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AT126173B - Trommelheuwender und Schwadenrechen. - Google Patents

Trommelheuwender und Schwadenrechen.

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Publication number
AT126173B
AT126173B AT126173DA AT126173B AT 126173 B AT126173 B AT 126173B AT 126173D A AT126173D A AT 126173DA AT 126173 B AT126173 B AT 126173B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
drum
tedder
bevel gear
swath
rake
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Krupp Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Krupp Ag filed Critical Krupp Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT126173B publication Critical patent/AT126173B/de

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Trommelheuwender und Schwadenrechen.   



   Die Erfindung bezieht sich auf als Schwadenrechen verwendbare Trommelheuwender mit einer Getriebekupplung, die bei Umstellung vom Heuwenden zum Schwadenrechen und umgekehrt selbsttätig den Antrieb umschaltet. Es sind bereits Trommelheuwender dieser Art bekannt, bei denen die Trommel feststeht und das Umkehren ihrer Drehrichtung durch Aus- schwenken der Deichsel erfolgt. Bei diesen Heuwendern steht eine Doppelkupplung, die durch
Vermittlung von Kegelradsätzen den Antrieb in verschiedenem Drehsinne bewirkt, federnd nachgiebig mit der Deichsel in Verbindung. Das Kupplungsstück ist dabei zwischen zwei lose gelagerten Kegelrädern angeordnet, deren Zähne in dauerndem Eingriffe mit je einem mit der Trommelantriebswelle verbundenen Kegelrade stehen.

   Das Umschalten von der einen Betriebsart auf die andere durch die Bewegung der Deichsel hat insofern Nachteile, als es schwierig ist, die Deichsel mit dem Gespann genau in die Stellung zu bringen, in der die ausgeschwenkte Deichsel an dem am Rechenrahmen befestigten Ausleger feststellbar ist. Ausser- dem ist nach dem Umschalten wieder ein   Rückschwenken   der Deichsel in die Ausgangsstellung und damit ein Schwenken des Rahmens des Heuwenders notwendig. 



   Ferner sind Heuwender allgemein bekannt, deren Trommelrahmen um eine senkrechte Achse schwenkbar gelagert ist. Auch die das Wende-und Wechselgetriebe steuernde Doppelkupplung wurde bereits auf der verlängerten Radachse angeordnet, wobei das Getriebe durch eine Kegelradübertragung über die senkrechte Schwenkachse mit der Zinkentrommel in Verbindung steht. Bei diesen Maschinen wird beim Umschalten von der Wender-in die Rechenstellung der Eingriff des Kegelradgetriebes zwar stets gewahrt, aber der Antrieb wird nicht selbsttätig durch die Schwenkung der Trommel umgesteuert. 



   Diese Nachteile werden durch die Erfindung behoben, nach welcher der in an sich bekannter Weise um eine senkrechte Achse schwenkbar gelagerte Trommelrahmen mit der am Maschinengestell gelagerten, das Wechsel-und Wendegetriebe steuernden bekannten Doppelkupplung durch ein Gestänge in zwangläufiger, zweckmässig federnd nachgiebiger Verbindung steht. 



   Auf der Zeichnung ist   ein Ausführungsbeispiel   des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht und zeigt Fig. 1 die Oberansicht des Heuwenders, die Fig. 2-4 zeigen Einzelheiten im Schnitt, die Fig. 5 zeigt den Schnitt nach V-V der Fig. 4 von rechts gesehen und Fig. 6 eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung bei ausgerückter Kupplung (Fahrstellung). 



   Auf der Radachse   J', auf   der die Räder 2 starr befestigt sind, sind ein grösseres Kegelrad 3 und ein kleineres Kegelrad 4 lose drehbar gelagert. Zwischen diesen Kegelrädern, deren Zähne einander zugekehrt sind, ist auf der Radachse 1 eine zweiseitige   Klauenku'pp-   lung 5 verschiebbar, aber umdrehbar angeordnet. Durch sie kann die Radachse entweder mit dem Kegelrad 3 oder dem Kegelrade 4 gekuppelt werden. In eine ringförmige Nut 6 der Klauenkupplung 5 greift mit zwei Stiften 7 der eine Schenkel eines doppelarmigen Hebels 8 ein, der auf einem an dem Gestell der Maschine drehbar gelagerten Bolzen 9 befestigt ist (Fig. 2). Der andere Schenkel des Hebels 8 liegt mit einer Rolle 10 an der Innenwand 11 
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 wendet (Fig.   2,   3 und 6).

   Das   Schwenkstack   13 ist als doppelarmiger Hebel ausgebildet, dessen Arm 14   mit. einer Stange 15 gelenkig   verbunden ist. An dieser greift eine Kurbel 16 an,-die durch einen am Führersitz angeordneten Handhebel17 verstellt werden kann (Fig. 1). 



   Der Bolzen 9, auf dessen einem Ende der Hebel 8 befestigt ist, trägt an seinem andern Ende einen Hebel 18. Dieser ist durch eine Stange 19 mit einem Ansatz 21 des Teiles   31   eines am Trommelrahmen 20 sitzenden Doppelbockes   31, 32   gelenkig verbunden. Die Stange 19 ist zweiteilig. Ihre beiden Teile 18, 19 sind durch eine Hülse 22 federnd nachgiebig miteinander verbunden (Fig. 1). 



   Die Übertragung der Drehung der Radachse 1 auf die Trommel 23 erfolgt in an sich bekannter Weise. Das Kegelrad 3 steht mit einem Kegelrade 24 und das Kegelrad 4 mit einem Kegelrade 25 dauernd in Eingriff. Die beiden Kegelräder 24 und 25 sind auf einer am Maschinengestell gelagerten Welle 26 starr befestigt. Die Welle 26 ist bis   zur Trommel. 85   durchgeführt und trägt an dieser Stelle ein gleichfalls starr auf ihr befestigtes Kegelrad 27. Dieses steht über ein Doppelkegelrad 28 mit einem auf der Trommelachse 29 starr befestigten Kegelrade 30 in Verbindung. 



   In den beiden Teilen 31 und 32   eines zweiteiligen Bockes   ist ein lotrecht stehender Bolzen 33 befestigt, der durch das eine Armpaar 34,35 einer kreuzförmigen Hülse 36 hindurchgesteckt und auf dem das Doppelkegelrad 28 lose drehbar gelagert ist. Mit ihrem andern Armpaar 37,38 ist die Hülse 36 einerseits auf dem freien, als Lagerzapfen ausgebildeten Ende 39 der Welle 26 und anderseits auf einem im Maschinengestell befestigten Zapfen 40 drehbar gelagert. Zwischen Wellenende 39 und Zapfen 40 befindet sich ein Zwischenraum für den Durchtritt des Bolzens 33. Im übrigen ist die, eine Umstellung der Trommel 23 (Heuwender oder Sehwadenrechen) zulassende Verbindung zwischen Maschinengestell und Trommelrahmen in bekannter Weise durchgeführt. 



   Bei der auf der Zeichnung dargestellten Lage der einzelnen Teile arbeitet die Maschine als Heuwender. Die Klauenkupplung 5 stellt hiebei eine Verbindung zwischen dem Kegelrade 3 bzw. der Radachse 1 mit dem Kegelrade 24 und über die Welle 26 und die Kegelräder 27, 28,30 mit der Trommelachse 29 her. Bei Fortbewegung der Maschine überträgt sich die Drehung der Radachse auf die Trommel 23 in dem für das Heuwenden richtigen Drehsinne. 



   Soll die Maschine als Schwadenrechen verwendet werden, so wird der Trommelrahmen 20 in bekannter Weise in die in Fig. 1 strichpunktierte Lage geschwenkt. Hiebei läuft das Kegelrad 30 auf dem Doppelkegelrade 28 ab, ohne dass an den Eingriffsverhältnissen etwas geändert wird. Ferner wird durch den Ansatz 21 die Stange   19   im Sinne des Pfeiles   x   (Fig. 1) verschoben-und damit der Hebel 18 nebst Bolzen 9 und Hebel 8 im Sinne des Pfeiles y (Fig. 1) gedreht. Bei dieser Drehung wird die Klauenkupplung 5 so verschoben, dass nach erfolgter Schwenkung des Trommelrahmens 20 die Radachse 1 mit dem Kegelrade 4 gekuppelt ist. Die von dem Hebel 8 getragene Rolle 10 liegt danach an dem gegen-   überliegenden   Teile der Innenwand des   Schwenkstückes 13   an.

   Die Drehung der Radachse   1   wird nun in dem dem bisherigen Drehsinne entgegengesetzten Sinne über das Kegelrad 25, die Welle 26 und die Kegelräder 27,28, 30 auf die Trommelachse 29 übertragen, so dass die Trommel als Schwadenrechen arbeitet. 



   Soll die Trommel 23 bei der Fahrt nicht umlaufen, so wird mittels des Handhebels 17 
 EMI2.1 
 die Klauenkupplung 5   ausgerückt   ist (Fig. 6). Es wird somit die Drehung der Radachse 1 nicht auf die Welle 26 übertragen. Die Schwenkung des Hebels 8 wird durch die Verbindung, die durch die Teile 9, 18, 19 zwischen ihm und   dem Ansatz 2   besteht, infolge der Einschaltung der Hülse 22 nicht behindert. 



   Fährt die Maschine über unebenes Gelände, so kann der Trommelrahmen 20 mit der Trommel 23 den Unebenheiten ohne weiteres folgen. Es schwingt dann nämlich der Trommelrahmen mit der Hülse 36 in senkrechter Richtung um die Zapfen 39,40. Dieser Schwingung ist die Verbindung zwischen dem Ansatz 21 und der Stange 19 infolge genügend bemessenen Spieles nicht hinderlich. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Trommelheuwender und Schwadenrechen mit einer das Wechsel-und Wendegetriebe steuernden Doppelkupplung, die bei Umstellung vom Heuwenden zum Schwadenrechen und umgekehrt selbsttätig umgeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, dass der in an sich bekannter Weise um eine senkrechte Achse (33) schwenkbar gelagerte Trommelrahmen (20) mit der EMI2.2 <Desc/Clms Page number 3>
    2. Trommciheuwcnder und Schwadenrechen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein von Hand verstellbares SchwenkslÜck (13) mit der Kupplung (5) derart kraftschlüssig verbunden ist, dass es die beiden Einstellungen der Kupplung zum Heuwenden bzw. Schwadenrechen der Trommel (23) zulässt, die Kupplung aber in einer Mittelstellung festhalten kann, bei der die Verbindung zwischen Radachse (1) und Trommel aufgehoben ist.
    3. Trommelheuwender und Schwadenrechen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwenkstück (13) dachförmig ist und an seiner Innenwand (11) ein mit der Kupplung (5) zwangläufig verbundener doppelarmiger Kupplungshebel mit einem Arm anliegt.
    4. Trommelheuwender und Schwadenrechen mit einem um einen senkrechten Bolzen schwenkbar gelagerten Trommelrahmen nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein auf dem senkrechten Bolzen (33) gelagertes Kegelrad (28) mit der Radachse (1) kuppelbar ist und zugleich mit einem auf der Trommelachse (29) befestigten Kegelrad (30) in Eingriff steht.
    5. Trommelheuwender und Schwadenrechen nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der senkrechte Schwenkbolzen (33) in dem senkrechten Armpaar (34, 35) einer kreuzförmigen Hülse (36) gelagert ist, die um eine in ihrem waagrechten Armpaar (37, 38) gehaltene Achse (39, 40) schwenkbar ist.
    6. Trommelheuwender und Sehwadenrechen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die waagrechte Schwenkachse (39. 40) mit der Antriebswelle (26) für die Trommel (23) gleichachsig ist.
    7. Trommelheuwender und Schwadenrechen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass auf der waagrechten Schwenkachse (39, 40) ein weiteres Kegelrad (27) befestigt ist, das mit dem auf dem senkrechten Bolzen (33) gelagerten Kegelrad (28) in Eingriff steht. EMI3.1
AT126173D 1929-05-17 1930-04-17 Trommelheuwender und Schwadenrechen. AT126173B (de)

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AT126173D AT126173B (de) 1929-05-17 1930-04-17 Trommelheuwender und Schwadenrechen.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN108928707A (zh) * 2018-09-11 2018-12-04 广东川田电梯有限公司 载货电梯总成

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN108928707A (zh) * 2018-09-11 2018-12-04 广东川田电梯有限公司 载货电梯总成
CN108928707B (zh) * 2018-09-11 2023-12-08 广东川田电梯有限公司 载货电梯总成

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