[go: up one dir, main page]

HK1152565B - Improved immunoassay methods - Google Patents

Improved immunoassay methods Download PDF

Info

Publication number
HK1152565B
HK1152565B HK11106543.6A HK11106543A HK1152565B HK 1152565 B HK1152565 B HK 1152565B HK 11106543 A HK11106543 A HK 11106543A HK 1152565 B HK1152565 B HK 1152565B
Authority
HK
Hong Kong
Prior art keywords
cancer
antigen
patient
autoantibodies
antibody
Prior art date
Application number
HK11106543.6A
Other languages
English (en)
French (fr)
Chinese (zh)
Other versions
HK1152565A (en
Inventor
John Forsyth Russell Robertson
Tony Barnes
Andrea Murray
Caroline Chapman
Original Assignee
Oncimmune Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Oncimmune Ltd filed Critical Oncimmune Ltd
Publication of HK1152565A publication Critical patent/HK1152565A/en
Publication of HK1152565B publication Critical patent/HK1152565B/en

Links

Claims (24)

  1. In vitro-Verfahren zum Bestimmen eines Antikörperprofils in einer TestProbe, umfassend ein Körperfluid eines Säugersubjekts, worin der Antikörper ein Autoantikörper ist, der ein biologischer Marker eines Krankheitszustands oder einer Krankheitsanfälligkeit ist, wobei das Verfahren umfasst:
    a) In-Kontakt-bringen der Testprobe mit mehreren verschiedenen engen eines Antigens, das spezifisch für den Antikörper ist, und
    b) Ermitteln des Ausmaßes der spezifischen Bindung zwischen dem Antikörper und dem Antigen; und
    c) Auftragen oder Berechnen einer Kurve des Ausmaßes der spezifischen Bindung gegen die Menge von Antigen für jede in Schritt (a) verwendete Antigenmenge, um ein Profil der Antikörperproduktion in dem Subjekt entweder vor dem Ausbrechen der Krankheit oder über den Verlauf der Krankheit zu erstellen, worin das Verfahren wiederholt wird, um ein Profil einer Antikörperproduktion zu erstellen.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, worin der Antikörper ein Autoantikörper ist, der spezifisch für ein Tumormarkerprotein ist.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, worin das Antigen ein Tumormarkerprotein oder ein antigenes Fragment oder ein Epitop davon ist.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, worin das Tumormarkerprotein MUC1, MUC16, c-myc, EGRF, p53, ras, BRCA1, BRCA2, APC, HER2, PSA, CEA, CEA19.9, NY-ESO-1, 4-5, CAGE, PSMA, PSCA, EpCam, ein Zytokeratin, Recoverin, ein Kallikrein, ein Annexin, AFP, GRP78, CA125, Mammoglobin oder raf ist.
  5. Verwendung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 2 bis 4 bei der Diognose, Prognose oder Überwachung von Krebs.
  6. Verwendung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 2 bis 4 zum Screening einer Population von asymptomatischen humanen Subjekten zum Identifizieren derjenigen Subjekte, die unter einem erhöhten Risiko der Entwicklung von Krebs stehen, worin die Proben, die unter Verwendung des Verfahren zu testen sind, Körperfluidproben sind, die von den Subjekten entnommen wurden, und worin Subjekte mit einem im Vergleich mit einer normalen Kontrolle, die entweder den Autoantikörpergehalt, der in Kontrollindividuen vorliegt oder einen Grundgehalt für dieses Subjekt repräsentiert, erhöhten Autoantikörpergehalt haben, so identifiziert werden, dass sie unter dem Risiko einer Krebsentwicklung stehen.
  7. Verwendung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 2 bis 4 zum Nachweis früher neoplastischer oder früher kanzerogener Veränderung in einem asymptomatischen menschlichen Subjekt, worin die unter Verwendung des Verfahrens zu testende Probe eine Probe von Körperfluid ist, das von einem Subjekt entnommen wurde, und worin das Vorliegen eines erhöhten Autoantikörpergehalts im Vergleich mit einer normalen Kontrolle, die entweder den Autoantikörpergehalt in Kontrollindividuen oder einen Grundgehalt für das Subjekt repräsentiert, als ein Anzeichen früher neoplastischer oder früher kanzerogener Veränderung in dem Subjekt dient.
  8. Verwendung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 2 bis 4 zum Screening einer Population von asymptomatischen humanen Subjekten, um diejenigen Subjekte zu identifizieren, die einen Krebs entwickelt haben, worin die unter Verwendung des Verfahrens zu testenden Proben Proben von Körperfluid sind, das von den Subjekten entnommen wurde, und worin Subjekte mit einem erhöhten Autoantikörpergehalt im Vergleich mit einer normalen Kontrolle, die entweder den Autoantikörpergehalt in Kontrollindividuen oder einen Grundgehalt für das Subjekt repräsentiert, so diagnostiziert werden, dass sie Krebs haben.
  9. Verwendung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 2 bis 4 zum Testen einer Population symptomatischer humaner Subjekte zum Identifizieren derjenigen Subjekte, die einen Krebs entwickelt haben, worin die unter Verwendung des Verfahrens zu testenden Proben Proben von Körperfluid sind, das von den Subjekten entnommen wurde, und worin Subjekte mit einem erhöhten Autoantikörpergehalt im Vergleich mit einer normalen Kontrolle, die entweder den Autoantikörpergehalt in Kontrollindividuen oder einen Grundgehalt für das Subjekt repräsentiert, so diagnostiziert werden, dass sie Krebs haben.
  10. Verwendung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 2 bis 4 zum Überwachen des Fortschreiten von Krebs oder einer anderen neoplastischen Krankheit in einem Patienten, worin die unter Verwendung des Verfahrens zu testende Probe eine Probe von Körperfluid ist, das von einem humanen Patienten entnommen wurde, und worin der Autoantikörpergehalt, der in dem Patienten vorliegt, verglichen wird mit einer normalen Kontrolle, die entweder den Autoantikörpergehalt in Kontrollindividuen oder einen Grundgehalt, der für diesen Patienten entwickelt wurde, repräsentiert.
  11. Verwendung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 2 bis 4 zum Beurteilen der Prognose eines Patienten, bei dem Krebs diagnostiziert wurde.
  12. Verwendung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 2 bis 4 zum Vorhersagen des Ansprechens eines Krebspatienten auf Anti-Krebs-Behandlung, wie etwa Anti-Wachstumsfaktor- oder Signaltransduktions-Therapie, Radiotherapie, Endokrin-Therapie, humaner Antikörper-Therapie, Chemotherapie oder Impfung.
  13. Verwendung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 2 bis 4 zur Überwachung des Ansprechens eines Krebspatienten auf Anti-Krebs-ehandlung, wie etwa Anti-Wachstumsfaktor- oder Signaltransduktions-Therapie, Radiotherapie, Endokrin-Therapie, humaner Antikörper-Therapie, Chemotherapie oder Impfung.
  14. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 4 zum Auswählen eines Anti-Krebs-Impfstoffs zur Verwendung bei einem Krebspatienten.
  15. Verfahren nach Anspruch 1, worin der Antikörper ein Autoantikörper ist, der charakteristisch für eine Autoimmunerkrankung ist oder mit einer Autoimmunerkrankung in Verbindung steht.
  16. Verfahren nach Anspruch 1, worin der Autoantikörper ein Autoantikörper ist, der charakteristisch ist für oder verbunden ist mit einer Nieren- oder Lebererkrankung, die zu Insuffizienz oder Versagen des jeweiligen Organs führt.
  17. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 16, worin das Antigen ein natürlich vorkommendes Protein oder Polypeptid, ein rekombinantes Protein oder Polynukleotid, ein synthetisches Protein oder Polypeptid, synthetisches Peptid, eine Peptidmimetik, Polysaccharid oder eine Nukleinsäure ist.
  18. In vitro-Verfahren zum Profilieren von zwei oder mehreren Antikörpern in einer Testprobe, umfassend ein Körperfluid eines Säugersubjekts, worin mindestens einer der Antikörper ein Autoantikörper ist, der ein biologischer Marker eines Krankheitszustands oder einer Krankheitsanfälligkeit ist, wobei das Verfahren umfasst:
    a) In-Kontakt-bringen der Testprobe mit zwei oder mehreren Sätzen von Antigenen, worin jeder der Sätze von Antigenen spezifisch ist für einen der Antikörper, die in der Testprobe nachzuweisen sind, und worin jeder Satz von Antigenen mehrere verschiedene Mengen des Antigens umfasst,
    b) Ermitteln des Ausmaßes der spezifischen Bindung zwischen den Antikörpern und den Antigenen; und
    c) Auftragen oder Berechnen einer Kurve des Ausmaßes der spezifischen Bindung gegenüber der Antigenmenge für jeden Satz von in Schritt (a) verwendeten Antigenen, um ein Profil der Antikörperproduktion in einem Patienten entweder vor oder nach Einsetzen einer Erkrankung oder über den Verlauf der Erkrankung zu entwickeln.
  19. Verfahren nach Anspruch 18, worin das Profilieren von jedem Antikörper bestimmt wird basierend auf den kollektiven Werten des Ausmaßes spezifischer Bindung für alle für diesen Antikörper getesteten Antigenkonzenkonzentrationen.
  20. Verfahren nach Anspruch 18 oder 19, worin mindestens einer der Antikörper ein Autoantikörper ist, der spezifisch für ein Tumormarkerprotein ist.
  21. Verfahren nach Anspruch 20, worin jedes Antigen ein Tumormarkerprotein oder ein antigenes Fragment oder Epitop davon ist.
  22. Verfahren nach Anspruch 21, worin jedes der Tumormarkerproteine ausgewählt wird, aus der Gruppe, bestehend aus MUC1, MUC16, c-myc, EGRF, p53, ras, BRCA1, BRCA2, APC, HER2, PSA, CEA, CA19.9, NY-Es-1, 4-5, CAGE, PSMA, PSCA, EpCam, einem Zytokeratin, Recoverin, einem Kallikrein, einem Annexin, AFP, GRP78, CA125, Mammoglobin und raf.
  23. Verwendung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 20 bis 22 bei der Diagnose, Prognose oder beim Überwachen von Krebs.
  24. Verwendung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 20 bis 22 für:
    (a) Screening einer Population asymptomatischer humaner Subjekte zum Identifizieren derjenigen Subjekte, die unter einem erhöhten Risiko der Entwicklung von Krebs stehen, worin die Proben, die unter Verwendung des Verfahrens zu testen sind, Proben von Körperfluid sind, das von den Subjekten entnommen wurde, und worin Subjekte mit einem erhöhten Gehalt von Autoantikörpern im Vergleich zu einer normalen Kontrolle, die entweder den Gehalt von Autoantikörpern, der in Kontrollindividuen vorliegt oder einen Grundgehalt für dieses Subjekt repräsentiert, so identifiziert werden, dass sie unter dem Risiko der Entwicklung von Krebs identifiziert werden; oder
    (b) Nachweisen von früher neoplastischer oder früher karzerogener Veränderung in einem asymptomatischen humanen Subjekt, worin die unter Verwendung des Verfahrens zu testende Probe eine Probe von Körperfluid ist, die von dem Subjekt entnommen wurde, und worin das Vorliegen eines erhöhten Gehalts von Autoantiköpern im Vergleich mit einer normalen Kontrolle, die entweder den Gehalt von Autoantikörpern, die in Kontrollindividuen vorliegen oder einen Grundgehalt für das Subjekt repräsentiert, als ein Indikator früher neoplastischer oder früher karzerogener Veränderung in dem Subjekt verwendet wird, oder
    (c) Screening einer Population asymptomatischer humaner Subjekte zum Identifizieren derjenigen Subjekte, die einen Krebs entwickelt haben, worin die unter Verwendung des Verfahrens zu testenden Proben Proben von Körperfluid sind, das von den Subjekten entnommen wurde, und worin Subjekte mit einem erhöhten Gehalt von Autoantikörpern im Vergleich zu einer normalen Kontrolle, die entweder den Gehalt von Autoantikörpern der in Kontrollindividuen oder einen Grundgehalt für dieses Subjekt repräsentiert, so diagnostiziert werden, dass sie Krebs haben; oder
    (d) Testen einer Population symptomatischer humaner Subjekte zum Identifizieren derjenigen Subjekte, die einen Krebs entwickelt haben, worin die unter Verwendung des Verfahrens zu testenden Proben Proben von Körperfluid sind, das von den Subjekten entnommen wurde, und worin Subjekte mit einem erhöhten Gehalt von Autoantikörpern im Vergleich zu einer normalen Kontrolle, die entweder den Gehalt von Autoantikörpern der in Kontrollindividuen vorliegt oder einen Grundgehalt für dieses Subjekt repräsentiert, so diagnostiziert werden, dass sie Krebs haben; oder
    (e) Beobachten des Fortschreitens von Krebs oder einer anderen neoplastischen Erkrankung in einem Patienten, worin die unter Verwendung des Verfahrens zu testende Probe eine Probe von Köperfluid ist, das von einem humanen Patienten entnommen wurde, und worin das Profil von Autoantikörpern, die in dem Patienten vorliegen, verglichen wird mit einer normalen Kontrolle, die entweder den Gehalt von Autoantiköpern, die in den Kotrollindividuen vorliegen, oder einen Grundgehalt, der für diesen Patienten entwickelt wurde, darstellt; oder
    (f) Beurteilen der Prognose eines Patienten, bei dem Krebs diagnostiziert wurde; oder
    (g) Vorhersagen des Ansprechens eines Krebspatienten auf Antikrebsbehandlung, wie etwa Anti-Wachstumsfaktor-oder Signaltransduktions-Therapie, Radiotherapie, Endokrin-Therapie, Therapie mit humanem Antikörper, Chemotherapie oder Impfung; oder
    (h) Beobachten des Ansprechens eines Krebspatienten auf Antikrebsbehandlung wie etwa Anti-Wachstumsfaktor-oder Signaltransduktions-Therapie, Radiotherapie, Endokrin-Therapie, Therapie mit humanem Antikörper, Chemotherapie oder Impfung; oder
    (i) Auswählen eines Anti-Krebs-Impfstoffs zur Verwendung bei einem Krebspatienten.
HK11106543.6A 2005-05-27 2011-06-24 Improved immunoassay methods HK1152565B (en)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB0510943.4 2005-05-27
US60/685,422 2005-05-27

Publications (2)

Publication Number Publication Date
HK1152565A HK1152565A (en) 2012-03-02
HK1152565B true HK1152565B (en) 2014-11-21

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2275815B1 (de) Verbesserte Immunoassayverfahren
US8574848B2 (en) Immunoassay methods
CA2663154C (en) Improved immunoassay methods
US9714938B2 (en) Immunoassay methods
CN103257227B (zh) 改进的免疫测定方法
AU2012209004B2 (en) Improved immunoassay methods
HK1152565A (en) Improved immunoassay methods
HK1152565B (en) Improved immunoassay methods
HK1131210B (en) Improved immunoassay methods