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DE903538C - Gleichlaufeinrichtung fuer Geschwindigkeits-Wechselgetriebe fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Gleichlaufeinrichtung fuer Geschwindigkeits-Wechselgetriebe fuer Kraftfahrzeuge

Info

Publication number
DE903538C
DE903538C DEP848A DE0000848A DE903538C DE 903538 C DE903538 C DE 903538C DE P848 A DEP848 A DE P848A DE 0000848 A DE0000848 A DE 0000848A DE 903538 C DE903538 C DE 903538C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shift
sleeve
synchronization device
synchronizing
shift sleeve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP848A
Other languages
English (en)
Inventor
Leopold Schmid
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Porsche Konstruktionen GmbH and Co KG
Original Assignee
Porsche Konstruktionen GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Porsche Konstruktionen GmbH and Co KG filed Critical Porsche Konstruktionen GmbH and Co KG
Application granted granted Critical
Publication of DE903538C publication Critical patent/DE903538C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D23/00Details of mechanically-actuated clutches not specific for one distinct type
    • F16D23/02Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches
    • F16D23/04Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches with an additional friction clutch

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Gleichlaufeinrichtung für Geschwindigkeits-Wechselgetriebe für Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf eine Gleichlaufeinrichtung mit geschlitzten Gleichlaufkörpern für Geschwindigkeits-Wechselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge, nach Patent 899 454.
  • Nach dem Hauptpatent sind die Kopfflächen der Schaltzähne des zu schaltenden Gliedes gegen die seitlichen Enden zu abgeschrägt und bilden Reibflächen, welche mit Reibflächen von Gleichlaufkörpern des Gegengliedes, die die gleiche Neigung besitzen wie die Reibflächen der Schaltzähne, zusammenarbeiten, um Gleichlauf zu erzielen. Es wurde weiter vorgeschlagen, diese Reibflächen an ihren Enden in stärker geneigte Zentrierflächen auslaufen zu lassen. Es hat sich gezeigt, daß eine Zentrierung durch die stärker geneigten Flächen nicht in dem Maße zu erreichen ist, daß die Formgebung der Reibflächen voll zur Wirkung kommt. Es können auch beim Schalten schädliche Stöße in das Getriebe kommen. Ein einwandfreies Vorkuppeln ist aber von größter Bedeutung, da dabei große Kräfte entstehen, weilche insbesondere den Gleichlaufkörper stark beanspruchen, so daß bei fehlerhaftem Material oder fehlerhafter Wärmebehandlung Brüche auftreten könnten.
  • Demgegenüber werden nach der Erfindung der eine oder mehrere auf der Schaltmuffe angeordnete Gleichlaufkörper durch auf den Körper der Schaltmuffe aufgeschraubte Ringe zentriert, wodurch beim Schalten ein stoßfreies Übereinandergleiten der Schaltzähne der Schalträder auf dem Umfang der Gleichlaufkörper gewährleistet ist. Auf einer Seite wird die Schaltmuffe mit dem Schaltglied von einem in die Schalthülse übergehenden Zentrierring gehalten, wobei durch Aufschrauben der Muffe die Zentrierung bewirkt wird.
  • Um eine Verdrehung der Gleichlaufkörper auf der Schaltmuffe zu verhindern, weist deren Körper eine achsparallel, durch die Schalitzähne unterbrochene Nase auf, durch welche eine Verdrehung der Gleichlaufkörper verhindert wird, so däß die sehr großen Kräfte, die während des Gleichlaufvorganges auftreten, nicht von eingesetzten Fixiersteinen, sondern direkt von der Schaltmuffe aufgenommen werden. Die Gleichlaufkörper sind ungefähr um die Hälfte breiter als die Schaltzähne der Zahnräder, wodurch die Biegebeanspruchung derselben so gering wird, daß Brüche nicht zu befürchten sind.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführung der Gleichlaufeinrichtung nach der Erfindung veranschaulicht. Es zeigt Fig. I einen teilweisen senkrechten Mittellängsschnitt durch ein dreigängiges Geschwindigkeits-Wechselgetriebe mit Rücklauf der Art, in welcher ein Schaltglied durch die entsprechend ausgebildeten Schalträder hindurch geschaltet wird, Fig. 2 einen teilweisen Längsschnitt durch die Schalthülse mit Schaltmuffe und die anliegenden Schalträder des in Fig. I dargestellten Getriebes in größerem Maßstab, Fig. 3 ein Schnitt durch einen Teil des Gleichlaufkörpers in größerem Maßstab, Fig. 4 einen Schnitt nach der Ebene IV-IV der Fig. 2 und Fig. 5 einen senkrechten Mittellängsschnitt einer geänderten Ausführungsform.
  • Das beispielsweise in Fig. I dargestellte Getriebe weist eine Antriebswelle I auf, auf der eine Schalthülse 2 längs verschiebbar und mit der Welle drehbar gelagert ist. Mit der Schalthülse ist eine Schaltmuffe 3 verbunden, die eine Schaltverzahnung 4 besitzt. Die Schalträder 5, durch welche die Schaltmuffe beim Schalten hindurchgeführt wird, besitzen eine mittlere Bohrung mit Innenschaltzähnen 6 und sind im Gehäuse 7 gelagert. Zur Erzielung von Gleichlauf beim Schalten sind auf einer oder auf beiden Seiten der Schaltverzahnung 4 je nachdem, ob Gleichlauf nur beim Herunterschalten von höheren auf niedrigere Gänge oder beim Hinauf- und Hinunterschalten gewünscht wird, geschlitzte und federnde Gleichlaufringe 8 und 9 vorgesehen. Dien Gleichlaufringe sind mindestens um die Hälfte breiter als die Schaltzähne6 der Schalträder 5. Die Kopfflächen der Schaftzähne 6 sind gegen die seitlichen Enden zu abgeschrägt und bilden Reib- oder Gleichlaufflächen Io und II einer Länge, die im Wesen der Länge der Abschrägungen der Reibflächen der Schalträder entspricht. Die, Gleichlaufringe 8 und 9 sind ebenfalls beidseitig abgeschrägt. Auf der Außenseite mit Bezug auf die Schaltverzahnung 4 der Muffe ist de Neigung der Abschrägungen gleich der Neigung der Kopfflächen der Innenschaltverzahnung 6 der Schalträder, wodurch schräge Reibflächen I2 und I3 gebildet werden. Anschließend weisen die Gleichlaufringe zylindrische Außenflächen I4 und I5 geringeren Durchmessers auf und enden mit einer abgesetzten Fläche I6 bzw. I7. Der restliche Teil der Kopfflächen ist im Wesen achsparallel, wie bei I8 und I9 gezeigt ist, bis auf die der Schaltverzahnung zunächst liegenden Teile 20 und 2I, die wieder gleiche Neigung besitzen wie die Abschrägungen IO und II der Innenverzahnung der Schalträder bis auf kurze, stärker geneigte Endflächen 22 und 23, die nicht unbedingt vorgesehen sein müssen. Die Gleichlaufringe sind von sehr großer Breite und können deshalb dünn ausgeführt werden, wodurch die Biegebeanspruchungen ungefährlich klein werden.
  • Diel Schaltmuffe 3 ist an ihren beiden außenliegenden Enden mit Außengewinde 24 und 25 versehen und besitzt zu beiden Seiten der Schaltverzahnung 4 achsparallele breite Nasen 26 und 27, die sich in die Schlitze der Gleichlaufringe erstrecken und eine Verdrehung derselben gegenüber der Muffe verhindern. Dadurch werden die großen, während dies Gleichlaufvorganges auftretenden Kräfte von der Schaltmuffe aufgenommen. Sowohl die Nase als auch die Schaltmuffe erfordern keine besondere Maßgenauigkeit. Es genügt beispielsweise, wenn sie geschmiedet und im Prägestock nachgeschlagen werden.
  • Diel Schalthülse besitzt an ihrem erweiterten Ende ein Innengewinde 28 und anschließend eine Ringfläche 29, die beim Einschrauben dien Schaltmuffe auf die abgesetzte Fläche 17 zu liegen kommt und den Gleichlaufring 9 zentriert, so daß immer ein stoßfreies Einführen des Gleichlaufringes auf die Schaltzähnen 6 der Schalträder gewährleistet ist. Auf dem freien Ende der Schaltmuffe ist ein mit Innengewinde 3o versehener Zentrierring 3I aufgeschraubt. An seinem Ende besitzt er ebenfalls eine Ringfläche, die beim Aufschrauben des Ringes auf die Schaltmuffe auf die abgesetzte Fläche I6 zu liegen kommt und damit den Gleichlaufring 8 zentriert und gegen Längsverschiebung sichert.
  • In Fig. 5 ist eine Ausführung gezeigt, in welcher nur in einer Schaltrichtung, und zwar beim Herunterschalten von höheren auf niedrigere Gänge im Gleichlauf geschaltet wird. Diese Vereinfachung ist möglich, da die Drehzahl der in Gleichlauf zu bringenden Massen während des Hinaufschaltens rasch genug absinkt, um fast geräuschlos schalten zu können.
  • Dadurch entfällt der eine Gleichlaufring und der Zentrierring auf der freien Seite der verkürzt ausgebildeten Schaltmuffen 3'. Die übrige Anordnung ist die gleiche, wie in den vorhergehenden Figuren gezeigt ist. Es sind das Schaltglied mit 4', der Gleichlaufring mixt 9', die Nase mit 27' und das mit dem Schraubengewinde 28' versehene abgesetzte und den Zentirierring 29' bildende Ende der Schaltmuffe mit 2' bezeichnet. Die Erfindung ist nicht auf die gezeigte Anordnung beschränkt, in welcher ein Schaltglied durch die mit Bohrungen versehenen Schalträder hindurchgeführt wird, sondern ist ebenso für andere Arten von Getrieben, wie beispielsweise Schaltmuffengetriebe, sinngemäß verwendbar.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Gleichlaufeinrichtung mit geschlitzten Gleichlaufkörpern für Geschwindigkeits-Wechselgetriebe für Kraftfahrzeuge, nach Patent 899 454, dadurch gekennzeichnet, daß der eine oder mehrere auf der Schaltmuffe angeordnete Gleichlaufkörper durch auf den Körper der Schaltmuffe aufgebrachte bzw. aufgeschraubte Ringe zentriert werden.
  2. 2. Gleichlaufeinrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmuffe mit dem Schaltglied von einem in die Schalthülse übergehenden Zentrierring gehalten wird, wobei durch Aufschrauben der Muffe die Zentrierung bewirkt wird.
  3. 3. Gleichlaufeinrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper der Schaltmuffe eine achsparallele, durch die Schaltzähne unterbrochene Nase aufweist, durch welche eine Verdrehung der Gleichlaufkörper verhindert wird.
  4. 4. Gleichlaufeinrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichlaufkörper mindestens um die Hälfte breiter sind als die Schaltzähne der -Zahnräder.
DEP848A 1949-03-05 1950-02-26 Gleichlaufeinrichtung fuer Geschwindigkeits-Wechselgetriebe fuer Kraftfahrzeuge Expired DE903538C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT903538X 1949-03-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE903538C true DE903538C (de) 1954-02-08

Family

ID=3682928

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP848A Expired DE903538C (de) 1949-03-05 1950-02-26 Gleichlaufeinrichtung fuer Geschwindigkeits-Wechselgetriebe fuer Kraftfahrzeuge

Country Status (1)

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DE (1) DE903538C (de)

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