
Microsoft, make it so


Ryan Holiday wrote a number of great books, and we are repeat-reading The Daily Stoic (auch in deutscher Sprache). If you liked this book, this is a must-see interview.

Schluss, Ende, Aus. Ich habe jetzt M365 Copilot* endgültig gelöscht. Warum? Es kann nicht mal mehr Dokumente von Microsoft 365, the artist formerly known as Office, bearbeiten. Damit ist es komplett sinnlos geworden und von Copilot im Sumpf versenkt worden. Ich will ein paar Zahlen in einer Excel-Tabelle eintragen, ich will einen Brief scannen, aber ich will nicht mit einem Chatbot darüber reden. Die Scheffin hat auch wie ein Rohrspatz geschimpft. Kein M365 Copilot mehr auf irgendeinem Gerät hier.
Wer Lust hat, kann das Drama hier noch mal lesen. Mir ist es zu mühselig, den Irrsinn zu erklären.
*) M365 Copilot war Office Hub, bevor es enteiert und ihm ein Clown-Anzug übergestülpt wurde. Man sieht das noch in der URL des Play Store:
https://play.google.com/store/apps/details?id=com.microsoft.office.officehubrow

Seit Frau Brandlinger nicht mehr lebt, fehlt hier ein Hund. Wir sind uns auch nicht ganz einig, wie ein neuer Hund aussehen sollte. Der Chefin würde ein Saluki gefallen, mir eher ein sportlicher Goldie. Vielleicht zwei Jahre alt, Mädchen bevorzugt. Hat jemand von Euch einen abzugeben? Ein besseres Leben als wir kann kaum jemand bieten. Frau Brandlinger war niemals allein.

Update: Einen Tag nach diesem Post haben wir bereits einen 2,5 Jahre alten Mischling aus Sloughi, Border Collie, Berner Senn und Australian Shepherd kennengelernt, dessen Besitzer vor kurzem verstorben ist. Das war ein guter Kandidat, aber er passte dann doch nicht. Dabei haben wir ein paar Dinge gelernt:
Die Chefin hat den befederten Saluki noch nicht ganz aufgegeben, aber wir werden ziemlich sicher keinem Exemplar begegnen, das wir haben wollten. Unser Tierarzt meinte dazu: “Die Guten sind kostbar und die kriegst du nicht.”
Wir sind übrigens nicht ohne Hund. In den letzten Wochen sind wir mit drei verschiedenen Hunden aus der Nachbarschaft gelaufen. Dieser Straßenfeger hier ist die Wucht.

Eva-Maria Weiß bei heise online:
Erwachsene sorgen sich ebenfalls, dass ihr Lifestyle im Vergleich zu Instagram einfach abstinkt. Fast genauso schlimm: Erwachsene führen regelrechte Angeberschlachten auf LinkedIn. Auch dieses Problem muss angegangen werden.
Während nämlich bei Instagram schon längst der Umkehrtrend eingekehrt ist, tobt auf der eigentlichen Jobplattform noch immer der Größenwahn und Hypetrain. Auf Instagram und Tiktok etwa sprechen zahlreiche Influencer inzwischen ungeschminkt in die Kamera – viel auch über Sorgen und Probleme.
Ein lesenswerter Beitrag, der aufzeigt, dass das kein Kinder-Problem ist.
Ich habe mich derweil weitgehend von Social Media zurückgezogen. Ich benutze Mastodon, das mir keine Beiträge aufzwingt. Kein Facebook, kein Instagram, kein Twitter, kein LinkedIn. Jedes dieser Netzwerke ist auf eigene Art widerlich.

Three weeks ago I told you about a wave of updates for the ThinkPhone 25. I was a bit apprehensive if Motorola would keep the updates coming. Yesterday, ThinkPhone told me it needs to reboot, and here again, it was on the proper February security patch. Well done.

I don’t care if it’s running Android 15 or 16, but I do want the security patches.

AirDrop is a great invention, but it only works with Apple gear. And only 60 percent of the time. Enter Blip:
Blip doesn’t need devices to be nearby, so it’s much more reliable. Blip works wherever your internet connected devices are in the world, and works regardless of what kind of device you own. You can transfer from Android to Mac, Windows to iPhone, iPad to Android—you name it!
I love this.


Heute entdeckt: Diese FindMy-kompatiblen Tracker sind per USB aufladbar und kosten im Viererpack gerade mal soviel wie ein AirTag. Außerdem ist der Aufhänger gleich inklusive.
Für die Geldbörse gibt es das auch in Form einer Kreditkarte:

Ugreen hat einen ganzen Zoo dieser Geräte, auch für Android allgemein oder speziell für Samsung Galaxy.
Die Ugreen-Tracker haben kein UWB, können also nicht sagen, in welchem Schrank sich ein Gegenstand befindet, aber ohne Probleme in welchem Haus. Und piepsen tun sie auch.

Ich war am Samstag zwischen 20:00 und 20:30 bei IKEA. Das ist die beste Zeit, weil kaum noch jemand da ist und man ganz entspannt einkaufen kann. Wir waren bei lieben Freunden zu Besuch und auf dem Heimweg waren das nur 5 km Umweg.
Dort habe ich mir eine neue Smart-Lampe gekauft, die Anfang des Jahres auf den Markt kam. (Lampe ist das, was leuchtet, Leuchte ist das Ding mit der Fassung.) Und dazu muss ich ein bisschen was erzählen. Da wir an der Kasse kaum anstehen mussten, ging das superschnell. Ich hätte gerne noch etwas Lakritz gekauft, aber es gab keine. Ich prangere das an.

IKEA hat eine ganze Reihe neuer Gerätschaften mit Matter-Support. Wir haben auf die Schnelle eine Lampe mit viel Licht gewählt, die aber kein farbiges Licht produzieren kann. Unsere Hue-Lampen haben wir kaum jemals in anderer Farbe als warmweiß leuchten lassen.
Matter ist das wichtige Stichwort, denn Matter ist ein übergreifender Standard, der mit allen System arbeitet, egal ob Apple Home, Samsung Smartthings oder Amazon Alexa. Das ist bisher nur mittel-gut, weil man diese Systeme zwar parallel oder wahlweise betreiben kann, aber nicht übergreifend. Ein Samsung kann also nicht auf Apple Home zugreifen, sondern man muss so ein Gerät (noch) mehrfach registrieren. Das ist hier aber nicht so wichtig.
Matter geht über Wifi oder wie hier bei den IKEA-Sachen über Thread. Thread basiert auf Bluetooth und bildet ein Mesh Network. Dieses Netzwerk hat innere Knoten, sogenannte Router, und Endpunkte. Router hängen typischerweise immer am Strom, Endpunkte kann man auch mit Batterien betreiben.
Diese Lampe ist ein Router. Man schraubt sie in eine normale E27-Fassung und versorgt sie mit 230 V Wechselstrom. Wenn man die Leuchte ausschaltet und damit den Strom trennt, verschwindet der Router aus dem Mesh. Das will man nicht. Also Lampe reindrehen und Leuchte einschalten.

Wie man sehen kann, habe ich sehr viele Router. Das sind alles interne Knoten des Thread-Netzwerks. Drei davon hat sich Thread als Border Router ausgeguckt, die verbinden das Thread-Mesh mit meinem (Wifi-)Heimnetzwerk. Das sind hier Apple HomePod mini. Der Übergang zwischen Thread und Wifi ist also redundant. Wenn ein HomePod bootet, beeinträchtig das nicht das Netz.
Das Einrichten eines Thread-Gerätes ist super-einfach. Man scannt mit der Home-App einen kleinen QR-Code auf der Lampe (und der Doku) und schon taucht das Gerät auf. Apple-User kennen das von Homekit.
Diese neuen Matter-Geräte sind bei IKEA noch relativ schlecht bewertet. Das liegt vor allem daran, dass die meisten Kunden Matter over Thread nicht verstehen. Das hat mich bewogen, mal ein bisschen mehr zu erklären.
Je mehr Thread-Router man hat, desto dichter und stabiler wird das Netz. Also genau andersrum als bei Wifi. Die Schaltgeschwindigkeit ist brutal viel schneller als etwa über eine Hue-Bridge. Das waren die beiden ersten Kommentare bei mir zu Hause: “Wow, ist die hell”, und “die schaltet aber schnell”. Licht wird hier über Bewegungsmelder, Siri oder die Home-App geschaltet. IKEA hat aber auch Schalter oder Dimmer für sehr kleines Geld. (Man ignoriere die Badematte 🤣.) Diese Fernbedienungen sind Endpunkte, laufen also mit Batterien.
Ich warte noch auf die angekündigten Schaltsteckdosen, aber der Einstieg von IKEA wird dem Matter-Standard endgültig zum Durchbruch verhelfen. Ich musste übrigens nichts von IKEA installieren. Die Apple Home App hat einfach ein Software-Update heruntergeladen und installiert.
Und das wird damit auch keine IKEA-Welt, sondern man kann munter Matter-Geräte aller Hersteller mit einander mischen.

iPhone 11 und neuer laufen mit iOS 26. Aber auch die älteren iPhones bis runter zum iPhone 5S bekommen ein Update mit aktualisierten Zertifikaten. Das gilt auch für iPads mit diesen Software-Versionen.

Apple has released an update from 10.6.1 to 10.6.2 a few days ago and I almost missed it. As you can see it only seems to update certificates that are about to expire in 2026.
watchOS 10 (Apple Watch 4) precedes watchOS 11 (Apple Watch 5) which was current before the version number jumped to watchOS 26 (Apple Watch 6 and newer).

Bekannter hat sich ein iPhone 17 Pro Max gekauft. Heute hat er es nach zwei Wochen wieder zurück geschickt. Er geht wieder auf sein vertrautes 13 Pro zurück. “Erstaunlich, wie klein der Unterschied ist …” und “… dass ich jetzt auch sehe, dass das normale reicht. Und bloß nix größeres mehr…”
Empfohlen hatte ich ein iPhone 17. Das ist gut 500 Euro preiswerter als der Klotz 17 Pro Max. Pro heißt in der Generation 17 vor allem teuer.
For the past 30+ years I’ve been the maintainer of sudo. I’m currently in search of a sponsor to fund continued sudo maintenance and development. If you or your organization is interested in sponsoring sudo, please let me know.
What you consider free software is built by people who rarely get compensated for their work. I see $1523 on OpenCollective and $1512 from GitHub Sponsors. With an estimated yearly budget of $906.
Next time you do a sudo apt-get remind yourself there is a person behind that.


Apple hat gestern eine zweite Generation von AirTags angekündigt. Äußerlich unverändert haben sie neue Chips für Bluetooth und Ultraweitband, welche die Reichweite erhöhen, aus der man sie orten kann. Außerdem können sie nun lauter piepsen.
An der grundsätzlichen Wirkungsweise ändert sich nichts. AirTags haben keine Ortungsfunktion, sondern sie werden von anderen Apple-Geräten gefunden, die dann anonym die Ortsdaten übermitteln.
Mit der Apple Watch Series 9 und der Apple Watch Ultra 2 (und neuer) kann man nun die Funktion “Genaues Suchen” erstmals am Handgelenk verwenden, wenn die Uhren mit watchOS 26.2.1 laufen. Auch die iPhones haben ein passendes Softwareupdate erhalten.

Ihr könnt euch sicher noch an diese sensationelle Fiskars-Schere erinnern, die hier täglich im Einsatz ist. Dann habe ich ein noch heftigeres Modell entdeckt, das etwas anders funktioniert und mir die auch gewünscht. Gestern kam sie. Vielen Dank, Kurt.
Wie man sehen kann, sind die beiden Schneiden viel dicker und die Kante ist gezahnt, damit der Werkstoff nicht wegrutschen kann. Damit schneidet man dann auch Teppiche oder ähnliches mühelos.

Fiskars schreibt “Ideal zum Schneiden von Isolationsmaterialien wie Steinwolle oder Styropor”. Ich habe damit bisher Kabelbinder und Verpackungen zerschnitten. Das geht so mühelos wie Zeitungspapier mit einer Büroschere. 😊
Welche nun? Die Wahl ist einfach. Die Mehrzweckschere taugt für alles, die Hochleistungsschere ist vor allem für grobe Arbeiten gedacht, bei denen man feste zupacken muss. Wenn das nicht reicht, muss man mehr Gewalt ausüben.