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HK1079752A1 - Elevator system and monitoring system - Google Patents

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Publication number
HK1079752A1
HK1079752A1 HK05111789A HK05111789A HK1079752A1 HK 1079752 A1 HK1079752 A1 HK 1079752A1 HK 05111789 A HK05111789 A HK 05111789A HK 05111789 A HK05111789 A HK 05111789A HK 1079752 A1 HK1079752 A1 HK 1079752A1
Authority
HK
Hong Kong
Prior art keywords
sensor
control unit
bus node
bus
elevator system
Prior art date
Application number
HK05111789A
Other languages
English (en)
French (fr)
Chinese (zh)
Other versions
HK1079752B (en
Inventor
Philipp Angst
Original Assignee
Inventio Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Inventio Ag filed Critical Inventio Ag
Publication of HK1079752A1 publication Critical patent/HK1079752A1/xx
Publication of HK1079752B publication Critical patent/HK1079752B/xx

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B5/00Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
    • B66B5/0006Monitoring devices or performance analysers
    • B66B5/0018Devices monitoring the operating condition of the elevator system

Landscapes

  • Indicating And Signalling Devices For Elevators (AREA)
  • Maintenance And Inspection Apparatuses For Elevators (AREA)
  • Elevator Control (AREA)
  • Selective Calling Equipment (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Aufzugsanlage mit einer in einem Aufzugsschacht von einer Antriebseinheit bewegbaren Aufzugskabine. Die Aufzugsanlage ist von einer Steuereinheit steuerbar. Zudem sind Sensoren zur Zustandsüberwachung der Aufzugsanlage vorgesehen, die jeweils über einen zugeordneten Busknoten an einen Datenbus angeschlossen und mit der Steuereinheit verbunden sind. Darüber hinaus betrifft die Erfindung ein Überwachungssystem für eine Aufzugsanlage, das mehrere Busknoten umfasst. Die Busknoten sind über einen Datenbus an eine Steuereinheit angeschlossen, wobei den Busknoten jeweils ein Sensor zugeordnet ist. Der mit dem zugeordneten Busknoten verbundene Sensor ist zur Zustandsüberwachung der Aufzugsanlage vorgesehen.
In Aufzugsanlagen werden Sicherheitskontakte verwendet, um den Zustand der Aufzuganlage zu erfassen. Herkömmliche Aufzugsanlagen verwenden Sicherheitskontakte, die in einer Reihenschaltung miteinander verschaltet sind, wobei bei einem funktionsfähigen Zustand der Aufzugsanlage alle Sicherheitskontakte geschlossen sind, so dass ein positives Zustandssignal der Aufzugsanlage in einer Steuereinheit ausgewertet werden kann. Nachteilig bei einer derartigen Verschaltung der Sicherheitskontakte ist, dass keine Diagnose möglich ist, ob ein oder mehrere Sicherheitskontakte fehlerhaft sind. Folglich können keine geeigneten Maßnahmen der Steuereinheit zur Steuerung der Aufzugsanlage vorgenommen werden. Des Weiteren ist mit einer derartigen Verschaltung der Sicherheitskontakte keine Identifikation der Sicherheitskontakte möglich, wobei auch weitere Informationen über Zwischenzustände oder Zählerstände usw. nicht übertragen werden können.
Derartig verschaltete Sicherheitskontakte werden heutzutage häufig durch Bussysteme ersetzt, an welche die Sicherheitskontakte angeschlossen sind. Diese Bussysteme müssen den speziellen Sicherheitsanforderungen für Aufzugsanlagen genügen.
In der WO 03/020627 A1 wird ein Aufzugssystem beschrieben, bei dem Erfassungsmittel angeordnet sind, die im Fall einer Störung im Bereich von Schachttüren oder Kabinentüren einer Steuerung Störungsinformationen über die Störungsart und Position der Störung zur Verfügung stellen. Die Steuerung kann somit unter Berücksichtigung der Störungsart, der Position der Störung und einer Zustandsinformation eine situationsabhängige sichere Reaktion auslösen. Die Erfassungsmittel, die beispielsweise Einschalter, Ausschalter, Hallsensoren usw. umfassen, sind über ein Bussystem mit einer Steuereinheit der Aufzugsanlage verbunden. Um dieses Bussystem den Sicherheitsanforderungen anzupassen, werden beispielsweise verteilte Sensoren eingesetzt, wobei jeweils zwei oder mehrere Sensoren zur gegenseitigen Kontrolle oder gegenseitigen Unterstützung vorgesehen sind. Weiter ist vorgesehen, dass die Erfassungsmittel im Fehlerfall in einen sicheren Zustand gesetzt werden, um das Aufzugssystem nicht negativ zu beeinflussen. Die Erfassungsmittel sind über Busknoten mit dem Bussystem verbunden, wobei die Busknoten durch eingebaute redundante Ausgestaltung in ihrer Sicherheit verbessert werden und damit die Sicherheit des gesamten Systems erhöhen.
Nachteilig bei einer derartigen Ausgestaltung des Bussystems ist, dass ein Busknoten auch eine fehlerhafte Meldung zur Steuerung übermitteln kann, obwohl der diesem Busknoten zugeordnete Sensor einen fehlerfreien oder funktionsfähigen Zustand der Aufzugsanlage meldet und eigentlich kein fehlerhafter Zustand vorliegt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, oben genannte Probleme zu beseitigen und eine Aufzugsanlage und ein Überwachungssystem für eine Aufzugsanlage mit verbesserter Betriebssicherheit und verbesserter Verfügbarkeit anzugeben.
Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Aufzugsanlage in Übereinstimmung mit Anspruch 1 erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der einem Busknoten zugeordnete Sensor eine Spannungsversorgung des Busknotens steuert.
Die Erfindung basiert auf dem Gedanken, dass ein Busknoten, der nicht mit einer Spannung versorgt wird, keine fehlerhafte Zustandsmeldung an die Steuereinheit übermitteln kann, so dass bei einer Zustandsabfrage keine Zustandsmeldung erfolgt. Somit lässt sich das Übermitteln von fehlerlosen Zuständen, obwohl ein Fehler vorliegt, verhindern. Dazu ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass der Sensor in Abhängigkeit von dem detektierten Zustand der Aufzugsanlage die Spannungsversorgung des Busknotens steuert.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Aufzugsanlage stellen die Gegenstände der Ansprüche 2 bis 10 dar.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird die Spannungsversorgung des zugeordneten Busknotens bei einem Zustand des Sensors, der einen fehlerhaften Zustand der Aufzugsanlage charakterisiert, ausgeschaltet. Dadurch wird es ermöglicht, dass der Zustand dieses Sensors nur dann zur Steuereinheit übertragen wird, wenn ein fehlerfreier oder funktionsfähiger Zustand der Aufzugsanlage vorliegt. Sollte ein fehlerhafter Zustand der Aufzugsanlage vorliegen, verbleibt der Sensor in diesem fehlerhaften Zustand und die Spannungsversorgung des zugeordneten Busknotens bleibt ausgeschaltet.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der Busknoten passiv ausgebildet, so dass der Zustand des Busknotens von der Steuereinheit abrufbar ist. Dadurch bleibt der Aufwand zur Realisierung des Busknotens gering.
In einer alternativen Ausgestaltung der Erfindung ist der Busknoten aktiv ausgebildet. Dabei übermittelt der Busknoten der Steuereinheit den Zustand des zugeordneten Sensors. Derartige aktive Busknoten sind aufwendiger ausgestaltet, wobei jedoch die Steuereinheit mit derartigen aktiven Busknoten dezentraler aufgebaut werden und die Komplexität der Steuereinheit reduziert werden kann.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Steuereinheit bei einem Ausbleiben einer Zustandsmeldung eines Busknotens innerhalb einer vorbestimmten Zeitspanne diesen Busknoten mit dem zugeordneten Sensor als fehlerhaft einstuft. Ein Busknoten wird folglich dann als fehlerhaft eingestuft, wenn nach einer Weile bei einem passiven Busknoten keine Rückmeldung erfolgt oder bei einem aktiven Busknoten der Busknoten keine Zustandsmeldung an die Steuereinheit übermittelt. Die Steuereinheit ist somit in der Lage zu erkennen, ob der Sensor in einem fehlerfreien oder in einem fehlerhaften Zustand ist.
Vorteilhaft ist vorgesehen, dass die Steuereinheit in Abhängigkeit von den gemeldeten oder übermittelten Zuständen der Busknoten geeignete Maßnahmen zur Steuerung der Aufzugsanlage einleitet. Durch die Diagnose, bei welchem Sensor ein Fehler vorliegt, kann eine adäquate Maßnahme getroffen werden, um die Verfügbarkeit oder die Betriebssicherheit der Aufzugsanlage gezielt zu verbessern.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Busknoten bei der Übermittlung des Zustands eine Identifikation zur Steuereinheit übermitteln. Dadurch wird es vermieden, dass ein Busknoten für einen anderen Busknoten eine Zustandsmeldung übermittelt, die möglicherweise falsch ist.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung umfasst der Sensor einen Kontakt, der die Spannungsversorgung des zugeordneten Busknotens steuert. Dabei kann der Kontakt durch einen Einschalter oder durch einen Ausschalter gebildet sein. Je nach Anforderung kann insofern ein geöffneter oder geschlossener Kontakt des Sensors als fehlerhaft oder als funktionsfähiger Zustand gewertet werden.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Sensoren kontaktlos ausgebildet. Derartige Sensoren erfassen durch beispielsweise Magnetfelder einen bestimmten Zustand, so dass die Spannungsversorgung des zugeordneten Busknotens in Abhängigkeit von einem bestimmten Zustand des kontaktlosen Sensors gesteuert werden kann.
Die obige Aufgabe wird in Übereinstimmung mit Anspruch 11 ferner durch ein Überwachungssystem für eine Aufzugsanlage gelöst, bei dem ein Sensor die Spannungsversorgung des zugeordneten Busknotens steuert.
Vorteilhafte Ausgestaltungen eines solchen Überwachungssystems stellen die Gegenstände der Ansprüche 12 bis 17 dar.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert, das in den Zeichnungen schematisch dargestellt ist. Dabei zeigt:
Figur 1 eine Aufzugsanlage gemäß der vorliegenden Erfindung,
Figur 2 ein Überwachungssystem gemäß der vorliegenden Erfindung und
Figur 3 einen als Ausschalter ausgebildeten Sensor.
In Figur 1 ist eine Aufzugsanlage 10 mit einer Aufzugskabine 12, die in einem Aufzugsschacht 15 bewegt wird, dargestellt. Die Aufzugskabine 12 wird von einer Antriebseinheit 14 im Aufzugsschacht 15 zwischen Stockwerken A, B, und C eines Gebäudes bewegt. Die Aufzugskabine 12 weist Kabinentüren 13 und eine Kabinensteuerung 19 auf. In den einzelnen Stockwerken A, B, C sind jeweils Schachttüren 11 angeordnet. An jeder Schachttüre 11 ist wenigstens ein Sensor 17 angeordnet, der mit einem zugeordneten Busknoten 18 verbunden ist, wobei die Busknoten 18 über einen Datenbus 22 mit einer Steuereinheit 16 verbunden sind. Die Sensoren 17 auf den Stockwerken A, B und C sind jeweils als Einschalter ausgebildet, die bei Betätigung geschlossen werden. Die Steuereinheit 16 steuert die Aufzugsanlage 10 und ist zu diesem Zweck mit der Antriebseinheit 14, der Kabinensteuerung 19 und über den Datenbus 22 und die Busknoten 18 mit den diesen zugeordneten Sensoren 17 verbunden. Die Sensoren 17 bilden eine so genannte Sicherheitskette. Die Steuereinheit 16 kann auch eine Türüberwachungseinheit oder einfach eine Überwachungseinheit sein.
Figur 2 zeigt ein Überwachungssystem zur Steuerung der Aufzugsanlage 10. Das Überwachungssystem umfasst die Sensoren 17, die jeweils an eine Spannungsversorgungsleitung Vcc und an die zugeordneten Busknoten 18 angeschlossen sind. Die Busknoten 18 sind an den Datenbus 22 angeschlossen und somit mit der Steuereinheit 16 verbunden. In dem in Figur 2 gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Sensoren 17 besonders einfach ausgebildet, da die Sensoren 17 jeweils nur aus dem Einschalter bestehen, der bei geschlossenen Schachttüren 11 geschlossen wird und dadurch die angeschlossenen Busknoten 18 mit der Spannungsversorgungsleitung Vcc verbindet. Damit erhält der Busknoten 18 die zum Betreib erforderliche Spannungsversorgung und kann entweder den Zustand des Sensors 17 selbstständig an die Steuereinheit 16 übertragen oder bei der nächsten Abfrage der Steuereinheit 16 seinen Zustand übermitteln. Wird eine Schachttüre 11 nicht vorschriftsmäßig geschlossen, bleibt der Einschalter im Sensor 17 offen und der betreffende Busknoten 18 des Sensors 17 an dieser Schachttüre 11 stromlos, so dass er seinen Zustand und/oder den Zustand des zugeordneten Sensors 17 nicht zur Steuereinheit 16 übermitteln kann und auf diese Weise von der Steuereinheit 16 als fehlerhaft erkannt wird.
Im Folgenden wird die Funktionsweise der aus den Sensoren 17 gebildeten Sicherheitskette beschrieben. Aufzugsanlagen unterliegen bekanntermaßen hohen Sicherheitsstandards. Um diesen Sicherheitsstandards zu genügen, wird vor einer Bewegung der Aufzugskabine 12 im Aufzugsschacht 15 der Status oder Zustand der Sicherheitskette abgefragt. Die Busknoten 18 können dabei als aktive Busknoten 18 ausgelegt sein und folglich selbstständig bei vorher bestimmbaren Zuständen der Aufzugsanlage 10 ihren Zustand zur Steuerungseinheit 16 senden. Alternativ können die Busknoten 18 auch passiv ausgebildet sein und den Zustand des Busknotens 18 und/oder des zugeordneten Sensors 17 mittels eines Polling-Verfahrens zur Steuereinheit 16 übertragen. Dazu wird jeder Busknoten 18 zu einem gegebenem Zeitpunkt von der Steuereinheit 16 aufgefordert, seinen Zustand zu übermitteln.
Die Steuereinheit 16 nimmt die Zustände der zu überprüfenden Sensoren 17 entgegen, wertet diese aus und leitet geeignete Steuervorgänge ein. Die Aufzugskabine 12 kann beispielsweise nur dann bewegt werden, wenn alle Sensoren 17 geschlossene Schachttüren 11 und Kabinentüren 13 anzeigen. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind zur Wahrung der Übersichtlichkeit nur die Sensoren 17 an den Schachttüren 11 auf den einzelnen Stockwerken A, B und C dargestellt. Darüber hinaus kann die Aufzugsanlage 10 und dabei insbesondere die Sicherheitskette weitere nicht dargestellte Sensoren enthalten. Beispielsweise können im obersten und untersten Stockwerk A und C jeweils Endschalter angeordnet sein, die eine Weiterfahrt über die Stockwerke hinaus verhindern. Ebenso können an der Kabinentüre 13 der Aufzugskabine 12 ein oder mehrere Sensoren angebracht sein, die den Zustand der Kabinetüre 13 anzeigen.
Die Spannungsversorgung der Busknoten 18 wird in Abhängigkeit von den Zuständen der zugeordneten Sensoren 17 gesteuert. Dadurch wird erreicht, dass der jeweilige Busknoten 18 seinen Zustand oder den des zugeordneten Sensors 17 nur dann zur Steuereinheit 16 überträgt, wenn der Sensor 17 einen fehlerfreien Zustand anzeigt. Weist ein Sensor 17 einen fehlerhaften Zustand auf, bleibt der Busknoten 18 stromlos und kann diesen Zustand nicht melden. Die Steuereinheit 16 erkennt jedoch trotzdem, dass bei diesem Sensor 17 auf einem bestimmten Stockwerk ein Fehler vorliegt, da die Zustandsmeldung von diesem Sensor 17 ausbleibt. Dadurch kann vermieden werden, dass der Busknoten 18 trotz eines funktionsfähigen Zustands des Sensors 17 einen fehlerhaften Zustand zur Steuereinheit 16 meldet.
Die Steuereinheit 16 erkennt den entsprechenden Fehler in der Sicherheitskette und kann geeignete Maßnahmen einleiten. Die einfachste Maßnahme stellt ein Notstopp der Aufzugskabine 12 dar. Es kann jedoch auch eine Zwangsfahrt der Aufzugskabine 12 mit verminderter Geschwindigkeit zum Erdgeschoss eingeleitet werden oder eine Servicezentrale kann informiert werden. Weiterhin ist es möglich, einen Fehler des Sensors 17 der Sicherheitskette in einem Fehlerprotokoll zu registrieren, das in einem Speicher der Steuereinheit 16 abgespeichert wird, so dass bei der nächsten Wartung der Aufzugsanlage 10 die aufgetretenen Fehler behoben oder kontrolliert werden können. Besonders vorteilhaft bei dieser Ausgestaltung der Sicherheitskette ist die Möglichkeit der eindeutigen Identifizierung des fehlerhaften Sensors 17 oder Busknotens 18. Bei der Übermittlung des Zustandes des Sensors 17 oder des Busknotens 18 überträgt der Busknoten 18 auch eine eindeutige Identifikation, so dass die Steuereinheit 16 den Ort des Fehlers erkennen und geeignete Maßnahmen ergreifen kann. Bei einem Fehler an den Kabinentüren 13 kann die Steuereinheit 16 beispielsweise versuchen, die Kabinentüren 13 nochmals zu schließen, indem die Kabinensteuerung 19 angewiesen wird, die Türen wiederholt zu öffnen und zu schließen.
In die Sicherheitskette können auch Positionssensoren eingebunden sein, mit denen festgestellt wird, ob die Aufzugskabine 12 eine entsprechend zulässige Position im Aufzugsschacht 15 erreicht und die Türen 11, 13 geöffnet werden können. Wenn von einem derartigen Positionssensor eine Zustandsmeldung fehlt, kann das daran liegen, dass die Aufzugskabine 12 noch nicht die vorgeschriebene Ausstiegsposition erreicht hat. Die Steuereinheit 16 erkennt diesen Zustand und versucht die Aufzugskabine 12 an eine entsprechend zulässige Ausstiegsposition zu bewegen, an der die Positionssensoren die zugeordneten Busknoten 18 einschalten, so dass die Zustandsmeldung über den fehlerfreien Zustand des Positionssensors an die Steuereinheit 16 gemeldet werden kann.
Das Überwachungssystem kann auch Sensoren 23 umfassen, die beispielsweise als Ausschalter oder als Hallsensoren ausgebildet sind. Figur 3 zeigt einen als Ausschalter ausgebildeten Sensor 23, der bei Betätigung geöffnet wird. In diesem Fall ist die Verbindung zur Spannungsversorgungsleitung Vcc bei geschlossenen Schachttüren 11 geschlossen, so dass der zugeordnete Busknoten 18 mit Spannung versorgt wird und seinen Zustand an die Steuereinheit 16 übertragen kann. Werden die Schachttüren 11 geöffnet, wird die Spannungsversorgung unterbrochen und der Busknoten 18 kann keine fehlerhafte Zustandsmeldung absetzen.
Die Sensoren 17, 23 können auch kontaktlos ausgebildet sein. Beispielsweise können Näherungsschalter verwendet werden, die auf ein elektronisches oder magnetisches Feld reagieren. Dabei wird die Verbindung zur Spannungsversorgung Vcc unterbrochen, wenn beispielsweise kein Magnetfeld detektiert wird. Sind die Schachttüren 11 geschlossen, wird von der gegenüberliegenden Schachttüre 11 ein Magnetfeld erkannt und die Spannungsversorgungsleitung Vcc im Sensor 17 mit dem Busknoten 18 verbunden.
Der Sensor 17 kann auch als Hallsensor ausgelegt sein. In diesem Fall wird die Spannungsversorgung Vcc des Busknotens 18 elektronisch im Sensor 17 gesteuert, und zwar so, dass der Busknoten 18 spannungslos bleibt, wenn der Sensor 17 einen unsicheren oder fehlerhaften Zustand detektiert.
Weiterhin ist es möglich, mehrere Sensoren 17 mit einem Busknoten 18 zu verknüpfen, wenn beispielsweise in der Sicherheitskette eine Redundanz gefordert wird. Auch dabei muss eine elektronische Auswertung beider Zustände erfolgen, so dass der Busknoten 18 nur dann mit der Spannungsversorgung Vcc verbunden wird, wenn der redundant ausgelegte Sensor 17 an beiden Sensoren einen sicheren Zustand annimmt, oder die Spannungsversorgung Vcc wird schon dann unterbrochen, wenn nur einer der beiden Sensoren einen unsicheren Zustand aufweist.
Als Übertragungsverfahren auf dem Datenbus 22 ist auch ein Token Ring realisierbar. Beim Token Ring-Verfahren wird ein (virtueller) Ring von einem Busknoten 18 zum nächsten weitergereicht. Die einzelnen Busknoten 18 senden ihre Zustandsmeldung bei Erhalt des Rings und geben diesen dann an den nächsten Busknoten 18 weiter. Ist der Ring wieder zurück bei der Steuereinheit 16, erkennt die Steuereinheit 16, dass alle Busknoten 18 ihre Zustandsmeldung abgegeben haben. Ein ähnliches Verfahren sieht vor, dass die Steuereinheit 16 überwacht, ob sie von allen Busknoten 18 eine Zustandsmeldung innerhalb einer vordefinierten Zeitspanne, von zum Beispiel 5 ms erhält.
Als Datenbusmedium können konventionelle Kupferdrähte, aber auch drahtlose Funkverbindungen, Lichtwellenleiter oder andere, zur Kommunikation geeignete Medien verwendet werden.
Die Ausgestaltung der Aufzugsanlage 10 gewährleistet eine Sicherheitskette, die so ausgelegt ist, dass keine falsche Übermittlung des vorhandenen Zustands des Sensors 17 durch den Busknoten 18 auftreten kann. Außerdem ist durch die verwendeten Busknoten 18 eine Identifizierung des Fehlerorts möglich. Es kann verhindert werden, dass ein Busknoten 18 fälschlicherweise einen gefährlichen oder fehlerhaften Zustand nicht erkennt oder nicht übermittelt. Mit der Identifikation der Busknoten 18 wird garantiert, dass nicht ein anderer Busknoten 18 unter falscher Adresse unerkannt eine Zustandsmeldung zur Steuereinheit 16 absetzen kann. Es kann ausgeschlossen werden, dass zum Beispiel der Busknoten 18 auf Stockwerk B im Namen des Busknotenknotens 18 auf Stockwerk A meldet, dass der Busknoten 18 auf Stockwerk A fehlerfrei ist, da Busknoten 18 auf Stockwerk A wegen eines offenen Kontakts keinen Strom mehr hat und nicht mehr antworten kann.

Claims (23)

  1. Aufzugsanlage mit einer in einem Aufzugsschacht (15) von einer Antriebseinheit (14) bewegbaren Aufzugskabine (12), wobei die Aufzuganlage (10) von einer Steuereinheit (16) steuerbar ist und Sensoren (17, 23) zur Zustandsüberwachung der Aufzugsanlage (10) vorgesehen sind und wobei die Sensoren (17, 23) jeweils über einen zugeordneten Busknoten (18) an einen Datenbus (22) angeschlossen und mit der Steuereinheit (16) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (17, 23) eine Spannungsversorgung (Vcc) des zugeordneten Busknotens (18) steuert.
  2. Aufzugsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Zustand des Sensors (17, 23), der einen fehlerhaften Zustand der Aufzugsanlage (10) charakterisiert, die Spannungsversorgung (Vcc) des zugeordneten Busknotens (18) ausgeschaltet ist.
  3. Aufzugsanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Busknoten (18) passiv ausgebildet ist, wobei der Zustand des dem Busknoten (18) zugeordneten Sensors (17) von der Steuereinheit (16) abrufbar ist.
  4. Aufzugsanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Busknoten (18) aktiv ausgebildet ist, wobei der Busknoten (18) den Zustand des zugeordneten Sensors (17) der Steuereinheit (16) übermittelt.
  5. Aufzugsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Busknoten (18) bei Ausbleiben einer Zustandsmeldung in der Steuereinheit (16) innerhalb einer vorbestimmten Zeitspanne als fehlerhaft eingestuft wird.
  6. Aufzugsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (16) in Abhängigkeit von den Zuständen der Busknoten (16) geeignete Maßnahmen zur Steuerung der Aufzugsanlage (10) einleitet.
  7. Aufzugsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Busknoten (18) bei der Übermittlung eines Zustandes bei der Steuereinheit (16) identifiziert.
  8. Aufzugsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (17, 23) einen Kontakt umfasst, der die Spannungsversorgung (Vcc) des zugeordneten Busknotens (18) steuert.
  9. Aufzugsanlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein fehlerhafter Zustand der Aufzugsanlage (10) bei einem geschlossenen oder geöffneten Kontakt des Sensors (17, 23) vorliegt.
  10. Aufzugsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (17) kontaktlos ausgebildet ist und die Spannungsversorgung (Vcc) des zugeordneten Busknotens (18) über den Zustand des kontaktlosen Sensors (17) steuerbar ist.
  11. Aufzugsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (17) redundant ausgelegt ist.
  12. Aufzugsanlage nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Busknoten (18) nur dann mit der Spannungsversorgung (Vcc) verbunden wird, wenn der redundant ausgelegte Sensor (17) einen sicheren Zustand annimmt.
  13. Aufzugsanlage nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der redundant ausgelegte Sensor (17) aus mehreren Sensoren (17) besteht.
  14. Überwachungssystem für eine Aufzugsanlage (10), das mehrere Busknoten (18) umfasst, wobei die Busknoten (18) über einen Datenbus (22) an eine Steuereinheit (16) angeschlossen sind und wobei den Busknoten jeweils ein zur Zustandsüberwachung der Aufzugsanlage (10) vorgesehener Sensor (17, 23) zugeordnet ist, der mit dem zugeordneten Busknoten (18) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (17, 23) eine Spannungsversorgung (Vcc) des zugeordneten Busknotens (18) steuert.
  15. Überwachungssystem nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Busknoten (18) passiv ausgebildet ist und der Zustand des Busknotens (18) und/oder des zugeordneten Sensors (17, 23) von der Steuereinheit (16) abrufbar ist oder dass der Busknoten (18) aktiv ausgebildet ist, wobei der Busknoten (18) den Zustand des Busknotens (18) und/oder des zugeordneten Sensors (17, 23) der Steuereinheit (16) übermittelt.
  16. Überwachungssystem nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Busknoten (18) bei Ausbleiben einer Zustandsmeldung in der Steuereinheit (16) innerhalb einer vorbestimmten Zeitspanne als fehlerhaft eingestuft wird.
  17. Überwachungssystem nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Busknoten (18) bei der Zustandsübermittlung bei der Steuereinheit (16) identifiziert.
  18. Überwachungssystem nach einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (17, 23) einen Kontakt umfasst, der die Spannungsversorgung (Vcc) des zugeordneten Busknotens (18) steuert, wobei ein fehlerhafter Zustand der Aufzugsanlage (10) bei einem geschlossenen oder geöffneten Kontakt des Sensors (17, 23) vorliegt.
  19. Überwachungssystem nach einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (17) kontaktlos ausgebildet ist und die Spannungsversorgung (Vcc) des zugeordneten Busknotens (18) über den Zustand des kontaktlosen Sensors (17) steuerbar ist.
  20. Überwachungssystem nach einem der Ansprüche 14 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Zustand des Sensors (17, 23), der einen fehlerhaften Zustand charakterisiert, die Spannungsversorgung (Vcc) des zugeordneten Busknotens (18) ausgeschaltet wird.
  21. Überwachungssystem nach einem der Ansprüche 14 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (17) redundant ausgelegt ist.
  22. Überwachungssystem nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass der Busknoten (18) nur dann mit der Spannungsversorgung (Vcc) verbunden wird, wenn der redundant ausgelegte Sensor (17) einen sicheren Zustand annimmt.
  23. Überwachungssystem nach einem der Ansprüche 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, dass der redundant ausgelegte Sensor (17) aus mehreren Sensoren (17) besteht.
HK05111789.7A 2003-11-11 2005-12-21 Elevator system and monitoring system HK1079752B (en)

Applications Claiming Priority (2)

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EP03405804 2003-11-11
EP03405804 2003-11-11

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HK1079752B HK1079752B (en) 2007-06-29

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CA2487470C (en) 2012-05-01
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CN100357167C (zh) 2007-12-26
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Date Code Title Description
PC Patent ceased (i.e. patent has lapsed due to the failure to pay the renewal fee)

Effective date: 20201105