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HK1222175B - Methods of chemical synthesis of diaminophenothiazinium compounds including methylthioninium chloride (mtc) - Google Patents

Methods of chemical synthesis of diaminophenothiazinium compounds including methylthioninium chloride (mtc) Download PDF

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Publication number
HK1222175B
HK1222175B HK16110424.7A HK16110424A HK1222175B HK 1222175 B HK1222175 B HK 1222175B HK 16110424 A HK16110424 A HK 16110424A HK 1222175 B HK1222175 B HK 1222175B
Authority
HK
Hong Kong
Prior art keywords
optionally substituted
disubstituted
chloride
amino
alkyl
Prior art date
Application number
HK16110424.7A
Other languages
English (en)
French (fr)
Chinese (zh)
Other versions
HK1222175A1 (en
Inventor
James Peter Sinclair
Sarah Louise NICOLL
John Mervyn David Storey
Original Assignee
Wista Laboratories Ltd.
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from GBGB1317702.7A external-priority patent/GB201317702D0/en
Application filed by Wista Laboratories Ltd. filed Critical Wista Laboratories Ltd.
Publication of HK1222175A1 publication Critical patent/HK1222175A1/en
Publication of HK1222175B publication Critical patent/HK1222175B/en

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Claims (15)

  1. Syntheseverfahren, das die folgenden Schritte in der angegebenen Reihenfolge umfasst:
    Nitrosylreduktion (NR), bei der ein, gegebenenfalls 3-substituiertes, N,N-disubstituiertes 4-Nitrosylanilin 2 eingeengt wird, um das, gegebenenfalls 5-substituierte, N,N-disubstituierte 1,4-Diaminobenzol 3 zu bilden:
    Thioschwefelsäurebildung (TSAF), bei der das, gegebenenfalls 5-substituierte, N,N-disubstituierte 1,4-Diaminobenzol 3 in Gegenwart eines Thiosulfats, vorzugsweise eines Thiosulfats, das Na2S2O3 ist oder umfasst, oxidiert wird, um den, gegebenenfalls 5-substituierten, Thioschwefelsäure-S-{2-(amino)-5-(disubstituiertes-amino)-phenyl}ester 4 zu erhalten; oxidative Kupplung (OC), bei der der, gegebenenfalls 5-substituierte, Thio-schwefelsäure-S-{2-(amino)-5-(disubstituiertes-amino)phenyl}ester 4 unter Verwendung eines Oxidationsmittels, das Cr(VI) ist oder umfasst, oxidativ an ein, gegebenenfalls 3-substituiertes, N,N-disubstituiertes Anilin 5 gekuppelt wird um ein [4-{2-(Thiosulfat)-4-(disubstituiertes-amino)-6-(gegebenenfalls-substituiertes)phenylimino}-3-(gegebenenfalls-substituiertes)cyclohexa-2,5-dienyliden]-N,N-disubstituiertes-ammonium 6 zu erhalten: worin:
    R1 und R9 jeweils unabhängig aus -H; C1-4-Alkyl; C2-4-Alkenyl; und halogeniertem C1-4-Alkyl ausgewählt sind;
    R3NA und R3NB jeweils unabhängig aus C1-4-Alkyl; C2-4-Alkenyl; und halogeniertem C1-4-Alkyl ausgewählt sind; und
    R7NA und R7NB jeweils unabhängig aus C1-4-Alkyl; C2-4-Alkenyl; und halogeniertem C1-4-Alkyl ausgewählt sind; und wobei
    die Schritte der Nitrosylreduktion (NR), der Thioschwefelsäurebildung (TSAF) und der oxidativen Kupplung (OC) in einem einzigen Reaktionsgefäß durchgeführt werden; und
    wobei die Reduktion im Nitrosylreduktions- (NR) Schritt durch Umsetzung mit einem Reduktionsmittel, das Fe(0) ist oder umfasst, durchgeführt wird.
  2. Syntheseverfahren nach Anspruch 1, wobei die Oxidation im Thioschwefelsäurebildungs- (TSAF-) Schritt durch Umsetzung mit einem Oxidationsmittel, das Cr(VI) ist oder umfasst, durchgeführt wird, vorzugsweise einem Oxidationsmittel, das Na2Cr2O7 ist oder umfasst.
  3. Syntheseverfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei das Reduktionsmittel, das Fe(0) ist oder umfasst, ein Reduktionsmittel ist, das metallisches Eisen ist oder umfasst, wobei das metallische Eisen vorzugsweise im Überschuss eingesetzt wird und wobei das überschüssige metallische Eisen nach Beendigung der Reaktion nicht aus dem Reaktionsgemisch entfernt wird, und/oder wobei die Reduktion im Nitrosylreduktions- (NR) Schritt vorzugswiese unter sauren Bedingungen durchgeführt wird.
  4. Syntheseverfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, die weiters Folgendes umfasst, vor der Nitrosylreduktions- (NR-) Schritt den folgenden zusätzlichen Schritt: Nitrosylierung (NOS), bei der ein, gegebenenfalls 3-substituiertes, N,N-disubstituiertes Anilin 1 4-nitrosyliert wird, um das, gegebenenfalls 3-substituierte, N,N-disubstituierte 4-Nitrosylanilin 2 zu erhalten: wobei die Nitrosylierung vorzugsweise unter Verwendung eines Nitrits, wie z.B. Natriumnitrit, durchgeführt wird und/oder wobei die Nitrosylierung vorzugsweise unter sauren Bedingungen durchgeführt wird.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, wobei der Nitrosylierungsschritt (NOS) in demselben Reaktionsgefäß durchgeführt wird wie die Schritte der Nitrosylreduktion (NR), der Thioschwefelsäurebildung (TSAF) und der oxidativen Kupplung (OC).
  6. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, das weiters Folgendes umfasst:
    nach dem Schritt der oxidativen Kupplung (OC) den folgenden Schritt:
    Ringschluss (RC), bei dem das [4-{2-(Thiosulfat)-4-(disubstituiertes-amino)-6-(gegebenenfalls-substituiertes)phenylimino}-3-(gegebenenfalls-substituiertes)cyclohexa-2,5-dienyliden]-N,N-disubstituiertes-ammonium 6 einem Ringschluss unterzogen wird, um ein 3,7-Bis(disubstituiertes-amino)-1,9-(gegebenenfalls-substituiertes)-phenothiazin-5-ium-Salz 7 zu erhalten: worin X ein oder mehrere anionische Gegenionen sind, um elektrische Neutralität zu erreichen, wobei der Ringschluss- (RC-) Schritt vorzugsweise in demselben Reaktionsgefäß durchgeführt wird wie die Schritte der Nitrosylreduktion (NR), der Thioschwefelsäurebildung (TSAF) und der oxidativen Kupplung (OC).
  7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, das weiters Folgendes umfasst:
    nach dem Schritt der oxidativen Kupplung (OC) und
    vor dem Schritt des Ringschlusses (RC), sofern vorhanden, den Schritt der
    Isolierung und Reinigung eines zwitterionischen Zwischenprodukts (IAPOZI), wobei das [4-{2-(Thiosulfat)-4-(disubstituiertes-amino)-6-(gegebenenfalls-substituiertes)phenylimino}-3-(gegebenenfalls-substituiertes)cyclohexa-2,5-dienyliden]-N,N-disubstituiertes-ammonium 6 isoliert und gereinigt wird,
    wobei die Isolierung und Reinigung vorzugsweise durch Filtration, gefolgt von Waschen durchgeführt wird.
  8. Syntheseverfahren nach Anspruch 6 oder Anspruch 7, umfassend den Ringschluss- (RC-) Schritt sowie die nachfolgende zusätzliche Schritt der Chloridsalzbildung (CSF), bei der das 3,7-Bis(disubstituiertes-amino)-1,9-(gegebenenfalls-substituiertes)phenothiazin-5-ium-Salz 7 mit Chlorid umgesetzt wird, um ein 3,7-Bis(disubstituiertes-amino)-1,9-(gegebenenfalls-substituiertes)phenothiazin-5-iumchlorid-Salz 8 zu erhalten:
  9. Syntheseverfahren nach Anspruch 8, wobei das Chlorid Salzsäure ist und wobei die Chloridsalzbildung (CSF) vorzugsweise bei einem relativ niedrigen pH von 0 bis 2, noch bevorzugter etwa 1, durchgeführt wird.
  10. Syntheseverfahren nach Anspruch 9, wobei die Chloridsalzbildung (CSF) bei einer relativ kühlen Temperatur von 20 bis 30 °C, vorzugsweise etwa 25 °C, durchgeführt wird.
  11. Syntheseverfahren nach Anspruch 8, wobei das Chlorid Natriumchlorid ist.
  12. Syntheseverfahren nach Anspruch 1, weiters umfassend die folgenden Schritte:
    Nitrosylierung (NOS) vor dem Nitrosylreduktions- (NR) Schritt, bei der ein, gegebenenfalls 3-substituiertes, N,N-disubstituiertes Anilin 1 4-nitrosyliert wird, um das, gegebenenfalls 3-substituierte, N,N-disubstituierte 4-Nitrosylanilin 2 zu erhalten: wobei die Schritte der Nitrosylierung (NOC), der Nitrosylreduktion (NR), der Thioschwefelsäurebildung (TSAF) und der oxidativen Kupplung (OC) in einem einzigen Reaktionsgefäß durchgeführt werden; und
    Ringschluss (RC) nach der oxidativen Kupplung (OC), wobei das isolierte und gereinigte [4-{2-(Thiosulfat)-4-(disubstituiertes-amino)-6-(gegebenenfalls-substituiertes)phenylimino}-3-(gegebenenfalls-substituiertes)cyclohexa-2,5-dienyliden]-N,N-disubstituiertes-ammonium 6 einem Ringschluss unterzogen wird, um ein 3,7-Bis(di-substituiertes-amino)-1,9-(gegebenenfalls-substituiertes)phenothiazin-5-ium-Salz 7 zu erhalten:
    Chloridsalzbildung (CSF) nach dem Ringschluss (RC), wobei das 3,7-Bis(disubstituiertes-amino)-1,9-(gegebenenfalls-substituiertes)phenothiazin-5-ium-Salz 7 mit Chlorid umgesetzt wird, um ein 3,7-Bis(disubstituiertes-amino)-1,9-(gegebenenfalls-substituiertes)phenothiazin-5-iumchlorid-Salz 8 zu erhalten:
    worin R1 und R9 jeweils unabhängig aus -H; C1-4-Alkyl; C2-4-Alkenyl; und halogeniertem C1-4-Alkyl ausgewählt sind;
    R3NA und R3NB jeweils unabhängig aus C1-4-Alkyl; C2-4-Alkenyl; und halogeniertem C1-4-Alkyl ausgewählt sind; und
    R7NA und R7NB jeweils unabhängig aus C1-4-Alkyl; C2-4-Alkenyl; und halogeniertem C1-4-Alkyl ausgewählt sind;
  13. Syntheseverfahren nach Anspruch 1, weiters umfassend die folgenden Schritte:
    Nitrosylierung (NOS) vor der Nitrosylreduktion (NR), bei der ein, gegebenenfalls 3-substituiertes, N,N-disubstituiertes Anilin 1 4-nitrosyliert wird, um das, gegebenenfalls 3-substituierte, N,N-disubstituierte 4-Nitrosylanilin 2 zu erhalten:
    Ringschluss (RC) nach der oxidativen Kupplung (OC), bei dem das [4-{2-(Thiosulfat)-4-(disubstituiertes-amino)-6-(gegebenenfalls-substituiertes)phenylimino}-3-(gegebenenfalls-substituiertes)cyclohexa-2,5-dienyliden]-N,N-disubstituiertes-ammonium 6 einem Ringschluss unterzogen wird, um ein 3,7-Bis(disubstituiertes-amino)-1,9-(gegebenenfalls-substituiertes)phenothiazin-5-ium-Salz 7 zu erhalten:
    wobei die Schritte der Nitrosylierung (NOC), der Nitrosylreduktion (NR), der Thioschwefelsäurebildung (TSAF), der oxidativen Kupplung (OC) und des Ringschlusses (RC) in einem einzigen Reaktionsgefäß durchgeführt werden;
    Chloridsalzbildung (CSF), bei der das 3,7-Bis(disubstituiertes-amino)-1,9-(gegebenenfalls-substituiertes)phenothiazin-5-ium-Salz 7 mit Chlorid umgesetzt wird, um ein 3,7-Bis(disubstituiertes-amino)-1,9-(gegebenenfalls-substituiertes)phenothiazin-5-iumchlorid-Salz 8 zu erhalten:
    worin R1 und R9 jeweils unabhängig aus -H; C1-4-Alkyl; C2-4-Alkenyl; und halogeniertem C1-4-Alkyl ausgewählt sind;
    R3NA und R3NB jeweils unabhängig aus C1-4-Alkyl; C2-4-Alkenyl; und halogeniertem C1-4-Alkyl ausgewählt sind; und
    R7NA und R7NB jeweils unabhängig aus C1-4-Alkyl; C2-4-Alkenyl; und halogeniertem C1-4-Alkyl ausgewählt sind.
  14. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, weiters umfassend die Zugabe eines Aktivierungsmittels vor oder während des Thioschwefelsäurebildungs- (TSAF-) Schritts, wobei das Aktivierungsmittel vorzugsweise Aluminiumsulfat umfasst.
  15. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei ein Filtrationsmittel zu dem Reaktionsgefäß, in dem die Schritte der Nitrosylreduktion (NR), der Thioschwefelsäurebildung (TSAF) und der oxidativen Kupplung (OC) durchgeführt werden, zugesetzt wird, wobei das Filtrationsmittel vorzugsweise ein Filtrationsmittel ist, das Cellulose ist oder umfasst.
HK16110424.7A 2013-10-07 2014-10-06 Methods of chemical synthesis of diaminophenothiazinium compounds including methylthioninium chloride (mtc) HK1222175B (en)

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GBGB1317702.7A GB201317702D0 (en) 2013-10-07 2013-10-07 Methods of chemical synthesis of diaminophenothiazinium compounds including methylthioninium chloride (MTC)
GB20130017702 2013-10-07
PCT/GB2014/053007 WO2015052496A1 (en) 2013-10-07 2014-10-06 Methods of chemical synthesis of diaminophenothiazinium compounds including methylthioninium chloride (mtc)

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HK1222175A1 HK1222175A1 (en) 2017-06-23
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