AT106804B - Warenautomat mit Münzeinwurf. - Google Patents
Warenautomat mit Münzeinwurf.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Warenautomat mit Münzeinwurf. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Ausgabeautomat für Waren, der durch Einwurf einer Münze betätigt wird. Die bekannten derartigen Automaten nehmen sehr viel Platz ein und weisen die für einen sicheren Betlieb notwendige Einfachheit in der Konstruktion nicht auf, so dass sowohl die Produktions-als auch die Instandhaltungskosten sehr beträchtlich sind. Zweck der Erfindung ist nun, einen Automaten zu schaffen, der trotz einfachster und daher billiger Konstruktion eine Mehrzahl von Waren auszugeben gestattet und dabei unbedingt zuverlässig arbeitet. Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass eine einzige Daumenwelle einen oder mehrere Warenausgabehebel in Tätigkeit setzt, die die Waren aus den Schachten ausstossen und hierauf in ihre Ausgangslage zurückbefördert werden. Zweckmässig sieht man bei zweischachtigen Automaten nur einen Betätigungsdaumen für beide Warenausgabe- hebel vor, von denen der eine oder der andere entsprechend den entgegengesetzten Drehrichtungen der Daumenwelle in Funktion tritt. Wie bei den meisten Automaten sind auch bei den vorliegenden Günz- EMI1.1 Erfindung der besonderen Bauart des Automaten entsprechend angepasst. In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigen die Fig. 1 und 2 einen zweischachtigen Automaten in Vorder-und Seitenansicht, die Fig. 3 EMI1.2 In einem Gehäuse 1 sind zwei Warenschächte 2, 3 angeordnet, in welche die auszugebende Ware eingelegt wird. Die Gewichte 4 werden oben auf die Wale aufgesetzt und sinken bei Verringerung des Wareninhaltrs in den Sehachten nach abwärts. Auf Bolzen 5 sind die Warenausgabehebel 6 gelagert, die mittels einer Feder 7 gegeneinander gezogen werden. Zwischen diesen Hebeln ist eine Daumenwelle 8 gelagert, auf der ein die Waienausgabe- hebel betätigender Daumen 9 frei drehbar angeordnet ist, der an seinem Ende eine Rolle 10 trägt. Fest EMI1.3 Die Daumenwelle 8 tritt an der Vorderseite aus dem Gehäuse 1 aus und trägt an dessen Aussenseite den Betätigungsdrehknopf 18 sowie den Münzeinwmf. Dieser besteht aus einer von einem Gehäuse 19 EMI1.4 <Desc/Clms Page number 2> einer flachen Nische 31 münden. Unterhalb der Polenden ist ein Anschlagstift 32 angeordnet, auf welchem die vom Magneten angezogenen Falsifikate aufsitzen. Um zu verhindern, dass auch normale Münzen an dem Anschlagstift hängen bleiben, ist im Magnet ein Führungs (Ablenk) stift 33 aus magnetisch indifferentem Material federnd gelagert, der die normalen EMI2.1 gedrückt wird. Durch einen vom Schlitz 27 nach abwärts reichenden Kanal 34 fallen die von der Transpol t- scheibe an den Prüfeinrichtungen vorübergeführten Münzen normaler Grösse nach abwärts in den Münzen- sammelbehälter 35. Um ein Zurückdrehen der Transportscheibe zu verhindern, nachdem eine Münze normaler Grösse die Prüfeinrichtungen passiert hat, ist die Mitnehmerscheibe 11 am Kranz teilweise mit Zähnen besetzt, die mit einer unter dem Einfluss einer Feder stehenden Klinke 36 zusammenwirken. Die Anordnung der Zähne ist so getroffen, dass die Klinke erst dann mit ihnen zum Eingriff gelangen kann, wenn die Münze die Prüfeinrichtungen passiert hat, anderseits aber ausser Eingriff gelangt, wenn die Transportscheibe und Daumenwelle um 1800 gedreht sind, so dass die Hebel 6 bereits die Ware ausgestossen haben. Entlang der beiden Schachte 2, 3 sind Schieber 37 geführt, an denen unter Federwirkung stehende Winkelhebel 38 gelagert sind. Mittels dieser Winkelhebel, deren senkrechter Arm einen Haken 39 trägt, der in eine am Gehäuse angeordnete Pfanne 40 eingreift, werden die Schieber in Schwebe gehalten. Wenn der Schacht entleert, das Belastungsgewicht also herabgesunken ist, drückt es mittels eines an ihm angeordneten Bolzen 41 den wagrechten Arm des Winkelhebels nach abwärts, hebt den Haken 39 aus der Pfanne 40 aus, so dass der Schieber abfällt. Eine am Schieber angeordnete Nase 42 liegt nun gegen den an der Daumenwelle 8 befestigten Rückführungsdaumen 13 an und eine gegebenenfalls am Schieber angebrachte Aufschrift (beispielsweise leer") wird durch ein Fenster im Gehäuse - sichtbar. : Die Wirkungsweise der Einrichtung ist nun folgende : Man führt die Münze durch eine Öffnung des Gehäuses 19 in die Ausnehmung 21 der Transportscheibe 20 ein. Bei Verdrehen der Daumenwelle 8 mittels des Drehknopfes 18 in der einen oder andern Richtung (beispielsweise nach links)-je nachdem, aus welchem Schacht die Ware erwünscht ist, wird die Mitnehmerscheibe 11, die Nockenscheibe 16, der Rückführungsdaumen j ! 3 und die Transportscheibe 20 verschwenkt. Letztere führt die Münze vor die Prüfeinrichtungen. Besitzt die Münze normale Grösse und Dicke, so hebt sie die Nocke 26 und damit die Klinke 25 an, so dass die Münze passieren kann. Ist die Münze zu gross, so kann sie unter der Nocke gar nicht passieren und die Transportscheibe und die Daumenwelle wird durch die Rücldührungsfeder 14 in die Ausgangslage zurückbefördert, so dass die Warenausgabehebel nicht in Tätigkeit gesetzt werden können. Ist die Münze zu klein, so hebt sie die Nocke und damit die Klinke 25 nicht an und die Transportscheibe wird mittels der an dem Sperrzahn 22 angreifenden Klinke 25 an der Weiterdrehung verhindert. Dasselbe ist bei einer zu dünnen Münze der Fall, da diese in die Keilnut der'Nocke eintritt und diese selbst und die Sperrklinke in Ruhe bleiben. Also auch in diesen Fällen ist eine Betätigung der Warenausgabehebel ausgeschlossen. Ungefähr gleich-zeitig mit den Auflaufen der Münze auf die Nocke der Sperrklinke gelangt die Münze vor den Magnet 30. Eine Münze aus entsprechendem Material wird von der Transportscheibe ohne Hindernis an dem Magneten bzw. an der Nische 31 vorübergeffihit, da der gefederte Führung (Ablenk) stift 33 aus magnetisch indifferentem Material ein Hängenbleiben der Münze am Anschlag 32 verhindert. Ist die Münze aber ein Eisenfalsifikat, so wird es durch den Magneten angezogen, drückt den Ablenkstift 33 zurück und sitzt auf dem Anschlag 32 auf. Ein Weiterdrehen der Transportscheibe ist nun unmöglich ; die Transportscheibe wird durch die Rückführeinrichtung zurückbewegt und die Ausgabehebel bleiben in Ruhe. Wenn die normale Münze nun die Prüfeinrichtungen passiert hat, die Daumenwelle also weiter verdreht wird, so greift die Sperrklinke 36 in die an der Mitnehmerscheibe vorgesehenen Zähne und verhindert so ein Zurückdrehen der Transportscheibe vor Abfallen der Münze. Es kommt aber auch einer der Mitnehmerstifte 12 (beispielsweise der rechte) zur Anlage an den Daumen 9 und verschwenkt diesen gegen die Waren- ausgabehebel 6. Die Rolle 10 des Daumens 9 läuft auf den Hebel 6 auf und drückt diesen entgegen der Wirkung der Feder 7 nach aussen, so dass er das zu unterstliegende Warenpaket ausstösst. Dieses fällt ab und kann bei einer unten am Automaten vorgesehenen Öffnung entnommen werden. Ein Überdrehen der Transportscheibe und der Daumenwelle um mehr als 180 , d. i. nach Abfallen der geprüften Münzeaus der Transportscheibe ist dadurch verhindert, dass die Sperrklinken 25 bzw. 24 mit den ihnen diametral gegenüberliegenden Sperrzähnen 23 bzw. 22 zum Eingriff gelangen. Die Welle 8 mit ihren Scheiben und Daumen wird hierauf durch die Feder 14 in die Ausgangslage zurückgeführt, da die Klinke 36 bereits ausser Eingriff mit den Zähnen der Scheibe 11 gelangt ist, während der Ausgabehebel durch die Feder 7 in seine Ruhelage befördert wird. In dieser legen sich beide Hebel 6 unter Druck gegen die Anfräsungen : : der Scheibe 16 auf Welle 8 und korrigieren so den toten Gang der Feder 14, d. h. sie stellen die Welle 8 und damit die Münztransportscheibe 20 in immer dieselbe Bereitschaftsstellung ein. Der Automat ist nun zur neuerlichen Warenausgabe bereit. Ist ein Schacht bereits entleert, so wird in der beschriebenen Weise der entlang dieses Schachtes gleitende Schieber zum Abfallen gebracht, so dass vor dem Gehäusefenster die Aufschrift leer"erscheint und gleichzeitig eine Verdrehung der Daumenwelle in der Richtung zur Betätigung des unter dem entleerten Schacht angeordneten Ausgabehebels verhindert ist.-
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Warenautomat mit Münzeinwurf, dadurch gekennzeichnet, dass durch Betätigung einer einzigen Daumenwelle (8) ein oder mehrere Warenausgabehebel (6) in Tätigkeit gesetzt werden, die die Ware aus Schachten (2, 3) ausschieben und hierauf in ihre Ausgangslage zurückgeführt werden.2. Warenautomat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Warenausgabehebel (6) vorgesehen sind, von denen entsprechend den entgegengesetzten Drchrichtungen der Daumenwelle (8) der eine oder der andere mit dieser Welle zusammenwirkt.3. Warenautomat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass beide Warenausgabehebel mittels eines einzigen Daumens (9) betätigt werden.4. Warenautomat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Daumen (9) frei schwingbar auf der Daumenwelle (8) angeordnet ist und mit zwei Mitnehmerstiften (12) zusammenwirkt, die auf einer mit der Daumenwelle fest verbundenen Scheibe (11) sitzen.5. Warenautomat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Daumenwelle ein Daumen (13) sitzt, an dem das eine Ende einer Rückführungsfeder (14) angreift, deren anderes Ende an einem Gehäuseteil befestigt ist.6. Warenautomat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Daumenwelle eine, mit Anlageflächen (17) versehene Scheibe (16) angeordnet ist, die mit den gefederten Ausgabehebeln (6) derart zusammenwirken, dass die Daumenwelle immer genau in die Ausgangslage zurückgeführt wird.7. Warenautomat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Daumenwelle eine EMI3.1 Verdrehung der Daumenwelle um mehr als 180Q verhindern.8. Warenautomat nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge der Scheibe als Sperrzähne (22, 23) ausgebildet sind und mit ortsfest angeordneten Sperrklinken (24, 25) zusammen- wirken.9. Warenautomat nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrzähne (22, 2. 3) und Sperrklinken (24, 2-3) entsprechend den entgegengesetzten Drehrichtungen der Daumenwelle symmetrisch in bezug auf die vertikale Radialebene der Daumenwelle in Ruhestellung angeordnet sind.10. Münzeinwurf für Warenautomaten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Daumenwelle (8) eine Münztransportscheibe (20) befestigt ist, welche eine zur Aufnahme der Münze dienende Ausnehmung (21) aufweist, aus welcher die Münze nach Verdrehung der Welle in den Sammelbehälter fällt. EMI3.2 <Desc/Clms Page number 4> dass ein Zurückdrehen der Daumenwelle, nachdem die Münze die Prüfeinrichtungen passiert hat, verhindert ist.20. Warenautomat, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein parallel zum Warenschacht bewegJicher Schieber (37) durch eine Verriegelungseinrichtung schwebend gehalten wird, die nach Entleerung des Warenschachtes durch ein in diesem sinkendes Gewicht (4) ausgelöst wird, so dass nach dem Abfallen des Schiebers eine an diesem vorgesehene Aufschrift durch ein Gehäusefenster sichtbar wird.21. Warenautomat nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (37) mit einer Sperrvorrichtung für die Daumenwelle (8) verbunden ist, welche in Wirksamkeit tritt, wenn der Schieber abfällt.22. Warenautomat nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass am unteren Ende des Schiebers eine Nase (42) angeordnet ist, die sich nach Abfallen des Schiebers (37) gegen einen an der Daumenwelle angeordneten Daumen anlegt und die Daumenwelle in einer Drehrichtung verriegelt.23. Warenautomat nach Anspruch 1 oder folgende, dadurch gekennzeichnet, dass die Daumenwelle unmittelbar durch einen auf ihr befestigten, nach aussen ragenden Drehknopf (18) betätigt wird, EMI4.1
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| AT106804T | 1926-05-19 |
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| AT106804D AT106804B (de) | 1926-05-19 | 1926-05-19 | Warenautomat mit Münzeinwurf. |
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1926
- 1926-05-19 AT AT106804D patent/AT106804B/de active
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