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AT128084B - Leiterdurchführung, insbesondere für Kabelendverschlüsse. - Google Patents

Leiterdurchführung, insbesondere für Kabelendverschlüsse.

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Publication number
AT128084B
AT128084B AT128084DA AT128084B AT 128084 B AT128084 B AT 128084B AT 128084D A AT128084D A AT 128084DA AT 128084 B AT128084 B AT 128084B
Authority
AT
Austria
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inserts
resistance
conductor
cable terminations
curve
Prior art date
Application number
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English (en)
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT128084B publication Critical patent/AT128084B/de

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Leiterdurchführung,   insbesondere   fiir     Kabelendverschlüsse.   



   Es ist bekannt, dass bestimmte Stellen einer Leitungsanlage, insbesondere Durchführungen oder Kabelendverschlüsse durch die   Randbeanspruchungen   und die damit verbundene Gefahr von Über-   schlägen   mit ihren schädlichen Folgen am meisten gefährdet sind. Man hat nun bereits versucht, bei Endversehlüssen die Überschlagsgefahr dadurch zu vermindern, dass man in die Isolierung der Wickelkeulen metallische Einlagen einbettet. Es ist jedoch mit diesen metallischen Einlagen nicht gelungen, die Spannungsverteilung in der Längsrichtung auf der Oberfläche genügend gleichmässig zu gestalten, um die Keule kürzer und damit den ganzen   Endverschluss   leichter und billiger machen zu können.

   Um nämlich eine praktisch gleichmässige Spannungsverteilung auf der Oberfläche bis zum Leiterende zu erzielen, wäre eine so grosse Anzahl von Einlagen nötig, dass die Wickelkeule und dadurch der End-   verschluss   sehr lang und sehr dick würde, was wiederum mit Rücksicht auf die Kosten unwirtschaftlich wäre. 



   In der Fig. 1 ist die Spannungsverteilung in einem Endverschluss durch Kurven veranschaulicht. 



  Die Kurve a zeigt die Spannungsverteilung in einem Endverschluss, dessen Isolation lediglich aus getränktem Papier besteht. Die Kurve c stellt die Spannungsverteilung dar, wenn nach Fig. 2 fünf metallische Einlagen in der bisher üblichen Weise in die Isolation eingebettet sind, während die Gerade b die theoretisch günstigste, vollkommen gleichmässige Spannungsverteilung wiedergibt. Die ungleiche, sprunghafte Spannungsverteilung der Kurve c lässt immer noch Strahlungserscheinungen auf der Oberfläche der Wickelkeule zu, wodurch der Überschlag und die Zerstörung des Endverschlusses eingeleitet werden. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet nun eine Leiterdurchführung, insbesondere für Kabelendverschlüsse, bei der eine bedeutend bessere Spannungsverteilung und eine wesentlich höhere Überschlagsfestigkeit erzielt ist, indem (entweder unter Verzicht auf metallische Einlagen oder auch mit solchen gemeinsam) Einlagen in die Isolation eingebettet sind, deren Widerstand gegenüber der eigentlichen im allgemeinen aus getränkte Papier bestehenden Isolierung gering ist, deren   Leitfähigkeit jedoch   erheblich niedriger ist als die der metallischen Einlagen. Solche Einlagen können vorteilhaft Papierbänder sein, denen bereits bei der Herstellung bestimmte Mengen Russ, Graphit od. dgl. beigemischt sind.

   Ihr Vorteil gegenüber den metallischen Einlagen besteht darin, dass entlang jeder einzelnen Schicht nach dem Leiterende hin die Spannung bereits wesentlich abfällt. so dass die auf die Oberfläche induzierte Spannung erheblich gleichmässiger wird als bei Verwendung von nur metallischen Einlagen, bei denen im Bereich jeder einzelnen Einlage eine annähernd gleich hohe Spannung auf die Oberfläche der Wickelkeule induziert wird, worauf die starke Wellung der Kurve   c   zurückzuführen ist. Die Kurve d zeigt die Spannungsverteilung, wenn statt fünf metallischer Einlagen fünf solche verminderten Widerstandes von gleichen Abmessungen, wie die metallischen Einlagen verwendet werden.

   Man kann jedoch die Spannungsverteilung auch bei Benutzung metallischer Einlagen bedeutend verbessern, wenn man diese so bemisst, dass sie gegeneinander und gegen den Leiter sämtlich gleich grosse Kapazität besitzen, wodurch nicht nur wie 
 EMI1.1 
 verteilung auch in radialer Richtung zustande kommt. Man ordnet die Einlagen dabei so an, dass die oberste Einlage bis etwa in die Mitte des Keulenteiles reicht. Unter die oberste Einlage lässt man dann die nächstfolgende greifen, weit unter diese dann die nächste und so fort, so dass sich die benachbart liegenden Einlagen   gegenseitig stark influenzieren ; dadurch   erhält man dann eine gleichmässige Spannungsverteilung auf sämtliche Einlagen, die ihrerseits wieder der Keulenoberfläche durch Influenz eine gleich- 

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   mässigere Spannung aufzwingen.

   Bei einer derartigen Anordnung ergibt sich etwa die Spannungsverteilung nach Kurve e. Aus demselben Grunde jedoch, durch den die Wellung der Kurve c zustande kommt, hat auch die Kurve e noch eine verhältnismässig starke Wellung. Eine weitere Annäherung an die theoretisch günstigste Gerade, also eine Abflachung der Kurve e kann man dadurch erreichen, dass man statt der kapazitätsgleichen metallischen Einlagen kapazitätsgleiche Einlagen aus einem Material verminderten Widerstandes gegenüber der Isolierung verwendet, da durch sie die an der Oberfläche der Keule induzierte Spannung vergleichmässigt wird. 



  Eine besonders günstige Wirkung ergibt sich, wenn kapazitätsgleiche Metalleinlagen abwechselnd mit solchen verminderter Leitfähigkeit eingebettet sind. Hiedurch erhält man die Spannungsverteilung nach Kurve f. 



  Um ausserdem etwa noch auftretende lokale Strahlungen auf der Oberfläche zu verhindern, ist zweckmässig an die Oberfläche auf ein bestimmtes Stück hin eine verhältnismässig dünne Schicht aufzubringen, deren Widerstand in gleicher Weise verringert ist, wie der Widerstand der Einlagen. Ferner kann man eine übermässig hohe Beanspruchung des Isoliermaterials an den Enden der einzelnen Einlagen dadurch verhindern, dass man an den Enden einen flachen Ring, z. B. ein dünnes Band anbringt, dessen Widerstand etwas grösser ist als der der entsprechenden Einlagen. 



  Die Fig. 3 zeigt eine Wickelkeule, in die gemäss der Erfindung nicht kapazitätsgleiche Einlagen aus einem Material verminderten Widerstandes in die Isolierung eingebettet sind. 



  Fig. 4 zeigt eine Wickelkeule mit Einlagen verminderten Widerstandes, deren Kapazität gegeneinander und gegen den Leiter gleich ist. 



  PATENT-ANSPRÜCHE. 



  1. Leiterdurchführung, insbesondere für Kabelendverschlüsse, in deren Isolierung leitende oder halbleitende Einlagen eingebettet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlagen so bemessen sind, dass sie gegeneinander und gegen den Leiter gleich grosse Kapazität haben.

Claims (1)

  1. 2. Durchführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den Enden der Einlage Ringe aus einem Material angebracht sind, deren Widerstand grösser ist als der Widerstand der zugehörigen Einlagen.
    3. Durchführung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Oberfläche der Wickelkeule Ringe verminderten Widerstandes aufgebracht sind und mit dem Bleimantel des Kabelleiters verbunden sind.
    4. Durchführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den Enden der Einlagen dünne Flachringe aus einem Material angebracht sind, deren Widerstand grösser ist als der Widerstand der zugehörigen Einlagen.
    5. Durchführung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Oberfläche der Wickelkeule dünne-Flachringe verminderten Widerstandes aufgebracht sind. EMI2.1
AT128084D 1929-08-06 1930-08-05 Leiterdurchführung, insbesondere für Kabelendverschlüsse. AT128084B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE128084X 1929-08-06

Publications (1)

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AT128084B true AT128084B (de) 1932-05-10

Family

ID=5662390

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AT128084D AT128084B (de) 1929-08-06 1930-08-05 Leiterdurchführung, insbesondere für Kabelendverschlüsse.

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