Das ist dasselbe Phänomen, wie wenn ständig über “Ausländerkriminalität” oder Tötungen (Mord/Totschlag) berichtet wird. Auch dann entsteht der Eindruck, dass das eine Massenerscheinung sei, wenn in Wahrheit - auf die Gesamtbevölkerung berechnet - z.B. Gewaltkriminalität abnimmt.
Dass in diesem Fall hier keine kritische Distanz zur Berichterstattung eingenommen wird, liegt wohl daran, dass sie den eigenen bias bestätigt.
Vielleicht eine Frage der Medien, die man so konsumiert. Ich habe jedenfalls den Eindruck, dass gerade häufig und umfassend über solche Fälle berichtet wird. Warum der Vergleich nun gerade hier hinken soll, ist mir nicht ganz klar.