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AT102077B - Maschinengewehr mit auswechselbarem Lauf. - Google Patents

Maschinengewehr mit auswechselbarem Lauf.

Info

Publication number
AT102077B
AT102077B AT102077DA AT102077B AT 102077 B AT102077 B AT 102077B AT 102077D A AT102077D A AT 102077DA AT 102077 B AT102077 B AT 102077B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
barrel
machine gun
housing
replaceable barrel
piston
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Zbrojovka Praga Spolecnost S R
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zbrojovka Praga Spolecnost S R filed Critical Zbrojovka Praga Spolecnost S R
Application granted granted Critical
Publication of AT102077B publication Critical patent/AT102077B/de

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  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  MaschinengewehrmitauswechselbaremLauf. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet eine   Einrichtung an leichlen Maschinengewehren   ohne Wasserkühlung, die den Austausch des heissgewordenen Laufes in einfachster Weise durch vier Handgriffe ohne Lagenänderung des gewehres ermöglicht. 



   Auf der Zeichnung zeigen : Fig. 1 das Maschinengewehr in Feuerstellung in Seitenansicht, teilweise in Längsschnitt ; Fig. 2 und 3 den Querschnitt nach I-I von Fig. 1 in zwei verschiedenen Stellungen. Fig. 4 den Lauf mit Kolben'oh in Seitenansicht, teilweise im   Längs-   
 EMI1.1 
 die hintere Stirnansicht des   Mündungsstuckes.   Fig 8 die Lagerung der   Sperrvordchtunug. Fig. 9   das leere Lagergehäuse in Seitenansicht. Fig. 10 das Lagergehäuse in Vorderansicht. 



   Das Maschinengewehr besteht im wesentlichen aus vier Hauptteilen : 1. Dem Laufe A samt Zubehör 1, 2,3, 4, 5. 2. dem Gehäuse B, das den Verschluss, Abzug und Zubringer enthält, und dessen Stirnseite einen segmentförmigen Ansatz   ss   und die. Sperrklinke y trägt, 3. dem   Kolbenrohr   C, in welchem der Arbeitskolben 14 gelagert und geführt wird. Dieses 
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 bundenen Gestelle D. 



   Das Geschoss muss nach Verlassen der Laufunündung noch durch das Mündungsstück 2 und den Dämpfer 3 hindurchtreten. 



   Die unmittelbar hinter dem Geschosse aus der Mündung austretenden Gase werden im   Mündungsstück   2 aufgehalten und drücken auf den im Rohr C gerführten Arheitskolben 14, wodurch gleichzeitig die Feder des Arbeitskolbens 14 zusammengedrückt wird. Durch diese Rückbewegung des Arbeitskolbens 14 wird dann in bekannier Weise die im Lagergehäuse B befindliche   Vorrichtung betätigt, wobei   die Feder entspannt wird und   der Arbeitskolhen 14 in     seine Ausgangsstellung zurückkehrt, worauf   sich der   Vqrgang wiederholt.   



   Der   Lanf A   ist mittels einiger Schrauheusegmente 1 im entsprechenden Muttergewinde der Bohrung des Gehäuses B befestigt. 



   Um den   heissgewordenen   Lauf zwecks Auswechselns ergreifen zu können, ist dieser mit einem Halter 5 aus   wärmeisolierendem   Material versehen, der jedoch ungefähr um 90  seitwärts ausgeschwenkt werden kann, mn das Zielen nicht zu   behindern.   



   Das Mündüngsstück 2, der Dämpfer 3 und das Korn 4 sind am Laufe fest angeschraubt, während das   Kolbenrohr   in das   Mündungsstück.   2 frei hineinragt. 



   Soll nun der   heissgewordene   Lauf A samt Zubebör (Fig. 1) ausgewechselt werden, so dreht man nach Lösen der Sperre 7 das Gehäuse B nach rechts ; die entsprechenden Stellungen vor und nach der Drehung sind aus   Fig. c) und Fig.   3 ersichtlich. 



   Mit dieser Bewegung wurden auch die Gewindesegmente 1 des Laufes A ausser Eingriff gebracht. Hierauf schiebt man einfach den Lauf mittels des Laufhalters 5 in axialer Richtung nach vorne aus dem Lager gänzlich heraus und lässt ihn auskühlen. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Nun wird der kalte Reservelauf auf den Sattel 10 aufgelegt und bis zum   Anschlag zou   in das Gehäuse B eingeschoben und dieses nach links zurückgeschwenkt (Fig. 3). Hiebei fällt 
 EMI2.1 
 



   Nach der Erfindung erfolgt also das Auswechseln der Läufe in höchst einfacher, rascher Weise bloss durch einige Handgriffe, ohne Zuhilfenahme irgendeines werkzenges, und ohne die geringste Änderung der festgelegten   Schussrichtung.   



   Das Kolbenrohr C hat eine axial verlaufende Rippe   15,   die in eine Nut des   bei 16   verstärkten Laufes eingreift, was das Einschieben des Laufes in das Lager erleichtern soll. 
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 einerseits zum Festhalten   des Dämpfers 3   dient und anderseits das   Geschoss durchtreten lässt.   



   Beim Schiessen mit Übungspatronen entfernt man den   Dämpfer 3   samt Schraube   18 und   verwendet statt letzterer eine solche mit engerer Bohrung, um so ein Durchzwängen   de*   Papiergeschosses durch diese Bohrung und   damit   einen genügenden Gasdruck im Mündungsstück 2 zu erreichen. 



   Nach einer grösseren Anzahl abgegebener Schübsse sammeln sich innerhalb des Mündungsstückes Pulverrückstände. Um diese von Zeit zu Zeit entfernen zu können, ist   im Mündungs-   stücke eine Öffnung 12 vorgesehen, die während des Feuers durch das schaufelförmige Ende l) (Fig. 4) des Rohres C verdeckt wird, um Gasverluste im   Mütidungsstücke 2   zu verhindern. Nach dem Abnehmen des Laufes bleibt das Loch 12 offen und daher zugänglich. 



   Die genaue Einstellung und Festlegung des   Lagergehäuses B   nach dem   Ausschwingen   
 EMI2.3 
 und den entsprechenden Einschnitt 18 (Fig. 2,3,   5).   Das hintere Ende 8 (Fig. 5) des Kolbenrohres C umschliesst den Zylinkdersttzen 22 des Gehäuses B (Fig. 1,   9). während   der untere Teil des Endes 8 in die Krelsnut 21 (Fig. 9, 10) eingreift. 



   Aus Fig. 8 erhellt die   Anordnung   und   Tätigkeit   der Sperre 7, die infolge des Druckes des gefederten   Bolzens : 20 selbsttätig   einfallen muss, wenn sich das Lager wieder in seiner 
 EMI2.4 
 
PATENT-ANSPRÜCHE   :  
1.

   Einrichtung zur raschen Auswechslung des Laufes bei Maschinengewehren ohne Lauf-   kühlung,   dadurch gekennzeichnet, dass der in bekannter Weise durch unterbrochenes Gewinde mit dem Gehäuse verbundene Lauf eine Rippe oder eine Rille trägt, die in eine entsprechende Rille oder Rippe am Kolbenrohr eingreift, zum Zwecke, dem Lauf wohl eine Längsverschiebung, aber keine Drehung zn ermöglichen, wobei die Loslösung des Laufes vom Gehäuse durch seitliches Verschwenken desselben um die Laufachse erfolgt, derart, dass die Verschraubung gelöst wird und der Lauf in axialer Richtung nach vorne abgezogen werden   kauf.  

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lauf mit einem EMI2.5 schiebbar, sondern bloss um die Laufachse drehbar angeordnet ist.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse vorne mit einer den Ring 8 genau ausfüllenden rohrttutzenförmigen Verlängerung (22) versehen und mittels einer Sperrvorrichtung in seinen Endlagen während des Laufwechsels gesichert wird.
AT102077D 1924-01-02 1924-12-03 Maschinengewehr mit auswechselbarem Lauf. AT102077B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CS102077X 1924-01-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT102077B true AT102077B (de) 1925-12-28

Family

ID=5448320

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT102077D AT102077B (de) 1924-01-02 1924-12-03 Maschinengewehr mit auswechselbarem Lauf.

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AT (1) AT102077B (de)

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