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AT137072B - Vorrichtung zum selbsttätigen Schließen eines Gashahnes. - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttätigen Schließen eines Gashahnes.

Info

Publication number
AT137072B
AT137072B AT137072DA AT137072B AT 137072 B AT137072 B AT 137072B AT 137072D A AT137072D A AT 137072DA AT 137072 B AT137072 B AT 137072B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
plug
locking rod
thermostat
flame
incision
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Raible
Otto Gathmann
Karl Zaengl
Original Assignee
Franz Raible
Otto Gathmann
Karl Zaengl
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Franz Raible, Otto Gathmann, Karl Zaengl filed Critical Franz Raible
Application granted granted Critical
Publication of AT137072B publication Critical patent/AT137072B/de

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  • Control Of Combustion (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum selbsttätigen Schliessen eines Gashahnes. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 ist an jedem Ende mit einem Zapfen p verbunden, und beide Zapfen p sind in die Hülsen n lose eingesteckt, so dass sie sich darin verdrehen können. Jede Hülse n hat oben einen vierkantigen Ansatz und an diesem 
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 mitte ist der Thermostatstreifen i von einem Wärmeleiter k umschlossen. Das eine Ende des Wärmeleiters ist zu einem Bügel ausgebogen, der dazu bestimmt ist, durch die Gasflamme zum Glühen gebracht zu werden und die Wärme auf den Thermostaten i überzuleiten.

   Durch die Rohrschelle   I   wird der Thermostat so auf dem Gasbrennerrohr q eingestellt, dass der Bügel des Wärmeleiters k im Bereiche der Gasflamme des   Gasherdes r liegt.   In der Richtung gegen den Hahn besitzt der den   Ausdehnungsstreifen t   umschliessende Teil des Wärmeleiters   Je   einen Fortsatz s, an welchem die Sperrstange   h   befestigt ist. Durch die von dem Wärmeleiter k indirekt und von der Flamme direkt aufgenommene Wärme baucht sich der Ausdehnungsstreifen   i   in seiner Mitte gesetzmässig in von der Wärmequelle abgewendeter Richtung, also in der Richtung gegen den Hahn, aus und nimmt dabei den ihn umschliessenden Wärmeleiter k mit. 



  Nötigenfalls kann der Ausdehnungsstreifen   i   schon mit einer geringen Ausbauchung nach dem Hahn hin hergestellt sein, um eine Ausbauchung unter der Wirkung der Wärme nach der falschen Seite hin zu verhüten. Bei diesem Ausbauchen des Ausdehnungsstreifens können sich seine Tragzapfen p in ihren Hülsen n entsprechend verdrehen. Durch das Ausbauchen des Thermostatstreifens   i   wird die mit dem Wärmeleiter k, s verbundene Sperrstange h in den   Einschnitt f des Hahnkükens geschoben.   Das Hahnküken wird nach dem Anzünden der Flamme so lang hochgehalten, bis diese Sperrung geschehen ist. Die Zeitdauer vom Entzünden der Gasflamme bis zur Sperrung des Kükens durch die Stange h ist zirka 10 Sekunden. 



   Um das Abwarten der Sperrung durch die Erwärmung des Thermostaten zu erübrigen, ist am 
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 bei angehobener Stellung desselben eingerückt werden kann. An der Sperrstange h befindet sich ein   Anschlag'10,   der beim Vorschieben der Sperrstange gegen die Sperrklinke v stösst und dieselbe auslöst, sobald die Sperrstange in den Einschnitt f des Kükens eingedrungen ist. Die Sperrstange h verhindert das Niederfallen des Kükens so lang, als die Gasflamme brennt. Nach dem Erlöschen der Flamme streckt sieh der Thermostatstreifen   mnd   zieht die Sperrstange   A   aus dem Einschnitt des Kükens, so dass letzteres niederfällt und den   Gasdurehfluss   abstellt. Der Einschnitt f im Küken ist so tief oder lang, dass er sich auf mindestens den halben Umfang des Kükens erstreckt.

   Man kann demnach das Küken in der ange- 
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 greift,   u.   zw. kann hiedurch der   Gasdurchfluss   geregelt und auch ganz abgestellt werden. Die Offenstellung des Hahnes ist auf dem Griff à in üblicher Weise angedeutet. Hiebei steht die Mitte des Einschnittes f der Sperrstange h gegenüber, wie die Fig. 2 zeigt, und die Bohrung c des Kükens liegt in der Durchgangsrichtung des Gases, wie die Fig. 3 zeigt. Es wird dabei durch die Bohrung c die Hauptflamme und durch eine halbe Ringnut x und das kleine Zuführungsrohr y auch die kleine Flamme des Gasherdes gespeist. Dreht man den Hahn nach links oder rechts, so wird die Hauptflamme geregelt. Der Einschnitt des Kükens gestattet ein   Rechts-oder Linksdrehen   des Kükens um je   900 von   der Mittellage aus.

   Beide Endstellungen werden durch die eingedrückte Sperrstange h begrenzt. Am Ende der Rechtsdrehung ist die Durchgangsbohrung   e   für die   Hauptflamme völlig   abgesperrt, jedoch die Zuführung zur kleinen Flamme durch den Ringkanal x offen, so dass nur die kleine Flamme brennt. Bei der Endstellung der Linksdrehung sind beide Zuführungen abgesperrt, beide Flammen erlöschen, der Thermostatstreifen i erkaltet und zieht die Sperrstange   h   zurück, so dass das Küken nach kurzer Zeit von selbst niederfällt und den   Gasdurehfluss   so absperrt, dass auch durch Drehen des Hahnes keine Offenstellung erreicht werden kann. Dieselbe Wirkung tritt ein, wenn die Gasflamme aus irgendeinem Grunde erlischt, ohne dass der Gasdurchgang durch Verdrehen des Kükens abgesperrt wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum selbsttätigen Schliessen eines Gashahnes, dessen zylindrisches Küken zwecks Herstellung des Gasdurchflusses anhebbar ist und in der angehobenen Stellung durch eine Sperrklinke und nach dem   Entzünden   der Flamme durch ein von einem Thermostaten gesteuertes und in einen Einschnitt des Kükens eindringendes Sperrgestänge festgehalten wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit dem Sperrgestänge verbundener Thermostatstreifen (i) zwischen zwei Zapfen (p) eingespannt ist, welche in zwei geschlitzte Hülsen (n) lose und drehbar eingesteckt sind.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den die Drehzapfen (p) des Thermostatstreifens (i) aufnehmenden Hülsen (n) je ein Klappdeckel (o) angeordnet ist.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Thermostatstreifen (i) in seiner Längsmitte einen Wärmeübertragungsbügel (k, s) trägt, der der Flamme ausgesetzt und mit dem Sperrgestänge (h) verbunden ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Hahnkiiken (b) an seinem im Gehäuse liegenden oberen Teil , der den Einschnitt (f) für das Sperrgestänge aufweist, einen wesentlich geringeren Durchmesser hat als die Gehäusebohrung. <Desc/Clms Page number 3>
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrklinke (v) des Kükens durch einen Anschlag (w) am Sperrgestänge (h) des Thermostaten ausgelöst wird, sobald das Gestänge in den Einschnitt (f) des Kükens eingedrungen ist.
    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Einschnitt (f) EMI3.1 EMI3.2
AT137072D 1931-06-29 1932-06-14 Vorrichtung zum selbsttätigen Schließen eines Gashahnes. AT137072B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE137072X 1931-06-29

Publications (1)

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AT137072B true AT137072B (de) 1934-04-10

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ID=5666680

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AT137072D AT137072B (de) 1931-06-29 1932-06-14 Vorrichtung zum selbsttätigen Schließen eines Gashahnes.

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