DEP0040810DA - - Google Patents
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Description
Patentanwälte Braunschweig, den 22. April 1949
Dr.-ing. Paul Bock
Dr.-ing. Helmut Jooß
Petrus Benricus Maria van G- e η η i p, Ingenieur,
Mill (Holland). Stationsstraat.
"Verfahren aur Herstellung eines Belags von Säumen mittels Furnieren und Fußbodenbelag"
Patentbeschreibung.
Di« Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung eines Belags τοη Säumen und gleichzeitig auf den damit
erzielten Fußbodenbelag. Es sind kreuzweise verlegte Parke ttfußböden bekannt, die sowohl in der Anschaffung, als auch
in der Herstellung teuer sind. Dabei ist es schwierig, Fugen zu verhindern und eine glatte Oberfläche zu erreichen. Unter
dem Einfluß von Feuchtigkeit kann ein Parkettfußboden aufquellen oder schwinden.
Fußböden sind auch schon mit dreifach verleimten Platten belegt worden. Diese Böden haben in gewissem Grade die
gleichen Sachteile, wobei das Aussehen eines solchen Bodens nicht sehr schön ist.
Diese Bachteile werden gemäß der Erfindung dadurch vermieden,
dass man eine Bodenauflagefläche mit einem Flechtwerk
aus Furnieren belegt, die an den Stellen miteinander verleimt sind, an denen ein Furnier auf dem anderen liegt. Auf diese
Weise wird ein Fußbodenbelag erhalten, der nur doppelt so
dick ist wie ein Furnier.
Pie Erfindung ist an Hand der Zeichnung weiter auseinander
gesetzt und erklärt. Es zeigen:
fig. 1 einen Teil eines Fußbodenbelags gemäß der Erfindung,
Fig. 2 einen Querschnitt durch einen Furnierstreifen,
der vorzugsweise Verwendung findet,
Fig. 3 zwei zusammengehörige feile und
Fig. 4 eine andere Ausführungsform eines Fußbodenbelags
gemäß Fig.l.
Der in Fig. 1 dargestellteBelag ist aus Furnierstreifen
1 und 2 zusammengesetzt, die miteinander verflochten
sind. Diejenigen Stellen der Furnierstreifen 2, die unter den Furnierstreifen 1 liegen, sind durch Schraffierung kenntlich
gemacht. Unter den schraffierten Stellen 3 liegen also Teile der Furnierstreifen 2, während der Furnierstreifen 2
an den Stellen A oben liegt und einen entsprechenden Teil
des Furnierstreifens 1 bedeckt. Das ganze F©ld ist doppelt
stark und jene Teile der Streifen, die über den anderen liegen, sind vorteilhaft miteinander verleimt, wodurch ein
starres G-anzes gebildet ist.
Zur Ausübung des neuen Verfahrens werden die Furnierstreifen vorzugsweise vollkommen in eine Leimlösung eingetaucht,
d.h. in einen KunstharzIeim, so dass sie auf ihrer
ganzen Oberfläche gleichmäßig gefärbt sind, sich nicht sobald abnutzen und fest werden. An jenen Stellen, wo sie
andere Furnierstreifen berühren, sind sie mit diesen verleimt.
leimt. An den anderen Stellen trocknet der Leim einfach auf. lernex können die Felder in der üblichen leise mit
einer Schicht Lack, Firnis, Wachs odgl. versehen sein· Es ist auch möglich, nur die Oberseite der Streifen mit
Leim oder einem Kunstharz zu versehen.
Die Streifen können in verschiedenen Größen hergestellt werden. Durch die Vereinigung einer Anzahl von
Feldern kann die gesamte Bodenfläche, beispielsweise eines Zimmers gedeckt werden, Is können auch größere Einheiten
hergestellt werden, beispielsweise in der Größe der Bodenfläche eines Raumes. Falls gewünscht, kann ein
anders gefärbter Rand von geleimtem Furnier um den Bodenbelag gemäß der Erfindung verlegt werden, um eine andere
Wirkung zu erzielen.
Um zu erreichen, dass die Furnierstreifen an den Eckpunkten 5 dicht aneinander anliegen, so dass das Eindringen
von Schmutz verhindert wird, werden vorzugsweise abgeschrägte Furnierstreifen verwendet, wie dies in Fig.2
daxgestellt ist. Dadurch werden Stoßkanten vermieden. Da die Kanten der Furnierstreifen abgeschrägt sind, ist
es leichter, die Streifen dicht gegeneinander zu stoßen.
Der Fußbodenbelag gemäß der Erfindung kann geleimt oder auf einen gewöhnlichenHolzfuBboden geleimt oder genagelt und auf einen Beton- oder SteinfuSboden mit Bitumen
aufgeklebt werden.
In größeren Abmessungen kann der neue Fußbodenbelag
gewünschten-
gewünschtenfalls ohne eine besondere Befestigung auf den
Boden aufgebracht werden. Es ist auch möglich, Teile eines
Fußbodens mit dem neuen Bodenbelag zu versehen.
Zur Herstellung des neuen Fußbodenbelags kann Abfallholz Verwendung findenf so dass der Fußbodenbelag billig
wird. Bei einer entsprechenden Auswahl von Furnieren verschiedener Holzarten, läßt sich auf der Bodenoberfläche
ein bestimmtes Muster erzielen. Gewisse Wirkungen kann man durch Wechseln der Regelmäßigkeit im Flechten der Streifen
und dadurch erreichen, dass man sich nicht starr an das System hält, bei dem ein ständiger Wechsel der Auf- und
Niederführung einzelner Streifen stattfindet.
Es ist nicht nötig, besonders lange Furnierstreifen zu verwenden. Wie in Fig.l mit gestrichelten Linien angedeutet
ist, können auch kurze Streifen Verwendung finden, und es genügt, wenn diese teilweise unter die seitlich geführten
Streifen zu liegen kommen. Auf diese Weise kann z.B. ein kurzer Streifen, der durch die Linien 7,7' begrenzt
ist, neben einem Streifen 8,8' verwendet werden. Ebenso kann ein in der anderen Richtung liegender Streifen
9,9' an einem Streifen 10,10' angeschlossen werden. Auf diese Weise kann man aus kurzen Stücken einen langen Streifen
bilden. Unter Umständen kann noch eine Lage aus Furnier, aus Pappe oder einer anderen isolierenden oder elastischen
Schicht auf der einen Seite des neuen Fußbodenbelags aufgebracht werden.
Wenn
Wenn Pelder hergestellt sind, die später mit anderen
zur Abdeckung einer Fußbodenflache vereinigt werden sollen,
so können diese einfach nebeneinander befestigt werden. Man kann jedoch auch leider herstellen, bei denen die einzelnen
Streifen an den Kanten so ausgebildet sind, dass sie nicht in doppelter Stärke aufeinenderliegen. Die Enden der
in einer Richtung verlaufenden Streifen des Feldes können unter die in der anderen Richtung verlaufenden Streifen
des anderen Feldes ragen, und die freien Enden können miteinander verleimt sein. Dabei ist es nicht nötig, dass
die freien Enden der einzelnen Streifen gleich lang sind. Diese Möglichkeit ist in Fig.3 gezeigt. Hier liegen zwei
Felder mit Abstand einander gegenüber. Beim Legen eines Bodens werden die Felder derart gegeneinander gestoßen, dass
jeweils das eine Ende eines Streifens 1 unter jenes eines Streifens 2 zu liegen kommt. Das geflochtene Material kann
auch auf eine Unterlage, z.B. eine Faserplatte οdgl. aufgeleimt
sein und auf diese Weise können Felder zur Verwendung als Fußbodenbelag hergestellt werden, welche als
Bodenbelag dienen.
Wenn die Kanten der Streifes gegenüber fler Längsrichtung
der Streifen senkrecht verlaufen, kann der Kaehteil
entstehen, dass die Fugen zwischen zwei Streifen, deren Enden zwischengeflochten sind, parallel mit der HoIz-
der Streifen
faser/verlaufen, die quer zu diesen Streifen liegen. An
faser/verlaufen, die quer zu diesen Streifen liegen. An
diesen Stellen könnte ein Druck auftreten. Infolgedessen
werden
werden voraugsweise Furnierstreifen verwendet, die sich in
ihrer Längsrichtung aneinander anschlieEen und derart miteinander vereinigt sind, dass sich die Stirnkanten in der
Längsrichtung anschließen, wobei ihre Stirnkanten abgeschrägt sind. Infolgedessen werden die Furnierstreifen vorzugsweise
so in der Längsrichtung aneinander angesetzt und miteinander vereinigt, dass ihre Stirnkanten zur Streifenlängsrichtung
schrägverlaufen.
In diesem Fall gibt es an den Köpfen der Streifen keine zur Holzfaser parallel liegenden Kanten. Diese Ausführungsform ist in Fig.4 näher dargestellt.
Wenn Streifen mit rechtwinkligen Kanten 1,1' bzw. 2,2*
verwendet werden, entstehen gemäß Pig.4 Fugen, die in der Sichtung der Streifen 3 liegen und den Nachteil bedingen,
dass der Streifen 3 an der Nahtstelle brechen kann. Mit 4,4*
bzw. 5,5' sind die schräglaufenden Stoßkanten kurzer Streifenstücke
bezeichnet. Bs ist offensichtlich, dass dadurch der angeführte Nachteil verhindert wird.
Die Erfindung kann auch in anderer Weise ausgeführt
werden. Die Streifen können ausgezackte Enden tragen. Dann hat die Kante den Verlauf einer Bruchlinie, wie dies bei
6,6' bzw. 7,7' angedeutet ist. Eine solche Stirnkante kann auch, wie dies bei 8,8* bzw. 9f9» gezeigt ist, mehrfach gezackt
sein. Schließlich kann man diese auch bogenförmig gestalten wie bei 10,10' und 11,11'.
Patent-
Claims (11)
1. Verfahren zur Herstellung eines Belags τοη Bäumen mittels Furnieren, dadurch gekennzeichnet, dass man eine
Bodenauflagefläche mit einem Flechtwerk aus Furnieren belegt,
die an den Stellen verleimt sind, an denen ein Furnier auf dem anderen liegt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
kurze Furniere, deren Enden an beiden Seiten nur unter einem oder wenigen Nachbarfurnieren liegen.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Furniere ganz in Leimlösung getaucht oder mit dieser überzogen werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass auf die eine Seite der miteinander verflochtenen Furniere eine Furnierlage, eine Faserplatte
oder eine ähnliche Schicht geleimt ist.
5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Streifenenden an dem Bande des Flechtwerks
frei liegen.
β. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass man Furniere mit schrägen Bändern verwendet.
7. Verfahren nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
dass man teilweise Furniere benutzt, die in ihrer Längsrichtung aneinanderliegen und miteinander vereinigt
einigt werden, wobei deren Stirnkanten mit Bezug auf ihre
Längsrichtung schräg liegen.
8. Fußbodenbelag, hergestellt nach einem Terfahren
gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, bestehend aus miteinander
verflochtenen Purnieren, die vorzugsweise miteinander verleimt sind.
9. Fußbodenbelag nach Anspruch 6, dadurch g^ekennzeichnet,
dass die Furniere abgeschrägte Kanten aufweisen.
10. Furnier für einen Fußbodenbelag nach Anspruch 8 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanten des Furniers
von freien Enden eines Furnierstreifens gebildet sind.
11. Fußbodenbelag hergestellt nach dem Verfahren gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnkanten
der aneinanderliegenden Furnierstreifen schräg zur Längsrichtung der Streifen liegen.
(Dr.. Patentanwalt
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