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AT114303B - Zettelgatter zum Zetteln schlüpfriger, stark kringelnder Fäden. - Google Patents

Zettelgatter zum Zetteln schlüpfriger, stark kringelnder Fäden.

Info

Publication number
AT114303B
AT114303B AT114303DA AT114303B AT 114303 B AT114303 B AT 114303B AT 114303D A AT114303D A AT 114303DA AT 114303 B AT114303 B AT 114303B
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AT
Austria
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face
slippery
threads
bobbin
thread
Prior art date
Application number
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English (en)
Original Assignee
Schlafhorst & Co W
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schlafhorst & Co W filed Critical Schlafhorst & Co W
Application granted granted Critical
Publication of AT114303B publication Critical patent/AT114303B/de

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Zettelgatter zum Zetteln schlüpfriger, stark kringelnder Fäden. 



   Das Zetteln glatter Gespinste, wie z. B. natürlicher Seide, Kunstseide, merzerisierter Garne oder stark überdrehter Gespinste oder Zwirne u.   dgl.,   von feststehenden, aber liegend, schräg oder stehend angeordneten Spulen hat bisher deshalb keine allgemeine Anwendung finden können, weil der Faden infolge seiner Glätte und der dadurch bedingten geringen Adhäsion an den nächstfolgenden inneren Windungen der Spule keinen genügenden Zusammenhang hat und sich dadurch beim Abziehen vom 
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 dort verheddern und dadurch zu einem unbedingten Fadenbruch führen, wodurch unliebsame Betriebsstörungen und Zeitverluste eintreten. Ist die Spule nicht stehend, sondern schräg oder gar horizontal 
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 von den grossen, feststehenden Spulenkörpern zu zetteln bzw.   umzuspulen,   schlugen fehl. 



   Bei   Spul-und Wirkmaschinen versuchte   man, dem erwähnten   Übsistands dadurch entgegenzu-   treten, dass man die Kreuzspulen aus Kunstseidengarn auf vertikalen Spindeln anordnet, auf eine flache, waagrechte Fellunterlage aufstellt, damit die   äussersten Fadenlagen durch   die Fellhaare gehindert werden, unter die untere Stirnfläche zu gelangen. Nun weisen aber Kreuzspulen an jenem Ende, mit welchem sie auf die Aufsteekspindel aufgesetzt werden, eine etwas gewölbte   Stirnfläche   auf und ausserdem steht die Spulenhülse, auf welcher der Spulenfadenkörper angeordnet ist, über die   Stirnfläche   etwas'vor.

   Es würde also bei einer   Zettel-oder Sehermaschine durch   Anwendung des bei   Spul-und Wirkmaschinen   
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 in der   grösseren   Zahl der Fälle zu geschehen pflegt. 



   Bei Kettenschermaschinen hat man vorgeschlagen, die drehbaren Spulen durch einen sich tangential auf den   Wickelkörper   auflegenden, federbelasteten Stab oder Hebel so zu bremsen, dass, wenn die Maschine stillsteht, selbsttätig verhindert wird, dass die Spulen sieh noch etwas weiterdrehen.

   Mit einem solchen harten Bremsglied kann man aber die vorerwähnten Übelstände bei feststehenden Spulen nicht beseitigen. 
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 Fadenlagen des   Wickelkörpers   entweder über einen Teil ihres Umfanges, sei es auf der ganzen Spulenlänge oder nur auf ihrem vorderen Ende, durch ein sich dem Spulenumfang leicht amchmiegbares Bremsglied 

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 gebremst werden oder dass zur Abdichtung jener   Stirnfläche   der Kreuzspule, die dem Abzugende der letzteren gegenüberliegt und hinter welche sich der schlüpfrige oder kringelnde Faden zu verkriechen pflegt, zwar ebenfalls Tierfelle oder gewebte, vorteilhaft langschurige Stoffe oder langhaarige Filze, jedoch in Stücken, die dem grössten Spulendurehmesser entsprechen oder etwas über diesen hinausgehen und bei denen entweder die Haare oder die Fasern so geschoren sind,

   dass ihre frei abstehenden Enden eine der   Stirnfläche   der Spule entsprechende konkave Form bilden oder selbst in diese Form zwangläufig gebracht werden und bei denen endlich in der Mitte eine so grosse Öffnung ist, dass das über die Spulenstirnfläche hinausragende Hülsenende durch die Öffnung hindurchzutreten vermag, so dass die ganze   Stirnfläche der   Kreuzspule abgedichtet und ein Dahinterrutschen des Fadens verhindert wird. Soll diese Lösung der gestellten Aufgabe bei einem Spulengatter einer   Zettel-bzw.

   Schermaschine   der bisherigen Form angewendet werden, d. h. sollen die Spulentraglatten, Stangen oder Rohre für die   Aufsteckspindeln   wie bisher nur so schmal gemacht werden, wie dies aus Festigkeitsgründen notwendig ist, dann wird man der Erfindung gemäss die auf jeder   Aufsteelkspindel   angeordnete, aus Fell, Gewebe oder Filz bestehende 
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 mit einer entsprechenden Vertiefung für das   Spulenhülsenende   versehen ist, oder man wird das Tierfell, Gewebe oder die Filzscheibe von der Rückseite aus auf künstliche Weise, sei es durch Appretur od. dgl., so versteifen, dass diese Dichtungsscheibe auf der ganzen   Stirnfläche   anliegt.

   Wird eine starre Unterlage gewählt, dann kann sie aus irgendeinem Baustoff bestehen und vollwandig sein oder sie kann gegebenenfalls auch in Form eines Drahttellers hergestellt sein. 



   Der konkave Verlauf der von der Dichtungsscheibe abstehenden Haare oder Fasern bzw. die konkave Form der Dichtungsscheibe ist deshalb nötig, um die Kreuzspule während des ganzen Fadenabzuges, also vom grössten bis zum kleinsten Durchmesser, gegen die erwähnten   bisherigen Ubelstände   zu schützen. 
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 dass sie mindestens dem grössten Durchmesser der Kreuzspulen entsprechen. Will man in diesem Falle nicht die Haare oder Fasern der   Dichtungsseheiben   so scheren, dass sie eine konkave Begrenzungsfläche 
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   Die Zeichnungen veranschaulichen verschiedene Ausführungsbeispiele der Bremsorgane in ihrer besonderen Anordnung am Zettelgatter. 



   Bei sämtlichen Ausführungsformen stellt (t die im Zettelgatter aufgesteckten, als Beispiele gewählten   Kreuz-oder Flaschenspulenkörper zylindrischer, konischer   oder flaschenartige Form dar. An Stelle der   flaschenförmige. n   Spulen können auch solche in der Form der Spinnkötzer oder beliebig anderer Wicklungsart gewählt werden, was auf den Erfindungsgedanken keinen Einfluss hat. 



   Die Fig. 1 und 2 veranschaulichen ein Zettelgatter in der Seiten-und Oberansicht. Die beiden ersten (in diesem Ausführungsbeispiel   senkrechten) Spulenträgerstangen 1   und 2 tragen ausser den   üblichen   Spulenaufstec. kspindeln unterhalb jeder Spindel oder in einer andern Stellung zur Spule muldenförmige, feststehende Bremsmittel b, welche in ihrer inneren Fläche mit langhaarigem Fell od. dgl.   ausgefüttert   sein können, dessen Haare zum Bremsen der ablaufenden Garnschichten dienen.

   
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 konischen und zylindrischen Kreuzspulen Bremsmittel in Form von beweglichen Hebeln c vorgesehen, welche an ihrem einen Ende im Gestell um einen Zapfen drehbar sind und am andern Ende die sich an 
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An den Stangen   5   und 6, die in diesem Ausführungsbeispiel für zylindrische Kreuzspulen benutzt werden, sind oberhalb der Kreuzspulen an den Stangen Zapfen   cl   angeordnet, an welchen ein Bremsband e aus beliebigem Baustoff, wie z. B. Gewebe, Gummi usw., so nachgiebig aufgehängt ist, dass sich dasselbe immer wieder gegen die jeweilige oberste   Windungssehicht zum Zwecke   der Bremsung anlegt. 



   Bei der senkrechten Stange 7 ist ein für mehrere Spulen gemeinsames Bremsband f bei   cl   ebenfalls an einem Zapfen des Zettelgestelles aufgehängt, wobei das Bremsband f sich   zickzackförmig   um die verschiedenen Spulen legt und deren jeweilige äussere   Windungssehichten   entsprechend bremst. 



   In den Fig. 3 und 4 ist eine andere Ausführungsform eines Zettelgatters dargestellt, in welchem für jeden ablaufenden Faden zwei miteinander verknüpfte, nacheinander ablaufende konisehe oder zylindrische Kreuzspulen auf besonderen, im Gestell schwenkbar angeordneten Haltern g angeordnet sind. Auf diesen Haltern   g   können in diesem Ausführungsbeispiel zwei selbständige Bremsmittel   hl     und h2   so angeordnet sein, dass jede der miteinander verknüpften und nacheinander ablaufenden Spulen gebremst wird. Beim Ausschwenken der Spule in die in Fig. 4 punktierte dargestellte Lage, zum Zwecke des Neubeschicken der betreffenden Spulenspindel, wird auch das Bremsmittel mit herumgeschwenkt, wenn es an dem ausschwenkbaren Halter g unmittelbar befestigt ist.

   Man kann aber auch die Bremsmittel hl   und   von den schwenkbaren Armen g unabhängig an den senkrechten Stangen 8 und 9 des Zettelgatters 
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 durchmessers senkt sich das vordere Ende des   Bremsorgans und drückt leicht auf   die am vorderen
Ende befindlichen Windungen. 



   Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 6 und 7 ist das Bremsorgan c nicht in Richtung der
Spulenachse, wie in Fig. 5 gezeigt, sondern winkelig zu ihrer Achse und auf einer andern Tragstange la des Zettelgatters, sei es um einen Bolzen (l, beweglich oder fest angeordnet, wobei es in letzterem Falle in sich federnd bzw. nachgiebig sein muss. Auch hier berührt das Bremsorgan mit dem etwaigen Belag b nur die vordere Kante bzw. das vordere Ende der Spule a und entsprechend der Abnahme des Durch- messers wird es sieh allmählich senken. 
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 sondern um einen Zapfen beweglich, so dass sie durch ihr Eigengewicht auf das in demselben Träger fest angeordnete Bremsorgan c sich stützt und entsprechend der Abnahme ihres Durchmessers sich allmählich 
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 konischen Kreuzspulen besteckt. 



   Wie ersichtlich, ist am Fusse jeder   Aufsteckspindel k eine Dichtungsscheibe m vorgesehen, durch   welche die untere   Stirnfläche   einer jeden Kreuzspule a gegen das Eindringen des abzuziehenden Fadens abgedichtet wird. 



   Die Fig. 12 zeigt in grösserem Massstabe eine der   Kreuzspulen mit ihrem Aufsteekstift k,   ihrer 
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 diesem gezeichneten Falle ist die Dichtungsscheibe m auf einer konkaven Tragplatte q angeordnet, die in der Mitte mit einer entsprechend grossen Öffnung oder Vertiefung r versehen ist, damit das untere Ende der Spulenhülse n hindurchtreten kann. Eine solche Öffnung muss naturgemäss auch die Dichtungscheibe'm besitzen. 
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   der grösste Durchmesser   der Spule ausmacht. 



   Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 13 und 14 sind die Fellhaare der   Dichtungsseheibe m   so geschoren, dass ihre Enden in einer konkaven Ebene liegen, während bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 15 und 16 in der Latte o   schalenförmige   bzw. konkave Vertiefungen vorgesehen sind, in welchen die Diehtungsscheiben m liegen und dadurch an sich die konkave Form annehmen. In jedem 
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   Die Fig. 17 und 18 zeigen ein Spulengatter für schräg angeordnete Kreuzspulen und die Fig. 19 ein solches für horizontal liegende Kreuzspulen. 



   Gerade bei dieser Anordnung der   Kreuzspulen   wird man aus Zweekmässigkeitsgründen den Gatterrahmen in der üblichen Weise herstellen und die Dichtungsscheibe M mit einer festen Unterlage q versehen, weil dadurch der Rand der mit der Dichtungsscheibe in Berührung kommenden Spulenstirnfläehe immer von den Fellhaaren umgeben bleibt und dadurch ein Ausrutschen des Fadens über die Dichtungsscheibe sicher vermieden wird. 



   Nur der Vollständigkeit wegen sei noch darauf hingewiesen, dass bei allen diesen Ausführungsformen h die Fadenführer bezeichnet. 
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 bei   Zettel- und Schermaschinen möglichst   vermieden werden soll. Man wird also in jedem einzelnen Falle zu   jener Ausführungsform greifen,   die für diesen Fall vorteilhafter ist. 
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 Sinne der Fig. 1-9 durch einen Bremskörper so zu beeinflussen, dass die   äusseren Fadenlagen sehlüpfriger   oder stark kringelnder Fäden daran gehindert werden,   selbsttätig abzuspringen   bzw.   sich zu lösen.   

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCHE : 1. Zettelgatter zum Zetteln schlüpfriger, stark kringelnder Fäden, wie z. B. Kunstseide, von feststehenden Kreuzspulen, dadurch gekennzeichnet, dass die äusseren Fadenlagen auf einem Teil <Desc/Clms Page number 4> ihres Umfanges durch ein sieh dem Spulenumfang leicht anschmiegbares Bremsglied gebremst werden.
    2. Zettelgatter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Bremsorgan die Windungen des Fadens nur am vorderen Ende der Spule berührt.
    3. Ausführungsform des Zettelgatters nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Brems- EMI4.1 Verlauf der Stirnfläche entsprechend geformt oder deren Haare bzw. Fasern dem Verlauf der Stirnfläche entsprechend geschoren sind.
    5. Zettelgatter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jede Dichtungsscheibe (m) in der Mitte mit einer der über die Stirnfläche der Spule vorstehenden Hülse (n) entsprechenden Durchbrechung versehen ist. EMI4.2
AT114303D 1927-09-24 1928-09-07 Zettelgatter zum Zetteln schlüpfriger, stark kringelnder Fäden. AT114303B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE114303X 1927-09-24
DE114303X 1927-10-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT114303B true AT114303B (de) 1929-09-25

Family

ID=29403239

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Application Number Title Priority Date Filing Date
AT114303D AT114303B (de) 1927-09-24 1928-09-07 Zettelgatter zum Zetteln schlüpfriger, stark kringelnder Fäden.

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