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AT134932B - Verstärkerröhre. - Google Patents

Verstärkerröhre.

Info

Publication number
AT134932B
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Authority
AT
Austria
Prior art keywords
amplifier tube
anode
control electrode
amplifier
tube according
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Max A E Pressler
Original Assignee
Max A E Pressler
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Max A E Pressler filed Critical Max A E Pressler
Application granted granted Critical
Publication of AT134932B publication Critical patent/AT134932B/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J40/00Photoelectric discharge tubes not involving the ionisation of a gas
    • H01J40/16Photoelectric discharge tubes not involving the ionisation of a gas having photo- emissive cathode, e.g. alkaline photoelectric cell

Landscapes

  • Photometry And Measurement Of Optical Pulse Characteristics (AREA)
  • Discharge Lamp (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Verstärkerröhre.   



   Es sind Verstärkerröhren mit   Glühelektrode   bekannt, deren Steuerelektrode mit einer im gleichen
Gefäss angeordneten, photoelektronenabgebenden Schicht in Verbindung steht, um mit Hilfe von Lichtschwankungen verstärkte Photoströme zu erzielen. Derartige   Verschmelzungen   von Photozelle und   Verstärkerröhre   bedingten jedoch meist mehr oder weniger komplizierte Ansätze und Zusatzelemente, um einmal die Bedingungen zur Schaffung des   gewünschten   Verstärkungsfaktors zu erfüllen und zum andern die Möglichkeit einer ausreichenden Lichteinwirkung auf die lichtempfindliche Schicht zu geben. 



  Nach der Erfindung werden diese Schwierigkeiten überwunden, und es wird eine Verschmelzung von   Verstärkerröhre   und Photozelle geschaffen, die darüber hinaus eine Reihe eigenartiger Vervollkommnungen zulässt. Die Erfindung macht von an sich bekannten   Verstärkerröhren   Gebrauch, bei denen die Steuerelektrode eine Fläche bildet und der Glühfaden zwischen Steuerelektrode und Anode angeordnet ist   (Plationenröhre).   Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass die photoelektronenabgebende Schicht, die man in Gestalt von sogenanntem hydriertem Kalium, monatomigen Schichten von Cäsium u. dgl. darstellt, unmittelbar auf diese   Steuerlektrode aufgebracht   wird. 
 EMI1.1 
 Platten als Striche und Drähte als Punkte erscheinen.

   Innerhalb des Glasgefässes 1 steht der   fläehen-   förmigen Anode 2 eine ebenfalls   flächenförmige   Steuerelektrode. 3 gegenüber, welche in ihrer Mitte eine
U-förmige Vertiefung 4 aufweist. Im Bereich dieser Vertiefung   4   ist die Glühkathode 5 angeordnet, welche auf diese Weise zwischen   Steuerelektrode, j   und Anode 2 zu liegen kommt. Derartige Verstärker- röhren sind bekannt.

   Nach der Erfindung ist auf die genannte Steuerelektrode. 3 ein photoelektronen- aussendender Belag 6 (punktiert gezeichnet) aufgebracht, so dass die Steuerelektrode. 3, je nachdem, in welcher Weise sie über hochohmig Widerstände u. dgl. mit der Kathode 5 und der Anode 2 in Verbindung steht oder vorgespannt wird, ihr Potential bei Lichteinwirkungen ändert und somit den Entladungsvorgang in der Verstärkerröhre beeinflusst. 



   Die flächenhaft ausgebildete Kathode der nach der Erfindung verwendeten Verstärkerröhre gestattet in einfachster Weise das Aufbringen der lichtelektrischen Schicht. Benutzt man (wie im gezeich- neten Beispiel) die der Anode abgewendete Seite der Steuerelektrode. 3, so steht dem Lichtzutritt zur lichtelektrischen Schicht 6 kein weiteres Konstruktionselement der Verstärkerröhre hindernd im Wege, und-was für die Herstellung wichtig ist-es hat sich auch zur Schaffung der   gewünschten   Vereinigung von Verstärkerröhre und Photozelle kein neues Konstruktionselement notwendig gemacht. 



   Selbstverständlich braucht sich die   liehtelektrische Schicht nicht   auf die der Anode abgewendete
Seite der Steuerelektrode zu beschränken. Verkleinert man nämlich gemäss Fig. 2 die Fläche der Anode 2, so vermag auch Licht, welches von der Anodenseite her auf die Steuerelektrode. 3 gelangt, ungehindert die photoelektrische Schicht 6 zu treffen und das Verstärkerrohr zu steuern. Es entsteht lediglich ein kleines photoelektrisch unwirksames Gebiet in der Grösse der   AnodenfIäche 2.   Darüber hinaus gewinnt man durch die kleine Bemessung der Anode den wichtigen Vorteil, dass die Anodensteuerelektroden-
Kapazität weitgehend herabgesetzt wird, was für die Anwendung der Verstärkerröhre für   Lichttonzweeke   von ausschlaggebender Bedeutung ist.

   Die Steuerelektrode. 3 in Fig. 2 kann selbstverständlich zweckentsprechend auch noch weiter deformiert werden und vermag z. B. die Anode 2 vollkommen zu umgreifen, ohne die Konstanten der   Verstärkerröhre     grundlegend zu ändern, so   dass eine allseitig empfindliche photoelektrische Schicht entsteht. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Um die Absaugung der auf der Steuerelektrode 3 freiwerdenden Photoelektronen zu erleichtern, empfiehlt es sich nach der Erfindung, gegenüber der der Anode abgewendeten Seite der Steuerelektrode eine Hilfselektrode, etwa in Gestalt von Drahtschlaufen, vorzusehen, die   zweckmässig   mit der Anode in Verbindung stehen, um eine hinreichende Vorspannung zu erhalten. Füllt man die Verstärkerröhre mit Dämpfen oder Gas, so treten die Vorteile der gasgefüllten Photozelle hinzu und die Verstärkerröhre vermag je nach der Grösse des vorhandenen Gas-bzw. Dampfdruckes unter Umständen auch aus Kipprelais zu arbeiten   (Glimmrelais   mit   GIÜhele1. -trode, auch   Thyratron genannt). 



   Zweckmässig gelangt eine   photoelektronenemittierende   Schicht zur Verwendung, die auf eine zur 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 liehe Schichten mit Hilfe geeigneter Fornierungsverfahren zu erzeugen. Für die erfindungsgemässe Verstärkerröhre hat die Verwendung derartiger Schichten den Vorteil, dass man den Ort, an welchem die hochempfindliche Schicht entstehen soll, im voraus genau zu bestimmen vermag. Es ist z. B. ein leichtes, lediglich die Steuerelektrode mit einer geeigneten Oxydschieht zu versehen, indem man z. B. nur auf derjenigen Seite, welche photoelektrisch wirksam sein soll, Silber aufbringt und daraufhin die Oxydation herbeiführt.

   Durch Einbringen von Cäsium kann nunmehr lediglich auf dieser Silberoxydschicht ein lichtempfindlicher Belag entstehen, während an andern Stellen der Verstärkerröhre, auch wenn sich das Aufdampfen von Cäsium nicht vermeiden lassen sollte, niemals eine Schicht hoher Empfindlichkeit zu entstehen vermag. Die erfindungsgemässe Röhre erleichtert somit auch das Herstellungsverfahren und gestattet in wirtschaftlicher Weise die Schaffung vorbestimmter lichtempfindlicher Bereiche.

   Die Verwendung von Schichten mit sensibilisierter Unterlage ist allgemein für Verschmelzungen von Ver-   stärkerröhre   und Photozelle, auch wenn erstere nicht die erfindungsgemässe Gestalt besitzt, von grundlegender Bedeutung, da man nur auf diesem Wege die Auslösung von Photoelektronen durch die Wärmeoder Lichtstrahlung des Glühfadens grundlegend vermeiden kann, indem man diejenigen Teile der Steuerelektrode, welche im   Strahlenbereich   des Glühfadens liegen, frei von lichtempfindlicher Schicht hält. 



   Nach der Erfindung ist es des weiteren vorteilhaft, die Glaswandung der Verstärkerröhre selbst als lichtempfindliche Steuerelektrode auszubilden, indem man ihr Glühkathode und Anode hinreichend nähert und ihr in bekannter Weise eine Form gibt, die dem   U-förmigen   Einschnitt   4   entspricht. Auf der 
 EMI2.3 
 Leitfähigkeit und Liehtempfindlichkeit zu erzeugen. Ist die Anode klein bemessen, so brauchen die Schichten nicht unbedingt   lichtdurchlässig   zu sein, sondern es kann der   Lichteintritt   auch von der Seite der Anode aus stattfinden. 
 EMI2.4 
 ist es vorteilhaft, die Glühkathode zu versteifen, was   zweckmässigerweise dadurch geschieht, dass   eine indirekt geheizte Oxydkathode zur Verwendung gelangt.

   Eine derart steife Kathode vermag bei   Erschüt-   terung keine Sehwingbewegungen auszuführen und verhindert damit Abstandsänderungen zwischen Kathode und Steuerelektrode bzw. zwischen Kathode und Anode, die bei der Liehttonwiedergabe zu unangenehmen Geräuschen führen können. Der Vorteil der Versteifung macht sieh in erster Linie bei den erfindungsgemässen   Verstärkerröhren   geltend, bei denen der Glühfaden zwischen Anode und Steuerelektrode liegt.

   Er ist jedoch auch für andersartige   Verstärkerröhren   von hervorragender Bedeutung, falls diese für   Lichttonzweeke   Verwendung finden, insbesondere dann, wenn sie in unmittelbarer Nachbarschaft der lichtelektrischen Zelle auf dem   Tonwiedergabegerät   selbst angeordnet sind und dessen   Erschütterungen   ausgesetzt werden. Die Steuerelektrode der erfindungsgemässen   Verstärkerröhre   wird entweder im Innern der Röhre über einen hochohmigen Widerstand mit der Kathode verbunden oder unmittelbar bzw. über einen hochohmigen Widerstand nach aussen geführt, um den jeweiligen Verhältnissen entsprechend eine geeignete Vorspannung einstellen zu können. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verstärkerröhre mit Glühkathode, Anode und einer als Steuerelektrode dienenden photoelektrisch wirksamen Fläche, dadurch gekennzeichnet, dass der Glühfaden   (5)   zwischen der Anode   (2)   und der photoelektrisch wirksamen   Steuerfläche     (3)   angeordnet ist.

Claims (1)

  1. 2. Verstärkerröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Glühfaden (. 5) ganz oder nahezu innerhalb der Ebene der photoelektrisch wirksamen Steuerfläche (3) liegt.
    3. Verstärkerröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anode (2) zur Verminderung der Verlustkapazität kleinere Ausmasse als die photoelektriseh wirksamen Steuerflächen besitzt.
    4. Verstärkerröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der photoelektrisch wirksame EMI2.5 aufgebracht ist.
    5. Verstärkerröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Glühkathode etwa durch Ausbildung als indirekt geheizte Elektrode versteift ist.
AT134932D 1931-05-06 1932-04-16 Verstärkerröhre. AT134932B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP62998D DE646469C (de) 1931-05-06 1931-05-06 Durch Licht gesteuerte Verstaerkerroehre mit Gluehkathode, Anode und als Steuerelektrode dienender photoelektrisch wirksamer Flaeche

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT134932B true AT134932B (de) 1933-10-10

Family

ID=7390078

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT134932D AT134932B (de) 1931-05-06 1932-04-16 Verstärkerröhre.

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AT (1) AT134932B (de)
DE (1) DE646469C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE741183C (de) * 1938-03-21 1943-11-05 Siemens Ag Gas- oder dampfgefuelltes elektrisches Entladungsgefaess

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE758057C (de) * 1937-06-27 1953-12-07 Siemens & Halske A G Gas- oder dampfgefuelltes elektrisches Entladungsgefaess

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DE741183C (de) * 1938-03-21 1943-11-05 Siemens Ag Gas- oder dampfgefuelltes elektrisches Entladungsgefaess

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Publication number Publication date
DE646469C (de) 1937-06-15

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