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DoppelwandigerMelkbecher.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen doppelwandigen Melkbecher derjenigen bekannten Art bei der der Zitzengummi am Zitzeneinführungsende in einem gewissen Abstand vom oberen Rand der
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gummis gegen die Aussenwand der Hülse legt. Bei den bekannten Melkbechern dieser Art wird das äussere Ende des Zitzengummis durch Schraubverbindungen od. dgl. festgehalten.
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den Vorteil, dass eine günstige und vorteilhafte Festlegung und gute Dichthaltung des Zitzengummirandes unter teilweiser Anwendung an sich bekannter einfacher Mittel erzielt wird. Infolge der einfachen Gestalt der Teile wird auch eine gründliche Reinigung derselben wesentlich erleichtert.
Erfindungsgemäss greift das als Ringwulst ausgebildete Ende des nach aussen umgeschlagenen Zitzengummiteiles in eine von dem oberen Ringwulstende der Melkbecherhülse und einem an ihr angeordneten Flansehring gebildete Ringnut ein und wird von einer über den nach aussen umgeschlagenen Zitzengummiteil gestülpten und auf dem Flansehring aufsitzenden Metallkappe in der Ringnut gehalten ; die Metallkappe wird ihrerseits durch einen über den Flansch der Melkbecherhülse greifenden Ansatz einer über die Metallkappe gestülpten, an sieh bei derartigen Melkbechern bekannten Gummikappe in ihrer Lage gehalten.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung im Schnitt veranschaulicht :
Der Zitzengummi 2 ist in der Melkbecherhülse j ! eingesetzt ; er ist länger als die Melkbecherhülse und besitzt an seinem oberen Ende 3 einen Ringwulst 4. Wenn das obere Ende 3 nach aussen umgeschlagen ist, greift sein Ringwulst 4 mit einer gewissen Spannung in eine Ringnut 5, die von dem oberen Ringwulstende 6'und einem Flansch 7 der Melkbecherhülse gebildet wird. Die Teile 6'und 7 bilden das obere Ende 6 der Melkbecherhülse.
Auf dem Flanschring 7 liegt das untere Ende einer Metallkappe 8 auf, die das umgeschlagene Ende 3 des Gummis 2 umschliesst und es gegen den Ringwulst 6'am oberen Ende des Teiles 6 drüekt. Die Metallkappe ist mit einer mittleren Öffnung 9 versehen und wird ihrerseits am Flansch 7 durch eine darüber gestülpte Gummikappe 10 gehalten, die eine Öffnung 11 zum Durchtritt der Zitze des Euters besitzt und mit einem Ansatz bzw. Wulst 10'unter den Flansch 7 greift. Der Zitzengummi 2 wird unten, nachdem er in die Melkbeeherhülse 1 eingesehoben worden ist, durch einen Metalldeckel 12 gehalten, gegen den z.
B. ein Spannring 13 drückt. 14 bezeichnet den Verbindungsstutzen mit der Saugleitung, durch den auch die Milch abfliesst ; mit 15 ist der Anschlussstutzen für die Impulszuleitung bezeichnet.
Der beschriebene Melkbecher wird wie folgt zusammengesetzt : Der Zitzengummi 2 wird in die Melkbecherhülse. 2 eingeschoben und durch Deckel 12 und Spannring 13 in seiner Lage gehalten. Das obere Ende 3 des Zitzengummis ragt über das obere Ende 6 der Melkbecherhülse hinaus und wird nach aussen umgeschlagen, so dass der Ringwulst 4 sich mit einer gewissen Spannung in die im Teil 6 vorgesehene Nut 5 legt und die aus der Zeichnung ersichtliche Lage einnimmt. Dann wird die Metallkappe 9 über den umgelegten Teil 3 des Zitzengummis 2 gestülpt, bis sie auf der oberen Ringfläche des Flansches 7 aufsitzt ; über die Metallkappe wird die Gummikappe ; M gestülpt, deren unteres wulstförmiges Ende 10' unter den Flansch'1 des Teiles 6 greift.
Im Betrieb erfolgt das Ansaugen durch die mit dem Stutzen 14 verbundene Leitung, während die Impulse durch die Leitung j ! J übermittelt werden. Während des Betriebes bewirken in allgemein bekannter
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Weise die in der Leitung 15 erzeugten Impulse das abwechselnde Zusammendrücken und Ausdehnen des Zitzengummis 2. Dabei kann der Ringwulst 4 nicht aus der Nut 5 des Teiles 6 ausspringen, weil während der Bewegung des Zitzengummis unter dem Einfluss der Impulse und insbesondere während der senkrechten Bewegung die Metallkappe 9, welche gleichzeitig den oberen Teil der Zitze schützt, den Ringwulst 4 daran hindert.
Wenn der Melkbecher auseinandergenommen werden soll, genügt es, die Gummikappe 10 und daraufhin die Metallkappe 9 hoch zu heben (wobei der Ansatz 10'über den Flanschring 7 hinweg gleitet), so dass der Ringwulst 4 des Zitzengummis leicht aus der Nute 5, in welcher er unter Spannung liegt,
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Werkzeug aus der Metallhülse 1 nach unten herausgezogen werden kann.