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Wassergleitscimh.
Die Erfindung betrifft einen Wassergleitschuh, welcher bekannterweise von einer faltbaren Sack- hülle mit mittlerer Fussöffnung gebildet wird, in welche ein zusammenlegbares Formgerippe aus mehreren Längsstäben und Rahmenspanten einschiebbar ist. Gemäss der Erfindung besteht das Gerippe aus bloss zwei, seine Vorder-und Hinterhälfte bildenden Bündeln von federnden biegsamen Längsstäben, welche einerends je durch ein aufsteekbares Schuhkopfformstüek zusammengehalten werden, wobei zur lösbaren knicksteife Verbindung der aneinanderstossenden Stabenden beider Bündel Überschubhülsen od. dgl. Mittel vorgesehen sind.
An den Stellen, an welchen die Rahmenspanten stehen sollen, sind an den Längsstäben der Bündel Einkerbungen vorhanden, die als Halterasten für die einzuschiebenden Rahmenspanten dienen.
Der gemäss der Erfindung gebaute Wassergleitschuh zeichnet sich durch seine einfache Bauart, rasche Zerlegbarkeit und grosse Leichtigkeit aus, da infolge des Einbringens bloss zweier Stabbündel in die Sackhülle und nachherige Einführen von Rahmenspanten die einzelnen Verspreizungsteile sehr schwach gehalten und leicht gemacht werden können.
Auf der Zeichnung ist ein gemäss der Erfindung gebauter Wassergleitsehuh in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt.
In Fig. 1 ist derselbe in Ansicht, in Fig. 2 in Draufsicht und in Fig. 3 in Vorderansicht dargestellt.
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bündel in sehaubildlicher Darstellung. Fig. 7 stellt die Rahmenspanten mit der Lagerung der Stäbe und die Fussbindung dar. Fig. 8 gibt die Art der Verbindung der Stäbe in grösserem Massstabe wieder, Fig. 9 und 10 zeigen Einzelheiten.
Der Gleitschuh wird von einem Schwimmkörper gebildet, der den mit ihm lösbar verbundenen Fuss umschliesst und bis auf die Öffnung zum Einführen des Fusses vollständig geschlossen ist (Fig. 1 und 2). Der Schwimmkörper besteht aus einem Gerippe aus federnd biegsamem Holz-, Metall-od. dgl. Stäben a, das in die zweckmässig sackförmige geschlossene Hülle b aus wasserdichtem Stoff eingebaut ist. Die Hülle ist bis auf die Öffnung c (Fig. 2) zum Einführen des Fusses und der Teile des Gerippes
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bildenden Stabbündeln 8, Si, deren Stäbe ähnlich wie die Stäbe eines Regenschirmes angeordnet sind (Fig. 4 und 5).
Zur Bildung der Spitzen der Stabbündel 8, psi dient je ein kegelförmiges, den Schuhkopf formendes Verbindungsstück 1 (Fig. 6), an dessen Umfläche Längsrillen 2 vorgesehen sind, in welche die Stabenden eingesteckt und von der Zwinge 3 festgehalten werden (Fig. 4, 5 und 6). Die Stabbündel S, 81
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werden durch Rahmenspanten 4 gestützt, auseinander gespreizt und gegen die Hülle gedrückt und gleichzeitig im richtigen Abstande voneinander gehalten. Jeder Rahmen 4 hat an der Aussenfläche Einkerbungen 5, in welchen die Stäbe a lagern (Fig. 7).
Diese haben an den betreffenden Stellen gleichfalls Halterasten bildende Einkerbungen oder Ausschnitte 6, die in die Einkerbungen 5 zu liegen kommen (Fig. 10), so dass die Stäbe und Rahmenspanten an ihren Lagerstellen sich wechselweise umgreifen und durch die Spannung der Hülle unverrückbar gehalten sind.
Die gegenüberliegenden Stäbe a der beiden Stabbündel verspreizen sich ebenfalls durch die Hüllenspannung gegeneinander und sind miteinander durch aufgeschobene Hülsen 7 verbunden. Um die nötige Längsspreizung zu erzeugen, sind die Enden 8 der Stäbe a abgeschrägt und nehmen zwischen
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Di beiden der Öffnung c zunächst liegenden Rahmenspanten 4 tragen eine durch drehbare Haken od. dgl. lösbar verbundene Platte 11 (Fig. 7), auf der die Fussbildung 12 befestigt ist. Der vordere die Fussspitze umschliessende Bügel 13 ist lösbar mit der Fu#unterlage 14 verbunden. Die Unterlage trägt ferner eine Fersenkappe mit einem Haken 15 (Fig. 9) und einem hinteren Bügel 13'samt einem gabel-
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Die flossen- oder taschenförmigen Stauklappen i an der Hülle b dienen bekannterweise zur Hemmung der Rückbewegung.
Die Gleitschuhe können in zerlegtem Zustande in einem Sack od. dgl. getragen werden, da sie sehr wenig Raum einnehmen. Der Aufbau der Gleitschuhe ist ohne Schraubenverbindungen und ohne Verwendung von Werkzeugen sehr rasch möglich und erfolgt in folgender Weise : Die Hülle b wird auseinander gefaltet, die beiden Stabbündel 8, 81 werden zusammengestellt, indem die zusammenlaufenden
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Klemmringe 3 befestigt werden. Die in der Nähe der Sehuhköpfe anzuordnenden Rahmenspanten werden in die Stabbündel eingeschoben (Fig. 4), worauf dann die Stabbündel durch die Öffnung c in die Hülle b eingeführt werden, u. zw. das Stabbündel 8 in den vorderen, das Stabbündel 81 in den rückwärtigen Teil der Hülle.
Nunmehr werden die übrigen Rahmenspanten 4 in die beiden Stabgruppen eingesehoben bis sie in die Halterasten einschnappen, so dass sie dieselben gegen die Hülle b auseinander spreizen. Die gegenüberliegenden freien Stabenden werden durch die Hülsen 7 verbunden und durch die Keile 8 gegen die beiden Spitzen des Schuhes verspreizt (Fig. 7 und 8). Schliesslich wird noch die Fussbindung eingebracht und befestigt, worauf die Gleitschuhe gebrauchsfertig sind.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Wassergleitschuh, bestehend aus einer faltbaren Sackhülle mit mittlerer Fassöffnung und einem einzuschiebenden, zusammenlegbaren Formgerippe aus mehreren Längsstäben und Rahmenspanten,
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von federnd biegsamen, einerends durch je ein aufsteckbares Schuhkopfformstück (1) zusammen- gehaltenen Längsstäben (a) besitzt, wobei zur lösbaren knicksteife Verbindung der aneinanderstossenden
Stabenden beider Bündel Überschubhülsen od. dgl. Mittel vorgesehen sind.