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Der wirksame Teil des Schutzsehildes 19 ist ein an seinem Ende ausgebildeter kleiner Quersteg 119.
Dieser Quersteg erstreckt sich längs einer Seite des Pfluges 11 und bildet auch einen das Lederstuck gegen den Tisch haltenden Drucker. Der Pflug ist bei 20 (Fig. 3) ausgeschnitten, damit ein etwa von dem Lederstück abgelenkter Teil der Flamme Durchgang in dem Pflug findet. Neben dem Pflug befindet sieh an der der Vorschubrichtung zugekehrten Seite ein Hammer 28 (Fig. 4, Fig. 5), der auf den sich noch in plastischem Zustand befindlichen Teil des vorgeschobenen Lederstuckes einwirkt und das Fertigmachen der Lederkante durch Abrunden der Narbenseite wesentlich unterstützt.
Der Vorschub des Lederstückes erfolgt in bekannter Weise durch ein unteres und ein oberes Vorschubglied 27 und 25. Der Antrieb der Vorschubglieder und des Hammers kann im wesentlichen derselbe sein wie in dem D. R. P. Nr. 445186. Das Anlassen der Maschine erfolgt durch einen Riemenrücker A.
Damit das Lederstuck auf dem Tisch 9 festgehalten wird, ist ein Druckrad 29 vorgesehen, das sich auf einem Ende einer kleinen Stange 31 drehen kann. Das andere Ende der Stange 31 ist an der Nabe 33 einer Schwingwelle 35 festgeklemmt. An einem festen Arm 37 der Schwingwelle 35 ist das untere Ende einer Feder 39 angehängt, deren oberes Ende mit einer flachen Stange 41 verbunden ist. An der in einem Schlitz einer Konsole 43 untergebrachten Stange 41 sind Stifte 44 vorgesehen.
Die Stange 41 kann durch einen Handgriff 45 bewegt werden, um irgendeinen der Stifte 44 auf das obere Ende der Konsole 43 aufzulegen. Der Arm 37 liegt gewöhnlich an einer Anschlagschraube 47 an. Auf diese Weise kann die Lage des Druckrades oberhalb des Tisches verändert und die Spannung der Feder 39 geregelt werden.
Der Schutzschild 19 ist waagrecht in einem Schlitz der unteren Seite eines Blockes 49 verschiebbar, der einen senkrechten Stiel aufweist. Eine durch einen Schlitz des Blockes 49 hindurchgehende
Schraube 51 ist in den Schutzschild eingeschraubt Der senkrechte Stiel des Blockes 49 ist in einem zweiten Block 53 senkrecht verschiebbar. Eine Schraube 55 ragt in eine konische Aussparung des Stieles des Blockes 49 hinein. Der Block 53 ist an einer Stange 57 befestigt, die in einer waagrechten Führung des Maschinengestelles verschiebbar ist. Ein Bund 60 einer in das Ende der Stange 57 eingeschraubten
Schraube 59 findet in einer Nut des Maschinengestelles Aufnahme. Durch Drehung der Schraube 59 wird die Stange 57 mit dem Schutzschild quer zu der Vorschubrichtung des Lederstückes eingestellt.
Eine Stellsehraube 61 sichert die Stange 57 in der eingestellten Lage. Damit der Stiel des Blockes 49 herabgedrückt wird, ist an dem Block 49 durch eine Schraube 6. 3 ein zylindrisehes Glied 65 befestigt.
In einer, in das zylindrische Glied 65 eingeschraubten Muffe 67 findet eine kleine Stange 69 Aufnahme.
Zwischen dem Boden der Muffe 67 und der oberen Fläche eines festen Bundes 73 der Stange 69 befindet sich eine Druckfeder 71. Durch Drehung der Muffe 67 kann die Spannung der Feder 71 geregelt werden.
Unbeabsichtigte Drehung der Muffe 67 wird durch eine Spemnutter 68 verhindert. Der Schutzschild 19 kann auch durch die Schraube 55 senkrecht verstellt werden, die beim Einschrauben auf die konische Aussparung im Block 49 einwirkt und diesen unter Überwindung der Spannung der Feder 71 anhebt. Eine Einstellung des Schutzschildes in einer, einen Winkel mit der Vorschublinie bildenden Richtung kann nach dem Lockern der Schraube 51 vorgenommen werden.
Der Brenner besteht aus der Düse 15 und aus einer Mischkammer 75, u. zw. sind diese Teile durch einen Hohlkörper 77 miteinander verbunden. Die Düse 15 ist ein kleines Kupferrohr, deren unteres abgeflachtes Ende eine Anzahl sehr kleiner Löcher 79 aufweist. (Fig. 7 stark vergrösserter Massstab.) Die Flamme erhält hiedurch die Gestalt einer kleinen, dünnen Flachbürste. Das obere Ende der Düse 15 ist zu einem Bund ausgebildet (Fig. 8), der an dem Hohlkörper 77 durch einen auf das untere Ende des letzteren aufgeschraubten hohlen Deckel 81 festgeklemmt ist. Diese Anordnung ermöglicht rasches Auswechseln der Düsen. In die Mischkammer 75 münden zwei kleine Röhren 83, 85, die durch biegsame Röhren 87, 89 mit Acetylen bzw. Sauerstoff gespeist werden.
Die Röhren 83,85 sind an nicht dargestellte, verdichtete Gase enthaltende Stahlflaschen angeschlossen. Die Zufuhr der verdichteten Gase kann durch übliche, an den Stahlflaschen vorgesehene Reduzierventile geregelt werden. Solange die Maschine in Gebrauch ist, brennt die Flamme ununterbrochen, doch kann der Brenner mit brennender Flamme aus der unwirksamen Lage (Fig. 1, 4 und 5) in wirksame Lage (Fig. 8) bewegt werden. Wenn der Brenner seine unwirksame Lage einnimmt, so spielt die Flamme in eine seitliche Kammer 90 eines aus Asbest od. dgl. bestehenden Blockes 92. Wenn der Brenner seine wirksame Lage einnimmt, so strömen die durch die Einwirkung der Flamme auf das Lederstück entstehenden Abgase in eine Leitung 94 des hohlen Armes 98 und von dort durch eine Röhre 96 in einen nicht dargestellten Kamin.
Die Bewegung des Brenners aus der unwirksamen Lage in wirksame Lage wird durch Schwingung eines Hebels 91 um einen in den ortsfesten Arm 98 eingesetzten Zapfen 93 herbeigeführt. Das obere Ende einer um den Zapfen 93 des Hebels 91 herumgewickelten Feder 95 ist an dem ortsfesten Arm 98 befestigt. Das untere Ende der Feder 95 ist unter dem Hebel 91 abgebogen. Die Feder sucht das vordere
Ende des Hebels 91 in eine durch eine Anschlagschraube 198 begrenzte Lage anzuheben. Das rück- wärtige Ende des Hebels 91 ist durch einen Winkelhebel 97 mit einer Trethebelstange 99 verbunden.
Der Brenner ist folgendermassen mit dem Hebel 91 und mit einem ortsfesten Teil des Maschinengestelles verbunden. Der Hohlkörper 77 des Brenners ragt durch eine, durch eine Schraube 103 anziehbar
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Schelle 101 hindurch. Die Schelle 101 besitzt einen zylindrischen Stiel, der lose durch einen exzentrischen Bund 105 hindurchgeht. Der Bund 105 ist in einer Bohrung des äusseren Endes des Hebels 91 untergebracht und wird durch eine Stellschraube 107 in eingestellter Winkellage gesichert.
Der zylindrische Stiel der Schelle 101 weist ein abgesetztes Ende auf, welches zur Aufnahme eines Unterlagsringes 109 und zweier Muttern 111 dient. Durch die bisher beschriebene Anordnung wird durch Schwingung des Hebels 91 der Brenner angehoben und gesenkt, aber nicht in der beschriebenen Bahn bewegt. Damit der Brenner sowohl Winkelbewegungen als auch Bewegungen als Ganzes ausführt, trägt er eine Rolle 113, die in einem Kurvenschlitz 115 einer ortsfesten Konsole 117 bewegbar ist. Die Rolle- ist nicht unmittelbar an dem Brenner, sondern an dem obern Ende einer Schwalbensehwanzführungsstange 119 angebracht. Eine Nabe des unteren Endes dieser Führungsstange kann sich auf dem zylindrischen Stiel der Schelle 101 drehen.
Die Führungsstange 119 findet in einer Führung der Seite des Gehäuses der Mischkammer 7. 5 Aufnahme. Eine in die Schelle 101 eingeschraubte Stellschraube 121 ermöglicht senkrechte Einstellung des Brenners auf der Führungsstange 119. Der Brenner wird gewöhnlich in der in den Fig. 1, 4 und 5 dargestellten unwirksamen Lage gehalten. Wenn die Trethebelstange 99 herabgezogen wird, so schwingt der Brenner um den Zapfen 93 herab und dreht sich auch unter dem Einfluss des Kurvensehlitzes 115 etwas um die Achse des Stieles der Schelle 101 und erreicht schliesslich die in der Fig. 8 dargestellte Lage.
Senkrechte Einstellungen des Brenners in bezug auf das Werkstück können durch die Schraube 121 herbeigefÜhrt werden, und eine Einstellung des Brenners quer zu der Vorschublinie kann durch den exzentrischen Bund 105 bewerkstelligt werden.
PATENT-ANSPRUCHE :
1. Verfahren zum Fertigmachen der Kanten von Lederstücken od. dgl. durch Schrumpfen einer
Seite, so dass sich die ungeschrumpfte Seite gegen die geschrumpfte Seite des Materials krümmt, dadurch gekennzeichnet, dass das Schrumpfen des Randteiles des Materials durch einen geneigt zu der Materialebene gegen die äussere Materialkante gerichteten Flammenstrahl eines unter Druck stehenden Gases bewirkt wird.
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The effective part of the protective shield 19 is a small transverse web 119 formed at its end.
This crosspiece extends along one side of the plow 11 and also forms a printer holding the piece of leather against the table. The plow is cut out at 20 (Fig. 3) so that a portion of the flame which is approximately deflected by the piece of leather can pass through the plow. Next to the plow, on the side facing the feed direction, there is a hammer 28 (Fig. 4, Fig. 5), which acts on the part of the advanced piece of leather that is still in the plastic state and significantly supports the finishing of the leather edge by rounding the grain side.
The piece of leather is fed in a known manner by a lower and an upper feed member 27 and 25. The drive of the feed members and the hammer can be essentially the same as in D. R. P. No. 445186. The machine is started by a belt pusher A.
So that the piece of leather is held firmly on the table 9, a pressure wheel 29 is provided which can rotate on one end of a small rod 31. The other end of the rod 31 is clamped to the hub 33 of an oscillating shaft 35. The lower end of a spring 39, the upper end of which is connected to a flat rod 41, is attached to a fixed arm 37 of the oscillating shaft 35. Pins 44 are provided on the rod 41 accommodated in a slot of a bracket 43.
The rod 41 can be moved by a handle 45 to place any of the pins 44 on the upper end of the bracket 43. The arm 37 usually rests against a stop screw 47. In this way, the position of the pressure wheel above the table can be changed and the tension of the spring 39 can be regulated.
The protective shield 19 is horizontally displaceable in a slot on the lower side of a block 49 which has a vertical stem. One passing through a slot in the block 49
The screw 51 is screwed into the protective shield. The vertical stem of the block 49 is vertically displaceable in a second block 53. A screw 55 protrudes into a conical recess in the stem of the block 49. The block 53 is attached to a rod 57 which is displaceable in a horizontal guide of the machine frame. A collar 60 screwed into the end of the rod 57
Screw 59 is received in a groove in the machine frame. By turning the screw 59, the rod 57 with the protective shield is set transversely to the direction of advance of the piece of leather.
An adjusting screw 61 secures the rod 57 in the set position. So that the stem of the block 49 is pressed down, a cylindrical member 65 is fastened to the block 49 by a screw 6, 3.
A small rod 69 is received in a sleeve 67 screwed into the cylindrical member 65.
A compression spring 71 is located between the bottom of the sleeve 67 and the upper surface of a fixed collar 73 of the rod 69. By rotating the sleeve 67, the tension of the spring 71 can be regulated.
Unintentional rotation of the sleeve 67 is prevented by a lock nut 68. The protective shield 19 can also be adjusted vertically by means of the screw 55, which acts on the conical recess in the block 49 when it is screwed in and lifts it while overcoming the tension of the spring 71. An adjustment of the protective shield in a direction forming an angle with the feed line can be carried out after the screw 51 has been loosened.
The burner consists of the nozzle 15 and a mixing chamber 75, u. These parts are interconnected by a hollow body 77. The nozzle 15 is a small copper tube, the lower flattened end of which has a number of very small holes 79. (Fig. 7 on a greatly enlarged scale.) This gives the flame the shape of a small, thin flat brush. The upper end of the nozzle 15 is formed into a collar (FIG. 8) which is clamped to the hollow body 77 by a hollow cover 81 screwed onto the lower end of the latter. This arrangement enables the nozzles to be changed quickly. Two small tubes 83, 85 open into the mixing chamber 75, which are fed with acetylene or oxygen through flexible tubes 87, 89.
The tubes 83, 85 are connected to steel cylinders (not shown) containing compressed gases. The supply of the compressed gases can be regulated by means of conventional reducing valves provided on the steel cylinders. As long as the machine is in use, the flame burns continuously, but the burner with the flame burning can be moved from the inactive position (Fig. 1, 4 and 5) to the active position (Fig. 8). When the burner assumes its inoperative position, the flame plays into a side chamber 90 of a block 92 made of asbestos or the like. When the burner assumes its operative position, the exhaust gases resulting from the effect of the flame on the piece of leather flow into it a conduit 94 of the hollow arm 98 and from there through a pipe 96 into a chimney, not shown.
The movement of the burner from the inactive position to the active position is brought about by oscillation of a lever 91 about a pin 93 inserted into the stationary arm 98. The upper end of a spring 95 wound around the pin 93 of the lever 91 is attached to the fixed arm 98. The lower end of the spring 95 is bent under the lever 91. The spring seeks the front
Lift the end of the lever 91 into a position limited by a stop screw 198. The rear end of the lever 91 is connected to a pedal lever rod 99 by an angle lever 97.
The burner is connected as follows to the lever 91 and to a stationary part of the machine frame. The hollow body 77 of the burner protrudes through a screw 103 which can be tightened
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Clamp 101 through. The clamp 101 has a cylindrical stem which loosely passes through an eccentric collar 105. The collar 105 is accommodated in a bore in the outer end of the lever 91 and is secured in the set angular position by an adjusting screw 107.
The cylindrical stem of the clamp 101 has an offset end which is used to receive a washer 109 and two nuts 111. By the arrangement described so far, the burner is raised and lowered by vibration of the lever 91, but not moved in the path described. So that the burner executes both angular movements and movements as a whole, it carries a roller 113 which can be moved in a cam slot 115 of a stationary console 117. The roller is not attached directly to the torch, but to the upper end of a dovetail guide rod 119. A hub of the lower end of this guide rod can rotate on the cylindrical stem of the clamp 101.
The guide rod 119 is accommodated in a guide on the side of the housing of the mixing chamber 7.5. A set screw 121 screwed into the clamp 101 permits vertical adjustment of the burner on the guide rod 119. The burner is usually held in the inoperative position shown in FIGS. 1, 4 and 5. When the pedal rod 99 is pulled down, the burner swings down around the pin 93 and also rotates slightly around the axis of the stem of the clamp 101 under the influence of the cam slot 115 and finally reaches the position shown in FIG.
Vertical adjustments of the torch with respect to the workpiece can be brought about by the screw 121, and an adjustment of the torch transverse to the feed line can be brought about by the eccentric collar 105.
PATENT CLAIMS:
1. Method for finishing the edges of pieces of leather od. Like. By shrinking a
Side, so that the unshrinked side curves against the shrunk side of the material, characterized in that the shrinking of the edge part of the material is caused by a flame jet of a pressurized gas directed at an incline to the material plane against the outer material edge.