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Tierfalle mit Schlagklappe.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine solche Tierfalle, deren Schlagklappe in der Bereitstellung durch eine aufrechte Spannspreize schrägstehend verriegelt ist, wobei die Spannspreize unten an einem Anschlag eines an der Fussplatte durch eine Zugschnur verankerten Köderstabes abgestützt und durch eine obere, über den Klappenvorderrand geführte Spannschnur verankert ist.
Die Erfindung besteht gegen- über dieser bekannten Bauart darin, dass einerseits als Schlagf eder ein in der Fussplatte beiderends verankertes verdrallbares Seil aus zwei das Klappenhinterende erfassenden Strängen verwendet ist und dass anderseits ein an der Fussplatte freistehend befestigter Stab im Verein mit einer um ihn zu wickelnden, an den Enden die Spannspreize sowie den Köderstab tragenden Spannschnur verwendet ist, so dass eine einzige Schnur sowohl zum Nachspannen wie auch zum Halten des Köderstabes dient. Diese Tierfalle ist einfach und billig herzustellen, sie ist dabei dauerhaft und von sicherer Wirkung.
In der Zeichnung zeigt Fig. 1 ein Schaubild der Falle. Fig. 2 einen Vertikalschnitt nach 2-2 der Fig. 3 und diese einen Querschnitt nach 3-8 der Fig. 1.
An das innere Mittelstüek einer U-förmig ausgeschnittenen, waagrechten Fussplatte 10 ist ein waagrecht in dem Ausschnitt 10'gelegener Bügel 11 angesetzt, der die untere, feststehende Backe der Schlagfalle bildet. Mit 12 ist die Sehlagklappe bezeichnet, die um ihre am Mittelstück der Grundplatte 10 anliegende Hinterkante aufrecht schwingbar und federnd nach unten klappbar angebracht ist, u. zw. zwecks baulicher Vereinfachung und Vermeidung von Zwischenfedern auf folgende Weise :
Ein zu einer doppelsträngigen Schlinge geformtes Seil 13 wird in der Längsrichtung des Ausschnittmittelstückes 10' stramm gespannt, indem man die von den beiden Strängen 13'gebildete Schlinge durch Bohrungen 133
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steckt, mittels welcher die Schlinge stramm gespannt und verdrallt werden kann. Die Schlagklappe 12 ist an der Hinterkante zu einer sich an runde Querrillen 12'anschliessenden Walzenleiste ausgebildet.
Sie wird nun mittels dieser in die gespannte Seilschlinge gesteckt, bis deren Stränge in die Querrillen einschnappen. Daraufhin werden die Schlingenenden durch die Griffe 14 in dem Sinne verdrallt, dass die Klappe 12 das Bestreben hat, um die Hinterleiste gegen den festen Bügel 11 zu klappen und dadurch die Falle zu schliessen.
Zur Verriegelung der Klappe 12 in der Offenstellung bzw. Bereitstellung ist folgende Anordnung getroffen : An der Grundplatte 10 ist freistehend ein Rundstab 15 befestigt. Um diesen ist eine Schnur od. dgl. in Windungen aufgewickelt, deren unterer Teil 16'über die hintere Kante der Grundplatte 10 hinweg durch eine Bohrung 102 derselben geführt und mit seinem Ende 16"am Hinterende eines, eine obere Längsnut 17" und eine vordere Anschlagnase 17'besitzenden Flachstabes 17, auf den der Köder aufgelegt wird, verankert ist.
Der obere Sehnurteil 162 ist in einer abgerundeten Stirnnut 123 der Klappenvorderkante geführt und mit seinem Ende 166 an einem die Spannspreize bildenden Keilstab 18 nahe seinem dickeren Ende verankert, welch letzteres in eine untere Rastkerbe 122 der Klappe 12 lose schwingbar eingreift. Die Schnur 16 wird nun durch Umwickeln so gespannt, dass der Keilstab mit seinem dünnen Ende gegen den Anschlag 17'anliegend wie ein Stecher wirkt. Wegen der leichteren Wickelbarkeit zwecks Verriegelung ist die Schnur einem Draht vorzuziehen.
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Tier herabgedrückt, so schwingt die Spreize 18 frei aus und lässt die unter Spannung befindliche Schlagklappe 12 schnell nach unten klappen, um das Tier einzuklemmen.