Nachdem die Stadt Teltow die TV-Asahi-Kirschblütenallee im Zuge der Ertüchtigung des Berliner Mauerwegs durch die Grün Berlin GmbH für mehrere Monate gesperrt hatte, ist diese nun wieder zugänglich. Besucherinnen und Besucher können ab sofort einen Spaziergang entlang der Allee unternehmen.
Der traditionelle Teltower Kirschblütenticker informiert in den Sozialen Medien auf Instagram @stadtteltow und Facebook „Stadt Teltow“ sowie auf der Internetseite teltow.de regelmäßig über den aktuellen Blütenstand. Wer wissen möchte, wann die Blüte ihren Höhepunkt erreicht, kann sich mit dem Ticker auf dem Laufenden halten.
Die Erfahrung der vergangenen Jahre hat gezeigt, dass zum Höhepunkt der Blütezeit mit einem starken Besucheraufkommen zu rechnen ist, daher bittet die Stadt Teltow um Beachtung der folgenden Hinweise: Besucherinnen und Besucher werden gebeten, möglichst mit dem ÖPNV anzureisen, da keine Parkplätze zur Verfügung stehen. Das Grillen und Abrennen von Feuer sind aus Sicherheitsgründen auf dem gesamten Areal verboten. Entstandener Müll ist ordentlich in den entsprechenden Behältern entlang des Weges zu entsorgen, sollten diese bereits ausgelastet sein, ist der eigene Abfall mitzunehmen. Der Schutz der Natur steht weiterhin im Fokus: Um die prachtvollen Bäume zu schützen, ist davon abzusehen, Äste oder Zweige abzubrechen. Die Baumaßnahmen entlang des Mauerwegs durch die Grün Berlin GmbH sind noch nicht gänzlich abgeschlossen, daher ist an einigen Stellen mit Einschränkungen zu rechnen. Mit gegenseitiger Rücksichtnahme und unter Beachtung der Hinweise kann die Blütenpracht in diesem Jahr wieder in vollen Zügen genossen werden.
Hintergrund zu Baumaßnahme und Sperrung
Die TV-Asahi-Kirschblütenallee entlang des Berliner Mauerwegs zwischen Teltow und dem Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf mit ihren rund 1.100 japanischen Kirschbäumen blieb bis Anfang des Jahres für Besucher gesperrt. Die landeseigene Grün Berlin GmbH ertüchtigte im Auftrag des Berliner Senats die rund zwei Kilometer lange, durchgängig schadhafte und teils nicht verkehrssichere Mauerwegstrecke vom sogenannten Japaneck bis zur Lichterfelder Allee. Der Baubeginn war Ende März 2025. Die Stadt Teltow hatte sich im Zuge dieser Baumaßnahmen dazu entschieden, die gesamte Kirschblütenallee für die Öffentlichkeit zu sperren, da diese die einzige Wegealternative darstellt. Bereits durch die Besucherströme der vergangenen Jahre kam es zu einer starken Bodenverdichtung, welche dazu führt, dass die Wasser- und Luftkapazitäten abnehmen, so dass es langfristig zur Totholzbildung, zum Absterben von Astpartien oder Kronenteilen bis hin zur Fällung der Bäume kommen kann.
Bild zur Meldung: ©Stadt Teltow