Und zwar einen
Cucurbita maxima maxima convar. hubbardiana, kurz
Hokkaidokürbis. Er stammt von der japanischen Insel Hokkaido und ist eine kleinere Variante des Riesenkürbis. Als sehr leckerer Speisekürbis hat er außerdem den Vorzug, daß man ihn nicht schälen muß. Durch seine extreme Festigkeit ist das Schneiden jedoch nicht ganz einfach, man muß vorsichtig mit dem Messer umgehen. Oder, so wie ich, das Hackebeilchen benutzen. :-) Die Form des Cucurbita ist breit-rund, die Farbe kann orangerot oder dunkelgrün sein.
Das Gewicht von etwa 1 bis 2 Kilogramm kann bei Rezepten voll angerechnet werden, da, wie bereits beschrieben, die dünne Schale anders als bei den meisten übrigen Kürbissorten beim Kochen weich wird und mitverzehrt werden kann. Das Fruchtfleisch hat ein ganz tolles , nussiges Aroma und ich beschreibe jetzt endlich mein Rezept:
ORANGEN-KÜRBISSUPPE :
Zutaten: 1 Hokkaido-Kürbis (ca.1kg), neutrales Öl oder Margarine zum Andünsten,
1EL Zucker, 1/2 TL Curry, 200 ml frisch gepresster Orangensaft,
1/4 l Gemüsebrühe, 1 Stück Ingwer (20 - 30g ),
je 1 EL Kürbiskerne u. Mandelblättchen,
Salz, Pfeffer, ca. 2 TL Kürbiskernöl
Die Zubereitung ist sehr einfach und das Ergebnis oberlecker!

Kürbis halbieren,

entkernen,

in Stücke schneiden, in heißem Fett andünsten, mit Zucker und Curry bestreuen,
3 Minuten weiterdünsten, und zwar rührend .

Anschließend mit O-Saft und Brühe ablöschen,

ein Stück vom "Ingwerkaktus" :-) ernten,

dieses schälen und im Ganzen zur Suppe geben.
Deckel drauf, 20 Minuten zart köcheln lassen.

Inzwischen Kürbiskerne und Mandelblättchen fettfrei in der Telefonpfanne rösten , but softly!
Rausnehmen, auf Küchenkrepp legen, damit sie nicht weiterbräunen. Ingwer aus der Suppe fischen, Suppe nach Wunschkonsistenz pürieren (Mixstab), mit Salz, Pfeffer, Curry nach Belieben abschmecken. Vorm Servieren natürlich mit den Röstdingern und dem superaromatischen Kürbiskernöl verzieren.

Voilà !