AT118817B - Verfahren zur Herstellung eines Mittels zum Undurchdringlichmachen von Leder. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines Mittels zum Undurchdringlichmachen von Leder.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Man hat bereits vorgeschlagen, zum Undurchdringlichmachen von Leder Kopallack oder Wagenlaek zu verwenden. Anderseits hat man zur Herstellung von diesem Lack vorgeschlagen, geschmolzenes Harz und erwärmtes Leinöl im Verhältnis von 20 Teilen Harz auf 45 Teile Leinöl unter nachfolgendem Zusatz von Terpentin und Bleiglätte zu mischen. Es wurde nun festgestellt, dass man zur Herstellung eines Mittels zum Undurchdringlichmaehen von Leder, welches einfach mit Hilfe eines Pinsels od. dgl. aufgetragen werden kann, wie folgt verfährt : Man erhitzt vorerst Harz, wie z. B. fossiles, pflanzliches oder künstliches Harz auf eine Temperatur zwischen 150-300'C. Man erwärmt anderseits pflanzliches Öl, wie Leinöl auf eine Temperatur zwischen 130 und 150 C und mischt sodann das Harz und das Öl in bekannter Art im Verhältnis von 20 Teilen Harz auf 45 Teile Öl. Man mischt weiters Terpentin und Bleiglätte im Verhältnis von 34 Teilen Terpentin auf 1 Teil Bleiglätte und fügt schliesslich letztere Mischung langsam zu ersterer, nachdem man diese vorher auf eine Temperatur zwischen 70 und 800 C gebracht hat. Das in dem Präparat enthaltene Leinöl kann in demselben Verhältnis durch Mohnöl sowie durch Rizinusöl und durch eine als Chinaöl bezeichnete Ölsorte ersetzt werden. Alle diese sind gleichfalls pflanzlicher Herkunft und besitzen dieselben Eigenschaften, die Harz- oder Gummiarten aufzulösen und leicht in das Leder einzudringen, indem sie dabei die Harze mitnehmen, welche dazu berufen sind, das Leder zu erhärten und es undurchdringlich zu machen. Das Terpentinöl kann auch durch das sogenannte Lackbenzin ersetzt werden. Die vorliegende Erfindung bezieht sich demgemäss im wesentlichen auf ein flüssiges Erzeugnis, dessen Grundlage pflanzliche Harze und Öle sind, welche die Eigenschaft haben, in das Leder einzudringen und es undurchdringlich zu machen und es wegen der Härte des in dem Präparat enthaltenen Harzes oder Gummis gegen Abnutzung zu schützen. Obschon die vorliegende Erfindung insbesondere für Schuhsohlenleder bestimmt ist, kann sie auch in jeglicher geeigneten Weise für das Leder selbst Anwendung finden und kann insbesondere auch zum Schutze der zur Verhinderung des Gleitens benutzten Lederbandagen der Automobilreifen sowie der Treibriemen und für jede andere Lederart dienen, welche unter der Einwirkung der Feuchtigkeit oder irgendeiner ihr mehr oder weniger schnelles Abnutzen herbeiführenden Reibung einer Zerstörung oder Verschlechterung ausgesetzt ist. Vergleichsversuche, welche mit einer unbehandelten Lederprobe und mit einem Stück derselben Probe ausgeführt worden ist, welches mit dem Erzeugnis vorliegender Erfindung behandelt worden ist, erweisen die beträchtliche Wirksamkeit dieses Erzeugnisses. Wenn man während eines bestimmten Zeitraumes Wasser unter Druck darauf einwirken lässt, so ist die Wassermenge, die durch die mit dem Erzeugnis getränkte Probe hindurchfliesst, bedeutend geringer als die Wassermenge, welche die nicht getränkte Probe durchfliesst. Nachdem man während eines bestimmten Zeitraumes die beiden Lederproben in Wasser untergetaucht erhalten hat, ist die Zunahme der Dicke (das Aufschwellen) der imprägnierten Lederprobe bedeutend geringer als das Aufschwellen der nicht getränkten Lederprobe. Beim Falten bildet die Probe von nicht getränktem Leder sichtbare Kniffe oder Risse, lange bevor dies bei der getränkten Lederprobe erfolgt. Die Verminderung der Dicke bei der durch Reiben mit trockenem Sand erhaltenen Abnutzung erfolgt beträchtlich schneller bei der nicht getränkten Lederprobe, als bei der getränkten Lederprobe. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung eines Mittels zum Undurchdringlichmachen von Leder, welches aus einer innigen Mischung von 20 Teilen Harz und 45 Teilen pflanzlichem Öl sowie Terpentin und einem Sikkatif wie Bleiglätte besteht, dadurch gekennzeichnet, dass man das auf 150-300 C erhitzte Harz mit auf 130-150 C vorgewärmtem Leinöl vermischt und dann bei einer Temperatur zwischen 70 und 800 C eine Mischung von 34 Teile Terpentin und 1 Teil Bleiglätte langsam zusetzt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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1927
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