AT134578B - Elektrisches Widerstandselement. - Google Patents
Elektrisches Widerstandselement.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Elektrisches Widerstandselement. Es sind bereits elektrische Widerstandselemente bekanntgeworden, die im wesentlichen aus einem hohlen oder vollen zylindrischen Tragkörper aus Porzellan oder anderm Isoliermaterial bestehen, an dessen Umfang eine schraubenförmige Nut eingearbeitet ist, in welche der durch eine Emailschicht abgedeckte Widerstandsdraht verlegt ist. Zwischen dem Widerstandsdraht und der Emailschicht wird hiebei gewöhnlich eine Zwischenschicht aus plastischem Material vorgesehen. Diese Zwischenschicht wird beim Brennen durch die Wärmedehnungen des Drahtes zusammengedruckt, wodurch beim Abkühlen des Körpers geringe Hohlräume entstehen, da die der Emailschicht vorgelagerte Zwischenschicht beim Brennen ihre Plastizität verloren hat. Die beim Brennen durch die Wärmedehnungen entstandenen Hohlräume bilden einen Spielraum, in dem sich der Draht bei elektrischer Belastung ausdehnen kann. Diese bekannten Ausführungsarten von Widerständen sichern jedoch die Emailschicht nicht in ausreichendem Masse vor Zerstörung durch den sich ausdehnenden Widerstandsdraht, da die Zwischenschicht an den Widerstandsdrähten leicht haftenbleibt und somit der durch die Wärmedehnungen gewonnene Spielraum wieder verlegt werden kann, wodurch das Zerbrechen der äusseren Emailsehicht nicht wirksam verhindert ist. Diesen Nachteilen wird durch den Erfindungsgegenstand begegnet, welcher dem Wesen nach darin besteht, dass die Tiefe der im Tragkörper des Widerstandselementes vorgesehenen Nut, welcher die an sich bekannte Zwischenschicht und Emailschicht vorgelagert ist, derart gewählt ist, dass in ihr ausser dem EMI1.1 werden können. Hiedurch ist in sicherer Weise eine freie Ausdehnung des Widerstandsdrahtes in der Nut ermöglicht, ohne dass ein Anpressen desselben an die Zwischenschicht bzw. Emailschicht und deren Bruch eintreten kann. Als Füllkörper kommen brennbare Substanzen (Baumwolle od. dgl.) in Betracht, welche beispiels- weise'In Fadenform angewendet und alsdann durch die in einem Widerstandsofen herrschende Hitze verbrannt und aufgezehrt werden und infolgedessen am äusseren Teile der Nut den für die Ausdehnung des Drahtes erforderlichen Raum freigeben, so dass ein Andrücken des Widerstandsdrahtes an. die Emailschiebt vermieden ist. Desgleichen kommen als Füllkörper unverbrennbare Substanzen, wie Asbest u. dgl., in Betracht, die genügend zusammenpressbar sind, um die freie Ausdehnung des Widerstandsdrahtes in seiner Nut zu gestatten, ohne dass sich die Ausdehnung auf die Emailsehieht äussern und eine Zerstörung derselben herbeiführen könnte. Ferner kann als Füllmaterial auch ein gesondert angeordneter weiterer Draht mit dem Widerstandsdraht in der Nut eingelagert werden ; schliesslich kann das Füllmaterial den Widerstandsdraht auch in Form von ein-oder mehrlagigen Um. windungen umgeben. In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen die Fig. 1 und 2 Schnitte durch Teile des erfindungsgemäss ausgestalteten Widerstandselementes, u. zw. zweier verschiedener Ausführungsbeispiele. Aus Fig. 1 ist die erfindungsgemässe tiefere Ausgestaltung der Nut 2 zu entnehmen, in welcher nicht nur die Widerstands drähte 3, sondern auch ein brennbarer Faden. 5. beispiels eise aus Baumwolle, gelagert ist. Der Zylinder 1 ist von einer Zwischenschicht 6 aus feuerbeständigem Kitt und schliesslich EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> so dass der Baumwollfaden 5 verbrennt und einen leeren Zwischenraum oberhalb des Drahtes. 3 in der Nut 2 freilässt. Die Zwischenschaltung der Schicht 6 aus feuerfestem Kitt verhindert das Einfliessen des Emails in die Nut 2. Im Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 2 ist der feuerbeständige Kitt oberhalb des Fadens 5 in jede Windung der Nut 2 eingelassen und der Zylinder 1 direkt mit der Emailschicht 4 überzogen. EMI2.1 brennbaren Material bestehen, welches jedoch zusammenpressbar sein muss, um ein Ausdehnen des Fadens 3 zu ermöglichen. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Elektrisches Widerstandselement, bei dem der Widerstandsdraht in einer schraubenförmigen, durch eine Emailsehieht abgedeckten Nut am Umfange eines zylindrischen Tragkörpers aus Porzellan oder anderm Isoliermaterial verlegt ist, wobei eine der Emailschicht vorgelagerte Zwischenschicht ein freies Ausdehnen des Widerstandsdrahtes ermöglicht, dadurch gekennzeichnet, dass die Tiefe der Nut derart gewählt ist, dass in ihr ausser dem elektrischen Widerstandsdraht noch Füllkörper in Form gesondert angeordneter Fäden od. dgl. angeordnet werden können. EMI2.2
Claims (1)
- barem Material (Baumwolle od. dgl.), welches bei Erhitzung des Widerstandes abbrennt und dadurch im oberen Teile der Nut den für die Ausdehnung des Widerstandsdrahtes erforderlichen Raum freigibt.3. Elektrisches Widerstandselement nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Füllkörper aus unverbrennbarem, jedoch zusammendrückbarem Material (Asbest od. dgl.).4. Ausführungsform eines elektrischen Widerstandselementes nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Nut eingelagerten brennbaren bzw. nachgiebigen Füllkörper in der Form EMI2.3 5. Elektrisches Widerstandselement nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Emailsehieht und den mit dem Widerstandsdraht in der Nut angeordneten Füllkörpern eine Schicht aus feuerfestem Kitt entweder in den nach aussen zu gelegenen Teilen der Nut oder am Umfange des zylindrischen Grundkörpers angeordnet ist. EMI2.4
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| AT134578B true AT134578B (de) | 1933-08-25 |
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| AT134578D AT134578B (de) | 1931-07-03 | 1932-07-01 | Elektrisches Widerstandselement. |
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1932
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