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AT133826B - Verstellbares Wellenfilter. - Google Patents

Verstellbares Wellenfilter.

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Publication number
AT133826B
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AT
Austria
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wave filter
branches
capacitors
filter according
circles
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English (en)
Original Assignee
Telefunken Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Telefunken Gmbh filed Critical Telefunken Gmbh
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Publication of AT133826B publication Critical patent/AT133826B/de

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  • Filters And Equalizers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verstellbares Wellenfilter. 



   Für viele Zwecke der   Wechselstromtechnik.   z. B. Rundfunkempfang, Stromreiniger, Empfang   bei Mehrfachverke. hr längs Starkstromleitungen   mit tragbaren Stationen u. dgl. ist es erwünscht. Wellenfilter (Bandfilter) zu benutzen, die in einfacher Weise derart einstellbar sind, dass   ähnlich   wie bei einem
Rundfunkempfangsgerät die Abstimmung auf ein gewünschtes Frequenzband in einfacher Weise, z. B. durch Bedienung eines Drehknopfes erfolgen kann, ohne dass die Randfrequenzen zufolge des schrägen Abfalles der Resonanzkurve verzerrt werden. Bei Rundfunkempfang wächst das Bedürfnis nach einem derartigen Wellensieb mit zunehmender Zahl von Sendern, da der für ein Programm zur Verfügung stehende Frequenzbereich mit zunehmender Entwicklung immer mehr eingeengt wird.

   Aber nicht nur das Fernhalten von fremden Sendern. sondern auch die Beseitigung atmosphärischer Störungen lässt den Empfang auf einem scharf begrenzten Frequenzbereich erwünscht erscheinen. Es sind bereits Filter vorgeschlagen worden, mit deren Hilfe ein solcher Empfang möglich ist. Diese bestehen aus mehreren   Schwingungskreisen   gleicher Abstimmung, die lose miteinander gekoppelt sind. Nach einem Vorschlag. sollen die Kondensatoreinstellungen der einzelnen Kreise derart mechanisch gekoppelt werden, dass die Abstimmung dieser   Bandfilter   durch einen einzigen Handgriff vorgenommen werden kann. Filter dieser Art besitzen jedoch die Nachteile, dass ihr Scheinwiderstand von der Abstimmung abhängig ist. 



  Auch bleibt nur die relative Lochbreite bei Verstimmung konstant, während die absolute Lochbreite durch Änderung der Kopplung auf den gewünschten Wert gebracht werden muss. 



   Die Erfindung betrifft ein verstellbares Wellenfilter, das sich gegenüber den bisher bekannten dadurch auszeichnet, dass bei Verstellung des   Durchlässigkeitsbereiches   über ein grosses Frequenzgebiet die absolute Bandbreite, wie auch die   Grösse   des Wellenwiderstandes im   Durchlässigkeitsbereich   des Filters konstant erhalten bleibt. 



   Wellenfilter dieser Art werden in einfacher Weise dadurch gewonnen, dass die Elemente (Spulen oder Kondensatoren) des Wellenfilters in zwei Zweigen oder Kreisen angeordnet sind, die derart miteinander verbunden sind, dass die Eingangsspannungen   bzw.-ströme   des Wellenfilters in zwei in den zwei verschiedenen Zweigen bzw. Kreisen wirksame Teilspannungen   bzw.-ströme   zerlegt werden, deren Differenz die Ausgangsspannung bzw. den Ausgangsstrom des Wellenfilters bildet. Die elektrischen Werte der beiden Zweige bzw. Kreise aus ein oder mehreren Schwingungskreisen, deren gleichartige Elemente in ihrer Einstellung mechanisch gekoppelt sind.

   Eine besonders günstige Ausführungsform des Wellenfilters, die mit einer geringen Zahl von Elementen auskommt, besitzt den Aufbau einer Halbbrüeke, die aus zwei Zweigen besteht, die auf einer Seite direkt, auf der andern Seite über eine Transformatorwicklung miteinander verbunden sind, wobei der gemeinsame Punkt der beiden Zweige und der Mittelpunkt der Transformatorwicklung den Eingang, der Transformator den Ausgang des Wellenfilters bildet. 



   Im folgenden soll an diesem Ausführungsbeispiel die Erfindung näher erläutert werden. 



   Wie die Fig. 1 veranschaulicht, wird das Wellensieb aus zwei Impedanzen   Zi     uns Zu   gebildet, deren jede aus mindestens je einer Serienschaltung von Spule und Kondensator besteht.   Zl   oder   Zs   oder beide können aber auch aus mehreren parallelen Zweigen dieser Art aufgebaut sein. In jedem Resonanzzweig ist je ein Element (Spule oder Kondensator) verstellbar angeordnet, u. zw. derart, dass die Einstellung eines Elementes eines Resonanzzweiges mit der Einstellung des Elementes des andern Zweiges gekoppelt ist.

   Sind die Zweige   Zi   bzw.   Z   durch Parallelschaltung mehrerer Serienschaltungen 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 aus Spule und Kondensator gebildet, so muss für jede einzelne der parallelgeschalteten Resonanzzweige eine variable Impedanz vorgesehen sein. 



   In Fig. 1 ist die gekoppelte Einstellung bei den beiden Kondensatoren von Z1 und   Z ; gezeigt.   



  Da die Kondensatoren der Serienschaltungen eine Belegung auf gemeinsamem Potential haben, können sie in einfacher Weise auf eine gemeinsame Achse gebracht werden, wie in Fig. 2 veranschaulicht. Den Drehplatten der Kondensatoren wird dabei zweckmässig eine Gestalt gegeben, wie sie bei Fig. 3 angedeutet ist, derart, dass die Kapazität entgegengesetzt proportional dem Quadrat des Drehwinkels ist. Die Frequenz eines angeschlossenen Schwingungskreises ist bei Verwendung solcher, an sich schon bekannter Kondensatoren proportional dem Drehwinkel. Werden Z1 und      der Fig. 1 durch je eine Hintereinanderschaltung von Spule und Kondensator gebildet, so lässt sich in einfacher Weise die Bemessung der Schaltelemente angeben, wie im folgenden Ausführungsbeispiel gezeigt wird.

   In diesem wird der Einfachheit halber angenommen, dass die Spulen der beiden Zweige Z1 und   Z ; gleich   und die relative 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
 wenn   (01   und   to.   die Resonanzkreisfrequenzen der Zweige sind. 



   Aus diesen Gleichungen erkennt man, dass bei Verwendung konstanter Induktivitäten im Falle gleichbleibender absoluter Bandbreite des Filters auch die Grösse des Wellenwiderstandes   Z   der Siebkette im Durchlässigkeitsbereich erhalten bleibt. 



   Die Bedingung konstanter absoluter Lochbreite fällt zusammen mit der Forderung, dass der Abstand der Resonanzfrequenzen der beiden Schwingungskreise stets konstant bleiben soll. 
 EMI2.4 
 



   Führt man die Kapazität des zweiten Kreises als Drehkondensator von beliebiger Plattenform   (02     =     f (a), o,   = Drehwinkel) aus, so ist durch obige Bedingung die Plattenform des ersten Kondensators gegeben   :   
 EMI2.5 
 
Da bei geringer relativer   Lochbreite-dies   ist der praktisch wichtigste Fall-die Kondensatorwerte Cl und C2 nur wenig voneinander abweichen   (#2 Z0 # # C2 # 1),   wird man zweckmässig zwei gleiche Kondensatoren C2 wählen und die Abweichung der Kapazitäten durch einen kleinen mit einem der Kondensatoren festgekoppelten Zusatzkondensator : 
 EMI2.6 
 erreichen. 



   Noch einfacher kann man die Bedingung konstanter Lochbreite erfüllen, wenn man speziell Kondensatoren verwendet, deren Kapazität mit dem reziproken Quadrat des Drehwinkels steigt : 
 EMI2.7 
 In diesem Fall erhält man nach obigem : 
 EMI2.8 
 
Man kann also in beiden Zweigen gleiche Kondensatoren der vorgeschriebenen Plattenform verwenden, die um einen konstanten kleinen Winkel verdreht, festgekoppelt sind (vgl. Fig. 3). 



   Bei dieser Ausführung kann überdies in einfacher Weise die absolute Lochbreite des Filters für das ganze überstreichbare Frequenzgebiet variiert werden, indem der Verstellwinkel der Kupplung geändert wird ; dabei ändert sich allerdings zwangsläufig auch der Wellenwiderstand der Siebkette für den ganzen Frequenzbereich. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Sind mehrere Resonanzzweige in Parallelschaltung in den Impedanzen Z1 bzw. Z2 enthalten, so sind die in den Resonanzzweigen enthaltenen Kondensatoren denselben Bedingungen zu unterwerfen.
In diesem Fall kann, wie in Fig. 4 für den einen Zweig Z1 angedeutet, durch einen kleinen Zusatzkonden- sator, der am besten als einstellbare Zusatzbelegung ausgebildet ist, erreicht werden, dass bei dem Filter zwar die Lochbreite und der Wellenwiderstand in grosser Annäherung aufrechterhalten wird. aber die
Steilheit des Dämpfungsanstieges an den LoeLgrenzen eingestellt werden kann, um so günstige Bedingungen für die Beseitigung von Aussenstörungen noch willkürlich wählbar zu machen.

   Die in Fig. 4 gezeigte kleine Zusatzkapazität   0".   ergibt nämlich die   Möglichkeit,   zwei Resonanzfrequenzen des   Wellensiebes,   die innerhalb des Durchlässigkeitsbereiches liegen, mehr oder weniger nahe an die   Lochgrenzen   zu schieben. 



   Der Zweig   Z2   muss dann mit gleichem Aufbau genommen werden und der Zusatzkondensator mit dem
Zusatzkondensator des   Zweiges 3i mechanisch   derart gekoppelt werden, dass die inneren Resonanzfrequenzen symmetrisch von der Lochmitte gegen die Randfrequenzen verschiebbar sind. 



   Die Zahl der Resonanzzweige braucht in Zl und   Z2 nicht   die gleiche zu sein. 



   Ein weiterer Serienzweig innerhalb   Z1   bzw.   Z2   kann dazu dienen, den Wellenwiderstand bei
Verschiebung des   Durchlässigkeitsbereiches   konstanter Grösse nicht nur konstant, sondern auch im jeweiligen   Durchlassbereich   geebnet zu erhalten. Die Kondensatoren für die zu diesem Zweck zugesetzten Zweige müssen dann ebenfalls den mechanischen Koppelbedingungen der andern Kondensatoren unterworfen werden. 



   Die Abstimmung der zur Ebnung des Wellenwiderstandes zugesetzten Resonanzzweige muss mit den Grenzfrequenzen des   Durehlässigkeitsbereiehes   übereinstimmen, d.   h.   mit der Abstimmung der diese bestimmenden Resonanzzweige. Die gleichabgestimmten Resonanzzweige liegen jedoch in verschiedenen Zweigen   Si   bzw.   Z2'  
Statt den Kondensatoren eine geeignete Plattenform zu geben und sie durch eine gemeinsame Achse zu koppeln, können auch gleiche Kondensatoren mit beliebiger Plattenform in den paarweise entsprechenden Zweigen verwendet werden, wobei dann allerdings darauf zu achten ist, dass eine mechanische Übersetzung bei der Drehung der einzelnen Kondensatoren die vorher angegebenen Gesetze der Kapazitätsänderung verwirklicht. 



   Der Anschluss der Zweige   Z1 bzw. Z2   (vgl. Fig. 1) oder des Ausganges muss nicht an den Enden des Transformators vorgenommen werden, auch brauchen die einzelnen Resonanzzweige innerhalb   Z1   bzw.   Z2   nicht vom gleichen Punkt des Transformators abgegriffen zu werden. Durch Wahl der Abgriffspunkte steht noch ein Mittel zur Variation des Wellenwiderstandes zur Verfügung. Die zu der näher beschriebenen Ausführungsform widerstandsreziproken Netzwerke gestatten ebenfalls den Bau verstellbarer Siebketten mit konstanter absoluter Bandbreite und konstantem Wellenwiderstand. Bei diesen Formen wählt man jedoch zweckmässig feste Kapazitäten und variable Induktivitäten (Variometer). 



   Da die Elemente des Wellenfilters nach der Erfindung bei Veränderung der Einstellung über weite Grenzen geändert werden sollen, ergibt sich manchmal, besonders bei niedrigen Frequenzen, die Schwierigkeit, grosse Impedanzelemente veränderlich zu erhalten. 



   Aber auch für die festen Elemente kann man bei der Bemessung zu ungünstigen Werten der Elemente gelangen. 



   Diese Schwierigkeiten können dadurch vermieden werden, dass ein oder mehrere Impedanzelemente oder Impedanzen des Wellensiebes durch Übertrager in den Kreisen bzw. Zweigen wirksam gemacht sind. 



   Durch die Wahl des Übersetzungsverhältnisses können die Impedanzelemente selbst (z. B. Spulen oder Kondensatoren oder deren Vereinigung) kleiner ausgeführt werden. Bei sehr hohen Frequenzen kann unter Umständen der umgekehrte Fall Vorteile bringen, nämlich die Impedanzelemente grösser zu wählen und durch Transformatorübersetzung in kleineren Werten wirksam zu machen. 



   In der Fig. 5 ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäss ausgebildeten Wellensiebe dargestellt. 



   Nach Fig. 5 besteht das Wellensieb aus einem   Ausgleichsübertrager 1 ! 7, an   den verschiedene Zweige auf beiden Seiten angeschlossen sind. Die Zweige bestehen aus Spulen   L1- L4   und Kondensatoren   Ci-C. t, die über   Übertrager   tT,-U,   in den Zweigen wirksam gemacht sind. Die Kondensatoren   Ci-C4   sind in ihrer Verstellung mechanisch gekoppelt zu denken. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Verstellbares Wellenfilter, dadurch gekennzeichnet, dass verstellbare Elemente vorgesehen und derart miteinander gekoppelt sind, dass bei Verstellung des Durchlässigkeitsbereiches über ein grosses Frequenzgebiet die absolute Bandbreite wie auch die Grösse des Wellenwiderstandes im Durchlässigkeitsbereich des Filters konstant erhalten bleibt.

Claims (1)

  1. 2. Wellenfilter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente (Spulen oder Kondensatoren) des Wellenfilters in zwei Zweigen oder Kreisen angeordnet sind, die miteinander so verbunden sind, dass die Eingangsspannungen bzw.-ströme des Wellenfilters in zwei. in den verschiedenen Zweigen bzw. Kreisen wirksame Teilspannungen bzw.-ströme zerlegt werden, deren Differenz die Ausgangsspannung bzw. den Ausgangsstrom des Wellenfilters bildet und dass die elektrischen Werte der beiden EMI3.1 <Desc/Clms Page number 4> 3. Wellenfilter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden verschiedenen Zweige oder Kreise aus einem oder mehreren Schwingungskreisen bestehen, deren gleichartige Elemente in ihrer Einstellung mechanisch gekoppelt sind.
    4. Wellenfilter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass es den Aufbau einer Halbbrücke hat, die aus zwei Zweigen besteht, die auf der einen Seite direkt, auf der andern Seite über eine Transformatorwicklung miteinander verbunden sind, wobei der gemeinsame Punkt der beiden Zweige und der Mittelpunkt der Transformatorwicklung den Eingang, der Transformator den Ausgang des Wellenfilters bildet, und dass die Zweige der Halbbrücke durch mindestens je eine Serienschaltung eines Kondensators und einer Spule gebildet und vorzugsweise die Kondensatoren einstellbar gemael t sind.
    5. Wellenfilter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung gleicher verstellbarer Drehkondensatoren in entsprechenden Zweigen die gewünschte Abstimmung durch einen kleinen, mit einem der Kondensatoren festgekoppelten Zusatzkondensator von entsprechender Plattenform erhalten wird, 6. Wellenfilter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass Kondensatoren verwendet sind, deren Kapazitätswerte entgegengesetzt proportional dem Quadrat des Drehwinkels anwachsen.
    7. Wellenfilter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass je eine Belegung der Kondensatoren auf gemeinsamer Achse montiert, die Belegungen verschiedener Kondensatoren gegeneinander jedoch um einen konstanten Drehwinkel verschoben sind, der bei der gemeinsamen Einstellung der Kondensatoren konstant bleibt.
    8. Wellenfilter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zweige des Wellellsiebes (Z und Z2) aus einer Parallelschaltung mehrerer Resonanzzweige bestehen, deren Kondensatoren untereinander mechanisch in der Verstellung gekoppelt sind.
    9. Wellenfilter, gekennzeichnet durch eine widerstandsreziproke Ausbildung zu einem Wellensieb nach Anspruch 4, vorzugsweise mit einstellbaren Induktivitäten. EMI4.1
AT133826D 1931-03-18 1932-03-14 Verstellbares Wellenfilter. AT133826B (de)

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