AT123956B - Mündungsstück für Entspanner bei Lokomotiv-Abschlammeinrichtungen. - Google Patents
Mündungsstück für Entspanner bei Lokomotiv-Abschlammeinrichtungen.Info
- Publication number
- AT123956B AT123956B AT123956DA AT123956B AT 123956 B AT123956 B AT 123956B AT 123956D A AT123956D A AT 123956DA AT 123956 B AT123956 B AT 123956B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- locomotive
- steam
- expander
- side walls
- blowdown
- Prior art date
Links
- 230000003137 locomotive effect Effects 0.000 title claims description 8
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 14
- 238000001704 evaporation Methods 0.000 claims description 5
- 230000005484 gravity Effects 0.000 claims 1
- 239000010802 sludge Substances 0.000 description 12
- 238000003756 stirring Methods 0.000 description 3
- 101100298225 Caenorhabditis elegans pot-2 gene Proteins 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000011109 contamination Methods 0.000 description 1
- 230000006378 damage Effects 0.000 description 1
- 238000005202 decontamination Methods 0.000 description 1
- 230000003588 decontaminative effect Effects 0.000 description 1
- 230000008020 evaporation Effects 0.000 description 1
Landscapes
- Cookers (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1>
Nündungssttick für Entspanner bei Lokomotiv-Abscl1lammeinrichtungen.
Bei Abschlammeinrichtungen für Lokomotiven ist es üblich, Entspannungstöpfe anzuwenden, in welchen durch Richtungs- und Querschnittsänderungen dem austretenden Sehlammwasser die Energie genommen wird, so dass es möglich ist, das Abschlammen jederzeit, während die Lokomotive unter Dampf steht, vorzunehmen.
Die bestehenden Einrichtungen haben den Nachteil, dass beim Abschlammen das Schlammwasser, namentlich wenn bei vollem Kesseldruek abgeschlammt wird, noch immer mit ziemlicher Energie aus der Mündung des Entspanners austritt, den Oberbau aufwühlt und durch Herumspritzen des Schlammes die unter der Lokomotive angebrachten Armaturen und Gestänge stark verschmutzt. Das Schlammwasser hat ja beim Austritt noch immer eine höhere Temperatur als 100 , und es bildet sieh in der Mündung durch Nachverdampfen eine Dampfmenge, deren Energie das Schlammwasser beschleunigt und die lästigen beschriebenen Zerstörungen und Besehmutzungen verursacht.
Die nachbeschriebene Einrichtung verhindert diese Nachteile.
Sie besteht erfindungsgemäss darin, dass an die Mündung des Entspannungstopfes eine rohrförmige
Kammer von beliebiger Querschnittsform und horizontalem oder schräg nach abwärts gerichtetem Verlauf ausgesetzt wird, in welcher sich das Schlammwasser von den durch Nachverdampfen gebildeten Dampfmengen infolge seiner Schwere absondern kann.
Der Boden dieser rohrförmigen Kammer ist mit Löchern versehen, oder er ist kürzer geführt als die Seitenwände und die obere Wand des Rohres, so dass durch diese Ausnehmungen des Bodens das Schlammwasser, ohne dass es vom Dampf weiter beschleunigt werden kann, herabfällt, während der sich bildende Dampf durch den Raum, der von der vorspringenden oberen Wand und den Seitenwänden begrenzt ist, in einer gewünschten Richtung, gewöhnlich annähernd horizontal, ins Freie geführt wird, so dass seine Stromfäden den Sehienenboden nicht treffen und aufwühlen können und das lästige Beschmutzen der Teile unter der Lokomotive durch Schlamm verhindert ist.
Die Zeichnung zeigt den Erfindungsgegenstand in einigen Ausführungsbeispielen. Die Fig. 1 und 2 zeigen eine Abschlammanlage auf einem Lokomotivkessel in der Längs-und Queransicht. Die Fig. 3. 4 und 5 stellen spezielle Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dar.
In den Fig. 1 und 2 bedeuten 1 einen Absclammhahn, der am Kesselboden angebracht ist und durch welchen das Schlammwasser in den Entspannungstopf 2 tritt.
Es ist beispielsweise ein Entspannungstopf gezeichnet, in welchen das Schlammwasser durch den Rohrstutzen 3 eintritt und beim Durchströmen der Ringräume zwischen den ringförmigen Rohrrippen 4,
5 und 6 entspannt wird, bis es zur Austrittsöffnung 7 gelangt.
Erfindungsgemäss wird an die Austrittsöffnung ein annähernd horizontal geführtes Rohrstück 8 angesetzt, dessen Hohlraum eine Kammer bildet, in der sich das Schlammwasser von den durch Nachverdampfen gebildeten Dampfmengen am Boden 9 absondern kann. Dieser Boden 9 des Rohrstückes ist kürzer abgeschnitten als die obere Begrenzungswand 10 und die Seitenwände 11. Das Schlammwasser wird, sobald es die Kante 12 des Bodens 9 erreicht hat, nach abwärts fallen, während der durch die Naehverdampfung gebildete Dampf längs der Wandungen 11 und 10 in horizontaler Richtung weitergeführt wird und durch Wirbelbildungen in der freien Luft seine Energie verliert, bis er kondensiert und schliesslich als Wasser sanft zu Boden fällt.
Das Mundstück 8 kann auch, wie in der Fig. 3 gezeichnet, ausgebildet sein. Es sind in der Bodenwand 9 Löcher 13 vorgesehen, durch welche das Schlammwasser zu Boden fallen kann.
<Desc/Clms Page number 2>
Die Querschnittsform des rohrförmigen Mündungsstüekes selbst ist gleichgültig. Sie kann z. B. rechteckig wie in Fig. 1 und 2 sein, oder kreisrund wie in den Fig. 4 und 5.
EMI2.1
von Dampf und Wasser in demselben stattfindet und dass es horizontal oder schräg nach abwärts gerichtet ist, so dass die Stromfäden des austretenden Dampfes nicht den Oberbau treffen und diesen aufwühlen können.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Mündungsstuck für Entspanner bei Abschlammeinrichtungen von Lokomotivkesseln. gekenn- zeichnet durch eine an der Austrittsöffnung des Entspannungstopfes angeordnete rohrförmige Kammer von beliebiger Querschnittsform und horizontalem oder nach abwärts gerichtetem Verlauf. in welcher sich das Wasser von den sieh durch Nachverdampfen bildenden Dampfmengen infolge der Schwere am Boden absondern kann und welche Kammer einen zum Teil ausgenommenen oder kurzer als die obere Wand (10) und die Seitenwände (11) geführten Boden (9) besitzt, wodurch das Schlammwasser. ohne dass es vom Dampf beschleunigt werden kann, auf den Schienenoberbau sanft herabfällt.während der sich bildenden Dampf von der vorspringenden oberen Wand (10) und den Seitenwänden (11) geführt in einer gewünschten Richtung ins Freie geleitet wird. EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT123956T | 1930-10-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT123956B true AT123956B (de) | 1931-07-25 |
Family
ID=3633632
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT123956D AT123956B (de) | 1930-10-06 | 1930-10-06 | Mündungsstück für Entspanner bei Lokomotiv-Abschlammeinrichtungen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT123956B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3612216A (en) * | 1969-12-01 | 1971-10-12 | Gen Impact Extrusions Mfg Ltd | Muffler can |
-
1930
- 1930-10-06 AT AT123956D patent/AT123956B/de active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3612216A (en) * | 1969-12-01 | 1971-10-12 | Gen Impact Extrusions Mfg Ltd | Muffler can |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| AT123956B (de) | Mündungsstück für Entspanner bei Lokomotiv-Abschlammeinrichtungen. | |
| DE670478C (de) | Umlaufdampferzeuger | |
| AT120581B (de) | Verfahren zur biologischen Abwasserreinigung in abgeschlossenen Belüftungsbecken. | |
| DE641664C (de) | Speisewasserreiniger mit einem im Dampfraum des Kessels aufgehaengten Speisewasservorwaermer und Entgaser | |
| DE2111831A1 (de) | Belueftungs- und Durchmischungsvorrichtung fuer Tieftanks | |
| DE744612C (de) | Waermeaustauscher, insbesondere schwadenbeheizter Speisewasservorwaermer | |
| DE488102C (de) | Elektrische Gasreinigungsanlage | |
| AT138672B (de) | Speisewasserreiniger und -entgaser für Dampfkessel. | |
| DE518931C (de) | Einrichtung zum Entfernen von Wasserteilchen aus Dampfturbinen | |
| AT110070B (de) | Vorrichtung zur Reinigung von Kesselspeisewasser. | |
| AT272818B (de) | Verfahren zur Beseitigung der Abgase aus einer Räucheranlage und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens | |
| DE441627C (de) | Wasserabscheider mit in den Dampfaustrittsanschluessen befindlichen Einsteckrohren | |
| DE716200C (de) | Einrichtung zum Abscheiden von Luft und Gasen aus Dampf | |
| AT46482B (de) | Einrichtung für Lokomotivkessel und dergl. zur Abscheidung des Kesselsteins. | |
| AT23283B (de) | Dampferzeuger. | |
| DE541141C (de) | Vorrichtung zum Desinfizieren von Wasser-Klosetts und aehnlichen Anlagen | |
| DE610656C (de) | Gesteinsbohrstaubabsauger mit einer den Unterdruck erzeugenden Wasserduese | |
| DE332196C (de) | Vorrichtung zum Destillieren und Sublimieren | |
| DE578963C (de) | Vorrichtung zur Ausscheidung von Wasser und Luft aus dem Dampf in Dampfkreislaufheizanlagen | |
| DE352784C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Entlueftung von Kesselspeisewasser | |
| DE575589C (de) | Schwimmer mit Sperrventil zum Abschluss des Durchlaufs der Abwaesser durch Leichtfluessigkeitsabscheider | |
| AT128293B (de) | Geruchverschluß mit einem das Leersaugen verhindernden Belüftungsrohr. | |
| DE630843C (de) | Abschlammvorrichtung, bestehend in einer unten offenen, auf dem Boden des Dampfkessels aufstehenden Rinne | |
| AT34581B (de) | Rauchkammereinsatz für Röhrenkessel. | |
| DE202009002760U1 (de) | Kondenswasserablaufvorrichtung für ein Brennwertheizgerät |