[go: up one dir, main page]

HK1244515B - Detecting mutations for cancer screening and fetal analysis - Google Patents

Detecting mutations for cancer screening and fetal analysis

Info

Publication number
HK1244515B
HK1244515B HK18103937.0A HK18103937A HK1244515B HK 1244515 B HK1244515 B HK 1244515B HK 18103937 A HK18103937 A HK 18103937A HK 1244515 B HK1244515 B HK 1244515B
Authority
HK
Hong Kong
Prior art keywords
dna
cancer
sequencing
mutations
plasma
Prior art date
Application number
HK18103937.0A
Other languages
English (en)
French (fr)
Chinese (zh)
Other versions
HK1244515A1 (zh
Inventor
Yuk-Ming Dennis Lo
Rossa Wai Kwun Chiu
Kwan Chee Chan
Peiyong Jiang
Original Assignee
香港中文大学
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by 香港中文大学 filed Critical 香港中文大学
Priority claimed from PCT/CN2016/073753 external-priority patent/WO2016127944A1/en
Publication of HK1244515A1 publication Critical patent/HK1244515A1/zh
Publication of HK1244515B publication Critical patent/HK1244515B/en

Links

Claims (16)

  1. Verfahren zum Identifizieren somatischer Mutationen in einem menschlichen Subjekt durch das Analysieren einer biologischen Probe des menschlichen Subjekts, wobei die biologische Probe Desoxyribonukleinsäure- (DNA) Fragmente beinhaltet, die von normalen Zellen und möglicherweise von Tumorzellen oder Zellen stammen, die mit Krebs assoziiert sind, wobei die biologische Probe zellfreie DNA-Fragmente beinhaltet, wobei das Verfahren das Durchführen durch ein Computersystem umfasst von:
    Empfangen einer oder mehrerer Sequenzlesungen für jedes einer Mehrzahl von DNA-Fragmenten in der biologischen Probe;
    Ausrichten der Mehrzahl von Sequenzlesungen an einem menschlichen Referenzgenom unter Verwendung eines ersten Ausrichtungsverfahrens, um genomische Positionen für die Mehrzahl von Sequenzlesungen zu bestimmen;
    Vergleichen der gelesenen Sequenz mit einem konstitutionellen Genom, das dem menschlichen Subjekt entspricht, um einen gefilterten Satz von Loci als mit somatischen Mutationen in einigem Gewebe des menschlichen Subjekts zu identifizieren, wobei: an jedem Locus des gefilterten Satzes eine Anzahl der Sequenzlesungen mit einer Sequenzvariante relativ zu dem konstitutionellen Genom über einem Cutoff-Wert liegt, wobei der Cutoff-Wert größer als eins ist;
    für jeden eines ersten Satzes von Kandidatenloki, der möglicherweise als mit einer somatischen Mutation identifiziert ist:
    Bestimmen eines Größenunterschieds zwischen einer ersten Gruppe von DNA-Fragmenten mit der Sequenzvariante und einer zweiten Gruppe von DNA-Fragmenten mit einem Wildtyp-Allel;
    Vergleichen des Größenunterschieds mit einer Größenschwelle;
    wenn der Größenunterschied unter der Größenschwelle liegt, Verwerfen des Kandidatenlocus als eine mögliche Mutation; und
    Identifizieren des gefilterten Satzes von Loci als mit somatischen Mutationen in dem menschlichen Subjekt unter Verwendung der verbleibenden Kandidatenloci.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Identifizieren des gefilterten Satzes von Loci als mit somatischen Mutationen in einigem Gewebe des menschlichen Subjekts ferner beinhaltet:
    Identifizieren einer Gruppe von Regionen, von denen bekannt ist, dass sie mit Histonmodifikationen assoziiert sind, die mit Krebs assoziiert sind;
    für jeden eines zweiten Satzes von Kandidatenloci, der möglicherweise als mit einer somatischen Mutation identifiziert ist:
    Bestimmen, ob sich der Kandidatenlocus in einer der Gruppe von Regionen befindet;
    Bestimmen, ob der Kandidatenlocus auf der Grundlage dessen, ob sich der Kandidatenlocus in einer der Gruppe von Regionen befindet, zu verwerfen ist, wobei der Kandidatenlocus, der sich nicht in einer der Gruppe von Regionen befindet, eine höhere Wahrscheinlichkeit des Verwerfens des Kandidatenlocus bereitstellt, als wenn sich der Kandidatenlocus in einer der Gruppe von Regionen befindet;
    Identifizieren des gefilterten Satzes von Loci als mit somatischen Mutationen unter Verwendung der verbleibenden Kandidatenloci.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, ferner umfassend: Bestimmen einer Mutationslast für das menschliche Subjekt unter Verwendung einer Menge von Loci in dem gefilterten Satz von Loci.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, wobei die Mutationslast als eine rohe Anzahl von somatischen Mutationen, eine Dichte von somatischen Mutationen pro Anzahl von Basen, ein Prozentsatz von Loci einer genomischen Region, die als mit somatischen Mutationen identifiziert wird, eine Anzahl von in einer bestimmten Probenmenge beobachteten somatischen Mutationen oder eine Zunahme im Vergleich zu einer Referenzlast bestimmt wird.
  5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, ferner umfassend: Vergleichen der Mutationslast mit einer Krebsschwelle, um ein Ausmaß an Krebs zu bestimmen.
  6. Verfahren nach Anspruch 5, wobei das Ausmaß an Krebs einen Tumor anzeigt, ferner umfassend:
    Bestimmen einer ersten Menge von Histonmodifikationen für jedes einer ersten Mehrzahl von Segmenten des menschlichen Referenzgenoms;
    Bestimmen einer zweiten Menge des gefilterten Satzes von Loci für jedes einer zweiten Mehrzahl von Segmenten des menschlichen Referenzgenoms;
    Bestimmen eines ersten Satzes von Segmenten mit der ersten Menge von Histonmodifikationen über einer ersten Schwelle und mit der zweiten Menge des gefilterten Satzes von Loci über einer zweiten Schwelle; und
    Identifizieren eines Ursprungsgewebes des Tumors auf der Grundlage des ersten Satzes von Segmenten.
  7. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Identifizieren des gefilterten Satzes von Loci als mit somatischen Mutationen in einem Gewebe des menschlichen Subjekts ferner beinhaltet:
    für jeden eines zweiten Satzes von Kandidatenloci, der möglicherweise als mit einer somatischen Mutation identifiziert ist:
    Bestimmen einer Fraktion von Sequenzlesungen mit der Sequenzvariante;
    Vergleichen der Fraktion mit einer Fraktionsschwelle;
    Bestimmen auf Grundlage des Vergleichs, ob der Kandidatenlocus als eine mögliche Mutation zu verwerfen ist, wobei die Fraktion, die kleiner als die Fraktionsschwelle ist, eine höhere Wahrscheinlichkeit bereitstellt, den Kandidatenlocus zu verwerfen, als die Fraktion, die größer als die Fraktionsschwelle ist; und
    Identifizieren des gefilterten Satzes von Loci als mit somatischen Mutationen in dem menschlichen Subjekt unter Verwendung der verbleibenden Kandidatenloci.
  8. Verfahren nach Anspruch 7, das ferner umfasst: Messen einer fraktionierten Konzentration von Tumor-DNA in der biologischen Probe, wobei die Fraktionsschwelle auf der Grundlage der fraktionierten Konzentration bestimmt wird.
  9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, ferner umfassend: Identifizieren einer oder mehrerer abweichender Regionen, die eine Kopienanzahlaberration aufweisen, wobei die für einen Kandidatenlocus in einer abweichenden Region verwendete Fraktionsschwelle davon abhängt, ob die abweichende Region eine Kopienanzahlverstärkung oder einen Kopienanzahlverlust aufweist.
  10. Verfahren von Anspruch 7 oder 8, ferner umfassend:
    Identifizieren einer oder mehrerer abweichender Regionen, die eine Kopienanzahlaberration aufweisen; und
    Identifizieren, dass eine erste Sequenz, die aus einer ersten abweichenden Region gelesen wird, die eine Kopienanzahlverstärkung aufweist, mit größerer Wahrscheinlichkeit eine somatische Mutation aufweist als eine zweite Sequenz, die aus einer zweiten aberranten Region gelesen wird, die einen Kopienzahlverlust aufweist, als Teil des Bestimmens, ob Sequenzlesungen zu verwerfen sind, um die Anzahl der Sequenzlesungen zu bestimmen, die eine Sequenzvariante relativ zu dem konstitutionellen Genom für jeden des gefilterten Satzes von Loci aufweisen.
  11. Verfahren nach Anspruch 10, wobei die eine oder die mehreren abweichenden Regionen identifiziert werden durch:
    für jeden des zweiten Satzes von Kandidatenloci, der möglicherweise als mit einer somatischen Mutation identifiziert ist: Berechnen einer scheinbaren Mutantenfraktion einer Sequenzvariante relativ zu dem konstitutionellen Genom;
    für jede einer Mehrzahl von Regionen:
    Bestimmen einer Varianz in den scheinbaren Mutantenfraktionen der Kandidatenloci in der abweichenden Region;
    Vergleichen der Varianz mit einer Varianzschwelle, wobei eine abweichende Region, die eine Kopienanzahlverstärkung aufweist, eine Varianz aufweist, die größer als die Varianzschwelle ist.
  12. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Sequenzieren ein methylierungsbewusstes Sequenzieren ist und wobei das Identifizieren des gefilterten Satzes von Loci als mit somatischen Mutationen in einigem Gewebe des menschlichen Subjekts ferner beinhaltet:
    für jeden eines zweiten Satzes von Kandidatenloci, der möglicherweise als mit einer somatischen Mutation identifiziert ist:
    für jede der Sequenzlesungen, die an dem Kandidatenlocus ausgerichtet sind und die Sequenzvariante aufweisen:
    Bestimmen eines Methylierungsstatus des entsprechenden analysierbaren DNA-Moleküls an einer oder mehreren Stellen;
    Bestimmen, ob die gelesene Sequenz auf der Grundlage des Methylierungsstatus zu verwerfen ist, wobei der Methylierungsstatus "nicht methyliert" einehöhere Wahrscheinlichkeit bereitstellt, die gelesene Sequenz zu verwerfen, als der Methylierungsstatus "methyliert", wobei dadurch eine Anzahl von verbleibenden Sequenzlesungen erhalten wird;
    Vergleichen der Anzahl der verbleibenden Sequenzlesungen mit einer Kandidatenschwelle; und
    Bestimmen, ob der Kandidatenlocus auf der Grundlage des Vergleichs der Anzahl der verbleibenden gelesenen Sequenzen mit der Kandidatenschwelle zu verwerfen ist, wobei die Anzahl der verbleibenden gelesenen Sequenzen, die kleiner als die Kandidatenschwelle ist, eine höhere Wahrscheinlichkeit bereitstellt, den Kandidatenlocus zu verwerfen, als die Anzahl der verbleibenden gelesenen Sequenzen, die größer als die Kandidatenschwelle ist; und
    Identifizieren des gefilterten Satzes von Loci als mit somatischen Mutationen unter Verwendung der verbleibenden Kandidatenloci.
  13. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Identifizieren des gefilterten Satzes von Loci als mit somatischen Mutationen in einigem Gewebe des menschlichen Subjekts ferner beinhaltet:
    für jeden eines zweiten Satzes von Kandidatenloci, der möglicherweise als mit einer somatischen Mutation identifiziert ist:
    für jede der Sequenzlesungen, die an dem Kandidatenlocus ausgerichtet sind und die Sequenzvariante aufweisen:
    Bestimmen einer Endposition, die der entspricht, an der sich ein Ende der gelesenen Sequenz ausrichtet;
    Vergleichen der Endposition mit einer Mehrzahl von krebsspezifischen oder krebsassoziierten Endpositionen;
    Bestimmen, ob die gelesene Sequenz auf der Grundlage des Vergleichs zu verwerfen ist, wobei die Endposition, die keine krebsspezifische oder krebsassoziierte Endposition ist, eine höhere Wahrscheinlichkeit bereitstellt, die gelesene Sequenz zu verwerfen, als die Endposition, die eine krebsspezifische oder krebsassoziierte Endposition ist, wobei dadurch eine Anzahl von verbleibenden Sequenzlesungen erhalten wird;
    Vergleichen der Anzahl der verbleibenden Sequenzlesungen mit einer Kandidatenschwelle; und
    Bestimmen, ob der Kandidatenlocus auf der Grundlage des Vergleichs der Anzahl der verbleibenden gelesenen Sequenzen mit der Kandidatenschwelle zu verwerfen ist,wobei die Anzahl der verbleibenden gelesenen Sequenzen, die kleiner als die Kandidatenschwelle ist, eine höhere Wahrscheinlichkeit bereitstellt, den Kandidatenlocus zu verwerfen, als die Anzahl der verbleibenden gelesenen Sequenzen, die größer als die Kandidatenschwelle ist; und
    Identifizieren des gefilterten Satzes von Loci als mit somatischen Mutationen unter Verwendung der verbleibenden Kandidatenloci.
  14. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Sequenzierung unter Verwendung eines Einzelstrangsequenzierungsbibliotheksvorbereitungsvorgangs durchgeführt wird, der einen nachfolgenden Sequenzierungsschritt bereitstellt, um zwei Stranglesungen für jedes Matrizen-DNA-Molekül zu ergeben, wobei das Identifizieren des gefilterten Satzes von Loci als mit somatischen Mutationen in einigem Gewebe des menschlichen Subjekts ferner beinhaltet:
    für jeden eines zweiten Satzes von Kandidatenloci, der möglicherweise als mit einer somatischen Mutation identifiziert ist:
    für jedes Paar von Strängen, die an dem Kandidatenlocus ausgerichtet sind:
    Bestimmen, ob beide Stränge die Sequenzvariante aufweisen;
    Bestimmen, ob die gelesene Sequenz auf der Grundlage dessen, ob beide Stränge die Sequenzvariante aufweisen, zu verwerfen ist, wobei beide Stränge, die die Sequenzvariante nicht aufweisen, eine höhere Wahrscheinlichkeit des Verwerfens der Stranglesungen bereitstellen als nur die eine Stranglesung, die die Sequenzvariante aufweist, wobei dadurch eine Anzahl verbleibender Sequenzlesungen erhalten wird;
    Vergleichen der Anzahl der verbleibenden Sequenzlesungen mit einer Kandidatenschwelle; und
    Bestimmen, ob der Kandidatenlocus auf der Grundlage des Vergleichs der Anzahl der verbleibenden gelesenen Sequenzen mit der Kandidatenschwelle zu verwerfen ist, wobei die Anzahl der verbleibenden gelesenen Sequenzen, die kleiner als die Kandidatenschwelle ist, eine höhere Wahrscheinlichkeit bereitstellt, den Kandidatenlocus zu verwerfen, als die Anzahl der verbleibenden gelesenen Sequenzen, die größer als die Kandidatenschwelle ist; und
    Identifizieren des gefilterten Satzes von Loci als mit somatischen Mutationen unter Verwendung der verbleibenden Kandidatenloci.
  15. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei zellfreie DNA-Fragmente von Tumorzellen oder Zellen, die mit Krebs assoziiert sind, weniger als 50 % der zellfreien DNA-Fragmente in der biologischen Probe umfassen.
  16. Computerprogramm, umfassend eine Mehrzahl von Befehlen, die von einem Computersystem ausgeführt werden können, das, wenn es so ausgeführt wird, das Computersystem steuert, um einen Vorgang des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche durchzuführen.
HK18103937.0A 2015-02-10 2016-02-14 Detecting mutations for cancer screening and fetal analysis HK1244515B (en)

Applications Claiming Priority (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US201562114471P 2015-02-10 2015-02-10
US62/114,471 2015-02-10
US201562271196P 2015-12-22 2015-12-22
US62/271,196 2015-12-22
PCT/CN2016/073753 WO2016127944A1 (en) 2015-02-10 2016-02-14 Detecting mutations for cancer screening and fetal analysis

Publications (2)

Publication Number Publication Date
HK1244515A1 HK1244515A1 (zh) 2018-08-10
HK1244515B true HK1244515B (en) 2022-05-27

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
US11168370B2 (en) Detecting mutations for cancer screening
TWI797095B (zh) 腫瘤檢測之方法及系統
EP3967775B1 (de) Analyse von fragmentierungsmustern von zellfreier dna
AU2014222312B2 (en) Maternal plasma transcriptome analysis by massively parallel RNA sequencing
KR20150082228A (ko) 혈장으로부터 태아 또는 종양 메틸롬의 비침습적 결정
TW202205300A (zh) Dna混合物中組織之單倍型甲基化模式分析
HK40076095A (en) Detecting mutations for cancer screening and fetal analysis
HK40066982A (zh) 用於癌症筛查和胎儿分析的突变检测
HK1244515B (en) Detecting mutations for cancer screening and fetal analysis
HK40104398A (en) Analysis of fragmentation patterns of cell-free dna
HK40070813A (en) Analysis of fragmentation patterns of cell-free dna
HK40070813B (en) Analysis of fragmentation patterns of cell-free dna
HK40082326A (en) Methylation pattern analysis of haplotypes in tissues in dna mixture
HK1251018B (zh) 用於癌症筛查和胎儿分析的突变检测
HK1247645B (en) Analysis of fragmentation patterns of cell-free dna
HK1252222B (en) Methylation pattern analysis of haplotypes in tissues in dna mixture