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MaschinengewehrmitauswechselbaremLauf.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Einrichtung an leichlen Maschinengewehren ohne Wasserkühlung, die den Austausch des heissgewordenen Laufes in einfachster Weise durch vier Handgriffe ohne Lagenänderung des gewehres ermöglicht.
Auf der Zeichnung zeigen : Fig. 1 das Maschinengewehr in Feuerstellung in Seitenansicht, teilweise in Längsschnitt ; Fig. 2 und 3 den Querschnitt nach I-I von Fig. 1 in zwei verschiedenen Stellungen. Fig. 4 den Lauf mit Kolben'oh in Seitenansicht, teilweise im Längs-
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die hintere Stirnansicht des Mündungsstuckes. Fig 8 die Lagerung der Sperrvordchtunug. Fig. 9 das leere Lagergehäuse in Seitenansicht. Fig. 10 das Lagergehäuse in Vorderansicht.
Das Maschinengewehr besteht im wesentlichen aus vier Hauptteilen : 1. Dem Laufe A samt Zubehör 1, 2,3, 4, 5. 2. dem Gehäuse B, das den Verschluss, Abzug und Zubringer enthält, und dessen Stirnseite einen segmentförmigen Ansatz ss und die. Sperrklinke y trägt, 3. dem Kolbenrohr C, in welchem der Arbeitskolben 14 gelagert und geführt wird. Dieses
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bundenen Gestelle D.
Das Geschoss muss nach Verlassen der Laufunündung noch durch das Mündungsstück 2 und den Dämpfer 3 hindurchtreten.
Die unmittelbar hinter dem Geschosse aus der Mündung austretenden Gase werden im Mündungsstück 2 aufgehalten und drücken auf den im Rohr C gerführten Arheitskolben 14, wodurch gleichzeitig die Feder des Arbeitskolbens 14 zusammengedrückt wird. Durch diese Rückbewegung des Arbeitskolbens 14 wird dann in bekannier Weise die im Lagergehäuse B befindliche Vorrichtung betätigt, wobei die Feder entspannt wird und der Arbeitskolhen 14 in seine Ausgangsstellung zurückkehrt, worauf sich der Vqrgang wiederholt.
Der Lanf A ist mittels einiger Schrauheusegmente 1 im entsprechenden Muttergewinde der Bohrung des Gehäuses B befestigt.
Um den heissgewordenen Lauf zwecks Auswechselns ergreifen zu können, ist dieser mit einem Halter 5 aus wärmeisolierendem Material versehen, der jedoch ungefähr um 90 seitwärts ausgeschwenkt werden kann, mn das Zielen nicht zu behindern.
Das Mündüngsstück 2, der Dämpfer 3 und das Korn 4 sind am Laufe fest angeschraubt, während das Kolbenrohr in das Mündungsstück. 2 frei hineinragt.
Soll nun der heissgewordene Lauf A samt Zubebör (Fig. 1) ausgewechselt werden, so dreht man nach Lösen der Sperre 7 das Gehäuse B nach rechts ; die entsprechenden Stellungen vor und nach der Drehung sind aus Fig. c) und Fig. 3 ersichtlich.
Mit dieser Bewegung wurden auch die Gewindesegmente 1 des Laufes A ausser Eingriff gebracht. Hierauf schiebt man einfach den Lauf mittels des Laufhalters 5 in axialer Richtung nach vorne aus dem Lager gänzlich heraus und lässt ihn auskühlen.
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Nun wird der kalte Reservelauf auf den Sattel 10 aufgelegt und bis zum Anschlag zou in das Gehäuse B eingeschoben und dieses nach links zurückgeschwenkt (Fig. 3). Hiebei fällt
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Nach der Erfindung erfolgt also das Auswechseln der Läufe in höchst einfacher, rascher Weise bloss durch einige Handgriffe, ohne Zuhilfenahme irgendeines werkzenges, und ohne die geringste Änderung der festgelegten Schussrichtung.
Das Kolbenrohr C hat eine axial verlaufende Rippe 15, die in eine Nut des bei 16 verstärkten Laufes eingreift, was das Einschieben des Laufes in das Lager erleichtern soll.
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einerseits zum Festhalten des Dämpfers 3 dient und anderseits das Geschoss durchtreten lässt.
Beim Schiessen mit Übungspatronen entfernt man den Dämpfer 3 samt Schraube 18 und verwendet statt letzterer eine solche mit engerer Bohrung, um so ein Durchzwängen de* Papiergeschosses durch diese Bohrung und damit einen genügenden Gasdruck im Mündungsstück 2 zu erreichen.
Nach einer grösseren Anzahl abgegebener Schübsse sammeln sich innerhalb des Mündungsstückes Pulverrückstände. Um diese von Zeit zu Zeit entfernen zu können, ist im Mündungs- stücke eine Öffnung 12 vorgesehen, die während des Feuers durch das schaufelförmige Ende l) (Fig. 4) des Rohres C verdeckt wird, um Gasverluste im Mütidungsstücke 2 zu verhindern. Nach dem Abnehmen des Laufes bleibt das Loch 12 offen und daher zugänglich.
Die genaue Einstellung und Festlegung des Lagergehäuses B nach dem Ausschwingen
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und den entsprechenden Einschnitt 18 (Fig. 2,3, 5). Das hintere Ende 8 (Fig. 5) des Kolbenrohres C umschliesst den Zylinkdersttzen 22 des Gehäuses B (Fig. 1, 9). während der untere Teil des Endes 8 in die Krelsnut 21 (Fig. 9, 10) eingreift.
Aus Fig. 8 erhellt die Anordnung und Tätigkeit der Sperre 7, die infolge des Druckes des gefederten Bolzens : 20 selbsttätig einfallen muss, wenn sich das Lager wieder in seiner
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1.
Einrichtung zur raschen Auswechslung des Laufes bei Maschinengewehren ohne Lauf- kühlung, dadurch gekennzeichnet, dass der in bekannter Weise durch unterbrochenes Gewinde mit dem Gehäuse verbundene Lauf eine Rippe oder eine Rille trägt, die in eine entsprechende Rille oder Rippe am Kolbenrohr eingreift, zum Zwecke, dem Lauf wohl eine Längsverschiebung, aber keine Drehung zn ermöglichen, wobei die Loslösung des Laufes vom Gehäuse durch seitliches Verschwenken desselben um die Laufachse erfolgt, derart, dass die Verschraubung gelöst wird und der Lauf in axialer Richtung nach vorne abgezogen werden kauf.