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AT112058B - Selektivschutz für Doppelleitungen. - Google Patents

Selektivschutz für Doppelleitungen.

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Publication number
AT112058B
AT112058B AT112058DA AT112058B AT 112058 B AT112058 B AT 112058B AT 112058D A AT112058D A AT 112058DA AT 112058 B AT112058 B AT 112058B
Authority
AT
Austria
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current
double lines
selective protection
line
relay
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Paul Meyer A C Dr
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Paul Meyer A C Dr filed Critical Paul Meyer A C Dr
Application granted granted Critical
Publication of AT112058B publication Critical patent/AT112058B/de

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  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  SelektivschutzfürDoppelleitungen. 
 EMI1.1 
 bei Betrieben von Doppelleitungen der Zustand eintreten, dass infolge von Störungen   eine Leitung ausser   Betrieb gesetzt werden muss, so dass die übrigbleibende Leitung den doppelten   Normalstrom führt. Selbst-   verständlich soll dann nur bei einer Störung auf der Leitung   Auslösemögliehkeit bestehen.   
 EMI1.2 
 gestattet, folgende Bedingungen zu erfüllen :
1. Selektive Abschaltung bei Nachtbetrieb, wenn der Kurzschlussstrom nur einen Bruchteil des   Tageskurzschlussstrommes   beträgt. 



   2. Selektive Abschaltung bei Tag. 



   3. Selektive Abschaltung sowohl bei Nacht wie bei Tag, wenn nur eine Leitung in Betrieb ist.
Das Wesentliche der Erfindung besteht darin, dass die.   Ansprechstromstärke   der Relais verändert werden kann. Normal gehört zu jedem Stromwandler ein Relais. Sind beide Leitungen in Betrieb, so sind die Relais der beiden Leitungen elektrisch voneinander getrennt.   Die Anspreehgrenze   der Magnete, die das ganze System einschalten, kann nun durch parallelgeschaltete Impedanzen nach Bedarf geregelt werden : man wird auch während des Tagesbetriebes eine bestimmte Impedanz parallel schalten, wobei die   Ansprechgrenze   entsprechend erhöht wird, während bei   Nachtbetrieb   diese parallelliegende Impedanz abgeschaltet werden kann. Diese Schaltung kann von Hand erfolgen oder mittels einer Schaltuhr.

   Es ist auch denkbar, dass   man   z. B. die Abschaltung dieser Impedanzen von elektrischen Grössen des Netzes, wie Spannung, Strom, Summenstrom od. dgl., abhängig macht. Ist nur eine Leitung in Betrieb, so werden 
 EMI1.3 
 parallel geschaltet, so dass in jedem System praktisch der gleiche Strom fliesst, wie wenn beide Leitungen in Betrieb sind, d. h. die Ansprechgrenze ist beim Übergang vom   Doppelleitungs- auf   den Einfachleitungsbetrieb nicht   geändert worden. Selbstverständlich   besteht die Möglichkeit, durch passend angeordnete   Impedanzen   im   Parallelstromkreis auch   eine andere Ansprechgrenze einzustellen. Man kann z.

   B. zwischen die beiden Relais einen Widerstand schalten, so dass dasjenige Relais, das zu der jeweilig in Betrieb befindlichen   Leitung gehört,   immer   etwas grösseren   Strom als das von der zweiten Leitung führt, d. h. man kann auf diese Weise erreichen, dass die   Ansprechgrenze   statt auf den zweifachen Strom auf den   1'8   fachen oder einen   ähnliehen   Wert eingestellt wird. 



   In den Abbildungen ist eine   beispielsweise Ausführungsform   des Erfindungsgegenstandes dargestellt. 



   Fig. 1 zeigt ein einpoliges Schema, Fig. 2 das entsprechende dreipolige Schema. 



   Es bedeuten in Fig.   1. 1, l'die   beiden Doppelleitungen, 2, 2'die Stromwandler, 3, 3'die Selektivrelais   beliebiger Art, J,-f im   Relais eingebaute Überstrommagnete, 5, 5' Impedanzen, die parallel zu den Magneten 4, 4'geschaltet sind, 6, 6'Sehaltschütze zur Ein-und Ausschaltung der   Rpaktanzen 5,. 5',   ferner 7,   7'Ölschalter   mit Hilfskontakten   8,   8', 9 weitere Schalter zur Parallelschaltung der Stromwandler 2, 2', 10 einen Kurzschluss auf der Leitung   1'.   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



  Die Wirkungsweise der Anordnung ist nun folgende : Bei Tagbetrieb sind die Schalter 6, 6'eingeschaltet. Die   Ansprechgrenze   der Magnete   4,   4'ist 
 EMI2.1 
 abgeschaltet, da in der Leitung   l'der   grösste Strom fliesst und an den Relais 3'die kleinste Spannung herrscht. Das   Relais 3 der unteren Station kann nicht auslösen, da es infolge Energieflusses   in bekannter Weise verriegelt wird. Bei Übergang auf Nachtbetrieb werden die Schalter 6 entweder von Hand oder 
 EMI2.2 
 keit ist entsprechend hoch gesetzt, so dass entweder der volle doppelte Strom oder ein gewisser Mehrbetrag über die eine Leitung gesandt werden kann, ohne dass die Relais zum Ansprechen kommen ; jedoch besteht bei Störungen dieser Leitung nach wie vor die   Auslösemöglichkeit.

   Mit   Hilfe des Schalters 9 kann die Parallelschaltung der Stromwandler willkürlich herbeigeführt werden. 



   In Fig. 2 sind die Bezeichnungen entsprechend Fig. 1 eingetragen. Die Wirkungsweise ist aus dem Schema ohne weiteres klar ; sie ist bis in alle Einzelheiten mit der Anordnung Fig. l identisch. Hinzugefügt wurde der   Gleichstrombetätigungskreis   für die Schutzschalter 6, ferner die Schaltuhr 11 und die   Asymmetrierelais 12, 12', welche dazu verwendet   werden, die Schutzschalter 6, 6'zu betätigen. 



   Das Asymmetrierelais spricht beim Auftreten von Erd-bzw. Doppelerdsehlüssen an und betätigt in diesem Falle die Schutzschalter 6,   6'.   



   PATENT-ANSPRUCHE :
1. Selektivschutz für Doppelleitungen, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Leitungsstromwandler (2, 2') ein Selektivrelais (3, 3') zugeordnet wird, dessen tiefste   Ansprechgrenze   dem kleinsten Kurzschlussstrom entspricht, und zu dessen Stromwicklung eine Impedanz (5,   6')   zugeschaltet ist, die gestattet, in   Abhängigkeit   vom Netzbetriebszustand durch Parallelschaltung die.   Ansprechgrösse   zu erhöhen.

Claims (1)

  1. 2. Selektivschutz für Doppelleitungen nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die zuschal1- bare Impedanz (6, 6') nur zu einem Teil des Relaisstromlreises (4, 4') parallel geschaltet ist. EMI2.3 netz überlagerten Gleichstrom betätigt werden.
    8. Selektivschutz für Doppelleitungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Parallelschaltung der Stromwandler (2, 2') von Hand mittels Schalter (9) erfolgt.
    9. Selektivschutz für Doppelleitungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in die Holmgrenschaltung der drei Stromwandler noch ein Unsymmetrierelais (12, 12') eingebaut ist, das zur Betätigung der die Parallelschaltung der Impedanzen (5, 5') bewirkenden Schalter (6, 6') verwendet werden kann (Fig. 2).
AT112058D 1926-01-28 1927-01-13 Selektivschutz für Doppelleitungen. AT112058B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE112058X 1926-01-28

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AT112058B true AT112058B (de) 1929-01-25

Family

ID=5652767

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AT112058D AT112058B (de) 1926-01-28 1927-01-13 Selektivschutz für Doppelleitungen.

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