Elektroden erreicht, die   ähnlich   wie die Oxydkathoden oder Wehneltkathoden beschaffen sind und mit Alkalimetallen oder Oxyden der Alkalimetalle überzogen oder legiert und im Betrieb durch den elektrischen Strom geheizt wurden. 



   Es ist ferner bei elektrischen   Leuchtröhren   bekannt, dass bei Heizung einer Kathode und einer oder mehrerer Anoden die Gasfüllung einer Leuchtröhre zur Emission von Licht gebracht werden kann, dabei musste aber mindestens die Kathode im Betrieb geheizt bleiben. 



   Es hat sich überraschender Weise ergeben, dass bei Verwendung von zwei Elektroden, die aus Metallblech bestehen, welche in einer ganz bestimmten Weise mit einem Überzug aus Kadmiumborowolfromat versehen sind, bei Anlegung einer Spannung ohne Vorheizung der Elektroden es zu einer kurzen   Glimmentladung und darauf folgend zur Bildung einer Bogenentladung in der Leuchtröhre kommt. 



  Das Spektrum der Leuchtröhre, welches bei einer Füllung von Quecksilberdampf und Edelgas eine   Strahlung ungefähr bis zu 2400 A. E. aufweist, erfährt überraschender Weise eine Erweiterung bis unter 2000 A. E. Es hat sich erwiesen, dass ausserdem der Überzug aus Kadmiumborowolfromat eine starke Emission zwischen 3250 und 2500 A. E. zur Folge hat, wodurch die Energieverteilung im Ultraviolett eingeführte Strahlungen jeder Art wertvolle Bereicherung erfährt. Das Maximum der Energie im Ultraviolett liegt bei den bisher bekannten   Quarz-Quecksilber-Dampflampen-Systemen   bei 2900 bis 3000 A. E., während die erfindungsgemäss beschriebene Leuchtröhre zwei Maxima, u. zw. eine bei 2500 A. E., den besonders chemischorganisch wirksamen Strahlen und eines bei etwa 3500 A. E. aufweist. 



   Ein weiterer Vorteil der neuen Leuchtröhre besonders in wirtschaftlicher Beziehung liegt darin, dass jeglicher Stromverbrauch durch Heizung der Elektroden gänzlich entfällt und dass dadurch die Stromkosten einer solchen Lampe in den betreffenden industriellen und gewerblichen Betrieben, bei denen Bestrahlungsanlagen mit dieser Leuchtröhre verwendet werden, sehr erheblich herabgesetzt werden. Da ausserdem bei einer solchen Anordnung bei Wechselstrom das Periodenflimmern nicht auftritt, ist es möglich, die Leuchtröhre auch in eine kugel-, birnförmig oder sonstige zweckdienliche Form als Bestrahlungslampe auszubilden. 



   Bei der   Ausführungsform gemäss   Fig. 1 sind die Elektroden 4 und 5 spiralförmig ausgebildet und mit einem Überzug aus Kadmiumborowolfromat versehen. Das innere Ende der Elektroden 3 ist zylindrisch geformt und passt zügig auf das innere Rohr 2 der   Leuchtröhre 1. Hiedurch   wird erreicht, dass die Elektroden ohne sonstige Befestigung gut gehaltert sind, Fig. 2. Von den Elektroden   4,   5 führen Leitungsdrähte zu den Transformatorklemmen 6, 7, der zur Erzielung schwächerer oder stärkerer Ultraviolettstrahlen mit einer Regelvorrichtung 8 in der Primärwicklung. des Transformators versehen ist.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Leuchtröhre mit einer für Ultraviolettstrahlen durchlässigen Hülle und einer Füllung mit Edelgas unter Beigabe von Quecksilber, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden, welche zweckmässig aus einem Metall oder einer Legierung bestehen, auf ihrer Oberfläche mit einem Überzug aus Kadmiumborowolfromat versehen sind oder dass eine Verbindung des Wolframs mit Alkalimetallen als Elektrodenüberzug verwendet wird.
    2. Leuchtröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden an einem Ende rohrförmig ausgebildet sind, so dass die Elektrode auf ein Rohr ohne jede andere Befestigung aufgeschoben werden kann. EMI2.1
AT146001D 1935-06-25 1935-06-25 Leuchtröhre mit einer für Ultraviolettstrahlen durchlässigen Hülle. AT146001B (de)

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AT146001B true AT146001B (de) 1936-06-10

Family

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AT146001D AT146001B (de) 1935-06-25 1935-06-25 Leuchtröhre mit einer für Ultraviolettstrahlen durchlässigen Hülle.

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