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AT131160B - Verfahren und Vorrichtung zum Bearbeiten der Kanten und zum Ausklinken der Leerstellen bei Stereotypplatten, Zinkätzungen und Galvanos. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Bearbeiten der Kanten und zum Ausklinken der Leerstellen bei Stereotypplatten, Zinkätzungen und Galvanos.

Info

Publication number
AT131160B
AT131160B AT131160DA AT131160B AT 131160 B AT131160 B AT 131160B AT 131160D A AT131160D A AT 131160DA AT 131160 B AT131160 B AT 131160B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
notching
edges
galvanos
processing
voids
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Hartschuh
Otto Gegusch
Original Assignee
Fritz Hartschuh
Otto Gegusch
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fritz Hartschuh, Otto Gegusch filed Critical Fritz Hartschuh
Application granted granted Critical
Publication of AT131160B publication Critical patent/AT131160B/de

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Description


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  Verfahren   und   Vorrichtung zum Bearbeiten der Kanten und zum Ausklinken der Leerstellen bei   Stereotypplatten, Zinkätzungen und Galvanos.   



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Bearbeiten der Kanten und zum
Ausklinken der Leerstellen von Stereotypieplatten. Zinkätzungen und Galvanos. 



   Es kommt in Zeitungsbetrieben häufig vor, dass aus den Stereotypieplatten der von den Inserenten   gelieferten Anzeigenmatern   oder aus gelieferten oder vorrätigen Klischees Stellen herausgeschnitten werden müssen, weil andere   Drucksätze   eingesetzt werden sollen. Dieses Ausschneiden bereitet bei den bisher üblichen Verfahren grosse Mühe, erfordert Geschick und einen unverhältnismässig grossen Zeit- aufwand. Man verwendet dazu die Kreissäge, die   Dekupiersäge,   die   Fräsmaschine   oder den Lötkolben. 



   Soll beispielsweise mit der Dekupiersäge ein rechteckiger Ausschnitt aus einer Platte hergestellt werden, so muss an den Stellen, wo die Arbeitsrichtung geändert wird. entweder das Sägeblatt oder das   Werkstück gedreht   werden. Diese Stellen müssen daher im voraus mit einem Loch versehen werden, in dem sich das Sägeblatt drehen kann. Ein glattes Rechteck lässt sieh also auf diese Weise nicht her- stellen.   Ausserdem   muss für jeden einzelnen Ausschnitt das Sägeblatt an beiden Enden neu eingespannt und gerichtet werden, was Zeitverlust bedeutet. 



   Verwendet man zum Ausklinken eine   Fräsmaschine,   u. zw. entweder eine Maschine mit bewegtem Werkstück und ruhendem Fräser oder eine Maschine mit ruhendem Werkstück und von Hand bewegtem Fräser, so kann man das zu entfernende Material nur bis auf eine dünne verbleibende   Schicht-z.   B. bei   Cieeroplatten   etwas bis   Nonpareillestärke-stufenweise abfräsen. Der   Rest wird mit dem Hammer herausgeschlagen. Die hiedurch entstehende rauhe Kante muss   nachträglich   glatt gefeilt werden. 



   Der Fräser läuft bei dieser Arbeit mit sehr hoher Drehzahl : infolgedessen fliegen die anfallenden Metallspäne nach aussen. Sie bedecken nicht nur die Platte selbst und machen deren Zeichnung unkenntlich, wodurch ein sicheres Arbeiten verhindert wird. sondern sie setzen sich auch auf alle   Gegenstände   der Umgebung. Dies bedeutet neben andern Unzuträglielhkeiten einen beträchtlichen Metallverlust. 



   Ferner hat das Werkstück, das gewöhnlich von Hand geführt wird. die Neigung, sieh mit dem Fräser zu drehen ; infolgedessen fährt die Platte häufig aus, und der Fräser schneidet Stellen weg, die hätten stehen bleiben sollen. Auch bei dem Fräsverfahren lassen sich, wie beim Sägen, die Ecken beispielsweise eines rechteckigen Ausschnittes nicht scharf ausschneiden, da der Fräser selbst rund ist. 



   Die Verwendung des Lötkolbens zum Ausklinken   beschränkt sich naturgemäss   auf sehr grosse und grobe Ausschnitte. Sie erfordert grosse Geschicklichkeit des   ausführenden     Arbeiters.   



   Durch die Erfindung werden alle diese Nachteile beseitigt. Das Werkstück wird entlang der Begrenzung der Leerstellen in waagrechter Lage an einem Schneidstahl vorbeigeführt. Dieser Stahl arbeitet ähnlich wie der Stahl einer Stossmaschine, jedoch mit einer viel grösseren Hubzahl. Er besitzt zweckmässigerweise ringsum an der Stirnseite Schneidkanten. Auf diese Weise ist es möglich, beliebig begrenzte und geformte Stücke aus einer Platte auszuschneiden, ohne diese dabei drehen zu müssen. 



   Die Vorteile dieser Arbeitsweise gegenüber der mit einer   Fräsmaschine   ergeben sich vor allem aus dem senkrecht gerichteten Arbeitsdruck, der von dem Arbeitstisch aufgenommen wird. Die Stereotypplatte od. dgl., die vorzugsweise von Hand geführt wird. hat nicht mehr die Neigung, sieh zu drehen. 



  Dadurch wird eine sehr leichte und   sichere Führung des Werkstückes ermöglicht.   Ferner kann man das Material bis auf sehr schmale Stege wegschneiden, ohne dass diese von dem Stahl abgerissen werden. 



  Sind mehrere Ausschnitte herzustellen, so braucht der Stahl nicht jedesmal neu eingespannt zu werden. 



  Die von dem   Schneidstahl   erzeugten Späne sammeln sich an der Arbeitsstelle und können in einem 

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   Kasten unter dem Werktisch leicht   gestapelt werden. Die Maschine ist einfach in der Handhabung und arbeitet überraschend schnell. 



   In den Fig. 1-5 ist eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens in einer beispielsweisen Ausführungsform im   Grundriss,   Aufriss, Seitenriss und eine Einzelheit dargestellt. 



   Ein Elektromotor B ist durch eine Kupplung mit einer liegenden Welle C verbunden. die an 
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 Gleitstange an, die mit einem Einspannfutter für den in Fig. 4 und 5 wiedergegebenen   Werkzeugstahl. E   versehen ist. Das Maschinengestell A, das zugleich auch den Antriebsmotor trägt, weist einen grossen   Arbeitstisch F   auf, der an der Stelle unter dem   Sc1meidstahlmit   einer   Bohmng für   dessen Durchtritt versehen ist. Durch die Bohrung fallen zugleich die Metallspäne nach unten und können in   einem   Kasten gesammelt werden. 



   Der Schneidstahl E wird vorzugsweise aus einem Rundstahl hergestellt, der an der schneidenden Stelle vierkantig abgefräst ist und vier selmeidende Kanten aufweist. Beim Bearbeiten von Galvanos und Zinkätzungen ist es vorteilhaft, das untere Ende des Schneidstahles in dem   Arbeitstisch F xu führen   
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   Die ganze Maschine beansprucht in der für   Zeitungs betriebe   vorzugsweise gebrauchten   Grösse   mitsamt dem Antriebsmotor nur einen Teil eines Werktisches als Unterlage. Die erforderliche Motorleistung beträgt nur Bruchteile einer Pferdestärke. Die Drehzahl, also auch die Zahl der   Arbeitshübe,   beträgt beispielsweise 2000 je Minute. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Bearbeiten der Kanten und zum   Ausklinken   der Leerstellen bei   Stereotyp-   platten,   Zinkätzungen   und   Galvanos, dadurch gekennzeiehmet,   dass die auszuklinkende Platte an einem nach Art einer   Stossmaschine,   jedoch sehr rasch hintereinander auf-und abwärts bewegten Schneidstahl mit   zweckmässigerweise   allseitig angeordneten Schneidkanten entlang der Begrenzung der Leerstelle   vorbeigeführt   wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidkanten im mittleren Teil des Stahls angeordnet sind und das untere Stahlende im Arbeit, tisch (F) gleitend geführt ist. EMI2.3
AT131160D 1931-07-06 1931-07-06 Verfahren und Vorrichtung zum Bearbeiten der Kanten und zum Ausklinken der Leerstellen bei Stereotypplatten, Zinkätzungen und Galvanos. AT131160B (de)

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AT131160D AT131160B (de) 1931-07-06 1931-07-06 Verfahren und Vorrichtung zum Bearbeiten der Kanten und zum Ausklinken der Leerstellen bei Stereotypplatten, Zinkätzungen und Galvanos.

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