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Drehkolbenverdiehter.
Drehkolbenverdichter mit in einem Gehäuse exzentrisch gelagertem Drehkolben werden normalerweise derart ausgeführt, dass der Drehkolben wohl in radialer Richtung gehalten, in axialer Richtung jedoch frei ist. Er hat dabei die Möglichkeit, während des Betriebes axial zu pendeln, wobei die durch die Stirnflächen des Drehkolbens und die seitlichen Abschlussdeckel des Gehäuses gebildeten Stirnseitenspalten ihre Weite ständig ändern und der in diesen Spalten herrschende Druck entsprechend steigt oder sinkt. Diese Ungleichheit des Druckes in den beiden Stirnseitenspalten hat jedoch eine ungünstige Beeinflussung des Wirkungsgrades zur Folge.
Es sind nun Vorrichtungen bekannt, die dazu dienen sollen, den Drehkolben axial festzuhalten.
Dieses Festhalten geschieht z. B. durch ein auf einer Seite des Drehkolbens angeordnetes Axialdrucklager, wobei, um den Wärmedehnungen von Gehäuse und Drehkolben Rechnung zu tragen, die Seitenspalten nicht gleich gross gewählt werden können, so dass in diesen Räumen ungleiche Drucke entstehen und ein Überströmen des Druckmittels von der Stelle höheren Druckes nach der Stelle niederen Druckes stattfindet.
Die vorliegende Erfindung zeigt einen Drehkolbenverdiehter, bei dem zur Herstellung gleicher Drucke zu beiden Seiten der Kolbentrommel die Einhaltung gleicher Stirnseitenspiele dadurch erreicht wird, dass an sich bekannte Traglager mit einseitig wirkender Schulter beiderseits der Kolbentrommel angeordnet sind, die die axiale Bewegungsfreiheit der Trommel begrenzen, wobei das axiale Spiel der beiden Lager in jedem Betriebszustand des Verdiehters stets kleiner ist als die Weite der Stirnseitenspalten. Da der Tragring hier mit der Schulter aus einem Stiick hergestellt wird, so ist die Montage sehr einfach und es besteht keine Gefahr, dass eine Veränderung der axialen Feststellung zufolge Erschütterung od. dgl. eintreten kann.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführung des Erfindungsgegenstandes mit kombinierten
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in den Gehäuseansätzen 5 angeordnet sind. Die Abschlussdeekel der letzter sind mit 8 bezeichnet. Die Lager, deren Innenringe nur mit einer einzigen Schulter versehen sind, weisen ein axiales Spiel J auf.
Die Verwendung von zwei dieser Trag- und Spurlager ermöglicht die Anordnung des Drehkolbens genau zwischen den beiden Gehäusedeckeln und lässt die Wärmedehnung nach beiden Seiten zu, so dass sowohl im Stillstand als auch im Betriebszustand die Seitenspalten 6 genau gleiche Weiten besitzen und damit in beiden Seitenspalten gleiche Drücke herrschen. Damit die Stirnflächen des Drehkolbens auf keinen Fall an den Gehäusedeekeln 5 zum Streifen kommen, ist das axiale Spiel 4 in den beiden Spurlagern in jedem Betriebszustand des Verdichters kleiner gewählt als die Weite der Stirnseitenspalten 6.
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