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AT117937B - Dachrost für Lokomotiven und ähnliche Kesselfeuerungen. - Google Patents

Dachrost für Lokomotiven und ähnliche Kesselfeuerungen.

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Publication number
AT117937B
AT117937B AT117937DA AT117937B AT 117937 B AT117937 B AT 117937B AT 117937D A AT117937D A AT 117937DA AT 117937 B AT117937 B AT 117937B
Authority
AT
Austria
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grate
roof
bars
locomotives
boiler systems
Prior art date
Application number
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English (en)
Original Assignee
Wiener Lokomotiv Fabriks Aktie
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Publication date
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Publication of AT117937B publication Critical patent/AT117937B/de

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Dachrost   filr   Lokomotiven und ähnliche   Kesselfeuerungen.   



   Es sind Muldenrostfeuerungen für Lokomotiven bekannt geworden, um minderwertige und staubförmige Brennstoffe zu verfeuern (Pat. Nr. 22150 und 85354). Ausserdem ist es bekanntlich von besonderem Vorteil, an den Boxwänden eine höhere Brennstoffschichte zu halten, als in der Mitte, da gerade durch die Glut der direkt an den Kesselwänden anliegenden Kohle eine Steigerung der Dampfleistung erzielt wird. 



   Diese Art Beschickung des Rostes ist bei den bisherigen Bauarten für den Heizer mit grossen
Schwierigkeiten verbunden, welche es ausschliessen, dass die Vorteile dieser Art Beschickung voll ausgenutzt werden. 



   Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein   Dachrost,   bei dem, entsprechend seiner Form, die
Roststäbe übergreifend derart zueinander angeordnet sind, dass der   Scheitelroststab   längs der Boxmitte liegt, während die andern Stäbe stufenweise nach beiden Seiten abfallend angeordnet sind, so dass sie h an den Boxwänden automatisch eine höhere Kohleschicht ergibt. Durch diese Anordnung der Roststäbe ergeben sich waagrechte Rostspalten für die freie Rostfläche, wodurch ein Durchfallen kleinstückiger   Kohle vollständig   verhindert wird. 



   Eine Ausführungsform eines solchen   Dachrostes   ist in Fig. 1 im Querschnitt durch die Lokomotivbox dargestellt. Es bezeichnet 1 die Box, 2 den Scheitelroststab und   3 dite   daran anschliessenden Roststäbe. In der Zeichnung sind T-förmige Roststäbe dargestellt, es können aber auch winkelförmige oder ähnliche Querschnittsformen gewählt werden. Der ganze Rost wird vorteilhaft zum Längskessel zu abfallend angeordnet, um ein einfaches Beschicken zu ermöglichen. Die Luftspalten nehmen in ihrer Höhe von oben nach unten zu, um die Verbrennungsluft entsprechend der Brennstoffhöhe im richtigen Mass abzustufen. 



   Damit aber bei feiner Kohle nicht durch die unteren, grösser werdenden Spalten zu viel Verlust entsteht, was besonders bei den   Erschütterungen,   die der Rost bei der Fahrt der Lokomotive erleidet, möglich ist, soll nach dem Erfindungsgedanken die abgestufte freie Fläche dadurch erreicht werden, dass die durchlaufende   Luftaustrittsfläche   zwischen den Roststäben durch verschieden lange Angüsse derart unterbrochen wird, dass der freie Querschnitt vom Scheitel nach abwärts zunimmt, d. h. die Länge der Angüsse von oben nach unten zu abnimmt. 



   In Fig. 2 ist der grösseren Deutlichkeit halber ein solcher Roststab in der   Längsansicht   und in Fig. 3 im Querschnitt mit daran anschliessendem, nächstem Roststab dargestellt, wobei die drei   Angüsse   (4), die den Luftspalt unterbrechen, ersichtlich sind. 



     D   einfachen Ausbaues halber wird jeder Roststab vom nächst höheren gehalten, wobei der   Séheitel-   roststab mit dem einen Ende in die Ausnehmung eines entsprechenden Trägers   eingesehoben   und mit dem zweiten Ende leicht lösbar durch Bolzen und Keile oder Riegel an einem andern Träger gehalten wird. 



  Eine Ausführungsform ist in Fig. 4 in teilweisem Schnitt und in Fig. 5 im Querschnitt dargestellt. Es bezeichnet 5 den Scheitelroststab, 6 die Nasen, die den Scheitelroststab vorne nach dem Einschieben im Träger 7 halten. Am hinteren Träger 8 wird der   Scheitelroststab   durch den Bolzen 9 und den Riegel 10 gehalten. 



   Vorteilhaft erfolgt die Reinigung des Rostes durch Kipproste. Der Kipprost wird zweckmässig am längskesselseitigen Ende des Dachrostes angeordnet, u. zw. auf jeder Seite ein Kipprost. 



   In Fig. 6 ist eine Ausführungsform im Grundriss dargestellt, bei welcher z. B.   derScheiteIroststab J   durchgeführt ist, die daran anschliessenden Seitenroststäbe 11 aber nur mehr bis zum Kipprost 12 reichen, 

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 während am Rande in diesem Falle z. B. wiederum die Endroststäbe 13 durch die ganze Länge durchgehen, da die Form des Aschenkastens in diesem Fall ein Kippen   dieser Roststäbe nicht mehr zulässt   ; dadurch wird erreicht, dass der Heizer das Feuer zuerst auf die eine Seite räumen kann, die Asche und Schlacke bei dem freigewordenen Kipprost entleert und dann den Vorgang mit vertauschter Seite wiederholt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Dachrost für Lokomotivkessel und ähnliche Kessel mit Roststäben von winkelförmigem, T-förmigem od. dgl. Querschnitt, die übergreifend Luftspalten bilden, dadurch gekennzeichnet, dass sich die dachartige Ausbildung des Rostes über die ganze Rostbreite erstreckt, wobei sich der höchste Roststab als Scheitel in der Mitte der Feuerung und die tiefsten Stäbe an den   Boxseitenwänden   befinden.

Claims (1)

  1. 2. Dachrost nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheitellinie des Rostes zum Langkessel hin abwärts geneigt ist.
    3. Dachrost nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Vergrösserung des Luftspaltenquerschnittes vom Scheitel des Rostes abwärts durch verschieden lange in der Roststabrichtung verlaufende Angüsse (4) an den Roststäben bewirkt wird, die den durchlaufenden Luftspalt zwischen je zwei Roststäben unterbrechen. EMI2.1
    5. Dachrost nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich am langkesselseitigen Ende zu beiden Seiten der Rostmitte zwischen den durchgehenden Scheitel-und Seitenroststäben ein ebenfalls treppenförmiger Kipprost befindet. EMI2.2
AT117937D 1928-03-12 1928-03-12 Dachrost für Lokomotiven und ähnliche Kesselfeuerungen. AT117937B (de)

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ID=3630710

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AT117937D AT117937B (de) 1928-03-12 1928-03-12 Dachrost für Lokomotiven und ähnliche Kesselfeuerungen.

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