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AT130738B - Aus einem drucklosen Heißwasserspeicher mit mehreren Entnahmestellen bestehende Heißwasserbereitungsanlage. - Google Patents

Aus einem drucklosen Heißwasserspeicher mit mehreren Entnahmestellen bestehende Heißwasserbereitungsanlage.

Info

Publication number
AT130738B
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Authority
AT
Austria
Prior art keywords
hot water
valve
storage tank
preparation system
pressureless
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
A Kopeczek Fa Ing
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by A Kopeczek Fa Ing filed Critical A Kopeczek Fa Ing
Application granted granted Critical
Publication of AT130738B publication Critical patent/AT130738B/de

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  • Multiple-Way Valves (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Aus einem drucklosen Heisswasserspeicher mit mehreren Entnahmestellen bestehende Heisswasser- bereitungsanlage. 



   Drucklose   Heisswasserspeieheranlagen   besitzen eine unten in den Speicher einmündende Frischwasserdruckleitung und eine oben aus dem Speicher führende, im wesentlichen drucklose Heisswasserentnahmeleitung,   welche zu den höchstens drei Entnahmestellen führt. Dabei ist es unbedingt notwendig,   dass jederzeit eine Entnahmestellung sich in Offenstellung befindet, damit bei beabsichtigtem oder unbe-   absichtigtem   Öffnen der Frischwasserdruckleitung das verdrängte Wasser des Kessels abfliessen kann. 



  Die einzelnen Entnahmestellen sind bei diesen bekannten Ausführungen an die Heisswasserentnahmeleitung über Mehrweghähne angeschlossen, die untereinander mechanisch gekuppelt sein müssen, um eine Entnahmestelle absperren zu können, wenn die andere geöffnet werden soll. 



   Die mechanische Kupplung besteht z. B. aus einem Drahtgestänge, einer Kette od. dgl. Es muss also bei diesen bekannten Ausführungsformen zuerst der Mehrweghahn verstellt und hierauf kann erst die Frisehwasserzuleitung mittels eines besonderen Ventils geöffnet werden. 



   Es sind jedoch schon Warmwasserbereitungsanlagen bekannt, bei denen ein geheizter Durchflussbehälter mit einer Mehrzahl von Entnahmestellen über   Warmwasser-und Kaltwasserdruckleitungen   verbunden ist, wobei an den Entnahmestellen Doppelventile vorgesehen sind, bei denen durch eine einzige Spindel beide Ventilkörper zwangsläufig so beeinflusst werden, dass zuerst die Warmwasserleitung geöffnet und erst dann die Kaltwasserleitung zum   Warmwasserdurchflussbehälter   in Offenstellung gebracht wird. 



  Die konstruktive Durchbildung derartiger Doppelventile hat den Nachteil, dass eine einzige Spindel mit beiden Ventilkörpern konstruktiv vereinigt ist, deren Lagerung verhältnismässig schwierig ist und die bei Verreiben des Kaltwasserventils am Ventilsitz oder an seiner Führung trotz des vorgesehenen Spiels für die gegenüber der Öffnung des Warmwasserventils spätere Öffnung des Kaltwasserventils eine Mitnahme dieses Kaltwasserventils bei Verdrehung der Spindel bewirkt.

   Um diesen Nachteil zu vermeiden, wird bei sonstiger   Bewegungszwangsläufigkeit   der beiden Ventilkörper, u. zw. so, dass zuerst das Warmwasserventil und dann das Kaltwasserventil geöffnet wird, erfindungsgemäss die Anordnung der beiden Ventile so getroffen, dass sie nur während dieser Bewegung zwangsläufig gekuppelt sind, im übrigen aber frei spielen können, durch den Überdruck der Warm-und Kaltwasserleitungen gegen ihren Sitz gepresst werden, wobei überdies jedem Ventil eine Feder zugeordnet ist, die diese durch den Wasserdruck bewirkte ständige Schliesskraft unterstützt. 



   Durch die konstruktive Ausbildung im Sinne der Erfindung wird eine lange, mehrfach gelagerte einzige Spindel vermieden und ein gedrängter Aufbau der Ventile erreicht. 



   Die Zeichnung zeigt beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes. Fig. 1 zeigt in schematischer Darstellung eine Ansicht der Gesamtanordnung und Fig. 2 eine Seitenansicht hiezu, Fig. 3 ein kombiniertes Ventil im axialen Schnitt und in einer Ausführungsform, Fig. 4 hiezu einen weiteren axialen Längsschnitt in einer zur Schnittebene der Fig. 1 normalen Ebene, Fig. 5 eine geänderte Ausführungsform eines derartigen kombinierten Ventils in axialem Längsschnitt, Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie a-b der Fig. 5. 



   Gemäss Fig. 1 und 2 ist der drucklose   Heisswasserspeieherkessel   1 unten mit der Frischwasserdruckleitung 2 verbunden, während aus ihm das Heisswasser oben durch eine Leitung 3 abfliessen kann. 



  Die Entnahmestellen sind mit besonderen Ventilen V ausgestattet und über Rohrstutzen 3a mit der Heisswasserleitung 3 verbunden, während die Kaltwasserleitungen 2b über die Ventile V und über Rohrstutzen   2"an   die Kaltwasserzuflussleitung 2 für den   Speir'herkessel anschliessen.

   Die besondere   Ausbildung der Ventile   V   ist in den Fig. 3-6 dargestellt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 geöffnet, indem der Stössel 48 den Ventilteller 39 entgegen der Kraft der Feder 40 wegdrückt, so dass nunmehr das Kaltwasser auf dem Wege über die Kaltw asserleitung 2b, den Anschluss a, durch die linke untere Kammer   des Ventilgehäuses'36, die   obere linke Kammer desselben, den Anschluss b, den Stutzen 2a und die Leitung 2 in den   Heisswasserspeicher 1 fliesst,   während das Heisswasser durch die Fülleitung 3, den Stutzen 3a, den Anschluss c, die obere rechte Kammer des Gehäuses 36, ferner durch die untere rechte
Kammer desselben und den Anschluss, soie den Auslauf 4 fliesst.

   Beim   Schliessen   wird zuerst die
Kaltwasserleitung durch den Ventilteller 39 vom Heisswasserspeicher getrennt und dann erst das Heiss-   w asserventil geschlossen.   



   Die Feder 43 ist so bemessen, dass das Ventil 42 als Sicherheitsventil wirken kann, wenn der Druck   @ im Heisswasserspeicherkessel @ über   ein   gemisses   Mass steigen sollte. 



   Bei beiden Ausführungsformen kann   zweckmässig   der Durchgangsquerschnitt des Heisswasser- ventils grösser gehalten werden als der des Kaltwasserventils. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Aus einem drucklosen Heisswasserspeicher mit mehreren   Entnahmestellen   bestehende Heiss-   wasserbereitungsanlage,   bei der die Entnahmestellen mit Doppelventilen versehen sind, deren Betätigung zwangsläufig zuerst die   Heisswasserleitung   öffnet und hierauf die Kaltwasserleitung freigibt, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilkörper der Doppelventile nur bei Betätigen einer einzigen Ventilspindel über   zwisehengesehaltete   Stössel in ihrer Bewegung gekuppelt sind, sonst jedoch frei spielen können und unter der ständigen Schliesskraft des Heiss- bzw. Kaltwassers stehen, wobei diese   Schliesskraft   noch überdies durch Federn unterstützt wird.

Claims (1)

  1. 2. Heisswasserbereitungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereiche der Heisswasserentnahme im Ventilgehäuse ein besonderes, vom Heisswasserentnahmeventil unabhängiges Sicherheitsventil vorgesehen ist.
    3. Heisswasserbereitungsanlage nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitsventil mit dem Heisswasserentnahmeventil vereinigt bzw. das Heissm asserentnahmeventil selbst als Sicherheitsventil ausgebildet ist. EMI3.1
AT130738D 1931-05-09 1931-05-09 Aus einem drucklosen Heißwasserspeicher mit mehreren Entnahmestellen bestehende Heißwasserbereitungsanlage. AT130738B (de)

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AT130738T 1931-05-09

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Publication Number Publication Date
AT130738B true AT130738B (de) 1932-12-10

Family

ID=3636650

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AT130738D AT130738B (de) 1931-05-09 1931-05-09 Aus einem drucklosen Heißwasserspeicher mit mehreren Entnahmestellen bestehende Heißwasserbereitungsanlage.

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