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Elektrischer Antrieb, insbesondere für Webstühle.
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gewellten Stellung befindet. Das Schütz 3 springt also an und der Webstuhl wird, nachdem durch den Gegenstrom eine schnelle Bremsung seiner Massen erreicht ist, durch Rücklauf in die gewollte Stellung gebracht. Bei Erreichen dieser Stellung gibt die Kurvenscheibe 11 infolge der Aussparung 12 den Schalter 10 frei und bewirkt so die Abschaltung des Schützes 3 und damit die endgültige Stillsetzung des Webstuhles.
Um ein Weiterlaufen des Stuhles nach erfolgter Abschaltung des Antriebsmotors zu verhindern, kann noch eine mechanische Bremse vorgesehen werden, deren Lüftmagnet zweckmässig zu der Ständer- wicklung des Motors parallel gesoh altet wird. Durch die Erfindung wird der Webstuhl bei jeder Abschaltung des Betriebsschützes 2 selbsttätig durch Rücklauf in die gewollte Stellung gebracht. Hiebei ist es gleichgültig, ob die Abschaltung durch den Schalter 9 von Hand oder durch andere mit dem Druckknopf 9 in Reihe liegende Schalter selbsttätig (z. B. bei Ausbleiben des Schussfadens) bewirkt wird.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 wird der von der Kurvenscheibe 11 gesteuerte Schalter 10 bei jeder Undrehung der Kurbelwelle ein-und ausgeschaltet, so dass sehr bald eine Abnutzung seiner Kontakte eintritt. Vorteilhafter in dieser Beziehung ist die Anordnung nach Fig. 2, bei welcher der Schalter 10 während des normalen Betriebes in seiner Ausschaltstellung gehalten wird. Dies wird erreicht durch den Magneten 13, dessen Haltespule mit der Zugspule des Schützes 2 in Reihe geschaltet ist. Statt der
Reihenschaltung kann auch die Parallelschaltung angewendet werden oder aber die Haltespule 13 kann durch Arbeitshilfskontakte des Schützes 2 geschaltet werden.
Auch kann eine Zuleitung der Haltespule 13 vor dem Schütz 2 an eine Phase des Netzes und die andere Zuleitung hinter dem Schütz 2 an eine solche Phase der Motorzuleitungen angeschlossen werden, dass bei Ansprechen des Schützes 3 beide Zuleitungen an der gleichen Netzphase liegen und somit die Haltespule unwirksam wird. Solange also das Schütz 2 eingeschaltet ist, befindet sich der Schalter 10 in seiner Aussehaltstellung. In diesem Falle ist für die
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stromes bewirkt. Die Wirkungsweise der Anordnung nach Fig. 2 ist im übrigen die gleiche wie die bei Fig. 1 beschriebene. Bei jeder Abschaltung des Betriebsschützes 2 wird der Schalter 10 freigegeben und hält den Rückstrom so lange eingeschaltet, bis er bei Erreichen der gewollten Webstuhlstellung durch den Nocken 12 der Kurvenscheibe 11 ausgeschaltet wird.
Wenn auf alle Fälle verhindert werden soll, dass die angetriebene Maschine nach der Abschaltung des Betriebsschützes 2 in der Betriebsdrehrichtung noch in eine nicht gewollte Stellung weiterläuft, kann eine Sperrklinke J4 vorgesehen werden, welche bei der Abschaltung des Antriebes freigegeben wird und zusammen mit dem entsprechend geformten Nocken 12 der Kurvenscheibe 11 die Weiterdrehung der Maschine in die unerwünschte Stellung verhindert. Zweckmässig werden in diesem Falle elastische Mittel vorgesehen, welche den Stoss beim plötzlichen Anhalten der Maschine mildern. Die Sperrklinke 14 kann, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist, gleichzeitig zur Steuerung des Schalters 10 benutzt werden.
In vielen Fällen gibt es bei der angetriebenen Maschine sowohl eine erwünschte als auch eine unerwünschte Stellung beim Stillsetzen des Antriebes. Beide Stellungen können unter Umständen sehr nahe nebeneinanderliegen. Beim Webstuhl ist z. B. die dem Gewebe abgewandte Stellung der Weblade die erwünschte Stellung, während die Weblade, wenn der Schützen den gegenüberliegenden Schützenkasten nicht erreicht hat und der Antrieb selbsttätig durch die Schussfadenwächter od. dgl. abgeschaltet wird, auf keinen Fall noch in die Fadenanschlagstellung gelangen darf. In solchen Fällen wird die Kurvenscheibe 11 gemäss dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 ausgebildet.
In diesem Falle tritt eine Gegenstrombremsung und Rückdrehung der Maschine nur ein, wenn die Sperrklinke 24 bei der Abschaltung des Betriebs- schützes 2 in die Aussparung 15 der Kurvenscheibe 11 eingreift. Wenn sich die Maschine bei der Abschaltung in einer andern Stellung befindet,, wird der Gegenstrom nicht eingeschaltet, sondern die Ma- schine läuft infolge ihrer Schwungmassen noch bis in die gewünschte Stellung weiter.
Die Anwendung der Erfindung ist keineswegs auf Webstühle und Webmaschinen beschränkt, sondern die Erfindung kann auch bei andern Maschinen, bei denen erwünschte bzw. unerwünschte Stellungen vorhanden sind, angewandt werden. Auch kann z. B. durch entsprechende Formgebung der Kurvenscheibe das Vorhandensein mehrerer erwünschter bzw. unerwünschter Stellungen berücksichtigt werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrischer Antrieb, insbesondere für Webstühle, dadurch gekennzeichnet, dass die Maschine nach Abschaltung des Antriebes selbsttätig durch Rückwärtslauf in eine gewollte Stellung, z. B. in die für das Wiederanfahren günstigste, gebracht wird.
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Electric drive, in particular for looms.
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wavy position. The contactor 3 starts up and the loom is returned to the desired position after the countercurrent has rapidly decelerated its masses. When this position is reached, the cam 11 releases the switch 10 as a result of the recess 12 and thus causes the contactor 3 to be switched off and thus the final stopping of the loom.
In order to prevent the chair from continuing to run after the drive motor has been switched off, a mechanical brake can also be provided, the release magnet of which is expediently placed parallel to the stator winding of the motor. As a result of the invention, the loom is automatically returned to the desired position every time the operating contactor 2 is switched off. In this case, it does not matter whether the switch-off is effected manually by the switch 9 or automatically by other switches in series with the push button 9 (e.g. if the weft thread is missing).
In the exemplary embodiment according to FIG. 1, the switch 10 controlled by the cam disk 11 is switched on and off with every non-rotation of the crankshaft, so that its contacts wear out very soon. The arrangement according to FIG. 2, in which the switch 10 is held in its off position during normal operation, is more advantageous in this regard. This is achieved by the magnet 13, the holding coil of which is connected in series with the pull coil of the contactor 2. Instead of the
Series connection, the parallel connection can also be used, or the holding coil 13 can be connected by auxiliary contacts of the contactor 2.
A supply line of the holding coil 13 can also be connected upstream of the contactor 2 to one phase of the network and the other supply line behind the contactor 2 to such a phase of the motor supply lines that when the contactor 3 responds, both supply lines are connected to the same network phase and thus the holding coil becomes ineffective. So as long as the contactor 2 is switched on, the switch 10 is in its open position. In this case it is for the
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Stromes causes. The mode of operation of the arrangement according to FIG. 2 is otherwise the same as that described for FIG. Each time the operating contactor 2 is switched off, the switch 10 is released and keeps the reverse current switched on until it is switched off by the cam 12 of the cam 11 when the desired loom position is reached.
If it is to be prevented in any case that the driven machine continues to run in an undesired position after the operating contactor 2 has been switched off in the operating direction of rotation, a pawl J4 can be provided, which is released when the drive is switched off and together with the correspondingly shaped Cam 12 of the cam 11 prevents further rotation of the machine in the undesired position. In this case, elastic means are expediently provided which soften the shock when the machine suddenly stops. As shown in FIG. 3, the pawl 14 can be used at the same time to control the switch 10.
In many cases, the driven machine has both a desired and an undesired position when the drive is shut down. Both positions can be very close to each other. When loom is z. B. the position of the sley facing away from the fabric is the desired position, while the sley, if the shooter has not reached the opposite shooter box and the drive is automatically switched off by the weft thread monitor or the like, must in no case be in the thread stop position. In such cases, the cam 11 is designed according to the embodiment of FIG.
In this case, countercurrent braking and reverse rotation of the machine only occur when the pawl 24 engages in the recess 15 of the cam 11 when the operating contactor 2 is switched off. If the machine is in a different position when it is switched off, the countercurrent is not switched on, but the machine continues to run due to its centrifugal masses until it reaches the desired position.
The application of the invention is in no way restricted to looms and looms, but the invention can also be applied to other machines in which desired or undesired positions are present. Also z. B. the presence of several desired or undesirable positions can be taken into account by appropriate shaping of the cam.
PATENT CLAIMS:
1. Electric drive, in particular for looms, characterized in that the machine after switching off the drive automatically by running backwards in a desired position, for. B. is brought into the most favorable for restarting.