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DEH0000454MA - Schulterpolster - Google Patents

Schulterpolster

Info

Publication number
DEH0000454MA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
foam rubber
cushion
pad
fastening means
cushion according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Edmund Hamburg Hermsen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date

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Description

Zur Erhöhung der Schultern hat man Polster aus Filz, Watte und auch aus Schaumgummi verwendet, die die Form einer Halbschale oder eines Hohlzylinder-Hufes mit sich verjüngenden Rändern aufwiesen. Die Polster aus Filz oder anderen Textilstoffen mussten im Kleid eingenäht werden, damit sie nicht verrutschten. Man hat die Polster auch aus Schaumgummi hergestellt, jedoch waren sie schwierig zu befestigen, weil der Schaumgummi an den dünnen Rändern nach dem Nähen leicht ausriss.
Die vorliegende Erfindung vermeidet diese Nachteile. Sie betrifft Schulterpolster aus leichtem nachgiebigem Stoff, wie Schaumgummi, die sich dadurch auszeichnen, dass das Polster an der Außenkante abgerundet ist und von oben nach unten und nach der Innenseite zu unter stetiger Querschnittsabnahme verläuft und nach der Halsseite zu in eine nachgiebige Spitze ausläuft.
Der Längsschnitt zeigt zweckmäßig die Form eines Tragflächenprofils, wobei die nach der Halsseite zu liegende Spitze schwach nach oben gebogen ist. Nach einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist das Polster aus Schaumgummi auf der Unterseite, auf der Oberseite oder allseitig mit Textilstoff kaschiert. Zweckmäßig ragt der Textilstoff an den verjüngenden Rändern über den Schaumgummikörper hinaus. Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung trägt der Textilstoff und/oder der Schaumgummikörper Befestigungsmittel, z.B. einen Heftrand, Druckknöpfe o.dgl. Auch können die Befestigungsmittel, z.B. die Druckknöpfe, auf Trägern, wie Bändern, Streifen, aus Textilstoffen, Kautschuk o.dgl. befestigt sein, die mit dem Schaumgummikörper oder der Stoffauflage durch Verkleben oder Vulkanisieren verbunden sind. Nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung sind auf der oberen Fläche des Schaumgummikörpers oder der Stoffhülle zwei oder mehr Druckknöpfe befestigt und die Gegendruckknöpfe aus einem Band o.dgl. angebracht, das in das Kleid eingenäht wird. Die Polster können auch am oberen Teil eine Schlaufe zum Hindurchführen der Schulterbänder der Unterkleidung tragen. Nach einer besonderen Ausführungsform der Erfindung sind die Schulterpolster an den die Befestigungsmittel, z.B. die Druckknöpfe, tragenden Stellen mit einer Vertiefung so versehen, dass die Druckknöpfe nicht über den Umriss des Polsters hinausragen.
In der zeichnung sind einige Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt ein Schulterpolster in schaubildlicher Ansicht.
In Fig. 2 ist ein Schnitt in Richtung A-B nach Fig. 1 dargestellt, wobei die Druckknöpfe auf einem Gummistreifen sitzen, der auf den Schaumgummikörper vulkanisiert ist.
Fig. 3 zeigt eine ähnliche Ausführungsform wie Fig. 2, wobei der Schaumgummikörper mit einer Stoffhülle kaschiert ist und die Druckknöpfe in der Stoffhülle sitzen.
Fig. 4 zeigt eine ähnliche Ausführungsform wie Fig. 3, jedoch mit einer Stoffschlaufe zum Hindurchführen der Schulterbänder.
In Fig. 5 sind die Schulterpolster nach Fig. 4 dargestellt, die durch die Schulterbänder der Unterkleidung gehalten werden.
Fig. 6 stellt eine weitere Ausführungsform der Erfindung dar, bei der die Druckknöpfe in einem Gummistreifen befestigt und dieser in einer Vertiefung des Schaumgummipolsters so einvulkanisiert ist, dass die Druckknöpfe nicht aus dem Profil des Schaumgummikörpers hinausragen.
Wie aus der Zeichnung hervorgeht, besteht das Schulterpolster aus einem nachgiebigen leichten und weichen Stoff wie Filz, vorzugsweise aus Schaumgummi oder anderem porösen Gummi wie Moosgummi, Schwammgummi, Latex-Schaumgummi o.dgl.
Das Schulterpolster 1 ist an den Außenkanten 2 abgerundet und von dem oberen Teil etwa kreisförmig oder ähnlich nach unten gewölbt, wobei es sich zu den Spitzen 3, 4 verjüngt. Nach innen, also nach der Halsseite zu, verjüngt sich der Querschnitt des Polsters 1 und läuft allmählich in eine Spitze 5 aus. Dabei ist das Polster im Längsschnitt etwa tragflächenprofilartig ausgebildet, wie aus Fig. 2 zu ersehen ist. In der Nähe der Spitze 5 zu ist es schwach nach oben gebogen.
Erfindungsgemäß sind an dem Schulterpolster 1 Befestigungsmittel angeordnet. Fig. 2 zeigt, wie auf einem Streifen 6 aus Vollgummi Druckknöpfe 7, 8 befestigt sind und der Gummistreifen 6 mit den Druckknöpfen auf dem oberen Teil des Polsterkörpers 1 aufvulkanisiert ist. Diese Schulterpolster können befestigt werden, indem im Kleidungsstück die Gegendruckknöpfe eingenäht sind. Sie sind also leicht auswechselbar, sodass man für jede Größe mit einem Paar Schulterpolstern auskommt und diese für verschiedene Kleider verwenden kann.
Fig. 3 zeigt ein Schulterpolster, bei dem der Polsterkörper 1 aus Schaumgummi mit einer Textilhülle 9 umgeben ist, die zweckmäßig auf den Schaumgummi- körper 1 geklebt oder mit diesem zusammen vulkanisiert ist. Dabei ist die Textilhülle 9 zweckmäßig so bemessen, dass sie am Rand und bei der Spitze 5 über den Schaumgummikörper 1 hinausragt und einen Rand 10 bildet, der durch Nähen usw. am Kleidungsstück befestigt werden kann. In der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform sind die Druckknöpfe 7, 8 in der Textilhülle 9 befestigt. Ferner zeigt Fig. 3 ein Textilband 11 mit Gegendruckknöpfen 12, 13. Dieses Textilband 11 kann im Kleidungsstück festgenäht sein, sodass die Schulterpolster leicht auswechselbar sind und ebenfalls für mehrere Kleider verwendet werden können, wenn diese die Befestigungsstreifen 11 tragen.
Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform, bei der der Schaumgummikörper 1 ebenfalls mit einer Textilhülle 9 kaschiert ist, wobei auf der Oberseite eine Schlaufe 14 angebracht ist. Durch diese Schlaufe 14 werden, wie aus Fig. 5 hervorgeht, die Schulterbänder 15 eines Büstenhalters oder Unterkleides hindurchgezogen und so die Polster festgehalten. Diese Ausführungsform hat gleichzeitig den Vorteil, dass sich die Schulterbänder in die Haut einschnüren können.
Fig. 6 zeigt schließlich eine weitere Ausführungsform der Erfindung, wobei der Schaumgummikörper 1 eine rinnenartige Vertiefung aufweist, in die der Gummistreifen 6 mit den Druckknöpfen 7, 8 einvulkanisiert ist. Die Vertiefung ist so bemessen, dass die in dem Streifen 6 versenkten Druckknöpfe 7, 8 und die Gegendruckknöpfe 12, 13 nicht über das Profil des Schulterpolsters 1 hinausragen, sodass die Knöpfe sich auf dünnen seidenen Kleidern nicht abzeichnen können.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellte Ausführungsform beschränkt. Die Schulterpolster sind leicht und billig in eleganter Form herzustellen. Sie sind von großer Haltbarkeit, hygienisch einwandfrei, da sie sich waschen lassen. Sie können in allen passenden Farbtönen hergestellt werden, was für Sommerkleider o.dgl. von großer Bedeutung ist. Beim Reinigen der Kleider lassen sich die Polster leicht und mit einem Griff auswechseln und durch die Verwendung von Druckknöpfen wird ein sicherer und fester Sitz erzielt. Der Schaumgummi ist unempfindlich gegen Feuchtigkeit und Körperschweiß, sodass die Schulterpolster den hygienischen Anforderungen in jeder Weise entsprechen und ihre Form behalten.

Claims (9)

1.) Schulterpolster aus leichtem nachgiebigem Stoff wie Schaumgummi, dadurch gekennzeichnet, dass das Polster (1) an der Außenkante (2) abgerundet ist und von oben nach unten (2 bis 3) und nach der Innenseite (5) zu unter stetiger Querschnittsabnahme verläuft und nach der Halsseite zu in eine nachgiebige Spitze (5 ) ausläuft.
2.) Polster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Längsschnitt etwa die Form eines Tragflächenprofils aufweist und die Spitze (5) schwach nach oben gehoben ist.
3.) Polster nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Polster (1) aus Schaumgummi auf der Unterseite, auf der Oberseite oder allseitig mit Textilstoff (9) kaschiert ist.
4.) Polster nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Textilstoff (9) an den verjüngten Rändern (10) über den Schaumgummikörper (1) hinausragt.
5.) Polster nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Textilstoff (9) und/oder der Schaumgummikörper (1) Befestigungsmittel, z.B. Heftränder (10), Druckknöpfe (7, 8) o.dgl., aufweist.
6.) Polster nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel, z.B. Druckknöpfe (7, 8) an Trägern, wie Bändern (6), Streifen o.dgl., aus Gummi o.dgl. befestigt sind, die mit dem Schaumgummikörper (1) durch Verkleben oder Vulkanisieren verbunden sind.
7.) Polster nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Fläche des
Schaumgummikörpers (1) oder der Stoffhülle (9) zwei oder mehr Druckknöpfe (7, 8) trägt und die Gegendruckknöpfe (12, 13) auf einem Band (11) o.dgl. sitzen, das in das Kleid eingenäht wird.
8.) Polster nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Polster (1) oben eine Schlaufe (14) zum Hindurchführen der Schulterbänder (15) der Unterkleidung tragen.
9.) Polster nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Polsterkörper (1) eine Ausnehmung besitzen und in dieser die <Nicht lesbar> Befestigungsmittel (7, 8) [in ihrem Träger (6)] mit ihrem Träger so befestigt sind, dass die Befestigungsmittel (7, 8 und 12, 13) nicht aus dem Umriss des Polsterkörpers (1) herausragen.

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