AT116089B - Verfahren und Einrichtung zum Pressen von Zigarren, insbesondere von sogenannten Virginia-Zigarren. - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zum Pressen von Zigarren, insbesondere von sogenannten Virginia-Zigarren.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren und Einrichtung zum Pressen von Zigarren, insbesondere von sogenannten Virginia-Zigarren. Die besseren Sorten der bekannten Virginiazigarten werden nicht gebündelt, sondern einzeln vierkantig gepresst. Diese Pressung erfolgte bisher in mühsamer Arbeit dadurch, dass die Zigarren in hölzerne Rahmen gelegt werden, wobei zwischen je zwei Zigarren hölzerne Stäbchen gelegt werden müssen. Eine Anzahl Rahmen werden dann aufeinander gelegt, gepresst und zusammengebunden oder beschwert in die Trockenräume gebracht. Die Erfindung bezweckt eine mustergültige Pressung der Zigarren. bei ganz erheblicher Ersparnis an Arbeitslohn und ausserdem ein gründlichere Austrocknen der gepressten Zigarren. Dieser Zweck wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass die Zigarren in einem Pressschieber lagenweise zwischen Metalleinlagen von wellenförmigem Querschnitt gepresst werden, wobei der Luft vollkommen freier Zutritt zu beiden Enden der Zigarren gewährt ist. Die Zeichnungen stellen ein Ausführungsbeispiel eines zur Ausführung des Verfahrens dienenden Pressschiebers dar, u. zw. zeigen : Fig. 1 ein Schaubild des Pressschiebers, Fig. 2 und 3 Ober-und Seitenansicht einer Einlage und Fig. 4 eine Einzelheit des Pressschiebers. Der Pressschieber besteht aus einem Rahmen aus nicht rostendem Metall, der nur einen Boden a und zwei feststehende Seitenwände b besitzt. In diesem Rahmen wird auf den Boden zunächst ein gleichfalls aus nicht rostendem Metall bestehendes Blech c von wellen-oder zickzackförmigem Querschnitt eingelegt, worauf in die Rillen dieses Bleches die unterste Lage der ungepressten runden Virginiazigarren nebeneinander eingelegt wird. Auf diese Lage kommt ein zweites zickzackförmig gebogenes Blech cl zu liegen, auf dieses wieder eine Lage Virginiazigarren, dann wieder ein Blech c2 usf., bis etwa fünf bis EMI1.1 der hiebei mittels Führungen e auf den Seitenwänden b gleitet. Die Seitenwände b sind an ihren Seitenrändern mit senkrechten Zahnstangen f versehen, während der Deckel d an den vier Ecken federnde Sperrklinken g trägt, die in die Zahnstangen f eingreifen und hiedurch den Deckel d in jeder Presslage sichern. Der mit Virginiazigarren gefüllte Schieber kommt nun in eine gewöhnliche Handpresse, in welcher durch senkrechten Druck auf den Deckel d die zickzackförmigen Zwischen bleche cl, c... ca usw. einander soweit genähert werden, bis sie sich gegenseitig berühren. Die Virginiazigarren werden hiebei in die von den zickzackförmigen Wellen der Zwischenbleehe gebildeten, quadratischen Querschnitt besitzenden Hohlräume hineingepresst. Wird nun die Presse geöffnet, so verhindern die Sperrklinken g ein Zurückgehen des Deckels d, so dass die Zigarren dem Druck des Deckels d und der Zwischenlagen cl-ca weiterhin ausgesetzt bleiben. In diesem Zustande werden die gefüllten Pressschieber sodann in den Trockenraum gebracht. Dadurch, dass die Schieber auf der Vorder-und Rückseite offen sind, kann die Trockenluft bequem zutreten. Das Öffnen der Schieber erfolgt durch einen Fingerdruck auf die Sperrklinken g, die hiedurch den Deckel d wieder freigeben, so dass er aus dem Rahmen a, b herausgeschoben werden kann. Die gepressten und getrockneten Zigarren werden alsdann lagenweise aus dem Rahmen a, b entnommen. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Pressen von Zigarren, insbesondere von sogenannten Virginiazigarren. dadurch gekennzeichnet, dass die Zigarren in einem Pressschieber lagenweise zwischen Metalleinlagen von wellenförmigem Querschnitt gepresst werden, wobei beide Enden der Zigarren der Luft vollkommen freien Eintritt gewähren, <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 Seitenwänden besteht, dadurch gekennzeicimet, dass der für die Aufnahme der Zigarren besHmmte Baum vollkommen mit Einlagen von wellen- oder zickzackförmigem Querschnitt gefüllt ist.3. Pressschieber nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenlagen rechtwinklig geknickt sind, so dass sie am Ende der Pressung prismatische Hohlräume von quadratischem Querschnitt zwischen sich einschliessen.4. Pressschieber nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl der Pressschieber selbst als auch die Zwischenlagen aus nicht rostendem Metall bestehen. EMI2.2
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