AT111779B - Lautsprechendes Telephon. - Google Patents
Lautsprechendes Telephon.Info
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Description
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Lautsprechendes Telephon.
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Feld befindet und durch Stromschwankungen polarisiert : wird. Bei einer vorgeschlagenen Aus- führung eines lautsprechenden Telephons ist auf jeder Seite der Telephollstromspule ein Paar von Magnetpolen angeordnet, deren Kraftlinien entgegengesetzt, parallel verlaufen und der Abstand
EMI1.2
Ende durch ein Dreipunktsystem erfolgt, indem eine Feder die Zunge gegen die Auflagepunkte drückt. von denen einer in seiner Lage verändert werden kann. zum Zwecke. die Lage der Zunge im Magnetfeld zu justieren.
Fig. 1 der Zeichnung zeigt einen Querschnitt und Fig. 2 eine perspektivische Darstellung eines lautsprechenden Telephons.
Die Zunge Z ist auf einer Seite bei K festgeklemmt, hat aber infolge ihrer Elastizität eine Bewegungsfreiheit, die ungefähr einer Drehung um eine in K senkrecht zur Papierebene errichtele Achse gleichkommt. Die Zunge ragt mit ihrem beweglichen Ende durch die Spule hop hindurch, Spulenachse und Mittellinie der Zunge fallen zusammen. An den Flaehseiten dieser
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in beiden Fällen eine Bewegung der Zunge nach rechts. Wenn sich die Stromrichtung umkehrt. kehrt sich der Magnetisierungssinn der Zunge ebenfalls um und die Anziehungseffekte summieren sich zu einer Bewegung der Zunge nach links.
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an einen einzigen Permanentmagneten hervorgerufen werden. Dieser letztere Fall ist in Fig. 3 dargestellt.
Die auf der Oberseite des dargestellten Hufeisenmagneten befindlichen Polschuhe sind stark ausgezogen, während die beiden auf der Unterseite punktiert angedeutet wurden. Statt die vier erforderlichen Polschuhstücke unmittelbar an die Pole eines Hufeisenmagnetes aufzusetzen. kann man auch Zwischenstücke verwenden. Fabrikatorisch ist die letztere Lösung vorzuziehen. weil das Bohren in dem harten Magnetmaterial schwierig ist und ausserdem die Anwendung eines besonderen Zwischenstückes aus Weicheisen eine bessere Haumausnutzung gewährleistet.
Der Stift St (Fig. 1,) und 3) dient zur Betätigung der Schallantenne, also beispielsweise einer eingespannten Membran oder. was besonders empfehlenswert ist. eines kegelförmigen Karionschirmes. oder eines ähnlichen Gebildes grosser Flächenansdehnung, das wie ein die Luft
EMI1.5
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Besonders wichtig ist bei einem Lautsprechsystem die Justierung der Ruhelage, damit einerseits die Polschuhe so nahe als möglich an die Zunge herangebracht werden können und anderseits das Ankleben der Zunge an den Polen vermieden wird.
Es hat sich gezeigt, dass mitunter auch nach längerem Betriebe eine Nachjustierung der Ruhelage wünschenswert ist, durch die erreicht werden kann. dass die Zunge genau in die Mitte einspielt.
Dies lässt sich sehr gut durch die Lagerung des Zungenende in einem Dreipunktsystem erreichen, wenn einer dieser drei Punkte durch die Spitze einer Schraube gebildet wird, so dass durch Verstellung dieser Schraube eine Bewegungsfreiheit gegeben ist. Zu diesem Zwecke wird das fixierte Ende der Zunge verbreitert ausgebildet, wie in Fig. 5 a dargestellt. Fig. 5 b zeigt die Art der Lagerung ; die Zunge wird durch eine (in der Zeichnung weggelassene) Blattfeder gegen zwei feste, mit der Grundplatte in Verbindung stehende Spitzen 1 und 2 angedrückt, deren Verbindungslinie die Drehungsachse bildet, während der dritte Auflagepunkt die Schraubenspitze 3 ist.
Diese Schraube 3 dient auch als Regulierung zum Nachstellen während des Betriebes und wird daher vorteilhaft aus dem verkapselten Gehäuse des Systems herausgeführt.
Fig. 6 zeigt einen fertig zusammengestellten Lautsprecher, bei dem ein kegelförmiger Schirm als Schallantenne verwendet wird. Der Übersichtlichkeit halber ist angenommen, dass der Schirm durchsichtig ist ; das Magnetsystem ist allseitig von einer Metallkapsel umgeben.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Lautsprechendes Telephon mit einer einseitig eingespannten Zunge aus magnetischem Material, deren freies Ende sich in einem konstanten magnetischen Feld befindet und durch Stromschwankungen polarisiert wird, und mit je einem Paar von Magnetpolen auf jeder Seite der Telephonstromspule, wobei die Kraftlinien der Polpaare entgegengesetzt parallel verlaufen und der Abstand zwischen den ungleichnamigen Polen auf der gleichen Seite der Zunge wesentlich grösser ist als der Abstand zwischen den Polen auf entgegengesetzten Seiten der Zunge, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixierung der Zunge an ihrem eingespannten Ende durch ein Dreipunkt- EMI2.1 in seiner Lage verändert werden kann, zum Zwecke, die Lage der Zunge im Magnetfeld zu justieren. EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT111779T | 1926-11-17 |
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|---|---|
| AT111779B true AT111779B (de) | 1928-12-27 |
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ID=3627246
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT111779D AT111779B (de) | 1926-11-17 | 1926-11-17 | Lautsprechendes Telephon. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT111779B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE844463C (de) * | 1940-02-13 | 1952-07-21 | Normalzeit G M B H | Vorrichtung zur Einstellung des Ankers eines elektromagnetischen Mikrofon- bzw. Telefon-Systems |
-
1926
- 1926-11-17 AT AT111779D patent/AT111779B/de active
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