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AT136905B - Vorrichtung zum Kreuzen von Verseilelementen. - Google Patents

Vorrichtung zum Kreuzen von Verseilelementen.

Info

Publication number
AT136905B
AT136905B AT136905DA AT136905B AT 136905 B AT136905 B AT 136905B AT 136905D A AT136905D A AT 136905DA AT 136905 B AT136905 B AT 136905B
Authority
AT
Austria
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crossing
lever
stranding
electrical control
contacts
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT136905B publication Critical patent/AT136905B/de

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  • Processes Specially Adapted For Manufacturing Cables (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum Kreuzen von   Verseilelementen.   



   Es sind bereits Vorrichtungen zum Kreuzen einzelner Verseilelemente während der Verseilung bekannt geworden, die alle den Nachteil haben, dass sie kompliziert und teuer sind. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Kreuzen von   Verseilelementen, die verhältnismässig einfach   und billig ist 
 EMI1.1 
 solchen Vierern dienen, die aus zwei miteinander um eine   gemeinsame   Achse verseilten Paaren bestehen, wobei die Adern der beiden Paare jeweils in bestimmten Abständen miteinander verkreuzt sind, also in bestimmten Abständen ihre Plätze wechseln. Die Erfindung bezieht sich im wesentlichen auf Verseil-   maschinen   mit rotierendem Verseilkorb und drehbar gelagerten elektrisch gesteuerten   ei1fÜhrungen.   



   Die Erfindung besteht darin, dass die elektrischen   Steuervorrichtungen   ausserhalb des die drehbaren   Seilzuführungen   tragenden Teiles angeordnet sind. Die Vorrichtung gemäss der Erfindung hat den Vorteil, dass die Einrichtung im Aufbau einfach und in der Anschaffung billig ist, insbesondere können die   Elektromagnete   der elektrischen Steuerung klein gehalten werden und es ergeben sich einfache   Leitungszuführungen   ohne Schleifkontakte od. dgl., wie sie eine mitrotierende   Steuereinrichtung   erfor- 
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   Weiter kann gemäss der Erfindung die elektrische Steuervorrichtung für die Bewegung der SeilfÜhrungen von der Abzugsseheibe über ein einstellbares Vorgelege angetrieben sein und gegeneinander verschiebbare Kontakte haben. Ferner kann die Vorrichtung gemäss der Erfindung so ausgebildet sein, dass die elektrische Steuervorrichtung durch zwei getrennte, gegebenenfalls regelbare Vorgelege angetrieben ist. Ausserdem ist es vorteilhaft, dass die beweglichen   Seilführungen   durch von Elektromagneten betätigte Anschläge gesteuert werden, wobei die   Stromkreise für   die Elektromagneten über von der Abzugsscheibe mit Hilfe von regelbaren Vorgelegen angetriebene   Kontaktseheiben gesteuert   sind. 
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 die Entfernung der Kreuzungsstellen einstellen kann.

   Man kann die Entfernung durch Verändern des   Übersetzungsverhältnisses   des Vorgeleges verschieden gross machen ; ausserdem kann durch die Verschiebung der Kontakte auf einer der Kontaktseheiben die gegenseitige Lage der Kreuzungsstellen zweier Aderpaare verändert werden. Man kann durch Verschieben eines dieser Kontakte die Kreuzungsstellen beider Aderpaare zusammenlegen oder aber auch beliebig gegeneinander verschieben. 



   Durch die Regelbarkeit wird die Bedienung der Maschine erleichtert und die Maschine nicht nur für eine, sondern für viele verschiedene Kreuzungsarten verwendbar. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel gemäss der Erfindung dargestellt. Fig. 1 zeigt 
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   Fig. 2 und 3 zeigen die Vorrichtung gemäss der Erfindung in der oberen Ansicht und im Schuitt. 



  Die beiden im Teller 8 drehbar gelagerten Scheiben 7 sind am äusseren Rand mit einer Verzahnung 10 

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 können am äusseren Umfang des   Tellers S vor-und zurückgeführt   werden. Durch die Klinken 12 und durch die an der Achse des Tellers 8 befestigten Spiralfedern 19 werden die Zahnsegmente 11 und damit auch die Scheiben 7 in ihrer Anfangsstellung festgehalten. Wird nun das Zahnsegment 11 am Umfang des Tellers 8 soweit verschoben, dass die an einem Ende des Segmentes befindliche Klinke 12 in die Rast 13 einfällt, dann hat sich die Scheibe 7 um   1800 gedreht,   und die   Aderdurchführungsöffnungen   in der Scheibe haben ihre Plätze vertauscht.

   Sobald die Klinke 12 wieder aus der Rast 13 herausgehoben wird, zieht die Feder 19 das Zahnsegment 11 wieder in die Ausgangsstellung zurück und die Klinke   12 fällt   wieder in die Rast 34 ein. Alsdann ist der Platzwechsel der   Durchführungsöffnungen   6 wieder   rückgängig   gemacht. 



  Während des Umlaufen der Verseilmasehine wird die Verschiebung der Zahnsegmente 11 an der Verseilscheibe von der Ausgangs-in die Endstellung und umgekehrt zweckmässig mit Hilfe einer elektrischen Steuerung selbsttätig vorgenommen. Hiezu sind neben dem Teller 8 vier Riegel 14 in verschiedenen Ebenen vorgesehen, die durch Einschalten von   Elektromagneten. M vorgeschoben   und nach deren Stromlosmaehen durch Federn wieder zurückgezogen werden. Der Hebel 16 hat einen   schräg nach   links oben gerichteten Ansatz, welcher von der vorspringenden Nase des Hebels 17 festgehalten wird. Sowohl der Hebel 16 als auch der   Hebel 1'1 stehen unter   der Wirkung von Zugfedern. In der gezeichneten Stellung gemäss Fig. 3 wird bei Drehung des Tellers in der Pfeilrichtung der Hebel 16 an den Riegel 14 des Magneten 15 anstossen.

   Da der Hebel 16 durch seinen   rückwärtigen   Ansatz und die Nase des Hebels   17   an einer Drehung im Uhrzeigersinn gehindert ist, wird das Zahnsegment, während sich der Teller in Pfeilrichtung dreht, festgehalten. In dem Augenblick, in dem die Klinke 12 in die Rast   z   einfällt, stösst der Bolzen M an den Hebel   17   an. Hiedurch wird der Hebel   17   entgegen der Spannung der zu ihm gehörenden Feder entgegen dem Uhrzeigersinn bewegt, und dadurch der Hebel 16 entriegelt. Dieser kann jetzt entgegen der Spannung der zu ihm gehörenden Feder im Uhrzeigersinn ausweichen, so dass das Segment 11 nicht mehr stillsteht, sondern sich mit der Scheibe zusammen bewegt. Beim Weiterdrehen gelangt nun der Hebel 12 an den Riegel des zu ihm gehörenden Magneten.

   Hiedurch wird die Klinke 12 aus der Raste   13   herausgezogen ; die Feder 19 kann nunmehr das Segment 11 in seine Ausgangsstellung zurückführen. 



  Je zwei Riegel 14 steuern ein Zahnsegment in folgender Weise :
Wenn sich der Teller 8 bei der Verseilung in der Pfeilrichtung dreht, wird bei vorgeschobenen Riegel 14 das Zahnsegment 11 durch den Hebel 16 so lange festgehalten, bis die Klinke 12 in die Rast   z   einfällt. Zu gleicher Zeit wird der Hebel 16 durch die Klinke 17, die an den Anschlag 18 stösst, ausgelöst, so dass er beim Umlaufen des Tellers dem Riegel 14 ausweichen kann. Wird nun der zweite Riegel 14 von seinem Magneten vorgeschoben, dann stösst an ihn die Klinke 12 beim Umlaufen an und wird aus der Rast 13 herausgehoben, was zur Folge hat, dass das Zahnsegment 11 durch die Feder 19 in seine   Ausgangsstellung zurückbewegt wird.   



   Die Steuerung der Riegel 14 durch die Magnete 15 erfolgt in Abhängigkeit von der Abzugscheibe 9 der Maschine. Von der Abzugsscheibenwelle 20 erfolgt über ein oder zwei Zahnradvorgelege der Antrieb von vier Kontaktscheiben   21,   die aus Isoliermaterial bestehen und am Umfang verstellbare Kontakte 22 tragen. Durch diese Kontakte wird der elektrische Strom von der Stromquelle 23 durch die feststehenden Federn 24 ein-und ausgeschaltet. Das Vorgelege hat zwei Wechselräder 25 und   26,   durch welche die Umdrehungen der Kontaktscheiben 21 verändert werden können. Dadurch kann die erforderliche Entfernung der Kreuzungsstellen eingestellt werden.

   Durch die Anordnung von zwei getrennten Vorgelegen für je zwei Kontaktscheiben 21 können die Entfernungen der Kreuzungsstellen der beiden Aderpaare verschieden gross gemacht werden, und durch die Verschiebung der Kontakte 22 auf der Scheibe 21 können die Kreuzungsstellen beider Paare zusammengelegt oder in der   Längsrichtung   beliebig gegeneinander verschoben werden. Für den Fall, dass die Entfernungen der Kreuzungsstellen beider Paare eines Vierers gleich gross sein sollen, können alle vier   Kontaktseheiben   21 auf einer Achse angeordnet sein, so dass nur ein Vorgelege erforderlich ist. Ordnet man hiebei auf einem Kontaktscheibenpaar statt eines Kontaktes auf dem Umfang gleichmässig verteilt zwei oder drei Kontakte 22 an, dann liegen die Entfernungen der Kreuzungsstellen der beiden Aderpaare im Verhältnis 1 zu 2 oder 1 zu 3. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Kreuzen von Verseilelementen mit Hilfe von drehbar gelagerten, elektrisch gesteuerten Seilführungen bei Maschinen mit rotierendem Verseilkorb, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrischen Steuervorrichtungen ausserhalb des die drehbaren   Seilzuführungen   tragenden Teiles angeordnet sind.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Steuervorrichtung (14, 15) fÜr die Bewegung der Seilführungen ('1) von der Abzugscheibe (9) über ein einstellbares Vorgelege (25, 26) angetrieben ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Steuervorrichtung (14, 15) gegeneinander verschiebbare Kontakte (22) hat.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Steuervorrichtung durch zwei getrennte, gegebenenfalls regelbare Vorgelege angetrieben ist. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 EMI3.2
AT136905D 1930-12-05 1931-12-05 Vorrichtung zum Kreuzen von Verseilelementen. AT136905B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE136905T 1930-12-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT136905B true AT136905B (de) 1934-03-26

Family

ID=29278032

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT136905D AT136905B (de) 1930-12-05 1931-12-05 Vorrichtung zum Kreuzen von Verseilelementen.

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AT (1) AT136905B (de)

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