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DE903511C - Vorrichtung zum Einstellen der mit Skalen versehenen Laufgewichte an Laufgewichtsbalken von Waagen - Google Patents

Vorrichtung zum Einstellen der mit Skalen versehenen Laufgewichte an Laufgewichtsbalken von Waagen

Info

Publication number
DE903511C
DE903511C DEB8257A DEB0008257A DE903511C DE 903511 C DE903511 C DE 903511C DE B8257 A DEB8257 A DE B8257A DE B0008257 A DEB0008257 A DE B0008257A DE 903511 C DE903511 C DE 903511C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
scales
shaft
sliding
ball
setting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB8257A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Uwe Reimpell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Butz & Leitz Maschinen GmbH
Original Assignee
Butz & Leitz Maschinen GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Butz & Leitz Maschinen GmbH filed Critical Butz & Leitz Maschinen GmbH
Priority to DEB8257A priority Critical patent/DE903511C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE903511C publication Critical patent/DE903511C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G1/00Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass
    • G01G1/18Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances
    • G01G1/26Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances with associated counterweight or set of counterweights

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • One-Way And Automatic Clutches, And Combinations Of Different Clutches (AREA)

Description

Bei Laufgewichtsbalken von Waagen werden die Skalen vielfach mittels Zahnstangen und Zahnräder eingestellt, die sich mit der sie tragenden Welle wahlweise durch deren axiales Verschieben kuppeln lassen. Durch ungenaues Einstellen der Welle kann es hierbei vorkommen, daß zwei nebeneinanderliegende Zahnräder gleichzeitig erfaßt werden, wodurch das Einstellen der Skalen beeinträchtigt wird. Um diese Nachteile zu vermeiden, ist zwar schon
ίο eine Rastvorrichtung bekanntgeworden, bei der zwischen der verschiebbaren Welle und ihrer Führung axial nebeneinanderliegende, den verschiedenen Kupplungsstellungen entsprechende Rasten vorgesehen sind, in 'die unter Federkraft ein Rastglied (Kugel od. dgl.) einrasten kann. Hierbei wirkt auf das Rastglied unmittelbar eine es in Raststellung drängende Feder ein. Zum Entrasten muß die Feder durch eine bei der Axialverschiebung der Welle bewirkte Radialverschiebung des Rastgliedes zusammengedrückt werden, damit dieses in eine Entrastungsstellung gelangen kann. Dies erfordert starke Axialdrücke auf die Welle, wobei leicht die miteinander zu kuppelnden Teile hart gegeneinandergestoßen werden, besonders wenn Zahn und Lücke der Kupplung nicht genau aufeinandertreffen, und weiterhin auch eine Raststellung bei dem starken Eindrücken leicht übersprungen wird. Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu vermeiden und das Rastglied durch ein besonderes Glied vor der Axialverschiebung der Welle in eine unwirksame Stellung zu bringen.
Gemäß der Erfindung wird dieses Ziel dadurch erreicht, daß als Auflage des Rastgliedes (Kugel) auf seiner den Rasten gegenüberliegenden Seite eine an ihrem hinteren Ende sich aufböschende Aussparung in einem in der Welle axial verschiebbaren und aus dieser vorn herausragenden Bolzen dient, der unter Federkraft nach vorn gedrückt das Rastglied mittels der Aufbösohung in Sperrstellung bewegt und festhält, dieses jedoch bei seiner durch Druck auf sein vorstehendes Ende bewirkten Verschiebung von Hand nach hinten durch Abgleiten auf die Sohle der Aussparung in eine unwirksame Stellung gelangen läßt.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar und zeigt das Laufgewicht einer Waage im Schnitt.
In einer Bohrung des Gehäuses ι ist die mit dem Handrad 2 besetzte Welle 3 drehbar und verschiebbar. Die auf ihr sitzende Nase 41 greift in Nuten S der Zahnräder 6 ein, die mit in die Unterseiten der Skalenschienen f eingeschnittenen Zahnstangen im Eingriff sind. In einer Mittelbohrung der Welle 3 sitzt der den Knopf 8 tragende Bolzen 9, der von der Feder 10 herausgedrückt wird. In ihm sind zwei Längsnuten 11 und 12 angebracht. Die Nut 11 läuft nach hinten in die Böschung 13 aus, und es ragt in sie die in der radialen Bohrung 14 der Welle 3; geführte Kugel 15 hinein, die heraustretend in als Rasten dienende Ringnuten 16 der Wellenführung im Gehäuse 1 eingreifen kann.
In die Nut 12 greift ein Stift 17 der Welle 3, ein und verhütet ein völliges Herausziehen des Bolzens 9 wie auch dessen Verdrehung gegen die Welle 3, falls die Kugel 15 eine solche nicht bereits ausreichend verhindert.
Beim Fassen des Handrades 2 wird mit Daumen oder Handballen der Knopf 8 gedrückt und dadurch der Bolzen 9 gegen die Feder 10 hineingeschoben. Hierdurch wird der Kugel 15 ein radiales Zurücktreten freigegeben, so daß ein axiales Verschieben der Welle 3. möglich wird, wobei die Nase 4, in die Nut 5 eines anderen Zahnrades 6 geschoben werden kann, um eine andere Skalenschiene 7 zu verstellen.
Beim Loslassen des Knopfes 8 wird der Bolzen 9 von der Feder 10 wieder herausgeschoben und damit die Kugel 15 wieder radial nach außen gedrückt, um in die der neuen Stellung entsprechende Ringnut 16 einzuspringen, wodurch eine genaue Längseinstellung der Welle 3 bewirkt und ein gleichzeitiges Erfassen zweier Zahnräder 6 mit Sicherheit verhütet wird.
Die Teile 4, ii, 12, 14, 15 und 17 sind so bemessen, daß ihr Gesamtschwerpunkt in die gemeinsame Achse der Teile 2, 3, 6, 8, 9 und 10 fällt, damit beim Drehen der Welle 31 keine Verlagerung des Schwerpunktes der gedrehten Einheit erfolgt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zum Einstellen der mit Skalen versehenen Laufgewichte an Laufgewidhtsbalken von Waagen mittels Zahnstangen und Zahnräder, die sich mit der sie tragenden Welle bei deren„ axialem Verschieben mittels einer Nase od. dgl. kuppeln lassen, wobei zwischen dieser Welle und ihrer Führung axial nebeneinanderliegemde, den verschiedenen Kupplungsstellungen entsprechende Rasten vorgesehen sind, in die unter Federkraft ein Rastglied (Kugel od. dgl.) einrasten kann, dadurch gekennzeichnet, daß als Auflage des Rastgliedes (Kugel 151) auf seiner den Rasten (16) gegenüberliegenden Seite eine an ihrem hinteren Ende sich aufböschende Aussparung (n) in einem in der Welle (3) axial verschiebbaren und aus dieser vorn herausragenden Bolzen (9) dient, der unter Federkraft nach vorn gedruckt das Rastglied (1*5) mittels der Auf böschung (13) in Sperrstellung bewegt und festhält, dieses jedoch bei seiner durch Druck auf sein vorstehendes Ende (8) bewirkten Verschiebung von Hand nach hinten durch Abgleiten auf die Sohle der Aussparung (11) in eine unwirksame Stellung gelangen läßt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    5740 1.54
DEB8257A 1950-07-19 1950-07-19 Vorrichtung zum Einstellen der mit Skalen versehenen Laufgewichte an Laufgewichtsbalken von Waagen Expired DE903511C (de)

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Publications (1)

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DE903511C true DE903511C (de) 1954-02-08

Family

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