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AT122831B - Verschaufelung für Dampfturbinen und Verfahren zu ihrer Herstellung. - Google Patents

Verschaufelung für Dampfturbinen und Verfahren zu ihrer Herstellung.

Info

Publication number
AT122831B
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Authority
AT
Austria
Prior art keywords
blade
profile
head
back surface
blading
Prior art date
Application number
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English (en)
Original Assignee
Erste Bruenner Maschinen Fab
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Publication date
Application filed by Erste Bruenner Maschinen Fab filed Critical Erste Bruenner Maschinen Fab
Application granted granted Critical
Publication of AT122831B publication Critical patent/AT122831B/de

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  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verschaufelung   f & r DampfturMnen   und Verfahren zu ihrer Herstellung. 



   Eine einfache Methode der Herstellung von Schaufeln für Dampfturbinen besteht darin, dass von Stäben mit dem Profil der Schaufeln entsprechender Querschnittsform Stücke abgeschnitten werden, deren Länge der Schaufelhöhe einschliesslich des   Schaufelfusses   bzw. auch des Schaufelkopfes entspricht. 



   Der   Schaufelfuss   und der Schaufelkopf weist dann den gleichen   siehelförmigen Querschnitt   auf wie die ) Schaufel selbst. Bei der Zusammensetzung solcher Schaufeln zu einem Kranze sind für die Lagerung der Sehaufelfüsse und der Schaufelköpfe schwer herstellbare Nuten oder aber Zwischenstücke notwendig, die an der Vorder- und Rückenfläche entsprechend dem Schaufelprofil geformt sein müssen, daher ver- hältnismässig kompliziert und kostspielig sind. Bei in das Leit-oder Laufrad eingegossenen Schaufeln ergibt sich eine umständliche Formarbeit und infolge der spitzen Winkel an den Ein-und Austrittskanten entsteht die Gefahr von Gussfehlern.

   Ausserdem hat diese Methode den schweren Nachteil, dass bei einem durch Ziehen hergestellten, das Profil der fertigen Schaufel aufweisenden Profilstab die scharfen Ein- und Austrittskanten rissig oder nicht hinreichend sauber ausfallen. 



   Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, Turbinenschaufeln, bei denen der Fuss oder Kopf über die   Vorder-oder Rückenfläche   der Schaufel oder über beide vorragen, in der Weise herzustellen, dass der
Kanalquerschnitt aus einem Profilstab, dessen   Quersehnittsfläehe   sich aus den übereinandergelegten
Profilen der Schaufel und des Sehaufelfusses bzw. Schaufelkopfes zusammensetzt, herausgefräst wird. 



   Erstrecken sich hiebei der Schaufelfuss bzw. der Schaufelkopf bis zu den Ein-und Austrittskanten der
Schaufel, so werden die   Ein-und Austrittskanten   zwar durch Fräsen hergestellt, infolge der umständlichen
Fräserarbeit und der grossen Menge des abzuarbeitenden Materials ist jedoch die Herstellung sehr kostspielig. Wenn bei dieser Methode der Schaufelkopf und der   Schaufelfuss   sich nicht bis an die Ein- und Austrittskanten erstrecken, so kann der Profilstab bereits die fertigen Ein-und Austrittskanten aufweisen.

   Die Fräsarbeit ist dann zwar geringer, es tritt jedoch wieder der Nachteil von unsauberen
Ein-und Austrittskanten auf, und ausserdem erschweren die kurz ausfallenden   Schaufelköpfe   und Schaufel- füsse die Festlegung der Schaufel, sei es beim Vergiessen, sei es bei der Einbettung in eine Nut des Lauf- oder Leitrades. 



   Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Versehaufelung für Dampfturbinen, die im wesentlichen dadurch gekennzeichnet ist, dass die Profillinie der   Rückenfläche   des Schaufelfusses bzw. auch die des Schaufelkopfes die Profillinie der   Schaufelrückenfläche   an zwei Punkten überschneidet, so dass der mittlere Teil der   Schaufelrückenfläche   über die   Rüekenfläehe   des   Schaufelfusses   bzw. des Schaufel- kopfes vorragt und die   Querschnittfläche   des Schaufelfusses bzw. des Schaufelkopfes, mit Ausnahme zweier an   die Übersehneidungspunkte anschliessender,   ungefähr dreieckförmiger Flächenteile, innerhalb der Querschnittsfläche der Schaufel liegt.

   Durch die Ausgestaltung der Schaufeln werden die eingangs geschilderten Nachteile der bekannten Turbinenschaufeln durchwegs behoben und sie ermöglicht auch ein gleichfalls Gegenstand der Erfindung bildendes Herstellungsverfahren, bei welchem trotz der auf ein Mindestmass herabgesetzten Fräsarbeit und Erzeugungskosten die Ein-und Austrittskanten durch Fräsen und daher vollkommen präzis hergestellt werden. 



   Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, u. zw. zeigt die Fig. 1 die neue Turbinenschaufel in schaubildlicher Darstellung ; die Fig. 2 und 3 zeigen Querschnitte durch die Schaufel bzw. den Sehaufelfuss ; die Fig. 4 stellt die übereinandergelegten Querschnitte der Schaufel und des   Schaufelfusses   dar ; die Fig. 5 zeigt in   sehau bildlicher Darstellung   das   Werkstück,   aus welchem 

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 die Schaufel nach der Fig. 1 hergestellt wird ; die Fig. 6 zeigt einen Querschnitt durch das   Werkstück   nach der Fig. 5. 



   Die Turbinensehaufel a weist über die Höhe h des Kanals die   übliche,   ungefähr   sichelförmige   
 EMI2.1 
 Schaufel a sowie von der letzteren in den Schaufelkopf c   überschneidet   die Profillinie ni die Profillinie m, an zwei Punkten I und II (Fig. 4 und 6). Der mittlere Teil der Rückenfläche der Schaufel a ragt daher über die   Rückenfläche   des   Sehaufelfusses   b und des Schaufelkopfes c vor, und anderseits ragen ungefähr dreieckige Teile f, g des Schaufelfusses und des Sehaufelkopfes über die Rückenfläche der Schaufel a vor (Fig. 1). 



   Die beschriebene Turbinensehaufel wird auf einfache Weise aus einem stabförmigen   Werkstück   
 EMI2.2 
 Teile der Profillinie n3 sowie aus den das Profil schliessenden Verbindungslinien p und q   (Fig.   4 und 6) zusammen. Von dem Werkstück ist in der Höhe des Schaufelfusses b und des Schaufelkpfes c der sichelförmig vorragende Teil abzunehmen, der in der Fig. 4 mit waagrechter Schraffierung angedeutet ist ; über die Höhe h des Schaufelkanals sind die annähernd   dreieckförmigen   Teile f, g durch Fräsen wegzunehmen, die in der Fig. 4 durch senkrechte Schraffierung angedeutet sind. In der Fig. 5 sind die äusseren Flächen der   wegzunehmenden   Teile gleichfalls durch Schraffierung angedeutet. 



   Wie die Fig. 4 und 6 zeigen, müssen von dem Werkstück bloss ganz geringe Materialmengen durch Fräsen abgenommen werden ; die Herstellung eines stabförmigen Werkstückes mit dem in der Fig. 6 dargestellten Profil, die durch Ziehen oder Walzen erfolgen kann, ist einfach und der Herstellung eines Profilstabes mit dem Profil der fertigen Schaufel (Fig. 2) vorzuziehen. Bei einem   Profilstab gemäss   der 
 EMI2.3 
 Erfindung durch Fräsen Zustandekommen. Die   leistenförmigen   und von scharfen Kanten freien Schaufelfusse und Schaufelköpfe ermöglichen eine einfachere Formarbeit beim   Eingiessen und   beheben die Gefahr von Gussfehlern.

   Das Einsetzen der Schaufelfüsse und   Sehaufelköpfe   in die Nuten einer Leit- oder Laufseheibe oder eines Deekringes ist gleichfalls einfacher und billiger als bisher, da die Profillinie n2 der   Rüekenfiäche   des Schaufelfusses und Schaufelkopfes ohne weiteres zu der vorderen Profillinie   Mj   parallel gemacht werden kann. so dass zur Aufnahme der S chaufelfüsse und Schaufelköpfe parallelwandige Nuten vorgesehen werden können. Aus dem gleichen Grunde ist die Anwendung von   Zwischen-und Füllstücken   einfacher und billiger als bisher, da diese gleichfalls parallelwandig sind. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verschaufelung für Dampfturbinen, dadurch gekennzeichnet, dass die Profillinie (n2) der Rückenfläehe   des Schaufelfusses bzw. des Schaufelkopfes   die Profillinie (m2) der Schaufelrückenfläche an zwei   Punkten (1, 11) überschneidet, so   dass der mittlere Teil der Schaufelrückenfläche über die Rücken-   fläche   des Sehaufelfusses bzw. des Schaufelkopfes vorragt und die Querschnittsfläche des Schaufelfusses bzw. des Sehaufelkopfes mit Ausnahme zweier an die Überschneidungspunkte (1, 11)   anschliessender,   
 EMI2.4 


Claims (1)

  1. 3. Verfahren zur Herstellung von Schaufeln für Dampfturbinen gemäss den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass aus einem profilierten Werkstück, dessen Profil sich aus der Profillinie der Schaufelvorderfläche (mx), aus dem mittleren Teil der Profillinie (m2) der Schaufelrüekenfläche, den EMI2.5
AT122831D 1930-01-25 1930-01-25 Verschaufelung für Dampfturbinen und Verfahren zu ihrer Herstellung. AT122831B (de)

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