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AT133049B - Überstromträge Schmelzsicherung. - Google Patents

Überstromträge Schmelzsicherung.

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Publication number
AT133049B
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Authority
AT
Austria
Prior art keywords
fuse according
conductor
designed
fusible
melting point
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Siegfried Eibl
Clemens Wehrle
Original Assignee
Aeg Union Elek Wien
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Aeg Union Elek Wien filed Critical Aeg Union Elek Wien
Application granted granted Critical
Publication of AT133049B publication Critical patent/AT133049B/de

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Uberstromträge   Schmelzsicherung. 



   Die Charakteristiken von Schmelzsicherungen normaler Bauart, insbesondere solcher in geschlossener Anordnung, die aus   kurzsehlusssicher   in keramischen Körpern eingebauten Schmelzleitern bestehen, hängen von der Konstruktion und der Dimensionierung der Schmelzleiter ab. Erfahrungsgemäss besitzen normale Schmelzsicherungen eine sehr geringe Überstromträgheit, so dass sie nur eine unvollkommene Lösung des Sicherungsproblems darstellen. 



   Die Erfindung bezieht sich nun auf Anordnungen zur Verbesserung der Abschaltcharakteristik von Schmelzsicherungen und zur Verminderung ihrer Eigenverluste, wodurch die Sicherungspatronen im Betrieb kälter bleiben. 



   Gemäss der Erfindung wird der Schmelzleiter an einer örtlich begrenzten Stelle, nämlich der Schmelzstelle, so gestaltet, dass dort eine Verkleinerung der Wärmeableitung bzw. eine Vergrösserung der Wärmeerzeugung stattfindet, wobei der Querschnitt des Schmelzleiters an sich für eine höhere als die Nennstromstärke bemessen ist. 



   Die Zeichnung ergibt in einer Reihe von schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen ein genaueres Bild des Erfindungsgedankens. 



   Fig. 1 zeigt einen einfachen, glatt durchgeführten Schmelzleiter a einer normalen   Sicherungs-   patrone der bisherigen Bauart. Die Fig. 2 und 3 zeigen Ausführungsformen der Erfindung, bei denen 
 EMI1.1 
 Windungen in   Zickzack-bzw. Schleifenform geführt   ist. Dadurch wird eine Verkleinerung der kühlenden Oberfläche bzw. eine Vergrösserung der Wärmeerzeugung hervorgerufen, indem nur die Aussenseite der Leiterteile d und e bzw. der Windungen f als Kühlfläche wirken, während der eingeschlossene Leiterteil an der Kühlung nicht teilnimmt. Derartige Schmelzleiter können unter sonst gleichen Bedingungen stärker gewählt werden als normale Schmelzleiter nach Fig. 1 und besitzen eine trägere Abschaltcharakteristik und geringere Eigenverluste.

   Da solche Schmelzleiter an der vorbehandelten Schmelzstelle durchschmelzen, wird bei ihnen auch auf diese Weise eine Begrenzung der Abschmelzstelle bewirkt. 



   Bei Schmelzstreifen nach Fig. 4 wird derselbe Zweck durch   Zusammendrücken   des Schmelzstreifens g erreicht, so dass an der Eindruckstelle h nur die Hälfte der Oberfläche abkühlend wirkt. Die Fig. 5 zeigt einen Schnitt durch die Eindruckstelle h einer Ausführung gemäss Fig. 4 von der Seite gesehen. Diese Ausführungsform eignet sich ganz besonders auch bei solchen Sehmelzsieherungen, bei denen eine   Querschnittverminderung   zur Abgrenzung der Abschmelzstelle, z. B. durch die bisher gebräuchliche Lochung, an dieser Stelle unerwünscht ist. 



   Die Fig. 6 und 7 zeigen in   Aufriss   und Grundriss eine Ausführungsform der Erfindung, bei der durch Einrollen des Schmelzstreifens g an der Stelle   i   gewissermassen ein hohler   Rundleiter   entsteht, der die Abschmelzstelle bildet. 



   Derartige Überhitzung kann nach Fig. 8 auch durch einen Wärmeisolator in Gestalt einer Asbestumhüllung bei k oder eines   Lack-Farb-Anstriches   usw. herbeigeführt werden, der den Schmelzleiter über eine gewisse Länge umhüllt. 



   Selbstverständlich ist auch eine Vereinigung der verschiedenen dargestellten   Ausführungsformen   möglich. So sind in Fig. 9 d e   Ausführungsformen nach   Fig. 2 und 8 derart vereinigt, dass der Schmelz- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 draht bei   m   wellenartig nach Fig. 2 zusammengedrückt und mit einem Wärmeisolator   nach Fi. < sm-   geben ist. 



   Die Erfindung eignet sich besonders für geschlossene Schmelzpatronen, jedoch ist deren Anwendung 
 EMI2.1 
 
1. Überstromträge Schmelzsicherung, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verbesserung der Abschaltcharakteristik und zur Vermeidung der Eigenverluste an einer örtlich begrenzten Stelle des aktiven Schmelzleiters die Wärmeableitung des Schmelzleiters verringert bzw. die Wärmeerzeugung vergrössert wird, wobei der Querschnitt des Schmelzleiters an sich für eine höhere als die Nennstromstärke bemessen ist.

Claims (1)

  1. 2. Schmelzsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sehmelzleiter an der Schmelzstelle über eine begrenzte Länge wellen-oder ziekzackförmig gestaltet ist, wobei die einzelnen Windungen dicht beieinander mit geringem Luftabstand angeordnet sind (Fig. 2). EMI2.2 Schmelzstelle schraubenlinienförmig gestaltet ist, wobei die einzelnen Windungen geringen Luftabstand voneinander besitzen (Fig. 3).
    4. Schmelzsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schmelzleiter als Band EMI2.3 5. Schmelzsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schmelzleiter als Band ausgebildet ist, das an der Sehmelzstelle schraubenlinienförmig gewunden ist (Fig. 6 und 7).
    6. Schmelzsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sehmelzleiter über eine begrenzte Länge in einem schlechten Wärmeleiter eingebettet ist (Fig. 8).
    7. Schmelzsicherung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Ausführungsformen zu einer einzigen vereinigt sind (Fig. 9). EMI2.4
AT133049D 1930-05-10 1931-05-08 Überstromträge Schmelzsicherung. AT133049B (de)

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DE133049X 1930-05-10

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AT133049B true AT133049B (de) 1933-04-25

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ID=5664808

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AT133049D AT133049B (de) 1930-05-10 1931-05-08 Überstromträge Schmelzsicherung.

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