AT130890B - Einrichtung zum Backen von Tütenwaffeln. - Google Patents
Einrichtung zum Backen von Tütenwaffeln.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Einrichtung zum Backen von Tütellwaffeln. Es sind Einrichtungen zum Backen von Tütenwaffeln bekannt, die aus einem mit einer Zahl von Matrizen versehenen Hauptteil und einer daran angelenkten, die Patrizen tragenden Verschlussplatte bestehen. Gleichgültig, ob nun der Matrizenhauptteil aus einem Stück besteht oder aus einem Mittelteil und zwei Seitenteilen, die zwecks leichtereu Herausnehmens der Tütenwaffeln aus dem Block seitlich ausgeschwenkt werden können, besteht der Nachteil aller bekannten Ausführungsformen im Mangel eines Teigabschneiders am oberen Rand der Matrizen. Dieser Mangel äussert sich darin, dass der Teig nach dem Eindringen der Patrizen in die Matrizenhohlform über den Rand der letzteren überquillt und nach dem Backen der Tüten Randteile an denselben bildet, die durch zeitraubende Arbeit von den fertigen Waffeln abgebrochen (entfernt) werden müssen. Es sind nun zwar derartige Einrichtungen zum Backen von Tütenwaffeln mit Abstreifern versehen, die entweder die fertige Waffel vom Patrizenkörper abschneiden oder am oberen Rand des Patrizenkörpers anhaftende Teigteilchen entfernen, doch können auch diese Organe ein Überquellen von Teigmaterial über den Rand der Matrizen nicht verhindern bzw. ein Abschneiden allfälliger Teigteile vom Backmaterial in der Hohlform nicht bewirken, da ihnen die besondere Ausbildung des oberen Randes der Matrizen und eines zugehörigen Abschneiders fehlt. Die Nachteile der bekannten Ausführungsformen werden erfindungsgemäss dadurch behoben, dass die Matrizenränder an ihrer Basis mit keilförmigen. Wulsten versehen sind, gegen welche korrespondierende scharfkantige Ringwülste einer zwischen Matrizengehäuse und Patrizenplatte angeordneten und an einem Ausleger des Gehäuses angelenkten Schwenkplatte nach Einfüllen des Backmaterials in die Matrizen angepresst werden, so dass beim Eindringen der Patrizenkörper in die Matrizen ein Überquellen des Backmaterials über den Rand der Matrizen verhindert, bzw. vor dem Backvorgang allenfalls überflüssiges Backmaterial vom Backmaterial zwischen Matrize und Patrize getrennt wird. Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, u. zw. stellt die Fig. 1 eine Ansicht und die Fig. 2 einen vergrösserten Teilschnitt der erfindungs- gemässen Einrichtung dar. Am Körper 1 mit den Matrizen 2 ist an einem Ausleger 1" mittels eines Scharnieres 3 die mit den Patrizen 4 versehene Schwenkplatte 5 gelenkig angeordnet. Zwischen dieser Schwenkplatte 5 und dem Matrizenhauptkörper 1 ist ein Organ 6 (Platte) vorgesehen, das am Ausleger J !" bei 7 schwenkbar angeordnet ist. Das Organ 6 ist ein plattenförmiger Körper, der mit einer der Zahl der Matrizen 2 gleichen Anzahl Ausnehmungen versehen ist. Wie insbesondere aus Fig. 2 deutlich zu entnehmen ist, besitzt jede Ausnehmung einen gegen den Matrizenkörper vortretenden Randwulst 8 mit scharfen Kanten, wobei der Aussendurchmesser dieses Wulstes womöglich genau so gross sein muss wie der Innendurchmesser des oberen, nach aussen konisch abfallenden Randwulstes der Matrizen 2. Damit nun das plattenförmige Organ 6 während des Backvorganges abgedeckt ist, besitzt die Schwenkplatte 5 einen Randbord 10, der bei geschlossener Einrichtung das plattenförmige Organ 6 allseits übergreift. Bei Ingebrauchnahme wird die Einrichtung geöffnet, wobei die Schwenkplatte 5 und EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> Einbringen der einzelnen Teigposten in die Matrizen wird das plattenförmige Organ 6 gegen den Körper 1 niedergesenkt, so dass es die in Fig. 2 gezeichnete Lage am Körper 1 einnimmt. Dann werden die Patrizen in die Matrizen gesenkt, so dass der Teig durch Verdrängung bis zum oberen Rand steigt, jedoch daran gehindert wird, zwischen dem oberen Randwulst der Matrizen und den Randwülsten 8 des plattenförmigen Körpers 6 auszutreten. Zum Verschliessen der Einrichtung ist an dem dem Scharnier gegenüberliegenden Ende der Schwenkplatte 5 eine mit Griffdaumen versehene Schwenköse 12 angeordnet, die mit einem Dorn 14 des Hauptkörpers zusammenwirken kann. Es ist für die erfindungsgemässe Einrichtung belanglos, ob der Matrizenkörper einteilig oder mehrteilig, ob er mit einer Reihe oder mit mehreren Reihen von Matrizen ausgeführt ist.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Einrichtung zum Backen von Tütenwaffeln, die aus einem die Matrizen aufnehmenden Gehäuse und einer gegen dieses schwenkbaren, die Patrizen tragenden Platte besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die Matrizenränder an ihrer Basis mit keilförmigen Wülsten (2a) versehen sind, gegen welche korrespondierende scharfkantige Ringwülste (8) einer zwischen Matrizengehäuse (1) und Patrizenplatte (5) angeordneten und an einem Ausleger (la) des Gehäuses (1) angelenkten Schwenkplatte (6) nach Einfüllen des Backmaterials in die Matrizen (2) angepresst EMI2.1 des Backmaterials über den Rand (2a) der Matrizen (2) verhindert, bzw. vor dem Backvorgang allenfalls überflüssiges Backmaterial vom Backmaterial zwischen Matrize (2) und Patrize (4) getrennt wird. EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT130890T | 1931-03-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT130890B true AT130890B (de) | 1932-12-27 |
Family
ID=3636733
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT130890D AT130890B (de) | 1931-03-09 | 1931-03-09 | Einrichtung zum Backen von Tütenwaffeln. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT130890B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3379120A (en) * | 1966-12-07 | 1968-04-23 | Harry C. Fogle | Bun molding apparatus |
-
1931
- 1931-03-09 AT AT130890D patent/AT130890B/de active
Cited By (1)
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